DE39440C - Neuerung an dem im Patent Nr. 30000 geschützten Verfahren zum Härten von Harzen - Google Patents

Neuerung an dem im Patent Nr. 30000 geschützten Verfahren zum Härten von Harzen

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DE39440C
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DENDAT39440D
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J. B. MELVIN in LOWELL, im Staate Massachusetts, V. St. A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F1/00Obtaining purification, or chemical modification of natural resins, e.g. oleo-resins

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Härtungsverfahren für Harze aller Art durch Behandlung derselben . mittelst Zink-, Blei-, Mangan- und Eisenoxyds auf trockenem Wege; die durch das Verfahren erzielten Harzverbindungen sind im Vergleich mit den durch Anwendung der Oxyde oder Salze alkalischer Erden oder der Metalloxyde auf nassem Wege dargestellten Verbindungen mit nur geringem Zeitaufwand herzustellen und weisen alle Eigenschaften der kostspieligeren Pflanzenharze auf, an deren Stelle (besonders als Ersatz für Copalharz bei der Herstellung von Firnissen) sie sich mit Vortheil verwenden lassen.
Nach dem Hä'rtungsverfahren schmilzt man in einem gewöhnlichen offenen oder geschlossenen Schmelzkessel das Harz (Kolophonium) und giebt, wenn dasselbe eine etwas dickflüssige Consistenz angenommen hat (was bei ungefähr 1100C. der Fall ist), pulverisirtes Zinkoxyd (bezw. Blei-, Eisen- oder Manganoxyd bei dunkleren Firnissen) im Verhältnifs von 2Y2, 5, 7Y2 bis 25 Gewichtstheilen zu 100 Cewichtstheilen Kolophonium zu. Das Ganze wird gut durch einander gerührt, bis Kolophonium und Oxyd sich innig mit einander verbinden. Nach Hinzugabe des Zinkoxyds (Blei-, Eisen-, Manganoxyds) wird die Temperatur unter fortgesetztem Umrühren langsam erhöht, bis bei etwa 1850C. die chemische Reaction eintritt, was an den durch die Masse an deren Oberfläche emporsteigenden Gasbläschen erkannt wird. Letztere Temperatur wird nun noch wenige Minuten beibehalten, innerhalb welcher Zeit die Masse dick und hart wird. Soll der jetzt gehärteten Harzmasse noch ein schönes Aussehen verliehen werden, so kann man die Operation durch weitere Erhöhung der Temperatur auf etwa 2050 C. (oder mehr, wenn der Zinkoxydzusatz grofs war) noch etwas fortsetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Härten von Harzen aller Art durch Behandlung derselben mit Zinkoxyd (bezw. Blei-, Eisen- und Manganoxyd) auf trockenem Wege, welches Verfahren dadurch charakterisirt wird, dafs das Zinkoxyd (bezw. Blei-, Eisen- oder Manganoxyd) in pulverisirter Form den bis zur Annahme einer dickflüssigen Consistenz geschmolzenen Harzen in den angegebenen Verhältnissen zugesetzt und dann unter stetem Umrühren und allmäligem Erhöhen der Temperatur bei etwa 1850 C. die chemische Reaction in der Mischung herbeigeführt wird.
    Das vorbezeichnete Verfahren ist nur in Abhängigkeit von dem Patent No. 30000 geschützt.
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