DE395909C - Anordnung zum Parallelbetrieb von Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit Kompounddynamos - Google Patents

Anordnung zum Parallelbetrieb von Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit Kompounddynamos

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DE395909C
DE395909C DEA39024D DEA0039024D DE395909C DE 395909 C DE395909 C DE 395909C DE A39024 D DEA39024 D DE A39024D DE A0039024 D DEA0039024 D DE A0039024D DE 395909 C DE395909 C DE 395909C
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DE
Germany
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compound
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rectifier
dynamos
mercury vapor
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Expired
Application number
DEA39024D
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English (en)
Inventor
Christian Kraemer
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/10Parallel operation of DC sources
    • H02J1/12Parallel operation of DC sources having power converters with further DC sources without power converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Anordnung zum Parallelbetrieb von Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit Kompounddynamos. Sollen zur Stromlieferung auf eine gemeinsame Sammelschiene ein Quecksilberdatnpf-Gleichrichter und eine Kompounddynamo verwendet werden, so wird sich bei einfacher ParalleIschaltung dieser Stromquellen nur für eine bestimmte Stromstärke die Last gleichmäßig auf beide Maschinen verteilen. Bei Abweichungen hiervon, also Eelastungsänderungen, wie sie im praktischen Betriebe unvermeidlich sind, tritt hingegen eine ungleichmäßige Stromverteilung für die Maschinen auf, und -zwar nicht, wie es erwünscht wäre, nach Maßgabe ihrer Größe, sondern nach Maßgabe ihrer Charakteristik. Hierin besteht für das Zusammenarbeiten eine erhebliche Schwierigkeit, die in den Fällen, wo die Belastung zwischen Null und Vollast schwankt, also besonders bei Bahnbetrieben, die gemeinschaftliche Verwendung der beiden Maschinen überhaupt unmöglich macht. Unterschreitet nämlich die Spannung der Kompounddynamo bei Entlastung des Netzes die des Gleichrichters, so liefert dieser Rückstrom in die Dynamo" wodurch sie ihre Spannung noch mehr erniedrigt und dann ganz unmögliebe Betriebsverhältnisse entstehen.
  • Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, hat man versucht, die Charakteristik des Gleichrichters zweckentsprechend zu gestalten, insbesondere durch Kompoundierung, was aber zu unerwünscht komplizierten #Apparaten führte. LAuch der Einbau eines Rückstromautomaten zwischen Gleichrichter und Kompounddynamo kann das übel nicht beseitigen und macht zudem eine beständige Bedienung erforderlich.
  • Eine Anordnung, die das einwandfreie Parallelaribeiten beider Maschinen auch bei stark schwankender Belastung ermöglicht, wird durch die Erfindung angegeben und durch die Abbildungee, dargestellt. Abh. i zeigt die neue Schaltung für den Falil, daß der Widerstand w in der von der Kathode des Gleichrichters ausgehenden Leitung angeordnet ist, während in Abb. 2 die entsprechende Schaltung für den Widerstand w in der anderen Gleichstromleitung des Gleichrichters dargestellt ist. Von den Hochspannungssammelschienen wird sowohl über den Transformator t der Gleichrichter g als auch ein Motorgenerator gespeist, der aus dem Motorm und der Kompounddynamod besteht. Die Kompounddynamo besitzt die Nebenschlußwicklung n und die Kompoundwicklung c und arbeitet mit dem Gleichrichter auf die Gleichstromsammelschienen p.
  • Erfindungsgemäß wird nun an dem gleichen Pol des Gleichrichters, an welchem bei der Dynamo dieKompoundwicklung liegt, ein der Kompoundwicklung entsprechender und proportionaler Widerstand w eingeschaltet, welcher genau, wie bei den Kompounddynamos Üblich, mit der Kompoundwicklung durch eine Ausgleichsleitung 1 verbunden ist. Tritt bei dieser Anordnung durch Entlastung des Netzes ein Rückstrom vom Gleichrichter nach der Maschine auf, so nimmt er seinen Weg über die Ausgleichsleitung, und da in diesem Falle das Feld der Dynamo nicht geschwächt wird, so wird der Strom nicht übermäßig anwachsen können.
  • Die Anordnung hat, wenn ein induktionsfreier Widerstand verwendet wird, noch den Vorteil, daß bei hohen, kurzdauernden Belastungsstößen die hohe Überlastbarkeit des Gleichrichters voll ausgenutzt wer-den kann, da der Gesamtstrom, solange er konstant bleibt, sich annähernd gleichmäßig auf die einzelnen Stromlieferer verteilt. Tritt aber ein plötzlicher Stromstoßauf, so wird der erhöhte Strom zunächst nicht durch die starkinduktive Kompouryffivicklung gehen, sondern durch den parallelliegenden Widerstand w des Gleichrichters, #da dieser, wie erwähnt, induktionsfrei ist. Der Gleichrichter wird also momentan mehr hergeben, da der Strom das Feld der Dynamo zunächst nicht verstärken kann. Die Schalter f ermöglichen die Inbetriebnahme der einen oder anderen Maschine für sich allein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucii: Anordnung zum Parallelbetrieb von Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit Kompound,dynamos, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gleichrichter und Sammelschienen ein induktionsfreier Widerstand eingeschaltet ist, dessen dem Gleichrichter zugewandtes Ende durch eine Ausgleichsleitung mit dem Anschluß der Kompoundwicklung an den Anker der Kompounddynamo verbunden ist.
DEA39024D 1922-12-17 1922-12-17 Anordnung zum Parallelbetrieb von Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit Kompounddynamos Expired DE395909C (de)

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