DE3942254C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft einen Druckkontrollstreifen für den mehrfarbigen autotypischen Offsetdruck gemäß Ober­ begriff des Patentanspruches 1.
Druckkontrollstreifen der genannten Art sind nach der Zeitschrift Offsetpraxis 9/1987, S. 20-38 bekannt.
Derartige Druckkontrollstreifen be­ stehen aus kleinen aneinandergereihten Kontrollfeldern, die in der Regel in einer immer wiederkehrenden Folge (Meßfeldsequenzen) mehrfach nacheinander angeordnet sind. Ein vollständiger Druckkontrollstreifen besteht somit aus mehreren, normalerweise gleichartig aufgebau­ ten Sequenzen und erstreckt sich über die gesamte Breite des Druckbogens. Den hintereinander angeordneten Sequenzen des Druckkontrollstreifens steht in den Druckwerken einer Mehrfarbendruckmaschine eine Reihe von Farbzonen gegenüber, die sich ebenfalls über die gesamte Breite der Druckzylinder erstreckt. Die Unter­ teilung der Bogenbreite einer Druckmaschine in relativ schmale Farbzonen hat zum Ziel, den von der Färbung des zu druckenden Bildes abhängigen Farbbedarf gezielt in schmalen Zonen einstellen zu können. Diese Farbzonen sind je nach Druckmaschinentyp zwischen 30 und 45 mm breit und mit einer Art Schieber versehen, mit denen die Farbzufuhr in jeder Farbzone von Hand oder über eine motorische Fernverstellung eingestellt wird. Die Einstellung der Farbzufuhr erfolgt in jedem Farbwerk für jede Farbe getrennt (in einer der üblichen Vierfar­ benmaschinen in vier nacheinander angeordneten Farbwer­ ken) und wird vom Bediener der Druckmaschine vorgenom­ men. Bei der Einstellung der Farbzonen orientiert sich der Drucker an densitometrischen Meßwerten, die mit Hilfe eines Farbauflichtdensitonmeters aus den kleinen, üblicherweise zwischen 4 und 6 mm breiten Meßfeldern des Druckkontrollstreifens gewonnen werden. Der Druck­ kontrollstreifen gibt Auskunft über den Farbbedarf und damit die notwendige Einstellung der ihm zugeordneten Farbzonen. Eine Sequenz besteht deshalb aus mehreren Kontrollfeldern. In der Regel sind das ein Volltonfeld und zwei Fasterfelder für jede Farbe. Das ergibt für einen Vierfarbendruck 3×4=12 Kontrollfelder. Hinzu kommen sehr häufig zwei Kontrollfelder für die Grauba­ lance zur Kontrolle des Übereinanderdrucks der Farben und bestimmte Sonderfelder, die teilweise meßtechnisch, zum Teil aber auch visuell ausgewertet werden. Das Mi­ nimum von vierzehn und mehr Feldern ergibt bei einer der üblichen Kontrollfeldbreiten von 5 mm eine gesamte Sequenzbreite von mindestens 70 mm.
Grundsätzlich besteht der Wunsch, in einer Farbzonen­ breite von 30 bis 45 mm eine vollständige Sequenz von Kontrollfeldern unterzubringen, was aber unmöglich ist. Mit konsequent aufgebauten Druckkontrollstreifen, die weniger wichtige Kontrollfelder erst gar nicht enthal­ ten, wird immerhin erreicht, daß eine Sequenz nicht mehr als die doppelte Farbzonenbreite beträgt. Die Meßwerte aus einer Sequenz liefern damit die Einstell­ werte für jeweils zwei Farbzonen, wobei der Bediener der Druckmaschine aufgrund des Farbverlaufs im gedruck­ ten Bild entscheiden kann, welche der beiden Farbzonen etwas mehr geöffnet wird oder ob beide Farbzonen gleichwertig behandelt werden. Grundsätzlich besteht aber immer das Dilemma, daß die notwendigen Kontroll­ felder auch in der Breite von zwei Farbzonen nur schwer unterzubringen sind, besonders dann, wenn es sich um Druckmaschinen mit schmalen Farbzonen von z. B. 30 und 32,5 mm handelt.
Ein weiteres Dilemma besteht darin, daß die rund zwei­ hundert Meßfelder eines 1000 mm breiten Druckbogens un­ möglich mit einem Handdensitometer zur Kontrolle an der laufenden Druckmaschine ausgewertet werden können. Des­ halb wurden sogenannte Maschinendensitometer ent­ wickelt, die den Druckkontrollstreifen über seine ganze Länge mit einem verfahrbaren Densitometer abtasten und die Meßwerte zur Auswertung und Darstellungplanung an einen Rechner mit Monitor weiterleiten. Der Meßkopf eines Ma­ schinendensitometers liefert mit seinen Meßwerten auch die Position des Meßfelds, so daß die Meßwerte unmit­ telbar den betroffenen Farbzonen zugeordnet werden kön­ nen.
Bei Benutzung üblicher Handdensitometer ist das nicht der Fall, obwohl sie im Vergleich zu den sehr teuren Maschinendensitometern dem Anwender eine Reihe von Vor­ teilen bieten. Dazu gehört die Flexibilität der Hand­ meßgeräte. Es ist in der Praxis nämlich gar nicht er­ forderlich, alle Felder des Druckkonstrollstreifens zu messen, sondern es ist vollkommen ausreichend, nur dort zu messen, wo sich die kritischen Bildstellen des Druckbogens befinden, und nur an diesen Stellen die Farbzonen möglichst vollkommen einzustellen. Wenn aber dazu übergegangen wird, nur bestimmte Sequenzen zu mes­ sen, muß bekannt sein, welche Farbzonen der gemessenen Sequenz zugeordnet sind. Die herkömmliche Problemlösung ist einfach. Manche Druckkontrollstreifen tragen eine Art Maßstab, der angibt, welche Farbzone sich an der gemessenen Stelle befindet, wobei die Farbzonen in al­ ler Regel von links nach rechts fortlaufend durchnume­ riert sind. Die gleiche Aufgabe erfüllt ein Farbzonen­ maßstab, der am oberen oder unteren Rand des Tisches angebracht ist, auf dem der Bogen zum Messen abgelegt wird. Voraussetzung ist nur, daß der Druckbogen immer passend zu dem Maßstab auf den Meßtisch gelegt wird. Diese einfache Verfahrensweise versagt aber, wenn die Meßwerte vom Bediener der Druckmaschinen nicht unmit­ telbar am Densitometer abgelesen werden, sondern zur Dokumentation oder zur computergestützten Auswertung an einen Rechner (PC) weitergeleitet werden, weil die vom Densitometer gelieferten Meßwerte keine Information über den Meßort besitzen. Hierzu gab es schon Überle­ gungen, den Druckbogen auf ein sogenanntes Digitizing Tablet zu legen, das eine elektronisch verwertbare Po­ sitionsinformation der Messung liefert. Solche in der Computertechnik üblichen Digitalisierungstische konnten sich aber aus preislichen und technischen Gründen nicht durchsetzen. Preiswertere Behelfskonstruktionen erwie­ sen sich als unpraktisch und haben keine Bedeutung er­ langen können.
In letzter Zeit ist ein neuer Typ von Handdensitometern bekannt geworden, der sich von den herkömmlichen Punkt für Punkt messenden Geräten dadurch unterscheidet, daß er mit einem verfahrbaren Meßkopf mehrere Kontrollfel­ der und damit auch die Felder einer Sequenz in einem Zug messen kann (siehe DE-OS 37 23 701). Dieser Geräte­ typ ist für die Erfüllung seiner Aufgabe in zwei Punk­ ten in besonderer Weise ausgestaltet. Erstens ist er mit einer relativ großflächigen Punktmatrix-Anzeige ausgestattet, die eine übersichtliche und vollständige Darstellung der vielen Meßwerte gestattet. Zweitens ist es mit einem Datenausgang und entsprechender Software möglich, die Daten des Densitometers zur Auswertung und Darstellung an Computer weiterzuleiten. Die Information der Meßwerte ist aber erst dann vollständig, wenn sie automatisch mit der Angabe der Position bzw. den Num­ mern der betroffenen Farbzonen versehen ist, gleich­ gültig ob die Auswertung direkt im Meßgerät oder am ex­ ternen Rechner vorgenommen wird. Eine Positionsinforma­ tion automatisch mit zu gewinnen, macht es in vielen Fällen erst möglich, die hohe Leistungsfähigkeit und Flexibilität dieses neuen Gerätetyps voll auszuschöp­ fen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckkontrollstreifen der eingangs genannten Art dahin­ gehend zu verbessern, daß ohne be­ sondere zusätzliche Anzeigemittel bei Messung jeder beliebigen Meßfeldse­ quenz vom Druckkontrollstreifen auch gleichzeitig und automatisch die Position der jeweils gemessenen Sequenz angezeigt und als Farb­ dosierungsinformation für die zugehörigen Farbzonen des Druckwerkes umgesetzt werden kann.
Diese Aufgabe ist mit einem Druckkontrollstreifen der eingangs genannten Art nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte und praktische Ausführungsformen ergeben sich nach den Unteransprüchen.
Bei der "Fogra-PMS-Druckkontrolleiste" auf Seite 33 der oben erwähnten Zeitschrift sind die Meßfelder zwar auch innerhalb einer Meßfeldsequenz in unterschiedlicher Reihenfolge angeordnet, diese unterschiedliche Anordnung läßt jedoch nicht die erfindungsgemäße Systematik erkennen und ist somit für eine Positionsbestimmung der jeweils gemessenen Meßfeldsequenz nicht geeignet.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht also darin, die Folge der Meßfelder innerhalb einer Sequenz nach einem bestimmten Schema zu ändern, so daß ein Druckkontroll­ streifen entsteht, der aus Sequenzen besteht, die sich alle durch eine besondere Reihenfolge ihrer Kontroll­ felder voneinander unterscheiden. Damit kann jede Se­ quenz und ihre Position innerhalb des Druckkontroll­ streifens vom Densitometer individuell erkannt und je­ nen Farbzonen zugeordnet werden, die auf der Breite der gemessenen Sequenz liegen. Im Display des Densitometers werden dann nicht nur wie bisher die aus der Sequenz gewonnenen Meßwerte dargestellt, sondern zusätzlich die Nummern der Farbzonen, die der Position der Sequenz entsprechen. Genauso werden bei der Übertragung der Meßdaten der Sequenz an einen Computer die Nummern der Farbzone mit übertragen, und der Bediener der Druckma­ schine bekommt gleichzeitig mit den Meßdaten die Infor­ mation, welche Farbzonen eventuell zu verändern sind. Falls der heute noch nicht übliche, aber denkbare Weg einer automatischen Korrektur der Farbzonen beschritten wird, liefert die Verbindung der Meßdaten der Sequenz mit der Zuordnung der Farbzonen die notwendige Grund­ lage, wobei nach der Übertragung der Meß- und Posi­ tionsdaten vom Auflichtdensitometer an den Computer für die betroffenen Farbzonen die Stellgrößen berechnet und die motorische Verstellung automatisch herbeigeführt wird.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung be­ steht darin, daß für die Erkennung der Position der ge­ messenen Sequenz keine zusätzlichen Kontrollfelder, etwa nach Art eines Strichcodefeldes notwendig sind. Solche zusätzlichen Erkennungsfelder würden die ohnehin immer knapp bemessene verfügbare Länge für die eigent­ lichen Meßfelder einschränken. Außerdem müßten geräte­ technische Voraussetzungen zum Beispiel in Form einer zusätzlichen Leseeinheit für die numerische Erkennung solcher Felder geschaffen werden. Die erfindungsgemäße Lösung macht vorteilhaft diesen zusätzlichen techni­ schen Aufwand überflüssig.
Allerdings müssen Meßkopf und Software des Densitome­ ters derart beschaffen sein, daß die einzelnen Meßfel­ der der Sequenz nach Farbe und Art (Volltonfeld oder Rasterfeld) automatisch erkannt werden und somit wäh­ rend des Meßvorgangs oder unmittelbar danach bei der geräteinternen Auswertung voneinander unterschieden werden. Das ist die notwendige Voraussetzung, um die in der Reihenfolge der Meßfelder codierten Farbzonennum­ mern zu entziffern. Die Meßköpfe moderner Densitometer - zum Beispiel nach Art der DE-OS 34 21 577 - sind für diese Aufgabe grundsätzlich geeignet, weil sie über mehrere mit geeigneten Filtern bestückte Photoelemente verfügen, die eine automatische Erkennung der im Mehr­ farbendruck verwendeten Skalenfarben ermöglichen. Tatsächlich sind solche mit einer automatischen Farber­ kennung ausgerüsteten Auflichtdensitometer Stand der Technik und im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Druckkontrollstreifen gewinnt diese Technik eine zu­ sätzliche Nutzanwendung. Es sei noch erwähnt, daß die Unterscheidung der Meßfelder nach Volltonfeldern und Rasterfeldern mit unterschiedlich hoher Flächendeckung problemlos anhand der Höhe der gemessenen Farbdichte­ werte erfolgt.
Der erfindungsgemäße Druckkontrollstreifen wird nach­ folgend anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt schematisch
Fig. 1 die grundsätzliche Anordnung und Zuordnung von Druckkontrollstreifen zur Farbzonenreihe einer Offsetdruckmaschine und
Fig. 2 eine Mehrzahl von Meßfeldsequenzen, die im Gegensatz zur Darstellung hintereinanderge­ reiht einen Druckkontrollstreifen gemäß Fig. 1 ergeben.
Mit I ist der Druckbogen bezeichnet. Die eingezeichne­ ten Felder II stellen die farbig zu druckenden Bilder dar, und der Pfeil A gibt die Transportrichtung des Bo­ gens I durch die Druckmaschine III an. IV ist der Druckkontrollstreifen, mit V sind die einzelnen Meßfel­ der bezeichnet, und VI stellt eine Sequenz - also die immer wiederkehrende Reihenfolge von bestimmten Meßfel­ dern - dar. Mit VII ist das erste Farbwerk der Druckma­ schine III bezeichnet, wobei für jede Einzelfarbe des mehrfarbigen Druckes ein weiteres Farbwerk folgt. Mit VIII ist die Reihe der Farbzonen dargestellt, wobei der Schieber jeder Farbzone VIII dem Farbbedarf entspre­ chend auf- oder zugedreht werden kann. Dieses Schema macht klar, daß die Schieberstellung der einzelnen Farbwerke VII dem Farbbedarf der Bilder in den Feldern II angepaßt sein muß. Befinden sich im linken Teil des Druckbogens I hauptsächlich rot gefärbte Bilder und im rechten Teil hauptsächlich blau gefärbte Bilder, dann wird verständlich, daß die Schieber der linken Farbzo­ nen VIII des Farbwerks VII mit der roten Druckfarbe mehr geöffnet sein müssen. Genauso müssen die Schieber des Farbwerks mit der blauen Farbe auf der rechten Seite dem Farbbedarf entsprechend weit geöffnet sein.
Fig. 2 stellt ein Ausführungsbeispiel eines Druckkon­ trollstreifens IV dar, wobei jedoch die sechzehn Meß­ feldsequenzen VI aus darstellerischen Gründen unterein­ ander in dieser Figur angeordnet sind.
Beim gewählten Beispiel handelt es sich um eine Druck­ maschine III mit einer Farbzonenbreite von 32,5 mm und 32 Farbzonen, was eine gesamte Druckbreite von 32,5×32=1040 mm ergibt. Eine Meßfeldsequenz VI des Kontroll­ streifens IV ist 65 mm lang und erstreckt sich damit über die Breite von zwei Farbzonen VIII. Für die ge­ samte Druckbreite ist somit ein Kontrollstreifen IV mit insgesamt 32 : 2=16 Sequenzen erforderlich. Damit die Sequenzen VI voneinander vom Meßgerät unterschieden werden können, muß die Reihenfolge der Meßfelder für jede Sequenz variiert werden, also insgesamt sechzehn Mal. Im dargestellten Beispiel besteht jede Sequenz VI aus vierzehn Meßfeldern V, die mit fortlaufenden Zahlen 1-14 durchnumeriert sind. Davon sind zwölf Felder far­ bige Volltonfelder mit 100% Flächendeckung und Raster­ felder mit 80% und 40% Flächendeckung der vier Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black. Zwei Felder sind Balancefelder der übereinandergedruckten Farben Cyan, Magenta und Yellow mit hoher Flächendeckung (Shadow) und niedriger Flächendeckung (Highlight). Variiert ist nur die Reihenfolge der ersten Felder V aller Sequenzen VI, und zwar nur soweit, bis die gewünschten sechzehn Varianten zustandegekommen sind. Für das Beispiel müs­ sen dafür nur die ersten vier Felder V in ihrer Reihen­ folge geändert werden, wie dies mit den stellungsvari­ ierten Zahlen 1-4 am Anfang jeder Sequenz VI verdeut­ licht ist.
Bemerkenswert ist, daß die Positionserkennung der Se­ quenzen VI bereits nach der ersten gedruckten Farbe möglich ist, d. h., im Beispiel nach dem Drucken der Farbe Cyan. Dazu muß das Auflichtdensitometer lediglich in der Weise programmiert sein, daß es anstelle der Magenta-Volltonfläche das noch nicht bedruckte Leerfeld akzeptiert und richtig einordnet. Das kann von Bedeu­ tung sein, wenn bereits nach dem Drucken der ersten Farbe densitometrische Messungen vorgenommen werden sollen.
Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß der Druckkontrollstreifen IV in Fig. 1 also auf dem Druckbogen I bei jedem Druck mitgedruckt wird und inso­ weit Folge eines gegenständlich dem Drucker zur Verfü­ gung gestellten Druckkontrollstreifens ist, den dieser in Form eines kopierfähigen Films für die autotypische Vorbereitung der betreffenden Druckplatte benötigt.

Claims (4)

1. Druckkontrollstreifen für den mehrfarbigen autotypischen Offsetdruck, der über seine gesamte Länge in Meßfeldsequenzen unterteilt ist, wobei die Meßfeldsequenzen Meßfelder in unterschiedlicher Reihenfolge aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Meßfeldsequenz (VI) des Druckkontrollstreifens (IV) zur Erkennung der Sequenzposition im Druckkontrollstreifen die Reihenfolge mindestens eines Teiles der Meßfelder (V) systematisch variiert ist.
2. Druckkontrollstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sequenzen (VI) gleichlang sind und die Se­ quenzlänge (L) in einem bestimmten Verhältnis zur Breite der Farbzonen (VIII) der Druckmaschine (III) stehen.
3. Druckkontrollstreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (L) der Sequenz (VI) zur Breite der Farbzonen (VIII) in einem Verhältnis steht, daß auf eine Sequenz 1, 1,5, 2, 2,25, 2,5 oder 3 Farbzonen entfallen.
4. Druckkontrollstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Positionserkennung der einzelnen Sequenzen (VI) die ersten 2, 3, 4 oder 5 Kontrollfelder (V) in ihrer Reihenfolge variiert sind.
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