DE396552C - Austragvorrichtung fuer Setzmaschinen - Google Patents

Austragvorrichtung fuer Setzmaschinen

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DE396552C
DE396552C DEE25023D DEE0025023D DE396552C DE 396552 C DE396552 C DE 396552C DE E25023 D DEE25023 D DE E25023D DE E0025023 D DEE0025023 D DE E0025023D DE 396552 C DE396552 C DE 396552C
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DEE25023D
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HARRY LAURENCE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Austragvorrichtung für Setzmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung für Setzmaschinen, bei - der ein Lochboden oder Sieb das zu behandelnde Gut aufnimmt und das schwerere Gut nach einer Austragstelle gelangen läßt, während für das leichtere Gut ein Überlauf vorgesehen ist, mit Regelung der selbsttätigen Austragung des schwereren Gutes durch Anschlagkörper oder Schwimmer.
  • Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen dieser Art waren selbst dann, wenn man in bekannter Weise den Schwimmer gegen den Schub vom Eintrag her und von der Seite durch einen etwa halbzylindrischen Rückenschild schützte, noch Störungen dadurch möglich, daß der Schwimmer o. dgl. durch oben auf ihn wirkendes Gut beeinfiußt wurde. Dem ist gemäß der Erfindung durch eine Ummantelung des Schwimmers o. dgl. abgeholfen, die verhindert, daß das Gut den Schwimmer anderswo berührt als an seiner Bodenfläche.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der beiliegenden Zeichnung in einem Längsschnitt veranschaulicht.
  • Das Austragende des Siebes liegt auf einer Leiste einer quer durch den Behälter der Vorrichtung sich erstreckenden Brücke 3, deren obere Fläche sich nach einer Austragwalze o. dgl. neigt, die zeitweise angetrieben wird, um das angesammelte, abzuscheidende schwerere Gut (Berge) in dem Maße zu entfernen, als nötig ist, um die gewünschte Höhe oder Dicke der unteren, auf dem Boden oder Sieb 2 befindlichen Schicht aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.
  • Die Regelung des Antriebes dieser Austragwalze erfolgt von einem gemäß der Erfindung besonders ausgebildeten und gegen störende Einflüsse geschützten Schwimmer aus.
  • An Stelle des bisher gebräuchlichen, freiliegenden Schwimmers ist eine einfache, frei in einem feststehenden, mittels verstellbaren Armes i9 an der Wand 15 befestigten Zylinder oder Gehäuse bewegliche Scheibe 22 benutzt. Das untere, offene Ende des Zylinders 2o mündet etwa in Höhe der Oberfläche der unteren, aus schwerem Gut bestehenden Schicht oder etwas tiefer, während über jener Schicht die Kohle bis weiter an den Zylinder 2o herauf liegt. Der durch einen Deckel 21 oben abgeschlossene Zylinder hält die Kohle oder die Berge von der oberen Fläche und den Seitenflächen der Scheibe 22 fern, gestattet aber dem schwereren Gut, innerhalb des Zylinders oder Gehäuses emporzusteigen und die als Schwimmer dienende Scheibe anzuheben, um die Austragklappe, -walze oder sonstige Vorrichtungen zu bewegen, durch die Austragung der angesammelten Berge herbeigeführt wird. Die Scheibe ist im Zylinder lose beweglich und am unteren Ende einer Stange 23 in Höhe einstellbar befestigt, die ihrerseits an dem gegabelten Ende eines Armes 24 der Welle 25 aufgehängt ist. Die Welle 25 beeinflußt mittels eines auf ihr befestigten Armes und einer Schubstange eine Schaltklinke, die um die Achse einer Austragwalze 4 hin und her geschwungen wird mittels einer Pleuelstange, an deren anderem Ende eine auf der Welle 46 befestigte Kurbel angreift. Die Welle 46 wird durch Riemen oder Triebkette 4.7 und Kettenräder 48 und 49 o. dgl. von der Hauptantriebswelle 5o aus ständig angetrieben.
  • Die Maschine wirkt folgendermaßen Die zu waschende Kohle bewegt sich vom Fülltrichter 52 aus unter der gemeinsamen Wirkung des schwingenden Messers und der Schwerkraft abwärts über die Lochplatte 2 nach der Austragstelle zu. Das beständige Heben und Senken der aus Kohle, Bergen usw. bestehenden Masse führt eine Schichtung der Körper entsprechend ihrem verschiedenen spezifischen Gewicht herbei, so daß die Kohle die obere Schicht und die Berge usw. die mittleren und unteren Schichten bilden. Entsprechend der Anhäufung der Stoffe hebt sich die Trennschicht zwischen Kohle einerseits und Bergen anderseits allmählich über der Lochplatte 2 in den Zylinder oder das Gehäuse 2o hinein. Schließlich kommt das schwerere Gut in Berührung mit der unteren Fläche der Scheibe 22 und hebt diese Scheibe sowie die Stange 23 und den Arm 24 an, wodurch die Welle 24 gedreht und die von der Welle beeinflußte Schaltklinke in das Schaltrad auf der Austragwalze 4 gesenkt und ve ranlaßt wird, bei ihrem ununterbrochenen Hin-und Herschwingen Schaltrad und Walze q. schrittweise zu drehen. Dabei wird das angesammelte schwere Gut ausgetragen, bis infolge Sinkens des Spiegels der schwereren (Berge-) Schicht die Scheibe 22 infolge ihies Eigengewichts, gegebenenfalls auch unterstützt durch die Wirkung eines Gegengewichts, herabsinkt und hierbei ein Ausheben der Schaltklinke aus dem Schaltrad herbeiführt.
  • An Stelle der beschriebenen gesteuerten Austragvorrichtung könnte irgendeine andere geeignete Einrichtung, beispielsweise eine von der Welle 25 geöffnete oder geschlossene Auslaßklappe, verwendet werden.
  • Auch die Gestalt des als Zylinder gezeichneten Schutzgehäuses ist von untergeordneter Bedeutung, wenn es nur die Scheibe 22 genügend gegen Einwirken des Gutes von oben und von der Seite her schützt.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung für Wasch- und Setzmaschinen für beliebiges Gut zu benutzen. Die dargestellte Verwendung als Kohlenwäscher bildet jedoch das hauptsächlichste Anwendungsgebiet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Austragvorrichtung für Setzmaschinen, bei der ein Lochboden oder Sieb das zu behandelnde Gut aufnimmt und das schwerere Gut nach einer Austragstelle gelangen läßt, während für das leichtere Gut ein Überlauf vorgesehen ist, mit Regelung der selbsttätigen Austragung des schwereren Gutes durch Anschlagkörper oder Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das leichtere Gut hindurch bis zu dem schwereren Gut eingetauchte Anschlagkörper oder Schwimmer durch einen unter den Spiegel des schwereren Gutes herabreichenden Mantel (Hohlprisma, Hohlzylinder o. dgl.) lose, aber ringsum so dicht umhüllt ist, daß hierdurch und durch einen Deckel auf dem Mantel verhütet wird, daß das Gut den Schwimmer anderswo berührt als an seiner Bodenfläche und so seine Beweglichkeit beeinträchtigt.
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