DE3933151C2 - - Google Patents
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
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- Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
- Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kamera, insbesondere eine
Kamera, die einen verbesserten Mechanismus zum Halten
einer Filmpatrone hat.
Fig. 2 zeigt die Ausführung einer üblichen Kamera, bei
welcher eine vordere Abdeckung 1 die Vorderseite des
Hauptkörpers 3 der Kamera abdeckt, und bei welcher eine
hintere Abdeckung 2 die Hinterseite des Hauptkörpers 3
abdeckt und wahlweise gegenüber der vorderen Abdeckung 1
geschlossen und geöffnet werden kann. Ein Lichtschacht 31,
der annähernd als vierseitiger Pyramidenstumpf gestaltet
ist, stellt den mittleren Teil des Hauptkörpers 3 dar, so
daß anderes Licht als dasjenige, welches durch eine Linse
(in Fig. 2 nicht dargestellt) hindurchgeht, daran
gehindert ist, einen Film 7 zu erreichen. Der Hauptkörper
3 hat einen Teil 32 mit nahezu L-förmigem Querschnitt, der
auf der rechten Seite des Lichtschachts 31 angeordnet ist
und eine Filmpatronenkammer 8 bestimmt, in der eine
Filmpatrone 6 aufgenommen ist. Der Hauptkörper 3 hat
weiterhin einen Teil 33 mit nahezu U-förmigem Querschnitt,
der auf der linken Seite des Lichtschachtes 31 angeordnet
ist und eine Spulenkammer 9 bestimmt, in der eine Spule 5
zum Aufwickeln des Filmes 7 aufgenommen ist. Eine
Platten- bzw. Plattfeder 4 ist an dem Filmpatronenteil 32
mittels einer Schraube 10 befestigt, um Druck auf die
Filmpatrone 6 auszuüben, um dadurch zu verhindern, daß die
Filmpatrone 6 sich bewegt, wenn sie in der Patronenkammer
angeordnet ist, um den Film 7 automatisch vorzubewegen.
Um einen Film in die Kamera einzulegen, wird die hintere
Abdeckung 2 geöffnet, und die Filmpatrone 6 wird in die
Filmpatronenkammer 8 eingesetzt. Danach wird der Film
geringfügig aus der Patrone 6 herausgezogen, und die
Seitenkantenlöcher des Filmes werden mit einem
Filmtransportrad (in Fig. 2 nicht dargestellt) in Eingriff
gebracht, wonach die hintere Abdeckung 2 geschlossen wird.
Der Film 7 wird dann automatisch um eine vorgeschriebene
Länge auf die Spule 5 gewickelt, wenn ein Motor (in Fig. 2
nicht dargestellt) angetrieben wird. Bei einer Kamera mit
der beschriebenen Ausführung verhindert die Feder 4, daß
die Filmpatrone 6 sich während des automatischen
Aufwickelns des Filmes bewegt, so daß der Film 7 richtig
vorbewegt wird.
Da jedoch die Platten- bzw. Blattfeder 4 an dem annähernd
L-förmigen Teil 32 bei der üblichen Kamera mittels einer
Schraube 10 befestigt ist, sind die Anzahl der Teile der
Kamera und die Anzahl der Schritte beim Zusammenbau der
Kamera groß, wodurch der Aufwand für die Herstellung und
Montage groß ist. Dies stellt ein Problem dar.
In der DE 11 88 930 ist eine Haltefeder beschrieben, die
das Patronenmaul gegen die Wandung der Bildbühne drückt
und somit die Filmpatrone sich nicht mehr von selbst drehen
kann. Diese Haltefeder wird zusätzlich in der
Filmpatronenkammer befestigt.
Die vorliegende Erfindung wurde konzipiert unter
Berücksichtigung der oben genannten Probleme. Daher ist es
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kamera zu
schaffen, bei welcher die Anzahl von Bauteilen und die
Anzahl der Schritte zum Zusammenbau der Kamera verringert
sind, wodurch die Herstellung und Montage der Kamera
erleichtert werden.
Die genannte Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch die
Schaffung einer Kamera, die gemäß der Erfindung einen
Hauptkörper, eine vordere Abdeckung und eine hintere
Abdeckung umfaßt. Der Hauptkörper hat einen Lichtschacht,
eine Filmpatronenkammer und eine Spulenkammer. Der
Lichtschacht dient dazu, anderes Licht als dasjenige,
welches durch eine Linse hindurch eintritt, daran zu
hindern, den Film zu erreichen. Die Filmpatronenkammer ist
auf einer Seite des Lichtschachtes gebildet, so daß in
dieser eine Filmpatrone aufgenommen wird. Die Spulenkammer
ist auf der anderen Seite des Lichtschachtes gebildet, so
daß in dieser eine Filmpatrone aufgenommen wird. Die
Spulenkammer ist auf der anderen Seite des Lichtschachtes
gebildet, so daß eine Spule zum Aufwickeln des Filmes in
dieser Kammer aufgenommen ist. Die vordere Abdeckung deckt
die Vorderseite des Hauptkörpers ab, und sie kann
gegenüber der vorderen Abdeckung wahlweise geschlossen und
geöffnet werden. An dem Hauptkörper ist einstückig mit
diesem entlang der Filmpatronenkammer ein nach hinten
vorragender Ansatz gebildet, der einen gebogenen Teil hat,
der von dem Hauptteil des Ansatzes nach außen in Richtung
gegen die Seite der Kamera gebogen ist.
Wenn die vordere Abdeckung der Kamera gemäß der Erfindung
an dem Hauptkörper der Kamera angebracht wird, wird der
abgewinkelte Federteil des Ansatzes mit der Seitenwand der
vorderen Abdeckung in Berührung gebracht, so daß der
Ansatz elastisch zur Filmpatronenkammer verformt wird. Als
Ergebnis wird die Filmpatrone, wenn sie in der
Filmpatronenkammer angeordnet wird, durch den Ansatz
derart gedrückt, daß sie daran gehindert ist, sich zu
bewegen, wodurch gewährleistet ist, daß der automatische
Filmtransport richtig erfolgt. Diese Wirkung wird erzielt,
obwohl die Anzahl der Teile der Kamera und die Anzahl der
Schritte zum Zusammenbau der Kamera durch die oben
beschriebene Ausführung verringert sind. Als Ergebnis wird
der Aufwand für Montage und Herstellung beträchtlich
verringert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung
beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer Ausführungsform
einer Kamera gemäß der Erfindung, bei welcher
jedoch eine Filmpatrone noch nicht in der Kamera
aufgenommen ist.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht einer üblichen Kamera.
Fig. 3 ist eine Ansicht zur Erläuterung der Formung des
Hauptkörpers der Ausführungsform einer Kamera
gemäß Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform einer
Kamera gemäß Fig. 1, wobei die Filmpatrone in der
Kamera angeordnet ist.
Fig. 5 ist eine seitliche Teilansicht des Hauptkörpers
der Ausführungsform einer Kamera gemäß Fig. 1.
Fig. 6 ist eine seitliche Teilansicht einer abgeänderten
Ausführungsform des Hauptkörpers bei einer Kamera
gemaß Fig. 1.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer Ausführungsform einer
Kamera gemäß der Erfindung. Die Bauteile, die bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 1 und bei der üblichen Kamera
gemäß Fig. 2 die gleichen sind, sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen. Gemäß Fig. 1 umfaßt die Kamera
eine vordere Abdeckung 1, eine hintere Abdeckung 2 und
einen Hauptkörper 3. Der Unterschied zwischen der
Ausführungsform der Kamera gemäß der Erfindung und der
üblichen Kamera gemäß Fig. 2 besteht darin, daß das rechte
Ende des rechten Teiles 32 des Hauptkörpers 3 bei der
Kamera gemäß Fig. 1 mit einem plattenartigen Ansatz 34 (in
Fig. 5 dargestellt) gebildet ist, der in Richtung gegen
die hintere Abdeckung 2 vorragt. Der Ansatz 34 hat einen
abgewinkelten Federteil 35, der nach außen in Richtung zur
Seite der Kamera 1 abgewinkelt ist, wie dies in Fig.
dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt den Hauptkörper 3 der Kamera gemäß Fig. 1
sowie eine obere Form 22 und eine untere Form 21 zum
einstückigen Formen des Hauptkörpers 3 aus einem
synthetischen Harz. Die untere Form 21 umfaßt Vorsprünge
23, 24 und 25 entsprechend dem Lichtschacht 31, dem
rechten Teil 32 bzw. dem linken Teil 33 des Hauptkörpers
3. Die obere Form 22 umfaßt Ausnehmungen 26, 27 und 28
entsprechend den Vorsprüngen 23, 24 bzw. 25 der unteren
Form 21. Der Winkel zwischen dem rechten Teil 32 des
Hauptkörpers 3 und dem plattenartigen oder blattartigen
Ansatz 34 ist ein stumpfer Winkel oder ein nahezu rechter
Winkel, so daß der vordere Abschnitt und der hintere
Abschnitt des vorderen Teiles des Ansatzes 34 sich
kontinuierlich in Richtung gegeneinander erstrecken
derart, daß sie annähernd parallel zur Achse des
Lichtschachtes 31 des Hauptkörpers 3 verlaufen. Alternativ
ist der vordere Abschnitt des vorderen Teiles des Ansatzes
34 einwärts des hinteren Abschnittes des vorderen Teiles
des Ansatzes 34 angeordnet, in welchem Fall die
Filmpatronenkammer 8 sich nach hinten erweitert.
Wenn der Hauptkörper 3 durch die obere Form 22 und die
untere Form 21 geformt wird, liegen die in Eingriff
miteinander gelangenden Flächen 29 und 30 der unteren Form
21 bzw. der oberen Form 22 annähernd auf der gleichen Höhe
wie die Spitze des abgewinkelten Federteils 35 des
plattenartigen Ansatzes 34 des Hauptkörpers 3, um das
Trennen der Formen 21 und 22 voneinander zu erleichtern.
Obwohl der Hauptkörper 3 derart geformt werden kann, daß
der vordere Abschnitt des vorderen Federteils 35 des
plattenartigen Ansatzes 34 auf der Außenseite des hinteren
Abschnittes des vorderen Teiles des Ansatzes 34 liegt, wie
es in Fig. 1 dargestellt ist, würde die Anzahl der Formen
21 und 22 für das Formen nicht groß genug sein, so daß das
Formen kompliziert würde.
Wenn die vordere Abdeckung 1 an dem Hauptkörper 3
angebracht ist, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, gelangt
die Spitze des abgewinkelten Federteils 35 des Ansatzes
34, die von dem vorderen Teil des Ansatzes 34 nach außen
gebogen ist, in Berührung mit der Innenfläche der
Seitenwand der vorderen Abdeckung 1, so daß der Ansatz 34
elastisch verformt und geringfügig in Richtung gegen die
Filmpatronenkammer 8 gebogen oder gekrümmt wird. Wenn
danach eine Filmpatrone 6 in die Filmpatronenkammer 8
eingesetzt wird, gelangt die Wand der Patrone 6 in
Berührung mit dem Ansatz 34, so daß dieser weiter
elastisch verformt wird. Als Ergebnis wird die Filmpatrone
6 in der Filmpatronenkammer 8 gehalten durch den
Verformungsdruck des Ansatzes 34, so daß die Patrone 6
daran gehindert ist, sich relativ zum Hauptkörper 3 der
Kamera zu bewegen. Danach wird der Film 7 geringfügig aus
der Filmpatrone 6 herausgezogen und an seinen
Seitenkantenlöchern mit dem Filmtransportrad (in der
Zeichnung nicht dargestellt) in Eingriff gebracht. Danach
wird die hintere Abdeckung 2 an der vorderen Abdeckung 1
geschlossen. Da die Filmpatrone 6 in der Filmpatronenkammer
8 derart gehalten ist, daß sie sich relativ zum
Hauptkörper 3 nicht bewegt, ist verhindert, daß die
Seitenkantenlöcher des Filmes 7 außer Eingriff mit dem
Filmtransportrad gelangen. Als Ergebnis wird richtiger
Filmtransport erhalten.
Wie in Fig. 6 dargestellt, können im rechten Teil 32 des
Hauptkörpers 3 auf beiden Seiten des Ansatzes 34 Nuten 36
vorgesehen werden, um die elastische Verformung des
Ansatzes 34 zu erleichtern.
Wie oben beschrieben, ist gemäß der Erfindung der
Hauptkörper 3 der Kamera mit einem Ansatz 34 gebildet, der
einen nach außen abgewinkelten Federteil 35 hat. Dadurch
sind die Anzahl der Bauteile der Kamera und die Anzahl der
Schritte zum Zusammenbau der Kamera verringert. Demgemäß
verringern sich der Aufwand zur Herstellung und Montage
der Kamera und ihre Handhabung ist beträchtlich verbessert.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen
möglich.
Claims (5)
1. Kamera mit einem in eine vordere (1) und eine hintere
(2) Abdeckung einsetzbaren Hauptkörper (3),
- - der im mittleren Bereich einen Lichtschacht (31) aufweist, der nur solches Licht auf den am Hauptkörper (3) anliegenden Film (7) durchläßt, das durch die Linse eingefallen ist,
- - der ferner auf der einen Seite neben dem Lichtschacht (31) eine Spulenkammer (9) zur Aufnahme der Film-Aufwickelspule (5) hat und
- - der auf der anderen Seite neben dem Lichtschacht (31) eine Filmpatronen-Kammer (8) zur Aufnahme der Filmpatrone (6) aufweist,
- - wobei in der Filmpatronen-Kammer (8) eine eine eingelegte Filmpatrone (6) in Richtung des Lichtschachtes (31) andrückende Feder vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Feder (34, 35) einstückig mit dem Hauptkörper (3) ausgebildet und
- - so geformt ist, daß ihr an den Hauptkörper (3) anschließendes Teil (34) sich vom noch nicht in die vordere Abdeckung (1) eingesetzten Hauptkörper (3) aus gerade nach hinten in Richtung Filmebene erstreckt und
- - daß sich an den Hauptteil (34) der Feder ein nach außen in Richtung vordere Abdeckung (1) abgewinkeltes Federteil (35) anschließt, der beim Einschieben des Hauptkörpers (3) in die vordere Abdeckung (1) am Hauptkörper (3) anliegt und nach innen in Richtung der aufzunehmenden Filmpatrone (6) gedrückt wird.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Filmpatronenteil (32) des Hauptkörpers (3), an welchem
die Feder (34, 35) angeformt ist, auf beiden Seiten
der Feder mit Nuten (36) versehen ist.
3. Kamera nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen dem Filmpatronenteil (32)
des Hauptkörpers (3), an den die Feder (34, 35)
angeformt ist, und dem Hauptteil (34) der Feder im noch
nicht in die Vorderabdeckung (1) eingeschobenen
Zustand des Hauptkörpers (3) ein rechter oder ein
stumpfer ist.
4. Werkzeug zum Herstellen des Kamerahauptkörpers (3)
nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Werkzeug aus Patrize (21) und
Matrize (22) besteht, deren Teilungsfuge (29, 30) in
Höhe einer nach außen gerichteten Spitze (35a) des
abgebogenen Federteils (35) liegt.
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