DE400528C - Einrichtung, um die Sichtbarkeit auf dem Meere befindlicher Gegenstaende durch Anbringung von Winkelspiegeln zu verringern - Google Patents

Einrichtung, um die Sichtbarkeit auf dem Meere befindlicher Gegenstaende durch Anbringung von Winkelspiegeln zu verringern

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DE400528C
DE400528C DET26843D DET0026843D DE400528C DE 400528 C DE400528 C DE 400528C DE T26843 D DET26843 D DE T26843D DE T0026843 D DET0026843 D DE T0026843D DE 400528 C DE400528 C DE 400528C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G13/00Other offensive or defensive arrangements on vessels; Vessels characterised thereby
    • B63G13/02Camouflage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Einrichtung, um die Sichtbarkeit auf dem Meere befindlicher Gegenstände durch Anbringung von Winkelspiegeln zu verringern. Um Gegenstände, die sich auf dem Meere befinden, insbesondere Schiffe, weniger sichtbar zu machen, ist in der amerikanischen Patentschrift I3zZOß7 vorgeschlagen worden, die betreffenden Gegenstände mit Winkelspiegeln zu umkleiden. Die Absicht war dabei, zu erreichen, daß entweder durch Spiegelung an einer der Spiegelflächen oder durch Benutzung beider Spiegelflächen dem nach dem betreffenden Gegenstande blickenden Beobachter die Wasserfläche dargeboten wird. Ganz abgesehen davon, daß die an der genannten Stelle angegebene Form der Winkelspiegel überhaupt nicht geeignet ist, das dort angestrebte Ziel zu erreichen, bildet das Wesen der vorliegenden Erfindung die Erkenntnis, daß es gar nicht erstrebenswert ist, dem Beobachter durch die Spiegelung die Wasserfläche darzubieten. Denn da der Blick des Beobachters in der Regel ungefähr nach dem Horizont gerichtet ist, so paßt sich, wenn ihm die Wasserfläche dargeboten wird, das ihm dargebotene Bild durchaus nicht der Umgebung an, da das Bild der Wasserfläche in der Regel wesentlich dunkler als der Horizont erscheint. Erfindungsgemäß werden Winkelspiegel verwandt, deren Spiegelwinkel (also die gegenseitige Neigung der beiden den Winkelspiegel bildenden Spiegelflächen) go° beträgt und deren Winkelkante ungefähr wagerecht liegt. Infolgedessen wird dem Beobachter ein Bild des Horizontes dargeboten (da ja jeder auf einen solchen Winkelspiegel treffende wagerechte Lichtstrahl wagerecht zurückgeworfen wird), also ein Bild, das dem Horizont, auf den er hinblickt, gut angepaßt ist.
  • Ob man einen großen Winkelspiegel oder eine Mehrzahl kleiner anwendet, ist im wesentlichen gleichgültig.
  • Anstatt zur Bekleidung runder Körper Winkelspiegelringe, die Rotationskörper sind, übereinander anzuordnen, kann man auch ein System übereinanderliegender M'inkelspiegelringe mit guter Annäherung dadurch erzielen, daß man eine Schraubenfläche von geringer Steigung anwendet.
  • Um die Spiegelflächen vor Witterungseinflüssen zu schützen und der Verkleidung eine einfache, leicht zu reinigende Außenfläche zu geben, ordnet man zweckmäßig die Spiegelflächen auf der Innenseite eines außen glatten Körpers an.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Beispielen erläutert. Es zeigen Abb. i und 2 schematisch in je einem lotrechten Schnitt den Strahlengang, Abb. 3 zeigt die Aneinanderreihung mehrerer entsprechender Winkelspiegelprismen zu einer Prismentafel, Abb. q und 5 i zeigen in einem Längsschnitt und einem Quer schnitt eine Verkleidung eines Unterseebootsehrohres.
  • In Abb. i kommt das Licht aus der Richtung a von einem Punkt des Horizontes. Es trifft auf den Spiegel I eines Winkelspiegels im Punkt b, wird zum Spiegel Il auf den Punkt c reflektiert und läuft in der Richtung d nach dem Horizont zurück. Die beiden Spiegel werden dabei jeder unter einem Einfallswinkel von 45' getroffen.
  • Die Abb. 2 zeigt die Drehung dieses Winkelspiegels um seine wagerecht liegende Winkelkante e, wie sie bei Schiffsschwankungen eintreten würde. Die Richtung des reflektierten Strahles nach d bleibt dieselbe, obwohl die Einfallswinkel nicht mehr 45' betragen.
  • Abb.3 zeigt vier rechtwinklige Spiegelprismen f, die zu einer Tafel aneinandergereiht sind. Jede der Hypotenusenflächen dient dabei dem Ein- und Austritt der Strahlen ; die Kathetenflächen reflektieren entweder total oder infolge einer Versilberung. Mit solchen Tafeln können z. B. Schiffe umkleidet werden. Die Spiegelflächen liegen dabei geschützt; und die glatte Außenfläche der sich aneinander schließenden Teile läßt sich gut reinigen.
  • In Abb. 4. und 5 ist mit g ein Glaszylinder bezeichnet, der über das obere Ende eines Unterseebootsehrohres lt unterhalb der Lichteintrittsöffnung h°geschoben ist. Der Zylinder ist innen mit Rillen g° versehen, deren Kantenwinkel go'-beträgt und die wiederum zu versilbern sind, wenn man sich nicht auf die totale Reflexion verlassen will. Auf diese Weise wird eine Mehrzahl übereinanderliegender Winkelspiegelringe gebildet, bei deren jedem die Winkelkante in einer wagerechten Ebene liegt. Wie leicht ersichtlich, könnte man hier die ringförmigen Rillen durch ein Schraubengewinde ersetzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verringerung der Sichtbarkeit auf dem Meere befindlicher Gegenstände durch Anbringung vonWinkelspiegeln. dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelspiegel einen Spiegelwinkel von go ° haben und daß ihre Winkelkanten ungefähr wagerecht liegen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i fürrunde Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelflächen ein Gewinde von geringer Steigung bilden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelflächen auf der Innenseite eines außen glatten Glaskörpers liegen.
DET26843D 1921-08-29 1922-08-12 Einrichtung, um die Sichtbarkeit auf dem Meere befindlicher Gegenstaende durch Anbringung von Winkelspiegeln zu verringern Expired DE400528C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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