DE4018486C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fa
serstrukturelektrodengerüsten für den Einsatz in positiven oder
negativen Elektroden von elektrochemischen Stromspeicher
quellen, insbesondere in offenen oder geschlossenen, gasdichten
Nickel-Kadmium-Akkumulatoren nach dem Oberbegriff des 1. Patentanspruches.
Bei der Herstellung von Zellen mit prismatischer Form ist bei
der Verwendung von Faserstrukturelektroden durch zu große
Schwankungen in den einzelnen Fertigungsschritten, u. a. in der
Dicke der einzelnen Bauteile, hauptsächlich der positiven und
negativen Elektroden, nach der Montage des Plattenstapels und
des Einbaus des Plattenstapels mit Separatoren und
Rekombinatoren das Zellgehäuse so dick, daß mehrere solcher
Zellen nicht in ein vorhandenes Stahlgefäß, z. B. einen Batte
rietrog, eingebaut werden können. Die zu großen
Fertigungstoleranzen bei der Herstellung der Elektroden be
inhalten weitere Nachteile bei dem Bau und Betrieb von Zellen
mit so hergestellten Teilen, so z. B., daß die ausgelegte Elek
trolytmenge entsprechend dem Volumen des geplanten Gehäuses
nicht mit dem Volumen des tatsächlichen, aufgeweiteten Gehäuses
harmoniert, daß die theoretischen und berechneten Porositäten
und Hohlraumverteilungen in der realen Zelle nicht existieren,
daß Verschiebungen in der Höhe der entladbaren Kapazität und
Energie bei verschiedenen Belastungen auftreten, daß geringere
Ah- und Wh-Ausbeuten vorliegen, daß sich ein geänderter
Zelleninnendruck einstellt (meist mit einer verringerten Le
bensdauer der Zelle verbunden), daß durch die undefinierte
Elektrodengeometrie kein einheitlicher Elektrodenabstand ge
währleistet ist, daß sich eine ungleichmäßige Verteilung der
Menge und der Konzentration des Elektrolyten ergibt, daß die
Druckverhältnisse auf die eingebauten Scheider verschieden sind
und damit eine gleichmäßige Elektrolytspeicherung (Aufsaugver
mögen) gestört ist, oder daß ein Ungleichgewicht des Teiles der
Lade- und Entladereserve der negativen Elektrode, um den die
negative Elektrode größer als die positive Elektrode ist, sich
aufbaut.
Durch die entstehenden Unebenheiten unter anderem durch ein
beim Füllen auffederndes Gerüst, eine nicht ausreichende Be
seitigung der überschüssigen Paste nach der Pastierung von der
Oberfläche der Elektrode oder ein Aussickern von Paste vor dem
Trocknen und eine nicht stattgefundene Beseitigung solch ent
standener Unebenheiten vor dem Zusammenbau, führen zu einer
großen Ausfallsrate der Zellen durch Kurzschlüsse, die meist an
nur wenigen lokal auftretenden Stellen in dem Plattenstapel
ihre Ursache haben und oft erst nach dem Betrieb von mehreren
Zyklen der Zelle durchbrechen.
Aus dem Stande der Technik ist es dazu z. B. aus der DE-AS
11 08 759 bekannt, daß bei einem Verfahren zur Herstellung von
Elektroden für Akkumulatoren, insbesondere für Bleiakkumula
toren, ein nichtmetallisiertes Schaumstoffstrukturgerüst mit
einem gesondert einzubauenden Ableitsystem einzusetzen.
Die DE-AS 10 63 233 beinhaltet eine Elektrode für alkalische
Sammler, wobei deren Träger der aktiven Masse aus miteinander
versinterten Metallfäden oder ähnlichen Gebilden besteht sowie
ein Verfahren zu deren Herstellung und eine entsprechende Vor
richtung dazu. In dieser Schrift wird aber bereits selbst
angegeben, daß das Zusammenpressen derartiger Elektroden nach
der Aktivierung zur Steigerung der Leitfähigkeit und Kapazität
nur bedingt oder kaum möglich ist, ohne daß die Gefahr besteht,
daß die miteinander verschweißten Knotenpunkte zerreißen und
dadurch der Zusammenhalt des Sintergerüstes gefährdet ist.
Nach der DE-AS 15 96 240 bestehen die Träger der Elektroden bei
einem elektrischen Akkumulator aus einem Gewebe oder Filz als
Fasermaterial. Gemäß dem einzigen Patentanspruch sollen dabei
die geschmeidigen Elektroden im Akkumulatorgefäß komprimiert
gehalten werden. Dazu ist in der 7. Spalte, Zeile 30 ff. ex
plizit zu entnehmen, daß der Träger nach Ablagerung der aktiven
Masse einer Komprimierung unterworfen ist. Über die Verfah
rensbedingungen der angesprochenen Komprimierung und auch wie
viel Verfahrensschritte dazu notwendig sind, sind dieser
Schrift keine Angaben zu entnehmen.
Die DE-PS 30 05 725 betrifft eine Elektrode für galvanische
Elemente, wobei es sich um eine Schaumstrukturelektrode mit
einer schwammartigen Abscheidung einer Nickelmetallmatrix han
delt. Bei schwammartigen Gebilden - und dies gilt auch für me
tallische schwammartige Gebilde - ist aber im allgemeinen nach
dem Zusammendrücken ein starkes Formerinnerungsvermögen vor
handen, so daß sie ihre ursprüngliche Form bei Wegfall des äu
ßeren Druckes wieder annehmen.
Ferner sind auch aus einer Veröffentlichung von dem 16th In
ternational Power Sources Symposium 1988, Seite 1 ff. schwamm
artige Nickel-Elektroden bekannt, für die in selbstverständ
licher Weise die bereits vorher geäußerte Kritik gilt.
Aus dem Stande der Technik ist es bereits auch bekannt, Elektrodengerüste
vor dem Füllen mit der aktiven Masse irreversibel
zu verdichten (DE-PS 33 37 751). Dabei wird der anzuwendende
Preßdruch so hoch gewählt, daß die gewünschte Enddicke des Faserkörpers
mit dem einmaligen Preßvorgang sicher erreicht werden
soll. Auch aus der DE-OS 19 22 953 ist ein Verfahren zu
entnehmen, bei dem ein metallisches und/oder nichtmetallisches
faserförmiges Trägermaterial zunächst mit einem gewissen Porenvolumen
und in einer der später gewünschten Elektrodendicke
entsprechenden Ausgangsdicke vorgefertigt wird. Nachdem Metall-
oder Legierungsüberzüge aufgebracht sind, wird nochmals mechanisch
auf die gewünschte Enddicke der Elektroden und auf ein
bestimmtes Porenvolumen verdichtet. Erst nachher erfolgt die
Füllung der Gerüste mit der aktiven Masse. Ein Aufweiten des
Trägergerüstes durch den Füllvorgang mit der aktiven Masse kann
aber auch bei diesem Verfahren nicht ausgeschlossen werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Herstellung von mit aktiver Masse gefüllten, getrockneten
Faserstrukturelektroden und deren Oberflächenvergütung zu
schaffen, wobei die vorher erwähnten Nachteile, wie zu große
Dickenschwankungen und die daraus resultierenden Wirkungen,
ungleichmäßige Druck- und Verteilungsverhältnisse (Elektrolyt)
und ein ungünstiges Einbauen der vormontierten Plattensätze in
das Zellgehäuse, beseitigt oder zumindest abgeschwächt werden.
Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung eine Lehre zum tech
nischen Handeln anzugeben, mit der die Faserstrukturelektro
denplatten rationell und maßgenau für höhere Ansprüche herge
stellt werden können. Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung
Zellen in einer prismatischer Form zu fertigen, die nicht nach
geringer Lebensdauer u. a. durch sanfte Kurzschlüsse frühzeitig
ihres Anforderungsprofiles verlustig gehen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Unteransprüche 2 bis 6 stellen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung dar.
Die Verfahrensdurchführung erfolgt in der Weise, daß ein
nichtmetallisches metallisiertes Faserstrukturelektrodengerüst
zuerst auf eine gewünschte Enddicke kalibriert, mit aktiver
Masse gefüllt und getrocknet wird. Erfindungsgemäß wird dann
das gefüllte Gerüst nochmals kalibriert, wodurch eine durch das
Füllen mit der aktiven Masse eintretende unkontrollierte Aufweitung
des Gerüstes beseitigt wird und die gewünschte Enddicke
des Gerüstes erreicht wird. In der Praxis wird dabei das gefüllte
Gerüst in ein Kalibrierwerkzeug mit einstellbarem Spalt
eingelegt wird. Darauf werden nach einem einstellbaren Programm
bei einer bestimmten Temperatur der Kalibrierplatten die Abläufe
- Schließen des Kalibrierwerkzeuges, Halten in geschlossenem
Zustand, Öffnen des Kalibrierwerkzeuges - durchgeführt
und nach dem Öffnen des Kalibrierwerkzeuges die Elektrode wieder
entnommen. Vor dem erneuten Einlegen der nächsten zu kalibrierenden
Elektrode werden die Kalibrierplatten entweder mit
einer Lippe abgestreift oder mit rotierenden Walzenbürsten bei
gleichzeitigem Absaugen gesäubert. Der Vorgang der Kalibrierung
kann mit einer Kalibrierpresse oder auch mittels
Kalibrierwalzen oder dergleichen durchgeführt werden.
Die erste Kalibrierung des Faserelektrodengerüstes dient dazu,
die Abmessungen des mit der Aktivmassenpaste zu imprägnierenden
Füllvolumens der späteren Elektrode möglichst reproduzierbar
für einen Fertigungsprozeß festzulegen. Ist der erste
Kalibrierschritt erfolgt, wird das Gerüst mit
der Aktivmassenpaste imprägniert und anschließend erfindungsgemäß ein zweites
Mal kalbriert. Neben anderen Gründen hat sich ein solcher
Formgebungsschritt im Produktionsablauf deshalb empfohlen, weil
erstens durch den zweiten Kalbrierschritt die metallisierten
oder auch unmetallisierten Fasern aus der jeweils obersten
Florlage des Elektrodengerüstes, die im Verlauf des Bürstens
beim Vibrationsfüllen oder durch das Vibrieren selbst auf der
Elektrodenfläche abstehen, wieder auf die Ebene der
Elektrodenfläche aufgesiegelt werden und sie damit später in
der Zelle keine vorzeitigen Kurzschlüsse, beispielsweise durch
Durchstechen des Separators, verursachen können, und weil es
zweitens gerade bei geringen Metallbelegungen (mg Metall/cm2
Filzfläche) und dünnen Filzsorten (kleiner als 1 mm Nenndicke)
im Verlauf des Vibrationsfüllens zu einer teilweisen Auffede
rung des Gerüstes kommen kann und durch das zweite Kalibrieren
störende Volumenänderungen im Interesse einer Paßgenauigkeit
vor allem bei hochbelastbaren Zellen mit knapp kalkulierten
Zellabmessungen wieder rückgängig gemacht werden.
Anhand von Beispielen soll nachfolgend das erfindungsgemäße
Verfahren noch näher erläutert werden:
Eine positive Elektrode mit einem vernickelten Gerüst (150 mg
Ni/cm2; Querschnittsfläche 110 mm mal 120 mm), kalibriert vor
dem Imprägnieren auf 1,5 mm, besitzt nach dem Imprägnieren eine
Füllung von 21,2 g an aktiver Trockenmasse. Das entspricht un
gefähr 0,159 g einer trockenen Füllung pro cm2 oder 1,065 g
einer trockenen Füllung pro cm3 oder in etwa 0,31 Ah/cm3.
Eine positive Elektrode wie in Beispiel 1, nach dem Imprägnie
ren kalibriert auf 1,2 mm, hat eine trockene Füllung von 21,2 g
an aktiver Masse; das sind 0,159 g/cm2 oder 1,325 g/cm3 oder in
etwa 0,38,Ah/cm3. Das ist im Vergleich zu Beispiel 1 eine
Steigerung von 0,07 Ah/cm3. Außerdem ist jetzt die Elektrode
dünner, so daß im selben Zellengehäuse mehr Plattensätze un
tergebracht werden können.
Eine auf 1,3 mm Dicke kalibrierte Elektrode mit Stromableiter
fahne wurde vor dem Imprägnieren gefüllt, getrocknet und dann
mit einer Meßuhr das Höhenprofil 5 mm vom Rand entfernt, in der
Mitte und in zwei zueinander rechtwinklig stehenden Richtungen,
gemessen. Dabei ergeben sich folgende Meßwerte (jeweiliger Ab
stand 10 mm): 1,45 mm, 1,44 mm, 1,439 mm, 1,444 mm, 1,418 mm,
1,472 mm, 1,435 mm, 1,509 mm, 1,443 mm, 1,468 mm, 1,515 mm,
1,432 mm, 1,522 mm und 1,456 mm.
Eine auf 1,3 mm Dicke kalibrierte Elektrode wurde nach dem Im
prägnieren (gleichmäßige Zunahme an aktiver Masse) gefüllt,
getrocknet und dann nochmals auf 1,3 mm Dicke kalibriert und
mit einer Meßuhr ihr Höhenprofil, entsprechend wie in Beispiel
3 beschrieben, ausgemessen. Dabei ergaben sich folgende Meß
werte (jeweiliger Abstand 10 mm): 1,31 mm, 1,322 mm, 1,325 mm,
1,314 mm, 1,325 mm, 1,338 mm, 1,316 mm, 1,308 mm,
1,295 mm, 1,292 mm, 1,305 mm, 1,310 mm, 1,323 mm und 1,316 mm.
Ein Plattenstapel aus 8 positiven Elektroden (vor dem Imprä
gnieren auf 1,3 mm kalibriert), 16 negativen Elektroden
(vor dem Imprägnieren auf 0,75 mm kalibriert) und 9
Rekombinatorgerüsten (kalibriert auf jeweils 0,6 mm) sowie
16 Separatoren ergibt nach dem Imprägnieren und Trocknen der
Elektroden und dem Zusammenbau eine Stapeldicke von 37,05 mm.
Der Hauptdickenzuwachs wird durch die Elektroden selbst verur
sacht, die einerseits bei der Füllung zum Teil mehr oder we
niger wieder versuchen einen Teil der zuvor ankalibrierten
Dickenabnahme wieder zurückzugewinnen und der andererseits
entsteht durch auf der Oberfläche verbleibende Pastenreste als
angetrockneter Film oder als angetrocknete Verdickungen.
Ein Plattenstapel wie in Beispiel 5 beschrieben, bei dem aber
die einzelnen Elektroden nach dem Imprägnieren nochmals kali
briert wurden (jeweils dieselbe Dicke wie vor dem Imprägnieren
angegeben), besitzt nach dem Zusammenbau eine Dicke von
32,96 mm.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß die
Zellen, die mit Elektroden, die nach dem Kalibrieren, Füllen
mit aktiver Masse und Trocknen nochmals kalibriert werden,
hergestellt werden, bei sachgemäßer Behandlung eine wesentlich
längere Lebensdauer bei dem Einsatz als elektrochemische
Stromquellen besitzen. Weiterhin ist ein Vorteil der Erfindung,
daß durch die Kalibrierung der Elektroden nach dem Imprägnieren
und Trocknen maßgenaue Zellen herstellbar sind. Außerdem können
durch die Erfindung vorteilhaft Zellen höherer Energie bei
gleichen Gehäuseabmessungen hergestellt werden.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Faserstrukturelektroden für
den Einsatz als positive oder negative Elektrode in elektrochemischen
Stromspeicherquellen, insbesondere in offenen oder
geschlossenen (gasdichten) Nickel-Kadmium-Akkumulatoren, bei
dem ein nichtmetallisches aber metallisiertes Faserstrukturelektrodengerüst,
auf die gewünschte Enddicke kalibriert, das
kalibrierte Faserstrukturelektrodengerüst mit aktiver Masse
gefüllt und das mit der aktiven Masse gefüllte Faserstrukturelektrodengerüst
getrocknet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine durch das Füllen mit der aktiven Masse eintretende
unkontrollierte Aufweitung des Faserstrukturelektrodengerüstes
durch eine nochmalige Kalibrierung auf die gewünschte Enddicke
beseitigt wird.
2. Verfahren zur Herstellung von Faserstrukturelektroden nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das an das Imprägnieren und das Trocknen der Elektrode an
schließende Kalibrieren (Kalibrierpresse oder Kalibrierwalzwerk)
bei einer Temperatur des Kalibrierwerkzeuges durchgeführt wird,
die zwischen Raumtemperatur und 250°C liegt.
3. Verfahren zur Herstellung von Faserstrukturelektroden nach
dem Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verweilzeit des Kalibrierwerkzeuges im unteren Totpunkt
beim zweiten Kalibriervorgang mindestens 0,1 s beträgt.
4. Verfahren zur Herstellung von Faserstrukturelektroden nach
Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Kalibrierung ein Dickenverhältnis der gefüllten,
getrockneten Elektrode zur gefüllten, getrockneten und kali
brierten Elektrode bei der Anwendung für offene Zellen von 1,6
und bei der Anwendung für gasdichte Zellen von 1,5 eingestellt
wird.
5. Verfahren zur Herstellung von Faserstrukturelektroden nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Kalibrierwerkzeug sowohl die obere Preßplatte wie auch
die untere Preßplatte nach jeder Kalibrierung von anhaftendem
oder abgebröckeltem Material, hauptsächlich der getrockneten
aktiven Masse, gereinigt wird.
6. Verfahren zur Herstellung von Faserstrukturelektroden nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
daß die Reinigung der Kalibrierplatten bei gleichzeitiger
Staubabsaugung durch eine Lippenabstreifung oder mittels ro
tierender Bürstenwalzen durchgeführt wird.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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