DE392203C - Verfahren zur Herstellung eines Duengemittels aus Ablaugen der Zellstoffabrikation - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Duengemittels aus Ablaugen der Zellstoffabrikation

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DE392203C
DE392203C DEZ12488D DEZ0012488D DE392203C DE 392203 C DE392203 C DE 392203C DE Z12488 D DEZ12488 D DE Z12488D DE Z0012488 D DEZ0012488 D DE Z0012488D DE 392203 C DE392203 C DE 392203C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F7/00Fertilisers from waste water, sewage sludge, sea slime, ooze or similar masses
    • C05F7/02Fertilisers from waste water, sewage sludge, sea slime, ooze or similar masses from sulfite liquor or other waste lyes from the manufacture of cellulose
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05DINORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C; FERTILISERS PRODUCING CARBON DIOXIDE
    • C05D3/00Calcareous fertilisers
    • C05D3/02Calcareous fertilisers from limestone, calcium carbonate, calcium hydrate, slaked lime, calcium oxide, waste calcium products

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels aus Ablaugen der Zellstoffabrikation. Zusatz zum Patent 39i758. Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung eines trockenen, maschinenstreufähigen Düngemittels aus Ablaugen der Zellstoffindustrie geschützt, das im wesentlichen darin besteht, daß ,die Ablauge zweckmäßig nach vorheriger Einengung mit ,gebranntem Kalk oder Magnesia oder Gemischen beider, gegebenenfalls unter Zusatz eines Reaktionsverteilers, bis zur Trockene behandelt wird.
  • Bei diesem Verfahren ist es nützlich, die Temperatur um so höher zu wählen, je hochgradiger die Ablauge ist, weil durch die Visko@itätsverminderung infolgc der Erhöhung der Bindungsverlauf wesentlich beschleunigt -,vird.
  • Zweck -der Erfindung ist, dieses Verfahren wärmewirtschaftlich günstig zu gestalten, und zwar geschieht dies dadurch, daß .der Kalk bzw. die Magnesia. oder deren Gemische in heißem Zustande, so wie sie aus dem Brennofen abgezogen werden, unmittelbar für die Reaktion verwendet werden.
  • Die Verwendung ,insbesondere des Ätzkalltes in heißem Zustande erscheint zunächst ein Unding, da bekanntlich die Reaktion von heißem Ätzkalk und Wasser explosionsähnlich verläuft. Es stellte sich aber überraschenderweise heraus, daß die Behandlung des heißen Ätzkalkes mit Zellstoffablauge, insbesondere eingeengter Ablauge, keine Explosionserscheinungen zeitigte, vielmehr die Reaktion ganz ruhig verlief, ohne jede Gefahr für die Umgebung. Das Verfahren ist besonders dort vorteilhaft, wo das Brennen des Kalkes und die Fabrikation des Düngemittels örtlich vereinigt werden kann. In diesem Falle kann der Kalk z. B. mit dem Wärmegrad, wie er aus dem Kalkofen abgezogen wird (roo bis 15o° C), direkt verwendet werden. Die Ablauge kann dabei kalt oder ebenfalls heiß sein.
  • Mit dem Verfahren ist vor allem der Vorteil verbunden, .daß ein beträchtlicher Teil der Kalkofenwärme für die Verdampfung und Reaktionsbeschleunigung bei der Düngemittelherstellung nutzbringend verwertet wird, was eine erhebliche Kohlenersparnis bedeutet. Auch scheint dabei .die chemische Einwirkung auf Kohlehydrate und Lign.in .der Ablauge, welche die Entstehung fester, trockener Verbindungen begünstigt, wesentlich erhöht.
  • Im übrigen wird das Verfahren entsprechend den Angaben des Hauptpatentes ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels aus Ablaugen der Zellstoffabrikation nach Patent 391758, .dadurch gekennzeichnet, daß der Kalk bzw. die Magnesia oder ihre Gemische in heißem Zustande, so wie sie aus dem Brennofen abgezogen werden, unmittelbar der Reaktion zugeführt werden.
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