DE392007C - Verfahren zur Herstellung von porzellanaehnlichen Massen aus Basalt o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von porzellanaehnlichen Massen aus Basalt o. dgl.

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DE392007C
DE392007C DEB103091D DEB0103091D DE392007C DE 392007 C DE392007 C DE 392007C DE B103091 D DEB103091 D DE B103091D DE B0103091 D DEB0103091 D DE B0103091D DE 392007 C DE392007 C DE 392007C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von porzellanähnlichen massen aus Basalt o. dgl. Es ist bereits vorgeschlagen worden, für die Herstellung von z. B. braunem Porzellan die Masse aus einem Gemisch von Basalt und Kaolin mit oder ohne Zusatz von Ton zusammenzusetzen. Das vorliegende Verfahren bezweckt die Herstellung von Porzellangegenständen lediglich aus Basalt u. dgl. vulkanischen Felsenarten, insbesondere für Anwendungen, bei welchen eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, Alkalien usw., Abwesenheit von Porosität und hoher elektrischer Widerstand verlangt werden. Die Eigentümlichkeit des vorliegenden Verfahrens besteht in der besonderen Sinterungsart der ausschließlich aus Basalt u. dgl. gebildeten Formmasse, und zwar bei einer unterhalb des Schmelzpunktes des Basalts liegenden Temperatur.
  • Die Felsenart, z. B. Basalt, wird ohne Zusatz von Schmelz- und Ablagerungsstoffen gemahlen und gepulvert, vorzugsweise mittels der bekannten Maschinen und mit oder ohne vorherige .Anwendung von bekannten Mitteln, um die harten. Steine zerreibfähi:g zu machen. Der so erhaltene Brei wird mit reinem Wasser oder einem organischen oder anorganischen Bindemittel versetzt und dann geknetet, worauf der so hergestellte Teig sich selbst mehr oder weniger lange Zeit überlassen wird, um genügend zu reifen. Es erfolgt dann das Formen in bekannter Weise, sei es mittels einer Form, mit oder ohne mechanischem Druck, j e nach der zu erzielenden. Kompaktheit, sei es auf der Drehbank, sei es schließlich durch Gießen in Gestalt eines. dünnflüssigen Breies in eine Wasser absorbierende Form. Der Gegenstand erhält dann die schließliche Bearbeitung und Berichtigung der Ausmessungen, worauf er an der freien Luft oder in Trockenkammern mit oder ohne Kapsel getrocknet wird. Das Brennen erfolgt in einem in der keramischen Industrie üblichen, Ofen. Die Sinterungstemperatur wird streng auf den Erweichungspunkt des Materials beschränkt und darf nicht bis zu dem Schmelzpunkt getrieben werden, da diies eine Deformation oder das Aufspringen des Gegenstandes bewirken würde. Das Material kann, sei es den sämtlichen genannten Arbeitsstufen unterworfen oder auch unter Auslassung der nicht wesentlichen behandelt werden: Mit Vorteil wird jedoch eine Ausführungsform des Verfahrens benutzt, welche zur Grundlage die Eigenschaft der ausschließlich aus Basalt u. dgl. hergestellten Gegenstände hat, sich leicht von den dieselben aufnehmenden Formen zu trennen, und zwar infolge des Unterschiedes in dem Grade des Zusammenziehens der Materialien, aus welchen einerseits die Formen und anderseits die Gegenstände hergestellt sind.
  • Es wird z. B. eine Form aus ungebrannter feuerfester Erde nach bekannter Art von Hand oder maschinell hergestellt, wobei der Druck in Rechnung gezogen wird, welchem diese Form unterworfen werden soll. Diese Form kommt zur Anwendung, nachdem sie einfach getrocknet worden ist und selbst, wenn sie noch Feuchtigkeit enthält, und wird mit dem Material des. herzustellenden Gegenstandes, d. h. mit der Felsenart, insbesondere Basalt oder Lava, gefüllt. Dieses Material wird dem Zerstückeln, Mahlen, Kneten, Versetzen mit Bindemitteln usw. unterworfen, wobei die Feinheit des Pulvers bzw. des Siebes von dem Zweck des Gegenstandes abhängt. Das Pulver kann trocken oder auch in Form eines Teiges oder eines dünnflüssigen Breies in die Form eingefüllt werden. Nach entsprechender Trocknung wird das Ganze, nämlich die Form und der Formling, in einen Ofen gebrannt, und zwar bei einer Temperatur, welche geringer als die Schmelztemperatur der Felsenart ist. Die Form und der Gegenstand werden alsdann einer systematischen Abkühlung, sei es in dem Brennofen selbst, sei es in einem besonderen j Kühlofen, ausgesetzt. Der fertige Gegenstand wird alsdann aus der Form herausgenommen, 1 von welcher er sich leicht trennen läßt, und zwar durch die alleinige Wirkung des Unterschiedes in der Zusammenziehung der Massen, aus welchen die Form und der Gegenstand bestehen.
  • Die Gegenstände können eine natürliche Glasur durch einfaches Abschmelzen ihrer Oberfläche erhalten oder auch mit Glasur, Emaille usw. aus anderen Ausgangsstoffen versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: r. Verfahren zur Herstellung von Porzellan u. dgl. unter Anwendung von Basalt, dadurch gekennzeichnet, daß man den fein gepulverten Basalt und ähnliche vulkanische Gesteine ohne Zusatz von Schmelz-und Magerungsstoffen oder Ton nach der üblichen Formung bei einer unterhalb des Schmelzpunktes des Basalts liegenden Temperatur dem Brennen unterwirft. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Basalt in einer Form aus ungebranntem feuerfesten Material geformt wird, worauf die Form nebst Formling dem Brennen nach Anspruch i unterworfen wird, so daB, der Formling von der Form durch die unterschiedliche Zusammenziehung .ihrer Massen getrennt werden kann.
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