DE39375C - Stellbare Spannfeder an Schaf- und Wollscheeren - Google Patents

Stellbare Spannfeder an Schaf- und Wollscheeren

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Publication number
DE39375C
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DE
Germany
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sheep
tension spring
cutting
adjustable tension
scissors
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39375D
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English (en)
Original Assignee
F. FRIELINGHAUS in Voerde i. W., Kreis Hagen
Publication of DE39375C publication Critical patent/DE39375C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/24Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers specially adapted for shearing animals, e.g. sheep

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1886 ab.
Zur Aufnahme der Schneiden α und b sind an den Schenkeln s und S1 der Scheere die Wangen w bezw. JP1 angebracht, welche an der inneren sowohl wie an der äufseren Seite mit Ansätzen η η bezw. H1 K1 versehen sind, die der Basis der Schneiden als Auflage dienen und wovon die inneren Ansätze η η gleichzeitig, indem sie sich in offener Stellung der Schneidblätter gegen einander legen, den Ausschlag der letzteren begrenzen; die äufseren Ansätze K1 W1 werden durch die nach oben verlängerten und entsprechend eingesetzten Schenkelwandungen gebildet. Durch diese beiderseitige Unterstützung der Schneidblätter an ihrer Basis ist nur die Anwendung je einer Befestigungsschraube c C1 nothwendig, um jedes Blatt in zuverlässiger einfacher Weise mit dem bezüglichen Schenkel in feste Verbindung zu bringen. Aufser der bereits hervorgehobenen gleichzeitigen Benutzung der inneren Ansätze als Widerlager bietet die Anbringungsart der Schneidblätter wegen ihrer Einfachheit sowohl für die Fabrikation der Scheeren wie auch für den Gebrauch derselben wesentliche Vortheile, da sich dadurch das Anpassen an die Schenkel und ferner auch (durch Erzielung einer genauen Uebereinstimmung der Blätter in Bezug auf den Abstand der einen erforderlichen Bohrung von Basis und Schneidkante) die Auswechselung der zu den Scheeren häufig nachzuliefernden Schneiden sehr leicht bewerkstelligen läfst.
Um den Gang oder die Schnittfähigkeit der Scheere, welche von dem*Druck, mit welchem die Schneidblätter auf einander liegen, abhängig ist, verstellen zu können, ist der die vordere Schneide tragende Schenkel s an seinem unteren erbreiterten Ende beiderseitig, nach vorn nur wenig, nach hinten. auf eine breitere Fläche abgeschrägt, Fig. 1, und derart durch die beiden Schrauben u u auf der flachen Federplatte ρ befestigt, dafs vermittelst einer dritten Schraube i, einer Stellschraube, der Zwischenraum ο verringert oder vergröfsert werden kann. Es ist ersichtlich, dafs hierdurch eine Verdrehung der Federplatte erzielt bezw. auf den Schenkel ein auf eine Neigung desselben nach hinten gerichteter mehr oder weniger grofser Druck ausgeübt wird, welcher wiederum die Strenge des Ganges bezw. die Stärke des Druckes bedingt, mit welchem die vordere Schneide sich gegen die hintere anlegt. Man hat es also vollständig in der Hand, die Scheere in einfachster Weise vermittelst der Stellschraube i der Beschaffenheit der zu schneidenden Wolle etc. entsprechend einzustellen; man wird die Schneiden ganz fest an einander drücken, dieselben aber auch so einstellen können, dafs sie beim Schneiden sehr leicht und sanft an einander vorbeigehen.
Die Abschrägungen und die Stellschraube können auch ebensogut an dem die hintere Schneide tragenden Schenkel angebracht werden; in diesem Falle mufs dann selbstverständlich die Stellschraube vorn liegen, damit sie beim Anzug das hintere Schneideblatt nach vorn zu neigen bestrebt ist.
Für die beschriebene Verstellung ist die Anwendung einer flachen, nur in der Mitte etwas ausgebauchten Federplatte besonders geeignet; es hat aber auch die Feder in der vorliegenden Form und Beschaffenheit gegenüber den bisher
gebräuchlichen Federn noch zwei nicht unwesentliche Vortheile. Die bisherigen halbkreisförmig gebogenen Federn, an welchen die zur Befestigung an dem Schenkel dienenden Lappen nach innen umgebogen sind, federn sich zu leicht, wodurch sich die Messer beim Durchschneiden dichter Wolle abheben und im Schnitt versagen. Dieser Uebelstand ist bei der Anwendung der vorliegenden flachen Feder vermieden, und ein weiterer Vorzug ergiebt sich dadurch, dafs die Scheere um ein Bedeutendes kürzer wird, wodurch die in grofsen Quantitäten zum Export kommenden Scheeren, welche in der bisher üblichen Weise zu je 6 Stück in starke Pappschachteln verpackt werden, eines geringeren Raumes bedürfen und die Schachteln daher wesentlich kleiner werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Einrichtung zur Verstellung des Ganges der Scheere, bestehend in der Anbringung von Abschrägungen an der entsprechend erbreiterten Fufsfläche eines Schenkels und in der Anordnung einer Stellschraube i an der zumeist abgeschrägten Stelle des Schenkelfufses, durch welche Stellschraube die flache Federplatte ρ angespannt bezw. der Druck der Schneiden auf einander verstellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39375D Stellbare Spannfeder an Schaf- und Wollscheeren Expired - Lifetime DE39375C (de)

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