DE3919600C2 - Leuchtenraster für eine Leuchte mit Glüh- oder Entladungslampen - Google Patents

Leuchtenraster für eine Leuchte mit Glüh- oder Entladungslampen

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Beleuchtungstechnik. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Leuchtenraster gemäß dem Oberbegriff des An­ spruches 1. Derartige Leuchtenraster dienen zur Steuerung und Richtungsorientierung des Lichtes, das von Fluoreszenzlampen und anderen Arten von Lampen, einschließlich Glühlampen und Entladungslampen mit hoher Lichtstärke (HID-Lampen) emittiert wird.
Das übliche System zur Beleuchtung von Büros, Geschäfts- und Industrieräumen ist die Überkopf- oder Deckenbeleuchtung. Herkömmliche überkopf- bzw. Deckenbeleuchtungen verwenden normalerweise rohrförmige Fluoreszenzlampen, Glühlampen oder HID-Lampen als Lichtquelle. In vielen Anwendungen wird das Licht, das von den Lampen abgestrahlt wird, durch ein Lampengitter oder Leuchtenraster bzw. eine Lampenabdeckung hindurchgeführt, die wirksam ist, um das abgestrahlte Licht nach unten zu richten und zu fokussieren.
Eine Leuchtenabdeckung bzw. ein Leuchtenraster ist eine gitterartige Anordnung mit sich rechtwinklig schneidenden Flügeln oder Lamellen. Das Leuchtenraster kann einstückig aus Kunststoff gebildet sein oder es kann aus mehreren Teilen, die z. B. aus Aluminium bestehen, zusammengesetzt sein.
Ein Leuchtenraster aus Aluminium kann leicht sowohl mit Fluoreszenzlampen, die nur verhältnismäßig wenig Wärme erzeugen oder mit Glühlampen oder HID-Lampen verwendet werden, die eine beträchtliche Wärmeabgabe aufweisen. Andererseits neigen Leuchtenraster aus Kunststoff dazu, beeinträchtigt zu werden, wenn sie der Wärme von Glüh- oder HID-Lampen ausgesetzt werden.
Unabhängig davon, ob die Leuchtenraster aus Kunststoff gebildet, z. B. spritzgegossen sind, oder aus Aluminium bestehen, haben die Lamellen vorzugsweise parabolische Oberflächen, die ihre Hauptreflektionsflächen bilden. Diese parabolischen Oberflächen erstrecken sich in vertikaler Richtung bzw. sind vertikal langgestreckt und diene dazu, die Lichtreflektionseigenschaften des Leuchtenrasters bzw. der Leuchtenabdeckung zu erhöhen, da sie das Licht, das von den Lampen über der Abdeckung bzw. dem Leuchtenraster emittiert wird, modifizieren bzw. verändern.
Aus der Druckschrift DE 27 23 665 A1 ist ein Raster, insbesondere für Leuchten, bekannt, bestehend aus sich rechtwinklig kreuzenden Ober- und Unterlamellen, die in jedem Kreuzungspunkt jeweils einen Einschnitt aufweisen. Jede dieser Lamellen weist geboge­ ne Seitewände auf, die sich von einer unteren horizontalen Querverbindung im wesentli­ chen V-förmig nach oben in einer gleichmäßigen Krümmung erstrecken. Zur Oberseite hin sind die Lamellen offen ausgebildet.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Leuchtenraster der eingangs genann­ ten Art anzugeben, das auf einfache und kostengünstige Weise durch verbesserte Re­ flektionseigenschaften eine hohe Lichtausbeute aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Leuchtenraster der eingangs genann­ ten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Das Leuchtenraster der genannten Art zeichnet sich aus durch eine Anzahl sich in Längsrichtung erstreckender Lamel­ len aus Blech, eine Anzahl sich quer erstreckender La­ mellen aus Blech, wobei jede der Lamellen aufweist eine Basis, ein Paar parabolisch geformter unterer Seitenwän­ de, die sich nach oben und außen von der Basis aus er­ strecken und in einer Biegelinie enden, ein Paar parabo­ lisch geformter oberer Seitenwände, die sich nach oben und innen von der Kantenlinie aus erstrecken und ein Paar Kantenstreifen, die sich aufeinanderzu von den obe­ ren Seitenwänden aus erstrecken, um eine Verschlußkappe und eine geschlossene Lamelle zu bilden, wobei die sich in Längsrichtung und Querrichtung erstreckenden Lamellen durch entsprechende Ausnehmungen, gebildet in jeder La­ melle, miteinander verschachtelt bzw. verbunden sind.
Bevorzugte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen dargelegt.
Die Erfindung zeichnet sich somit dadurch aus, daß sie ein metallisches Leuchtenraster oder eine Lampenabdeckungs- bzw. Lampengitterkonstruktion schafft, in der paraboli­ sche Seitenwandoberflächen an oberen Seitenwänden der Lamellen ebenso wie an Lampengitterseitenwänden bzw. unteren Seitenwänden der Lamellen ausgebildet sind. Ferner ist erfindungsgemäß ein Aufbau des Leuchtenrasters gewählt, bei dem die Leuchtenrasterlamellen aus Blech geformt sind und mit einer geschlossenen Oberseite versehen sind. Ferner ist erfindungsgemäß die geschlossene Oberseite jeder Lamelle des Leuchtenrasters durch Metallstreifen gebildet, die in überlappender Anordnung zwangsweise durch die andere, in Eingriff kommende Lamelle gebracht werden, wenn die Lamellen miteinander verschachtelt bzw. verbunden werden.
Nachfolgend wird die Erfindung durch den Aufbau und die Betriebsweise eines in Ver­ bindung mit den dazugehörigen Zeichnungen beschriebenen Auführungsbeispieles nä­ her erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung es Abschnittes eines Leuchtenrasters bzw. einer Leuchtenabdeckung gemäß dem Ausführungsbeispiel, gesehen von unten bzw. der Bodenseite des Leuchtenrasters,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Teiles des Leuchtenrasters nach Fig. 1, gesehen von oben,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der Linie 3-3 nach Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der Linie 4-4 nach Fig. 2,
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung der Leuchtenrasterlamellen in ihrem Aufbau und ihrer Anordnung nach dem Ausführungsbeispiel, wenn sie zu der Lampenabdeckung gemäß dem Ausführungsbeispiel montiert sind, und
Fig. 6 eine vertikale Schnittdarstellung durch eine Beleuchtungsanordnung mit einer Glüh- oder HID-Lampe gemäß dem Ausführungsbeispiel.
Bezugnehmend nunmehr auf die Zeichnungen und insbesondere auf die Fig. 1 und 2 ist ein Teil eines Leuchtenrasters bzw. einer Leuchtenbdeckung, nachfolgend stets als Lampengitter bezeichnet, dargestellt, das die Merkmale des Aus­ führungsbeispiels zeigt und das allgemein mit 10 bezeichnet ist. Das Lampengitter 10 bildet ein rechteckiges oder quadratisches Gitter 11, bestehend aus einer Mehrzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden Flügeln oder Lamellen 15, die mit einer Anzahl von sich quer erstreckenden Flügeln oder Lamellen 16 verbunden sind.
Jede der Lamellen 15 und 16 ist unabhängig voneinander aus dünnen, langgestreckten, rechteckförmigen Streifen aus Aluminium gebildet. Jeder Streifen wird durch Schneiden und Walzumformen hergestellt, um eine einzelne Lamelle 15 oder 16 zu bilden.
Sämtliche Lamellen 15 sind mit einer ersten Konfiguration versehen bzw. ausgebildet. Sämtliche Lamellen 16 sind mit einer zweiten Konfiguration versehen bzw. ausgebildet. Wie nachfolgend noch erläutert wird, ist die Gestaltung der Lamellen 15 und 16 derart, daß sie ineinander einsetzbar bzw. verschachtelbar und in ihrer Verbindunglage miteinander verriegelt sind, ohne daß die Verwendung separater Verbindungs- oder Verriegelungsteile erforderlich ist.
Zusätzlich zu den Fig. 1 und 2 wird nunmehr auch auf die Fig. 3 bis 5 Bezug genommen. Jede Lamelle 15 und 16 in dem gezeigten Lampengitter 10 besteht aus einem Streifen aus Aluminium mit einer Breite von ungefähr 8,3 cm, obwohl diese Breite sich ändern und variieren kann, in Abhängigkeit von der gewünschten Tiefe oder Dicke des Lampengitters 10. Die Länge des Streifens wird so angepaßt, daß den veränderlichen und unterschiedlichen Forderungen an die Größe des Lampengitters entsprochen wird. Das gezeigte Lampengitter 10 ist z. B. 55,9 cm × 55,9 cm und entsprechend sind seine Lamellen 15 und 16 aus Aluminiumstreifen gebildet, die eine Länge von 55,9 cm aufweisen.
In dem Lampengitter 10 sind sieben Lamellen 15 und sie­ ben Lamellen 16 ineinandergesetzt, obwohl hier nur je­ weils drei von jeder Sorte gezeigt sind. Die Lamellen 15 sind jeweils in Abständen von 8,9 cm ange­ ordnet und in gleicher Weise sind die Lamellen 16 unter­ einander beabstandet. Die einander schneidenden Lamellen 15 und 16 bilden, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, quadratische Zellen 20, durch die das Licht von den nicht gezeigten Glühlampenanordnungen nach unten strahlt, die in herkömmlicher Weise in einer Befesti­ gungsanordnung oberhalb des Lampengitters angeordnet sind.
Jede Lamelle 15 weist zu ihrer Zusammenordnung bzw. Mon­ tage mit einer passenden Lamelle 16, wie in perspektivi­ scher Darstellung in Fig. 5 gezeigt, eine schmale Basis 25 auf, von der klammerartig parabolisch gekrümmte, un­ tere Seitenwände 26 sich nach oben und außen erstrecken. Die unteren Seitenwände 26 enden in Biegelinien 27 unge­ fähr 3,2 cm oberhalb der Basis bzw. des Grundkörpers 25 und parabolisch gekrümmte obere Seiten­ wände 28 erstrecken sich nach innen und oben von den Biegelinien.
Die oberen Seitenwände 28 besitzen eine Breite von ungefähr 0,6 cm. Sie enden in Biegelinien 29. Horizontal einwärts von den Biegelinien 29 erstrecken sich Kantenstreifen 30 und 31. Der Kantenstreifen 30 besitzt eine Breite von 1/8 Zoll (0,3 cm), während der Kantenstreifen 31 eine Breite von 1,6 mm aufweist.
Die Lamellen 15 werden auf einer herkömmlichen Walzaus­ rüstung hergestellt, um die obige Konfiguration zu er­ reichen. Jede Lamelle 15 ist, wenn sie auf diese Weise gestaltet ist, so geformt, daß ihre unteren Seitenwände 26 ausreichend divergieren, daß die Kantenstreifen 30 und 31 einander nicht überlappen. Wie nachfolgend erläu­ tert wird, werden dann, wenn die Lamelle 15 mit der La­ melle 16 zusammengefügt wird, diese unteren Seitenwände 26 aufeinanderzu belastet, entgegen ihrer immanenten, elastischen Vorspannung nach außen und die Kantenstrei­ fen 30 und 31 überlappen einander, um eine enge Abdeck­ kappe an der Lamelle zu bilden.
In Abständen von 8, 9 cm entlang der Lamelle 15 sind keilförmige Ausnehmungen bzw. Kerben 35 von der Abdeckkappe (den Streifen 30 oder 31) nach unten durch die oberen Seitenwände 28 und durch 2,2 cm der unteren Seitenwände 26 ausgebildet. Am Boden jeder Kerbe erstreckt sich eine Verriegelungsnase 36 in jeder unteren Seitenwand 26 von der Mitte der Kerbe bzw. Vertiefung 35 nach oben.
Am Boden jeder oberen Seitenwand 28, wo die Seitenwand in die entsprechende Biegelinie 27 übergeht, ist jeder Einschnitt bzw. Kerbe 35 so geformt, daß eine überhängende Schulter 38 verbleibt. Als solche sind vier derartiger überhängender Schultern 38 im Bereich jedes Einschnittes 35 vorgesehen. Wie nachfolgend noch erläutert wird, sind die Schultern 38 vorgesehen, um die unteren Seitenwände 26 in einer Lage zu verriegeln, welche die Kantenstreifen 30 und 31 überlappt hält, wenn die Lamellen 15 richtig mit den Lamellen 16 montiert sind.
Die Einschnitte bzw Vertiefungen 35 sind durch Schneidwerkzeuge mit herkömmlichen Stanzausrüstungen ausgeschnitten, ehe die Aluminiumstreifen, die die Lamellen 15 bilden, durch Walzen umgeformt werden. Wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind die Enden der Einschnitte 35 in jeder Lamelle tatsächlich nur Teileinschnitte bzw. Teilkerben, d. h. ihre Außenkanten sind kegelstumpfförmig, wie dies bei 39 gezeigt ist.
Jede Lamelle 16 ist in gleicher Weise wie die Lamellen 15 durch Walzen umgeformt und gebildet. Diesbezüglich weist jede Lamelle 16 eine enge Basis 45 aus, von der aus klammerförmig, parabolisch gekrümmte, untere Seitenwände 46 sich nach oben und außen erstrecken. Die unteren Seitenwände 46 enden in Biegelinien 47, ungefähr 3,2 cm oberhalb der Basis 45 und die parabolisch gekrümmten, oberen Seitenwände 48 erstrecken sich nach innen und oben von den Biegelinien 47 aus.
Die oberen Seitenwände haben eine Breite von ungefähr 1/4 Zoll (6 mm). Sie enden in Biegelinien 49. Kantenstreifen 50, 51 erstrecken sich horizontal einwärts von den Biegelinien 49. Der Kantenstreifen 50 besitzt eine Breite von 3,2 mm, während der Kantenstreifen 51 eine Breite von 1,6 mm aufweist.
Die Lamellen 16 sind auch auf einer herkömmlichen Walzausrüstung hergestellt, derart, daß ihre unteren Seitenwände 46 ausreichend divergieren, so daß sich die Kantenstreifen 50 und 51 nicht überlappen. Wenn die Lamelle 16 mit einer Lamelle 15 zusammengeordnet und montiert ist, werden diese unteren Seitenwände 46 aufeinanderzu entgegen einer elastischen Vorspannung, die dazu neigt, sie beabstandet voneinander zu halten, belastet und die Kantenstreifen 50 und 51 überlappen einander, um eine schmale Verschlußkappe auf der Lamelle 16 zu bilden.
In einer Teilung von 8,9 cm Abstand entlang der Lamelle 16, einem Abstand, der dem Abstand der Kerben bzw. Einschnitte 35 in den Lamellen 15 entspricht, sind schmale Einschnitte bzw. Kerben 55 ausgebildet, die sich von der Basis 45 nach oben erstrecken, und zwar 1,3 cm von den unteren Seitenwänden 46. An der Oberseite jeder Vertiefung bzw. jeder Einkerbung 55 erstreckt sich eine Verriegelungsnase 56 in jeder unteren Seitenwand 46 nach unten, angeordnet in der Mitte jedes Einschnittes 55.
Am Boden jeder oberen Seitenwand 48 in der Lamelle 16, wo die Seitenwand mit ihrer zugehörigen Biegelinie 47 zusammentrifft, ist ein Paar horizontal beabstandeter Öffnungen 58 durch ein Schneidwerkzeug durch diese oberen Seitenwände 48 hindurch eingestanzt. Wie nachfolgend noch erläutert wird, sind diese Durchbrüche 58 vorgesehen, um die Schultern 38 in entsprechenden Einschnitten 35 der Lamellen 15 aufzunehmen, um die unteren Seitenwände 26 der Lamellen 15 in einer Lage zu verriegeln, die ihre Kantenstreifen 30 und 31 im überlappten Zustand hält.
Um das Lampengitter 10 aus jeweils sieben der Lamellen 15 und 16 zusammenzufügen, wird jede Lamelle 16 auf sieben Lamellen 15 mit den entsprechenden Einschnitten 35 und 55 in Ausrichtung zueinander nach unten gedrückt. Das passende Ineinandergreifen jeder Einkerbung 55 der Lamelle 16 mit jeder Einkerbung 35 der Lamelle 15 beinhaltet das gleiche Zusammenfügen und Verbinden und das gleiche Zusammenwirken der Elemente.
Wie am besten aus Fig. 5 in Verbindung mit den Fig. 3 und 4 ersichtlich, gleitet die Lamelle 16 in eine entsprechende Einkerbung 35 in einer Lamelle 15 nach unten, bis die Verriegelungsnasen 56 nach unten zwischen die unteren Seitenwände 26 der Lamelle 15 vorstehen und die Verriegelungsnasen 36 sich nach oben zwischen den unteren Seitenwänden 46 der Lamelle 16 erstrecken. Diese Lamelle 15 sitzt richtig, wenn die schmale Basis 25 der Lamelle 15 bündig ist mit der schmalen Basis 45 der Lamelle 16. In dieser Beziehung bzw. Zusammenordnung sind die unteren Seitenwände 46 der Lamelle 16 durch den Eingriff mit der Einkerbung 35 aufeinanderzu belastet worden, bis die Kantenstreifen 50 und 51 vollständig überlappt sind. An diesem Punkt sind die Lampengitter-Seitenwände 26 der Lamelle 15 durch den Eingriff mit der Einkerbung 55 in der Lamelle 16 aufeinanderzu belastet worden. Um sicherzustellen, daß die Kantenstreifen 30 und 31 in einer vollständig überlappten Lage sind, werden die oberen Seitenwände 28 der Lamelle 15 fortgesetzt zusammengedrückt durch manuelle oder automatische Mittel, bis die Verriegelungsschultern 38 in die entsprechenden Öffnungen 58 in oberen Seitenwandungen der Lamelle 16 einschnappen.
Jede Lamelle 15 wird mit jeder Lamelle 16 montiert, derart, daß die entsprechenden Einkerbungen 35 und 55 in der vorbeschriebenen Weise ineinandergreifen und zusammenwirken. Selbstverständlich wird die äußere Peripherie der Zusammenschachtelung der Lamellen 15 und 16 des Lampengitters 10 leicht durch die Existenz der kegelstumpfförmigen Außenkanten 39 an den unteren Seitenwänden 26 der Lamelle 15 modifiziert. Jedoch wird der Selbstverriegelungseffekt des Ineinandergreifens und der Zusammenordnung aller Lamellen 15 und 16 nicht beeinflußt.
Wie nunmehr ersichtlich ist, ist auf diese Weise ein Lampengitter 10 aus Aluminiumblechlamellen 15 und 16 zusammengebaut worden, ohne die Verwendung separater Verriegelungselemente und die Oberseite jeder Lamelle 15 und 16 ist durch überlappende Kantenstreifen verschlossen, so daß Licht von einer Lichtquelle nicht in den Schalen der Lamellen verlorengeht. Außerdem sind die oberen Seitenwände 28 und 48 der Lamellen 15, 16 parabolisch gekrümmt, um Lichtstrahlen in äußerst vorteilhafter Weise zu reflektieren und zu orientieren, wenn sie von ihrer Lichtquelle über das Lichtgitter 10 in einen unterhalb liegenden Raum fallen.
Bezugnehmend nunmehr auf Fig. 6 ist eine Beleuchtungsanordnung, die Merkmale der vorliegenden Erfindung verwendet, dargestellt und mit 100 bezeichnet. Die Anordnung 100 umfaßt eine Anzahl von Glüh- oder HID-Lampen 105 montiert in einem Leuchtengehäuse 106, angeordnet oberhalb eines Lampengitters 110. Das Lampengitter 110 ist vorgesehen, um die Lichtstrahlen zu modifizieren, wenn sie nach unten von den Lampen 105 emittiert werden.
Das Lampengitter 110 ist ein Element, identisch mit dem Lampengitter 10, das zuvor erläutert wurde, d. h. es verwirklicht die Merkmale der vorliegenden Erfindung. Das Lampengitter 10 ist normalerweise so angeordnet, daß die obere Verschlußkappe, gebildet durch seine oberen Kantenstreifen, ungefähr 15,2 cm unterhalb der Lampen 105 angeordnet ist.
Licht, das von den Glühlampen 105 emittiert wird, trifft auf die parabolischen Oberflächen an den beiden oberen Seitenwänden und den unteren Seitenwänden der Lamellen des Lichtgitters 110 und wird durch diese reflektiert. Diese Lamellen sind so aufgebaut und angeordnet, wie dies in Bezug auf das Lampengitter 10 vorher erläutert wurde. Da die Lamellen 110 metallisch sind, sind sie verhältnismäßig unempfindlich gegen Wärmebeschädigungen. Da sie doppelt parabolische Seitenwandoberflächen und verschlossene Abdeckungen aufweisen, führen sie zu einer beträchtlich vergrößerten und verstärkten Lichtübertragung.

Claims (4)

1. Leuchtenraster für eine Leuchte mit Glüh- oder Entladungslampen mit einer Anzahl sich in Längsrichtung erstreckender Lamellen und mit einer Anzahl von sich quer dazu erstreckenden Lamellen, wobei die in Längsrichtung und Querrichtung er­ streckenden Lamellen ineinandergreifend an entsprechenden Einschnitten, die in je­ der Lamelle ausgebildet sind, miteinander verbunden sind und jede der Lamellen aus Blech gebildet ist und eine Basis und ein Paar von gebogenen Seitenwänden, die sich von der Basis ausgehend nach oben erstrecken, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände aufweisen:
ein Paar parabolisch geformter unterer Seitenwände (26, 46), die sich nach oben und nach außen von der Basis (25, 45) erstrecken und in einer Biegelinie (27, 47) enden,
ein Paar parabolisch geformter oberer Seitenwände (28, 48), die sich nach oben und einwärts von der Biegelinie (27, 47) erstrecken, und
ein Paar Kantenstreifen (30, 31, 50, 51), die sich aufeinander zu von den obe­ ren Seitenwänden (28, 48) aus erstrecken, um eine Verschlußkappe und eine ver­ schlossene Lamelle (15, 16) zu bilden.
2. Leuchtenraster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kan­ tenstreifen (30, 31; 50, 51) einander überlappen, um jede der Lamellen (15, 16) zu ei­ nem oben geschlossenen Hohlkörper zu gestalten.
3. Leuchtenraster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der sich in Längsrichtung erstreckenden und sich horizontal erstreckenden La­ mellen (15) eine erste Konfiguration aufweist, wobei die Einschnitte (35) sich von der oberen Verschlußkappe nach unten erstrecken, und die Lamelle (16) quer dazu er­ streckend eine zweite Konfiguration aufweist, wobei die Einschnitte (55) sich von der Basis (45) nach oben erstrecken, und Schultern (38) an den in Längsrichtung erstrec­ kenden Lamellen (15) ausgebildet sind, wobei die Schultern (38) sich von den oberen Seitenwänden (28) ausgehend in die nach unten erstreckenden Einschnitte (35) er­ strecken, wobei die Schultern (38) in Ausnehmungen (58) eingreifen, die in den obe­ ren Seitenwänden (48) der Lamellen (16) mit den sich nach oben erstreckenden Ein­ schnitten (55) ausgebildet sind.
4. Leuchtenraster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Basis (25, 45) und die unteren Seitenwände (26, 46) jeder der Lamellen (15, 16) so ausgebildet sind, daß die unteren Seitenwände (26, 46) entgegen einer elastischen Vorspannung aufeinanderzu belastet werden, wenn die Lamellen (15, 16) miteinander in Eingriff und verbunden sind.
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