DE397490C - Rahmenfoermiger Laeufer fuer gerade und runde Rechenschieber - Google Patents

Rahmenfoermiger Laeufer fuer gerade und runde Rechenschieber

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DE397490C
DE397490C DES63697D DES0063697D DE397490C DE 397490 C DE397490 C DE 397490C DE S63697 D DES63697 D DE S63697D DE S0063697 D DES0063697 D DE S0063697D DE 397490 C DE397490 C DE 397490C
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DES63697D
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LUISE SOKOPF GEB HAGEMEIER
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LUISE SOKOPF GEB HAGEMEIER
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    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/04Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction
    • G06G1/06Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction with rectilinear scales, e.g. slide rule
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Description

  • Rahmenförmiger Läufer für gerade und runde Rechenschieber. Gegenstand der Erfindung ist ein rahmenförmiger Läufer für Rechenschieber, gerader oder runder Form, mit einer oder mehreren in Richtung der Teilungen über den Trennlinien derselben laufenden schmalen Zungen mit senkrecht zur Teilung stehendem Ablesestrich und mit zur Hervorhebung der letzteren an den Rahmeninnenseiten vorgesehenen spitzauslaufenden Erhöhungen sowie mit beim Ablesestrich verbreiterter Zurge und außerdem bei runden Rechenschiebern mit nach außen oder innen abschließender Zunge.
  • Rahmenförmige Läufer für Rechenschieber sind bereits bekannt. In der Rahmenöffnung befindet sich meist eine Glasscheibe mit einem eingeritzten und geschwärzten, senkrecht zu den Teilungen stehendem Ablesestrich. Ferner sind rahmenförmige Läufer bekannt, die einen breiten verschiebbaren Steg mit Skala zum Ablesen von Kurven auf dem mittleren verschiebbaren Stab des Schiebers besitzen.
  • Die Rahmenläufer mit Glasscheibe haben den Nachteil, daß die Scheibe leicht zerbricht, herausfällt oder sich verschiebt. Im letzteren Falle steht der Ablesestrich nicht genau senkrecht, und das Ableseergebnis ist, zumal beim gleichzeitigen Rechnen mit mehreren Teilungen des Schiebers, ungenau. Ferner erfordert eine solche Ausführung der Läufer hohe Kosten, so daß sie für einfachere Rechenschieber nicht in Frage kommt. Bei den bekannten Rahmenläufern mit verschiebbarem Steg dient dieser Steg lediglich zur Ablesung von Kurven mittels einer auf ihm angebrachten Skala, und er ist hierfür sowie für die Anbringung eines Handhabungsknopfes so breit ausgebildet, daß er für eine Ablesung der den wichtigsten Bestandteil der Rechenschieber bildenden geteilten logarithmischen Teilungen nicht geeignet ist, weil er den größten Teil der Teilungen verdeckt. Die Ablesung der Teilungen erfolgt durch Pfeilstriche, die sich auf dem oberen und unteren Rahmenrande befinden. Diese Art der Ablesung ist schwierig und ungenau.
  • Es ist zweckmäßiger, die Rahmenläufer gemäß vorliegender Erfindung je nach der Zahl der Teilungen mit einer oder mehreren die Rahmenöffnung überbrückenden schmalen Zungen zu versehen, die mitten über der Trennlinie der Teilungen liegen und schmäler sind als die Gesamtbreite der beiden Teilungshälften. In der Mitte der Zungen befindet sich ein senkrecht zu den Teilungen stehender Ablesestrich: Die obere Teilungshälfte wird mittels des Ablesestriches oberhalb der Zunge und die zugehörige untere Teilungshälfte mittels ein und desselben kurzen Ablesestriches unterhalb der Zunge eingestellt bzw. abgelesen.
  • Diese Ausführung bringt gegenüber den bekannten folgende Vorteile: Die Zungen können mit dem -Rahmen aus einem Material und einem Stück gefertigt werden. Die Verwendung von durchsichtigem und zerbrechlichem Material, wie z. B. Glas, ist nicht mehr notwendig, sondern es kann hierzu nunmehr Blech odcr Karton benutzt werden. Der Läufer wird hierdurch widerstandsfähiger und haltbarer. Ferner erhöhen die mit den Querstreben bei einem Fachwerk zu vergleichenden Zungen die Stabilität und Steifigkeit des Rahmens, so daß ein Ecken, Verbiegen oder Schiefstellen des Läufers beim Verschieben vermieden wird. Durch die nunmehr mögliche Herstellung des gesamten Läufers durch Stanzen aus einem Material, z. B. aus Blech oder Karton, werden auch die Herstellungskosten erheblich verringert. Eine Schiefstellung des nunmehr mit dem Läufer starr verbundenen Ablesestriches, wie bei den Läufern mit Glasscheibe, kann nicht mehr vorkommen. Die Ablesunz selbst wird auch durch die schmale Zunge erheblich verbessert und vereinfacht. Beim Einstellen des Läufers auf die obere Teilungshälfte ist z. B. nur der kurze Ablesestrich auf der Zunge und die oberhalb der Zunge liegende Teilungshälfte zu beobachten. Alsdann beobachtet das Auge zur Ablesung des Resultats nur den kurzen Ablesestrich und die unterhalb der Zunge liegende Teilungshälfte. Beim Glasläufer sieht das Auge dagegen gleichzeitig den langen, über die ganze Scheibe gehenden Ablesestrich, die obere und untere Teilungshälfte und die Trennlinie. Die gleichzeitige Erfassung so vieler Teile und vor allem die Sichtbarkeit der Trennlinie mit den beim Rechnen verschiedenartigen, aneinandergrenzenden Teilungen wirken auf das Auge beunruhigend. Die Verdeckung der Trennlinien durch die Zungen ist daher ein besonders wichtiger Vor- i teil. Ferner kann das bei den Rahmenläufern mit Glasscheibe zu beobachtende Beschlagen des Glases bei kalter Witterung, das Ansetzen von Staub und Schmutz, vor allem auf der Unterseite der Glasscheibe, und damit eine Verschlechterung der Deutlichkeit der Teilungen sowie ein Blenden bei Spiegelung der Lichtstrahlen in Richtung des Auges nicht mehr eintreten. Auch können die schmalen Zungen in ihrer Längsrichtung ohne Nachteil unmittelbar über den Teilungen entlanggleiten oder gar schleifen, was bei der großen Glasscheibe nicht angängig sein würde. Die Ablesbarkeit ist aber um so besser und genauer je dichter der Ablesestrich sich über der Teilung befindet, zumal bei nicht genau senkrechtem Ablesewinkel. Außerdem ist ein etwa auf weißer Zunge liegender schwarzer Ablesestrich deutlicher als der auf der Glasscheibe eingeritzte und gedunkElte Strich, der nach mehrmaliger Reinigung der Glasscheibe meist sehr hell wird und dann schwer zu erkennen ist.
  • Gegenüber den vorerwähnten Rahmenläufern mit breitem verschiebbaren Skalenstege zum Ablesen von Kurven besitzen die der Erfindung zugrunde liegenden Zungen den Vorteil; daß sie beim Rechnen die untere Teilungshälfte nicht verdecken, weil die Zungen noch schmäler ausgeführt sind als die an sich schon sehr schmalen Teilungen. Beim Vorhandensein mehrerer Teilungen ist auch die feste Anbringung mehrerer Zungen der Anordnung eines verschiebbaren Steges vorzuziehen, weil der ganze Läufer, wie bereits erwähnt, durch die festen Zungen stabiler wird und weil oftmals ein gleichzeitiges Rechnen mit 2 verschiedenen Teilungen, z. B. beim Potenzieren und Radizieren, notwendig ist. Hierzu würde ein einziger beweglicher Steg nicht genügen; es müßten schon zwei solche Stege angeordnet werden. Der Vorteil der Verschiebbarkeit, die Verwendung ein und desselben Steges für mehrere Teilungen wird somit hinfällig.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt, und es zeigt Abb. i einen rahmenförmigen Läufer a mit zwei Zungen c, entsprechend den beiden Teilungen U des Schiebers. D ist der Ablesestrich.
  • Abb. 2 zeigt einen rahmenförmigen Läufer für einen Schieber mit nur einer Teilung. Die wagerechten Rahmenflächen sind zur besseren Hervorhebung der Lage des Ablesestriches f und damit zur schnelleren Auffindung des letzteren in an sich bekannter Weise mit spitzzulaufenden Erhöhungen e in Richtung des Ablesestriches f versehen. Ferner ist der Ablesestrich zur Erzielung des gleichen Zweckes nach oben und unten bis auf die Rahmenseiten verlängert. Abb! 3 zeigt einen rahmenförmigen Läufer, bei dem die Zunge h besonders schmal gehalten und am Ablesestrich i verbreitert ist. Bei dieser Ausführung kann die Teilung noch besser übersehen werden und die Ablesung leichter erfolgen als bei einer an allen Stellen gleichbreiten Zunge.
  • Abb. q. zeigt zwei Ausschnitte der bekannten runden Rechenschieber. Die Zunge l bzw. m ist hier der- kreisförmigen Teilungen wegen bogenförmig ausgeführt. je nach der Befestigung des Läufers im Mittelpunkt (Läufer k) oder am Umfange des Rechenschiebers (Läufer o) kann der Läufer mit der Zunge nach außen, wie bei L, oder nach innen, wie bei m, abschließen. Die durch diese Maßnahme erzielte Vergrößerung des Gesichtsfeldes in der Nähe des für die Rechnung benötigten Abschnittes der Teilungen ist für die Übersichtlichkeit und Ablesung besonders vorteilhaft. Beim Vorhandensein mehrerer Teilungen stellt l die äußerste und m die innerste Zunge dar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Rahmenförmiger Läufer für gerade und runde Rechenschieber, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ablesung der gegeneinander verschiebbaren Teilungshälften über der Trennlinie und in Richtung der Teilungen je nach der Zahl der Teilungen eine oder mehrere die Rahmenöffnung überbrückende Zungen (c) angeordnet sind, die schmäler als die Gesamtbreite der zusammengehörigen beiden Teilungshälften sind und einen senkrecht zu den Teilungen stehenden Ablesestrich (d) besitzen.
  2. 2. Rahmenförmiger Läufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Innenseiten des Rahmens in Richtung des Ablesestriches (f) an sich bekannte spitzauslaufende Erhöhungen (e) zur besseren Kennzeichnung der Lage und zur schnelleren Auffindung des kurzen Ablesestriches (f) befinden.
  3. 3. Rahmenförmiger Läufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (h) beim Ablesestrich (i) verbreitert ist. q.. Rahmenförmiger Läufer nach Anspruch i für runde Rechenschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (k) bei Befestigung im Mittelpunkte des Rechenschiebers mit der Zunge (l) nach außen und bei Befestigung am Umfange mit der Zunge (m) nach innen abschließt.
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