DE395740C - Tintenloescher - Google Patents

Tintenloescher

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DE395740C
DE395740C DEW64757D DEW0064757D DE395740C DE 395740 C DE395740 C DE 395740C DE W64757 D DEW64757 D DE W64757D DE W0064757 D DEW0064757 D DE W0064757D DE 395740 C DE395740 C DE 395740C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L17/00Blotters
    • B43L17/06Blotters for reeled blotting-paper

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  • Toys (AREA)

Description

  • Tintenlöscher. Die Erfindung betrifft einen Tintenlöscher mit fortlaufendem Löschpapierstreifen, welcher über zwei im Inneren des Löschergestelles liegende, drehbare Spulen gespannt ist. Zweck der Erfindung ist, die Bauart eines derartigen Löschers zu vereinfachen und die Spann- und Sperrvorrichtung für den Löschpapierstreifen zu v ei bessern. Nach der Erfindung sind die beiden den Papierstreifen tragenden Spulen durch ein Zahnrädergetriebe miteinander verbunden, wobei die Achsen der beiden äußeren Zahnräder und Spulen elastisch gelagert sind und auch be. Schwert sein können. Durch diese Anordnung wird einmal eine Selbstsperrung des Lösch-#_treifens erreicht, anderersei;s fallen besondere Sperräder und Sperrklinken fort. Die Bauart und Handhabung des Löschers ist ferner dadurch vereinfacht, daß beide Spulen mit ihrem Zubehör vollkommen gleich ausgebildet sind, so daß sie beliebig nach jeder Richtung drehbar sind und ohne weiteres gegeneinander ausgewechselt werden können, um den aufgebrauchten Löschstreifen zum Gebrauche auf der Rückseite von neuem abzuwickeln.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Abb. r ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Löscher und Abb. 2 in Grundriß bei abgenommener Deckelplatte.
  • Der Tintenlöscher besteht aus einem aus Holz gefertigten oder aus Metallblech gebogenen, bogenförmigen Mittelstück a mit abgerundeten Enden, das von zwei Seitenwänden b, b eingeschlossen ist und oben durch eine Deckelplatte c mit durch Schraube d gehaltenem Knopfe abgedeckt ist. Die beiden drehbaren, den Löschpapierstreifen n tragenden Spulen g und h sind in den Seitenwänden b gelagert. Zu diesem Zweck sind in die Seitenwände b im unteren Teile schräg verlaufende Schlitze j eingeschnitten, deren Grundfläche die eine Lagerhälfte bildet, während nach oben die Achsen i der Spulen mit einem gewissen Spielraume durch eine drehbare, mit Knopf in ausgerüstete Platte k abgedeckt sind. Die Platte k legt sich dabei mit einer Schrägfläche gegen einen Ansatz k' der Seitenwand.
  • Die beiden Achsen i der Spulen g und h tragen am einen Ende je ein gleich großes Zahnrädchen zc, die durch zwei weitere gleich große Zahnrädchen t, t miteinander verbunden sind. Auf die Achsen i drücken ferner Blattfedern s, durch die das Getriebe in festem Reibungseingriffe gehalten wird. Zur Verstärkung dieser Wirkung können die Spulen g, h noch besonders schwer ausgeführt werden, so daß sie infolge der schrägen Schlitze y mit ihren Zahnrädchen u gegen die Rädchen t drücken. Außen sind beide Achsen mit einem Knopf r ausgerüstet, so daß - die Ausbildung und Anordnung der Spulen, Achsen und Zahnrädchen vollkommen gleich und symmetrisch ist. Durch das Zahngetriebe wird der Löschstreifen immer in Spannung gehalten. Soll mit Bezug auf Abb. i die größere Löschstreifenrolle abgewickelt werden, so wird der Knopf der kleineren Spule h ergriffen und die Spule schräg nach oben gedrückt, damit sie von dem Zahnrad t frei kommt, und dann gedreht. Ist die Spule h stärker als die Spule g geworden, so springt bei dem Drehen von h die Spule g selbsttätig aus der Verzahnung und schnappt infolge der Blattfeder s nachher wieder ein. Ist die Löschrolle auf der einen Streifenseite vollkommen verbraucht, so werden die Spulen einfach umgewechselt und der Streifen kann jetzt auf der Rückseite verwendet werden. Das Abrollen und Nachspannen des Streifens kann beliebig durch Drehen eines der Knöpfe r erfolgen. Während des Gebrauches des Löschers wird durch den festen Zusammenhalt des Getriebes eine Lockerung des Streifens verhindert.
  • Anstatt der zwei Mittelzahnräder kann naturgemäß auch eines oder drei Räder verwendet werden. Anstatt das Ausrücken der Verzahnung durch schrägen Zug nach oben zu bewirken, können auch die äußeren Zahnräder ra achsial verschiebbar angeordnet sein, so daß sie mittels einer verlängerten Hülse o. dgl. nach Art einer Kupplungsmuffe seitlich vorgezogen und zurückgeschoben werden können. Zur Erzielung einer einfachen Bauart kann auch eines der äußeren Zahnräder auf einen als Achse dienenden, in der Spule verschiebbaren Vierkantstift gesetzt sein, so daß durch Achsialverschiebung dieses mit Knopf r versehenen Achsenstiftes das Zahnrad aus- und eingerückt werden kann. Im Falle der Achsialverschiebung brauchen die äußeren Zahnräder naturgemäß nicht elastisch, sondern können fest gelagert sein.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Tintenlöscher mit fortlaufendem, über zwei drehbare Spulen gespanntere Löschstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spulen entkuppelbar durch ein Zahnrädergetriebe (za, t) miteinander verbunden sind, durch das selbsttätig eine Sperrung des Löschstreifens erzielt wird.
  2. 2. Tintenlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Zahnräder (zc, zc) des Getriebes elastisch gelagert sind.
  3. 3. Tintenlöscher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der die äußeren Zahnräder tragenden Spulen derart gelagert sind, daß die äußeren Zahnräder auf die Mittelzahnräder einen schräg nach unten gerichteten Druck ausüben. Tintenlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entkuppelung eines der äußeren Zahnräder seine Achse verschiebbar in der zugehörigen Löschstreifenspule angeordnet ist.
DEW64757D 1923-10-12 1923-10-12 Tintenloescher Expired DE395740C (de)

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