DE401326C - Schalter fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen - Google Patents
Schalter fuer elektrische WiderstandsschweissmaschinenInfo
- Publication number
- DE401326C DE401326C DESCH64056D DESC064056D DE401326C DE 401326 C DE401326 C DE 401326C DE SCH64056 D DESCH64056 D DE SCH64056D DE SC064056 D DESC064056 D DE SC064056D DE 401326 C DE401326 C DE 401326C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- current
- branch
- main
- switching nozzle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 9
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 4
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims description 2
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 238000001595 flow curve Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung- des Schalters nach dem Hauptpatent,
welche ihn auch bei kleineren Düsenabmessungen für die Unterbrechung größerer Stromstärken
geeignet macht sowie auch bei größeren Leistungen die Anwendung schlechter als Quecksilber leitender Flüssigkeiten ermöglicht.
Wie Abb. 1 zeigt, ist der Primärstrom in zwei Zweige auf einem Teil seines Weges
geteilt. Der eine Zweig enthält den Schalter S und sei hier der Schaltzweig genannt. Der
Hauptzweig enthält die Windungen eines Elektromagneten M (Abb. 2). Die den ■
Schaltzweig durchfließende Strommenge kann ; durch Reglung des Widerstandes in diesem :
Zweig so eingestellt und verändert werden, daß der Schalter mit konstantem Düsenquerschnitt
für alle Einstellstufen arbeiten kann.
Nach Durchgang der durch die Einstellung ; bestimmten Strommenge durch die Düse des |
Schalters S unterbricht der Schalter durch '. Verdampfung der Flüssigkeit in der Düse
den Zweigstrom, und im Hauptzweig wächst !
der Strom um etwa den gleichen Betrag, den der Schaltzweig bisher führte. Dadurch er- ;
höht sich die Anzugskraft des Magneten M, '■ die nunmehr den Widerstand einer den Anker ·
des Elektromagneten M bisher zurückziehen- , den Feder überwindet, so daß durch die nun
erfolgende Ankerbewegung der Hauptstrom i direkt oder unter Vermittlung eines Zwischenrelais
abgeschaltet wird. Diese Wirkung kann noch dadurch verstärkt werden, daß nach Abb. 3 eine zur Schweißstelle im Nebenschluß
liegende Wicklung über einen kleinen Hilfstransformator der Hauptwicklung auf M
entgegenwirkt. Wenn dann der Widerstand i der Schweißstelle fällt, so fällt auch der |
Strom in N ab. Dieses Fallen des Wider-Standes der Schweißstelle tritt bei richtiger
Einstellung des Elektrodendruckes dann ein, wenn das Material in der Wärme bildsam
wird und sich durch den Druck der Elektroden die Kontaktflächen vergrößern.
In Abb. 3 sind EE die Elektroden, welche an den beiden Polen des nicht dargestellten
Schweißtransformators liegen. Sie fassen zwischen sich unter Druck das Werkstück W.
Im Nebenschluß zur Schweißstelle im Werkstück liegt die Windung h, welche als
Primärwindung eines kleinen Hilfstransformators T wirkt. Die Sekundärwindung gg
bildet die Gegenwindung des Elektromagneten M und hebt die Erregung des Hauptzweiges
auf M auf oder schwächt sie. Bei richtiger Einstellung des Schalterzweiges S
wird nun gerade in dem Moment, in welchem die Schweißung erfolgt, S unterbrechen. In
diesem Moment sinkt aber auch der Widerstand an der Schweißstelle W infolge Vereinigung
der zu verschweißenden Flächen. Der Strom in h sinkt, damit auch in gg
und N. Da damit gleichzeitig der Strom im Hauptzweige wächst, verstärken sich beide
Wirkungen, so daß eine höhere Empfindlichkeit der Einstellung erreicht wird. Bei
dieser Schaltung erfolgt die Unterbrechung funkenfrei im Düsenkreis, weil der Stromkreis
zunächst noch durch den Hauptzweig geschlossen bleibt.
Eine zweite Schaltweise zeigt Abb. 4. Hier liegt der Auslösemagnet im Schaltzweig. Bei
Unterbrechung in S wird M stromlos, so daß eine der Anziehung entgegenwirkende Feder
den Anker abzieht und hierdurch die Auslösung bewirkt. Die Regelung kann wieder durch Änderung des Widerstandes im Schalt-
') Frühere Zusatzpatente 368347, 371162.
zweig erfolgen. Es kann aber der Schalter 5 auch nach Abb. 5 in dem einen Zweig einer
Brückenschaltung liegen. Der Auslösemagnet M wird bei Unterbrechung in S vom
Brückenstrom erregt. Die Einstellung erfolgt hier durch Regelung der Widerstände der
beiden Brückenzweige D und S.
Die Abb. 6 zeigt eine besonders für direkte Betätigung des Hauptschalters verwendbare
ίο Schaltung, A ist ein Drehfeldanker, welcher
als Kurzschlußanker geschaltet ist. Die beiden Feldpole PP werden durch den Primärstrom
erregt. Schräg zur Hauptpolachse liegen die beiden Windungen N und S1 welche jede für
sich einen selbständigen Kreis bilden. In der Windung S liegt der Schalter (die Schaltdüse)
. Wird die WindungW zunächst für sich betrachtet, so ergibt sich folgendes:
Diese Windung wird vom ganzen Kraftlinienwechsel des Feldes P durchflossen. Sie
bildet also zur Wicklung um P eine Sekundärwindung. Ohne die Pole DD würde von ihr !
ein Feld erregt werden, welches auf ihrer Ebene senkrecht steht. Durcn die Pole DD,
die dem Feld einen Eisenweg bieten, wird aber das Feld zum größten Teil so abge- ■
lenkt, daß S als in den Polen DD wirkend arbeitet. Dieses Feld ist aber gegen das primäre
Feld P phasenverschoben und erzeugt mit ihm zusammen ein Drehfeld. Solange aber
die Wicklung S, in welcher die Schaltdüse ; liegt, geschlossen ist, sucht diese ebenfalls ein ■
Drehfeld zu erzeugen, welches, wenn die Widerstände von S und N gleich sind, gerade
> dem von N erzeugten Drehfeld gleich, aber '
entgegendrehend ist. Es entsteht also, so- ■ lange beide Windungen S und N geschlossen ;
sind, kein Drehmoment im Anker. Erst ■ wenn S durch die Schaltdüse unterbrochen
wird, bleibt das Drehfeld von N allein übrig, welches nun den Anker in der Pfeilrichtung
dreht. Hier ist also der Strom, welcher durch die Schaltdüse geht, über Induktion vom
Hauptstrom abgezweigt.
Der Anker A ist mit einer Kurvenscheibe R i'Abb. 7) gekuppelt. Diese drückt in der ge- ,
zeichneten Stellung durch die RoBe O den einen Schalterkontakt K} gegen einen Gegenkontakt
K., hierdurch den Hauptstrom
go schließend. Bei Drehung des Ankers durch
das Drehfeld wird O von der Kurve frei, und J
die Druckfeder F öffnet den Hauptschalter. Durch Stellschraube M wird der federnd ge- '
lagerte Kontakt I( nachgestellt. Die An-
schlagschraube A begrenzt die Drehung des ; Ankers durch den federnden Anschlag B.
Beim Bewegen der Betätigungsstange G der \ Maschine in der Pfeilrichtung nimmt der
Winkel N durch Zahn Z die Kurvenscheibe R mit und schließt so den Schalter wieder.
Durch passende Wahl der Kurvensteigung auf R läßt sich die zur Auslösung nötige Kraft
sehr klein halten, auch kann die Länge der Ablaufkurve so gewählt werden, daß der
Anker durch den Druck der Rolle O mitbeschleunigt wird.
Die Nebenpole D (Abb. 6) können auch noch von im Nebenschluß zur Schweißstelle
liegenden Windungen so erregt werden, daß sie der Wirkung von W entgegenarbeiten.
Fällt dann der Widerstand in der Schweißstelle, so wird die Gegenwirkung gegen N
schwächer. Es kann in diesem Falle mit kleinerer Schaltdüse in S gearbeitet werden.
Die Nebenschluß wicklung kann aber auch über einen kleinen Hilfsitransformator so wirken,
daß der von ihr erzeugte, zu ihr sekundäre Strom die Pole P schwächt. Dann wird
der Schalter in ziemlich weiten Grenzen selbstanpassend. Denn beim Schweißen starkeren
Materials wird infolge des stärkeren Nebenschlußstromes das Feld P mehr geschwächt,
so daß die Schaltdüse S erst nach Durchgang einer größeren Strommenge durch die Hauptwege öffnet. Es bedarf dann der
Schalter innerhalb weiter Grenzen keiner Neueinstellung für die verschiedenen Materialstärken.
Claims (3)
1. Schalter für elektrische Widerstandsschweißmaschinen
nach Patent 363496, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltdüse durchsetzende Strom einen seiner
Größe nach einstellbaren Zweig des Hauptstromes, bildet, wobei die durch die Größe
des Zweigstromes zeitlich bestimmte Unterbrechung dieses Zweigstromes in der Schaltdüse eine Änderung der Stromverteilung
zwischen Haupt- und Nebenzweig bewirkt, welche die Hauptschalterauslösung direkt oder indirekt herbeiführt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zweigstrom in einer mit einem Teil des Hauptstromweges gebildeten Brückenschaltung verläuft, wobei
der infolge der Unterbrechung der Schaltdüse in der Brücke auftretende Strom den
Schalter betätigt.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltdüse
durchsetzende Strom als Sekundärstrom durch Induktionswirkung vom Hauptstrom abgezweigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH64056D DE401326C (de) | Schalter fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH64056D DE401326C (de) | Schalter fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401326C true DE401326C (de) | 1924-09-03 |
Family
ID=7438159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH64056D Expired DE401326C (de) | Schalter fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401326C (de) |
-
0
- DE DESCH64056D patent/DE401326C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE401326C (de) | Schalter fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen | |
| DE2018502B2 (de) | Zündverstellvorrichtung für Kolbenbrennkraftmaschinen | |
| EP0001802B1 (de) | Monostabiles elektromagnetisches Drehankerrelais | |
| DE478488C (de) | Einrichtung an selbsttaetigen Ausschaltern und aehnlichen Apparaten mit Kontaktbruecke | |
| AT143957B (de) | Stromrichtungsempfindliche Auslösevorrichtung für Schnellschalter. | |
| DE738863C (de) | Anordnung zur Speisung eines Wechselstromverbrauchsgeraetes aus einer Gleichstromquelle | |
| DE614107C (de) | Gleichstromverbundmaschine fuer elektrodynamische Bremsung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen | |
| DE954901C (de) | Transformator fuer elektrische Lichtbogenschweissung mit Streueisenkern | |
| DE912957C (de) | Elektromagnetisch gesteuerte Schalteinrichtung zum Schliessen eines Stromkreises | |
| DE623953C (de) | Elektromagnetisches Relais mit zwei beweglichen Teilen des magnetischen Dreises | |
| DE758246C (de) | Streutransformator zum Lichtbogenschweissen | |
| DE506067C (de) | Elektromagnetischer Schalter mit zwei zu einem gemeinsamen Magnetsystem gehoerenden Ankern | |
| DE392421C (de) | Elektromagnetischer Schalter | |
| DE102006024249A1 (de) | Leitungsschutzschalter | |
| DE554489C (de) | Vorrichtung zum Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom | |
| DE693095C (de) | Einrichtung zur Erzielung einer bei geringeren Stroemen zunaechst schwach geneigten, bei staerkeren Stroemen jedoch rasch bis auf Null abfallenden Spannungskennlinie fuer Gleichrichter | |
| DE629104C (de) | Querfeldgleichstrommaschine fuer Lichtbogenschweissung | |
| DE922058C (de) | Einrichtung zur elektromotorischen Einstellung eines Gegenstandes | |
| DE692845C (de) | Gleichstromquerfeldmaschine zum Speisen von Lichtboegen | |
| DE633154C (de) | Selbsttaetige Zuendeinrichtung von Quecksilberdampfapparaten mit einer oder mehreren elektromagnetisch bewegten Tauchzuendelektroden und einem Transformator, ueber welchen der das Eintauchen bewirkende Strom geleitet wird | |
| AT105571B (de) | Elektrische Schweißmaschine, bei welcher parallel mit dem Schweißbogen eine mit einem Hilfswiderstand versehene Leitung liegt, welche abwechselnd mit dem Schweißbogen ein- und ausgeschaltet wird. | |
| DE646128C (de) | Transformatoraggregat fuer die elektrische Lichtbogenschweissung | |
| DE453252C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Abschalten des Primaerstroms bei elektrischen Widerstandsschweissmaschinen | |
| DE379608C (de) | Elektromagnetischer Schalter mit magnetischer Ausblasevorrichtung | |
| DE566186C (de) | Vorrichtung zur elektrischen Steuerung von Haupt- und Hilfsventilen |