DE394402C - Fluessigkeitswechselgetriebe - Google Patents

Fluessigkeitswechselgetriebe

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DE394402C
DE394402C DEH80804D DEH0080804D DE394402C DE 394402 C DE394402 C DE 394402C DE H80804 D DEH80804 D DE H80804D DE H0080804 D DEH0080804 D DE H0080804D DE 394402 C DE394402 C DE 394402C
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rotation
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • F16D31/02Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using pumps with pistons or plungers working in cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Flüssigkeitswechselgetriebe. Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssigkeitswechselgetriebe, bei dem der treibende oder der getriebene Teil eine Anzahl radial und gruppenweise angeordneter Zylinder trägt, deren Verbindung durch ein Ventil mehr oder weniger unterbrochen werden kann,. und in, denen Kolben laufen, die von auf dem jeweils anderen Teil sitzenden Nockenscheiben oder Exzentern bewegt werden.
  • Bei den bekannten Getrieben dieser Art sind je zwei auf einem Durchmesser in der gleichen Drehebene liegende Kolben miteinander zu einer Gruppe mit einem besonderen Flüssigkeitsumlauf verbunden. Hierdurch entsteht der Nachteil, daß lange Verbindungskanäle erforderlich sind, deren Herstellung im Gehäuse schwierig ist und die auch eine erhebliche Flüssigkeitsreibung verursachen. Die Folge hiervon ist, daß auch bei ausgeschalteter Kupplung keine vollständige Freigabe der getriebenen Welle erfolgt.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß die miteinander verbundenen Zylinder einer Gruppe seitlich nebeneinander in verschiedenen Drehebenen angeordnet und durch kurze, parallel zu der Drehachse verlaufende Kanäle miteinander verbunden sind. Hierdurch wird gleichzeitig neben der Beseitigung der angegebenen Schwierigkeiten auch der Vorteil erreicht, daß sich in einer für derartige Getriebe besonders günstigen Weise die Steuerung durch ausgeglichene Ventile bewirken läßt, welche parallel zu der Drehachse der Kupplung bewegt werden.
  • Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens beispielsweise, und zwar ist Abb. i ein Längsschnitt durch das Getriebe mit vier in der Mitte angeordneten Zylindern, die zu zwei nebeneinanderliegen.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt durch das Getriebe.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt, welcher eines der Steuerventile zeigt. Die Zylinder a1, a2, aa3 und a4 sind als ein Teil hergestellt, welcher mit dem treibenden Teil k verbunden ist und mit ihm umläuft. Der Teil k kann das Schwungradkupplungsglied einer beliebigen Kraftmaschine sein. Die Stirnenden der Zylinder sind durch Deckel d', d2, d3 und d4 verschlossen. Die Kolben b1, b2, b3 und b4 sind mit dichten Kolbenringen oder Lederkappen versehen, welche mittels Bolzen ml befestigt sind. Die einander gegenüber angeordneten Kolben sind durch ein Joch oder einen Rahmen f miteinander verbunden, welcher mit seinen Außenseiten an Führungsgliedern g1 des Gehäuses g entlanggleitet. Von dem Rahmen f wird die Bewegung auf die Nocken- oder Exzenterscheiben cl oder c2 übertragen, und zwar mit Hilfe von Zwischenstücken hl und h2, die an ihrer inneren Seite so gekrümmt sind, daß sie sich an die Exzenterscheiben anlegen und an ihren äußeren Seiten mit den Innenflächen f 1 und f 2 des Rahmens f in Eingriff stehen und sich infolgedessen mit diesem Rahmen zusammen bewegen. Die Ein- und Auslaßöffnungen n1 der zu einer Gruppe gehörigen Zylinder a1 und a2, die seitlich nebeneinander an verschiedenen Drehebenen angeordnet sind, und ebenso die Ein-und Auslaßöffnungen n2 der Zylinder a3 und a¢ sind durch kurze, parallel zur Drehachse verlaufende Kanäle miteinander verbunden. Die Verbindungsleitungen werden durch ausgeglichene Ventile j 1 und j 2 gesteuert, welche mit Spindeln j 3 versehen sind, welche sich durch eine dichte Stopfbuchse g4 nach einem Joch j 4 hin erstrecken. Das Joch j 4 ist mit einer Buchse js verbunden, welche auf der Welle c entlanggleiten kann; sie kann auf ihr durch eine von Hand bewegte, mit dem feststehenden Teil j` verbundene Vorrichtung hin und her bewegt werden.
  • Durch die Bewegung der Ventile il und j2 in eine Lage, in welcher das Ventil den Durchgang n3 abschließt, kann keine Flüssigkeit von dem Zylinder a1 nach dem Zylinder a2 gelangen, und die Getriebeteile sind dann so verriegelt, daß das getriebene Glied mit derselben Geschwindigkeit umläuft wie das treibende. Bei teilweisem Schluß dieses Ventils erfolgt eine entsprechende Verringerung der Geschwindigkeit, und zwar je nach der Geschwindigkeit, mit welcher die Flüssigkeit durch das teilweise geschlossene Ventil von dem einen Zylinder in den anderen strömen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitswechselgetriebe, bei dem der treibende oder der getriebene Teil eine Anzahl radial und gruppenweise angeordneter Zylinder trägt, deren Verbindung durch ein Ventil mehr oder weniger unterbrochen werden kann, und in denen Kolben laufen, die von auf dem jeweils anderen Teil sitzenden Nockenscheiben oder Exzentern bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Zvlinder (a1 und a2 bzw. a3 und a4) einer Gruppe seitlich nebeneinander in verschiedenen Drehebenen angeordnet und durch kurze, parallel zu der Drehachse verlaufende Kanäle (n1 bzw. n2) miteinander verbunden sind.
DEH80804D 1919-01-14 1920-04-28 Fluessigkeitswechselgetriebe Expired DE394402C (de)

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GB394402X 1919-01-14

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DE394402C true DE394402C (de) 1924-04-17

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DEH80804D Expired DE394402C (de) 1919-01-14 1920-04-28 Fluessigkeitswechselgetriebe

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