DE396247C - Grudefeuerung - Google Patents

Grudefeuerung

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DE396247C
DE396247C DED42888D DED0042888D DE396247C DE 396247 C DE396247 C DE 396247C DE D42888 D DED42888 D DE D42888D DE D0042888 D DED0042888 D DE D0042888D DE 396247 C DE396247 C DE 396247C
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Description

  • Grudefeuerung. Es ist zweckmäßig, die Oberfläche der glühenden Grudeschicht in Grudeöfen, wie in Abb. i dargestellt, wellenförmig zu gestalten, weil dadurch die heizende und mit der Verbrennungsluft in Berührung, kommende Fläche vergrößert wird. Die Wellen können mittels verschiedener Vorrichtungen gebildet werden. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine derartige Grudefeuerung, die mit einer besonders günstigen Art der Luftführung versehen ist.
  • Wie Abb. i zeit, werden üben oder in den Wellentälern Abdeckplatten k so angeordnet, daß sie zusammen mit dem Wellental je einen Kanal bilden, aus dem die in das Wellental eingeführte Luft nicht unmittelbar nach oben entweichen kann, sondern in dem sie teils entlangfließt, und aus dem sie teilweise, die Wellenböschungen rechts und links bestreichend, zu beiden Seiten der Abdeckplatte h abströmt, wodurch besonders die Kämme der Wellenberge ausgiebig von beiden Seiten mit Luft bespült werden; es wird daher eine große Hitze entwickelt.
  • Die Abdeckplatten h können siebartig durchbrochen sein, so daß man sie mit Grude beschütten und als Doppelfeuerung benutzen kann.
  • Die Luft kann in die Kanäle so eingeführt werden, wie es Abb. i und 2 zeigen, indem in der Vorderwand i des Feuerkastens Luftlöcher o angebracht sind, die gegenüber den einzelnen Wellentälern liegen. In der gfgenüberliegenden Wand können gleichgelegene Löcher angeordnet sein, die in den Heizgaskanal der Rückwand dcs Grudeofens führen.
  • Eine andere Art der Lufteinführung veranschaulichen die Abb. 3 und q.. In den Wellentälern liegen gelochte oder geschlitzte Luftverteilungsröhren k, denen die Luft am vorderen oder am hinteren Ende oder an beiden Enden zugeführt wird; durch die Löcher oder Schlitze entweicht die Luft in die Feuerung.
  • In allen diesen Fällen ist es nützlich, die in die Kanäle oder in die Röhren einzuführende Luft vorzuwärmen, was auf bekannte Weise geschehen kann, z. B. dadurch, daß die Luft einen durch die Feuerung oder die Heizgase erwärmten Behälter durchströmt. Eine günstige Vorwärmung wird mit der in Abb. 5 und 6 dargestellten Einrichtung erzielt. In der Glutschicht, und zwar vorteilhafterweise in den Wellenkämmen, liegen Rohre i mit fester Wandung, in die am hinteren Ende des Ofens die Frischluft einströmt. Diese gelangt, nachdem sie erhitzt ist, in eine Verteilurgskammer m (Abb. 6) und strömt von dort den in den Wellentälern liegenden durchbrochenen Verteilungsrohren k zu, aus denen sie in den Heizgasschacht n der Rückwand gelangt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Grudefeuerung, dadurch gekennzeichnet, daB die durch Wellung der Grudeschicht gebildeten Wellentäler durch Platten (h) derart abgedeckt sind, daß die Luft aus den so entstehenden Kanälen nicht unmittelbar nach oben entweichen kann.
  2. 2. Grudefeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den von den Abdeckplatten (1a) und den Wellentälern gebildeten Kanälen Luftverteilungsröhren (k) mit durchbrochenen Wänden angeordnet 'sind.
  3. 3. Grudefeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß undurehbrochcne Luftvorwärmungsröhren (l) in die Glutschicht eingebettet sind, deren Luft den Verteilungsröhren (k) zugeführt wird. q..
  4. Grudefeuerung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmungsröhren (l) in den Kämmen der Wellenberge liegen.
  5. 5. Grudefeuerung nach Anspruch z und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmungsröhren (l) aus der freien Luft in eine Verteilungskammer (m), die Verteilungsröhren (k) dagegen aus der Verteilungskammer (in) in den Heizgaszug (n) führen.
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