DE396126C - Einrichtung zur Veraenderung der Wurfweite der Wassergarbe einer Strahlduese von Beregnungsanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Veraenderung der Wurfweite der Wassergarbe einer Strahlduese von Beregnungsanlagen

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DE396126C
DE396126C DEH93906D DEH0093906D DE396126C DE 396126 C DE396126 C DE 396126C DE H93906 D DEH93906 D DE H93906D DE H0093906 D DEH0093906 D DE H0093906D DE 396126 C DE396126 C DE 396126C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/08Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Feldberegnungsanlagen und insbesondere auf Beregnungsanlagen, bei denen an ein unterirdisch verlegtes Rohrnetz mit zahlreichen über das Feld verteilten Anschlußstellen eine fahrbare Motorpumpe angeschlossen werden kann, die mittels einer kreisenden Strahldüse eine Wassergarbe verschleudert, welche das Feld beregnet.
Die Erfindung betrifft insbesondere Einrichtungen zur Veränderung der Wurfweite des Strahles, um zu erzielen, daß die Wassergarbe über die gesamte, jede Anschlußstelle umgebende Kreisfläche verteilt wird. Gemäß der Erfindung sind Ablenkungskörper vorhanden, welche die Düse ringförmig umschließen und dem Wasserstrahl, gegen den sie eine Relativbewegung ausführen, eine scharfe Kante zukehren, so daß sie die Richtung oder Austrittsgeschwindigkeit des Strahles verändern, vorzugsweise in Gestalt von die kreisende Düse umgebenden Verteilungsringen, die periodisch in den Weg des Strahles hineingelangen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Wurfweite einer derartig kreisenden Strahldüse dadurch zu verändern, daß die Düsenneigung gegen die Wagerechte während des Kreisens periodisch verändert wurde. Die hierzu vorgeschlagene Anordnung kann in Verbindung mit den Ablenkungs- und Widerstandskörpern benutzt werden, oder es können die Ringe in den Bereich der stetig in einer Kegelfläche kreisenden Düse gebracht werden. Weiter kann eine periodische Veränderung der Wurfweite des Strahles dadurch erzielt werden, daß die Ablenkungs- oder Widerstandskörper als Drosseleinrichtungen in den Wasserweg vor der Düse, vorzugsweise bereits in das Saugrohr, eingeschaltet werden.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise in einem Längsschnitt durch einen mit der Motorpumpe ausgestatteten Kraftwagen veranschaulicht.
In der Zeichnung ist bei 12 eines der Rohre des unterirdischen Verteilungsnetzes dargestellt, das bei 13 einen nach oben geführten Anschlußstutzen aufweist. Auf dem Wagen 21 sitzt die Schleuderpumpe 22, die mit dem Schlauch 23 bei 24 an das Standrohr 13 an-
geschlossen ist. Die Pumpe 22 wird durch einen Elektromotor 25 angetrieben; die Druckleitung der Pumpe ist bei 26 über eine Schlauchleitung 28 mit dem Steigrohr 30 verbunden, an dessen oberem Ende sich der Düsenkopf 31 mit der Düse 32 befindet, die durch ein Zahngetriebe 33, 34 von der vom Motor aus in langsamen Umlauf versetzten Welle 35 zum Kreisen gebracht wird. Im Falle des Beispiels ist angenommen, daß das Steigrohr 30 auf einer Grundplatte 41 sitzt, die mittels einer Kugel 42 und Hohlkugel 43 auf dem Wagen gelagert ist. Am anderen Ende trägt die Platte einen Haken 45, in den eine Feder 44 eingreift, welche die Platte in ständiger Auflage auf zwei an den Enden einer quer angeordneten Welle 46 sitzenden versetzten Nocken 48 hält. Die gleichfalls vom Motor aus in Umlauf versetzte Welle 46 bringt mit ihren Nocken eine Schaukelbewegung des Rohres und der daransitzenden Düse hervor, was jedoch nicht Gegenstand dieser Erfindung ist.
Bei der Schaukelbewegung ändert sich Lage und Neigung der Düse 32, die oberhalb des Daches 29 des Wagens 21 angebracht ist. Auf j dem Wagendach sind zwei Stutzen 49 vorgesehen, die am oberen Ende durch einen Ring 52 gegeneinander abgesteift sind und die einen oder mehrere ringförmige Ablenkungskörper 50, 51 tragen. Diese Ablenkungsringe sind so ausgebildet, daß sie dem Strahl eine schneidenartig zugeschärfte Kante darbieten, im übrigen sind sie keilförmig oder nach Art von Turbinenschaufeln hohl so gestaltet, daß sie den auf treffenden Strahl zerschneiden und ihn in geeigneter Weise aus der ursprünglichen Richtung ablenken und ihn teils steiler, teils flacher richten. Die Ringe können vorzugsweise durch Verbindungsstücke 53 gegeneinander und gegen den Ring 52 abgesteift werden, die dem Strahl gleichfalls scharf zerteilende Kanten darbieten. Die Stützen 49 sind auf dem Dach der Beregnungsvorrichtung in der Fahrtrichtung der Motorpumpe von j einer Anschlußstelle 13 zur anderen Anschlußstelle angebracht. Der durch sie gebildete Regenschatten ist von Vorteil, weil er be- ; wirkt, daß die Fahrbahn des Wagens etwas I trockener gehalten wird, so daß die Räder j nicht tief einsinken. j
Statt in der dargestellten Weise die Ringkörper 50, 51 fest anzuordnen und die Düse durch Schaukelbewegung der Grundplatte 21 j zu einer Veränderung ihrer Neigung zu bringen, j kann eine gleichartige Wirkung mit einfachen j Mitteln auch dadurch erzielt werden, daß die 1 Düse 32 um eine feststehende senkrechte Achse kreist und daß während des langsamen Umganges der Widerstandsririg oder die Widerstandsringe durch senkrechte Auf- und Abbewegung in Schlittenführungen längs der Ständer 49 in rascherer Folge in den Strahl hineingebracht und wieder aus seinem Bereich entfernt werden. ■
Gegebenenfalls kann auch eine Veränderung der Wurfweite des Strahles dadurch gesichert werden, daß die Widerstandskörper nicht vor der Düse angebracht werden, sondern auf dem Wege des Wassers vom Zuleitungsrohr zur Düse, zweckmäßig in Gestalt einer Drosselvorrichtung wie der Drosselklappe 60, die mittels eines Kurbelarmes 6r und eines Gestänges 63 vom Motor 25 aus hin und her geschwenkt wird und den Wasserzulauf zur Pumpe wechselnd drosselt und wieder vollständig freigibt. Die verschiedenen Einrichtungen zur Veränderung der Wurfweite können auch in geeigneter Weise vereinigt werden. Ferner können in der in der Zeichnung nur schematisch angedeuteten, aber nicht Gegenstand der Erfindung bildenden Weise statt eines Standrohres 30 mit Düse 32 mehrere nach Wahl anschließbare Standrohre 27, 27 mit anderen, insbesondere engeren Strahldüsen angeordnet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Veränderung der Wurfweite der zur Feldberegnung dienenden Wassergarbe einer kreisenden, an das Druckrohr einer fahrbaren Motorpumpe angeschlossenen Strahldüse, gekennzeichnet durch Ablenkungskörper (50, 51), welche die Düse ringförmig umschließen und dem Wasserstrahl, gegen den sie eine Relativbewegung ausführen, eine scharfe Kante zukehren.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Ablenkungskörper so angeordnet sind, daß sie bei normaler Strahlerhebung der kreisenden Düse (32) nicht vom Wasserstrahl getroffen werden, dagegen in den Bereich des Strahles gelangen, sobald die Strahlerhebung über das normale Maß vergrößert wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Ablenkungskörper parallel zur Drehachse der Düse verschiebbar sind und periodisch in den Bereich des Strahlenkegels eingeführt und wieder daraus entfernt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEH93906D 1923-06-15 1923-06-15 Einrichtung zur Veraenderung der Wurfweite der Wassergarbe einer Strahlduese von Beregnungsanlagen Expired DE396126C (de)

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