DE3919600C2 - Leuchtenraster für eine Leuchte mit Glüh- oder Entladungslampen - Google Patents
Leuchtenraster für eine Leuchte mit Glüh- oder EntladungslampenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Beleuchtungstechnik. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung ein Leuchtenraster gemäß dem Oberbegriff des An
spruches 1. Derartige Leuchtenraster dienen zur Steuerung und Richtungsorientierung
des Lichtes, das von Fluoreszenzlampen und anderen Arten von Lampen, einschließlich
Glühlampen und Entladungslampen mit hoher Lichtstärke (HID-Lampen) emittiert wird.
Das übliche System zur Beleuchtung von Büros, Geschäfts-
und Industrieräumen ist die Überkopf- oder
Deckenbeleuchtung. Herkömmliche überkopf- bzw.
Deckenbeleuchtungen verwenden normalerweise rohrförmige
Fluoreszenzlampen, Glühlampen oder HID-Lampen als
Lichtquelle. In vielen Anwendungen wird das Licht, das
von den Lampen abgestrahlt wird, durch ein Lampengitter oder Leuchtenraster
bzw. eine Lampenabdeckung hindurchgeführt, die wirksam
ist, um das abgestrahlte Licht nach unten zu richten und
zu fokussieren.
Eine Leuchtenabdeckung bzw. ein Leuchtenraster ist eine
gitterartige Anordnung mit sich rechtwinklig
schneidenden Flügeln oder Lamellen. Das Leuchtenraster
kann einstückig aus Kunststoff gebildet sein oder es
kann aus mehreren Teilen, die z. B. aus Aluminium
bestehen, zusammengesetzt sein.
Ein Leuchtenraster aus Aluminium kann leicht sowohl mit
Fluoreszenzlampen, die nur verhältnismäßig wenig Wärme
erzeugen oder mit Glühlampen oder HID-Lampen verwendet
werden, die eine beträchtliche Wärmeabgabe aufweisen.
Andererseits neigen Leuchtenraster aus Kunststoff dazu,
beeinträchtigt zu werden, wenn sie der Wärme von Glüh-
oder HID-Lampen ausgesetzt werden.
Unabhängig davon, ob die Leuchtenraster aus Kunststoff
gebildet, z. B. spritzgegossen sind, oder aus Aluminium
bestehen, haben die Lamellen vorzugsweise parabolische
Oberflächen, die ihre Hauptreflektionsflächen bilden.
Diese parabolischen Oberflächen erstrecken sich in
vertikaler Richtung bzw. sind vertikal langgestreckt und
diene dazu, die Lichtreflektionseigenschaften des
Leuchtenrasters bzw. der Leuchtenabdeckung zu erhöhen, da
sie das Licht, das von den Lampen über der Abdeckung
bzw. dem Leuchtenraster emittiert wird, modifizieren bzw.
verändern.
Aus der Druckschrift DE 27 23 665 A1 ist ein Raster, insbesondere für Leuchten, bekannt,
bestehend aus sich rechtwinklig kreuzenden Ober- und Unterlamellen, die in jedem
Kreuzungspunkt jeweils einen Einschnitt aufweisen. Jede dieser Lamellen weist geboge
ne Seitewände auf, die sich von einer unteren horizontalen Querverbindung im wesentli
chen V-förmig nach oben in einer gleichmäßigen Krümmung erstrecken. Zur Oberseite
hin sind die Lamellen offen ausgebildet.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Leuchtenraster der eingangs genann
ten Art anzugeben, das auf einfache und kostengünstige Weise durch verbesserte Re
flektionseigenschaften eine hohe Lichtausbeute aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Leuchtenraster der eingangs genann
ten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Das Leuchtenraster der genannten Art zeichnet sich aus durch
eine Anzahl sich in Längsrichtung erstreckender Lamel
len aus Blech, eine Anzahl sich quer erstreckender La
mellen aus Blech, wobei jede der Lamellen aufweist eine
Basis, ein Paar parabolisch geformter unterer Seitenwän
de, die sich nach oben und außen von der Basis aus er
strecken und in einer Biegelinie enden, ein Paar parabo
lisch geformter oberer Seitenwände, die sich nach oben
und innen von der Kantenlinie aus erstrecken und ein
Paar Kantenstreifen, die sich aufeinanderzu von den obe
ren Seitenwänden aus erstrecken, um eine Verschlußkappe
und eine geschlossene Lamelle zu bilden, wobei die sich
in Längsrichtung und Querrichtung erstreckenden Lamellen
durch entsprechende Ausnehmungen, gebildet in jeder La
melle, miteinander verschachtelt bzw. verbunden sind.
Bevorzugte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
sind in den Unteransprüchen dargelegt.
Die Erfindung zeichnet sich somit dadurch aus, daß sie ein metallisches Leuchtenraster
oder eine Lampenabdeckungs- bzw. Lampengitterkonstruktion schafft, in der paraboli
sche Seitenwandoberflächen an oberen Seitenwänden der Lamellen ebenso wie an
Lampengitterseitenwänden bzw. unteren Seitenwänden der Lamellen ausgebildet sind.
Ferner ist erfindungsgemäß ein Aufbau des Leuchtenrasters gewählt, bei dem die
Leuchtenrasterlamellen aus Blech geformt sind und mit einer geschlossenen Oberseite
versehen sind. Ferner ist erfindungsgemäß die geschlossene Oberseite jeder Lamelle
des Leuchtenrasters durch Metallstreifen gebildet, die in überlappender Anordnung
zwangsweise durch die andere, in Eingriff kommende Lamelle gebracht werden, wenn
die Lamellen miteinander verschachtelt bzw. verbunden werden.
Nachfolgend wird die Erfindung durch den Aufbau und die Betriebsweise eines in Ver
bindung mit den dazugehörigen Zeichnungen beschriebenen Auführungsbeispieles nä
her erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung es Abschnittes eines Leuchtenrasters bzw.
einer Leuchtenabdeckung gemäß dem Ausführungsbeispiel,
gesehen von unten bzw. der Bodenseite des Leuchtenrasters,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Teiles
des Leuchtenrasters nach Fig. 1, gesehen von oben,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der
Linie 3-3 nach Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der
Linie 4-4 nach Fig. 2,
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung der Leuchtenrasterlamellen in ihrem Aufbau und ihrer
Anordnung nach dem Ausführungsbeispiel, wenn sie zu der Lampenabdeckung
gemäß dem Ausführungsbeispiel montiert sind, und
Fig. 6 eine vertikale Schnittdarstellung durch eine Beleuchtungsanordnung mit einer
Glüh- oder HID-Lampe gemäß dem Ausführungsbeispiel.
Bezugnehmend nunmehr auf die Zeichnungen und insbesondere auf die Fig. 1 und
2 ist ein Teil eines Leuchtenrasters bzw. einer Leuchtenbdeckung,
nachfolgend stets als Lampengitter bezeichnet, dargestellt, das die Merkmale des Aus
führungsbeispiels zeigt und das allgemein mit 10 bezeichnet ist. Das Lampengitter 10
bildet ein rechteckiges oder quadratisches Gitter 11,
bestehend aus einer Mehrzahl von sich in Längsrichtung
erstreckenden Flügeln oder Lamellen 15, die mit einer
Anzahl von sich quer erstreckenden Flügeln oder
Lamellen 16 verbunden sind.
Jede der Lamellen 15 und 16 ist unabhängig voneinander
aus dünnen, langgestreckten, rechteckförmigen Streifen
aus Aluminium gebildet. Jeder Streifen wird durch
Schneiden und Walzumformen hergestellt, um eine einzelne
Lamelle 15 oder 16 zu bilden.
Sämtliche Lamellen 15 sind mit einer ersten
Konfiguration versehen bzw. ausgebildet. Sämtliche
Lamellen 16 sind mit einer zweiten Konfiguration
versehen bzw. ausgebildet. Wie nachfolgend noch
erläutert wird, ist die Gestaltung der Lamellen 15 und
16 derart, daß sie ineinander einsetzbar bzw.
verschachtelbar und in ihrer Verbindunglage miteinander
verriegelt sind, ohne daß die Verwendung separater
Verbindungs- oder Verriegelungsteile erforderlich ist.
Zusätzlich zu den Fig. 1 und 2 wird nunmehr auch auf die
Fig. 3 bis 5 Bezug genommen. Jede Lamelle 15 und 16 in
dem gezeigten Lampengitter 10 besteht aus einem Streifen
aus Aluminium mit einer Breite von ungefähr
8,3 cm, obwohl diese Breite sich ändern und variieren
kann, in Abhängigkeit von der gewünschten Tiefe oder
Dicke des Lampengitters 10. Die Länge des Streifens wird
so angepaßt, daß den veränderlichen und
unterschiedlichen Forderungen an die Größe des
Lampengitters entsprochen wird. Das gezeigte
Lampengitter 10 ist z. B. 55,9 cm × 55,9
cm und entsprechend sind seine Lamellen 15 und 16 aus
Aluminiumstreifen gebildet, die eine Länge von
55,9 cm aufweisen.
In dem Lampengitter 10 sind sieben Lamellen 15 und sie
ben Lamellen 16 ineinandergesetzt, obwohl hier nur je
weils drei von jeder Sorte gezeigt sind. Die Lamellen 15
sind jeweils in Abständen von 8,9 cm ange
ordnet und in gleicher Weise sind die Lamellen 16 unter
einander beabstandet. Die einander schneidenden Lamellen
15 und 16 bilden, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist,
quadratische Zellen 20, durch die das Licht von den
nicht gezeigten Glühlampenanordnungen nach unten
strahlt, die in herkömmlicher Weise in einer Befesti
gungsanordnung oberhalb des Lampengitters angeordnet
sind.
Jede Lamelle 15 weist zu ihrer Zusammenordnung bzw. Mon
tage mit einer passenden Lamelle 16, wie in perspektivi
scher Darstellung in Fig. 5 gezeigt, eine schmale Basis
25 auf, von der klammerartig parabolisch gekrümmte, un
tere Seitenwände 26 sich nach oben und außen erstrecken.
Die unteren Seitenwände 26 enden in Biegelinien 27 unge
fähr 3,2 cm oberhalb der Basis bzw. des
Grundkörpers 25 und parabolisch gekrümmte obere Seiten
wände 28 erstrecken sich nach innen und oben von den
Biegelinien.
Die oberen Seitenwände 28 besitzen eine Breite von
ungefähr 0,6 cm. Sie enden in Biegelinien 29.
Horizontal einwärts von den Biegelinien 29 erstrecken
sich Kantenstreifen 30 und 31. Der Kantenstreifen 30
besitzt eine Breite von 1/8 Zoll (0,3 cm), während der
Kantenstreifen 31 eine Breite von 1,6 mm
aufweist.
Die Lamellen 15 werden auf einer herkömmlichen Walzaus
rüstung hergestellt, um die obige Konfiguration zu er
reichen. Jede Lamelle 15 ist, wenn sie auf diese Weise
gestaltet ist, so geformt, daß ihre unteren Seitenwände
26 ausreichend divergieren, daß die Kantenstreifen 30
und 31 einander nicht überlappen. Wie nachfolgend erläu
tert wird, werden dann, wenn die Lamelle 15 mit der La
melle 16 zusammengefügt wird, diese unteren Seitenwände
26 aufeinanderzu belastet, entgegen ihrer immanenten,
elastischen Vorspannung nach außen und die Kantenstrei
fen 30 und 31 überlappen einander, um eine enge Abdeck
kappe an der Lamelle zu bilden.
In Abständen von 8, 9 cm entlang der
Lamelle 15 sind keilförmige Ausnehmungen bzw. Kerben 35
von der Abdeckkappe (den Streifen 30 oder 31) nach unten
durch die oberen Seitenwände 28 und durch 2,2
cm der unteren Seitenwände 26 ausgebildet. Am Boden
jeder Kerbe erstreckt sich eine Verriegelungsnase 36 in
jeder unteren Seitenwand 26 von der Mitte der Kerbe bzw.
Vertiefung 35 nach oben.
Am Boden jeder oberen Seitenwand 28, wo die Seitenwand
in die entsprechende Biegelinie 27 übergeht, ist jeder
Einschnitt bzw. Kerbe 35 so geformt, daß eine
überhängende Schulter 38 verbleibt. Als solche sind vier
derartiger überhängender Schultern 38 im Bereich jedes
Einschnittes 35 vorgesehen. Wie nachfolgend noch
erläutert wird, sind die Schultern 38 vorgesehen, um die
unteren Seitenwände 26 in einer Lage zu verriegeln,
welche die Kantenstreifen 30 und 31 überlappt hält, wenn
die Lamellen 15 richtig mit den Lamellen 16 montiert
sind.
Die Einschnitte bzw Vertiefungen 35 sind durch
Schneidwerkzeuge mit herkömmlichen Stanzausrüstungen
ausgeschnitten, ehe die Aluminiumstreifen, die die
Lamellen 15 bilden, durch Walzen umgeformt werden. Wie
am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind die Enden der
Einschnitte 35 in jeder Lamelle tatsächlich nur
Teileinschnitte bzw. Teilkerben, d. h. ihre Außenkanten
sind kegelstumpfförmig, wie dies bei 39 gezeigt ist.
Jede Lamelle 16 ist in gleicher Weise wie die Lamellen
15 durch Walzen umgeformt und gebildet. Diesbezüglich
weist jede Lamelle 16 eine enge Basis 45 aus, von der
aus klammerförmig, parabolisch gekrümmte, untere
Seitenwände 46 sich nach oben und außen erstrecken. Die
unteren Seitenwände 46 enden in Biegelinien 47, ungefähr
3,2 cm oberhalb der Basis 45 und die
parabolisch gekrümmten, oberen Seitenwände 48 erstrecken
sich nach innen und oben von den Biegelinien 47 aus.
Die oberen Seitenwände haben eine Breite von ungefähr
1/4 Zoll (6 mm). Sie enden in Biegelinien 49.
Kantenstreifen 50, 51 erstrecken sich horizontal
einwärts von den Biegelinien 49. Der Kantenstreifen 50
besitzt eine Breite von 3,2 mm, während der
Kantenstreifen 51 eine Breite von 1,6 mm
aufweist.
Die Lamellen 16 sind auch auf einer herkömmlichen
Walzausrüstung hergestellt, derart, daß ihre unteren
Seitenwände 46 ausreichend divergieren, so daß sich die
Kantenstreifen 50 und 51 nicht überlappen. Wenn die
Lamelle 16 mit einer Lamelle 15 zusammengeordnet und
montiert ist, werden diese unteren Seitenwände 46
aufeinanderzu entgegen einer elastischen Vorspannung,
die dazu neigt, sie beabstandet voneinander zu halten,
belastet und die Kantenstreifen 50 und 51 überlappen
einander, um eine schmale Verschlußkappe auf der Lamelle
16 zu bilden.
In einer Teilung von 8,9 cm Abstand entlang
der Lamelle 16, einem Abstand, der dem Abstand der
Kerben bzw. Einschnitte 35 in den Lamellen 15
entspricht, sind schmale Einschnitte bzw. Kerben 55
ausgebildet, die sich von der Basis 45 nach oben
erstrecken, und zwar 1,3 cm von den unteren
Seitenwänden 46. An der Oberseite jeder Vertiefung bzw.
jeder Einkerbung 55 erstreckt sich eine
Verriegelungsnase 56 in jeder unteren Seitenwand 46 nach
unten, angeordnet in der Mitte jedes Einschnittes 55.
Am Boden jeder oberen Seitenwand 48 in der Lamelle 16,
wo die Seitenwand mit ihrer zugehörigen Biegelinie 47
zusammentrifft, ist ein Paar horizontal beabstandeter
Öffnungen 58 durch ein Schneidwerkzeug durch diese
oberen Seitenwände 48 hindurch eingestanzt. Wie
nachfolgend noch erläutert wird, sind diese Durchbrüche
58 vorgesehen, um die Schultern 38 in entsprechenden
Einschnitten 35 der Lamellen 15 aufzunehmen, um die
unteren Seitenwände 26 der Lamellen 15 in einer Lage zu
verriegeln, die ihre Kantenstreifen 30 und 31 im
überlappten Zustand hält.
Um das Lampengitter 10 aus jeweils sieben der Lamellen
15 und 16 zusammenzufügen, wird jede Lamelle 16 auf
sieben Lamellen 15 mit den entsprechenden Einschnitten
35 und 55 in Ausrichtung zueinander nach unten gedrückt.
Das passende Ineinandergreifen jeder Einkerbung 55 der
Lamelle 16 mit jeder Einkerbung 35 der Lamelle 15
beinhaltet das gleiche Zusammenfügen und Verbinden und
das gleiche Zusammenwirken der Elemente.
Wie am besten aus Fig. 5 in Verbindung mit den Fig. 3
und 4 ersichtlich, gleitet die Lamelle 16 in eine
entsprechende Einkerbung 35 in einer Lamelle 15 nach
unten, bis die Verriegelungsnasen 56 nach unten zwischen
die unteren Seitenwände 26 der Lamelle 15 vorstehen und
die Verriegelungsnasen 36 sich nach oben zwischen den
unteren Seitenwänden 46 der Lamelle 16 erstrecken. Diese
Lamelle 15 sitzt richtig, wenn die schmale Basis 25 der
Lamelle 15 bündig ist mit der schmalen Basis 45 der
Lamelle 16. In dieser Beziehung bzw. Zusammenordnung
sind die unteren Seitenwände 46 der Lamelle 16 durch den
Eingriff mit der Einkerbung 35 aufeinanderzu belastet
worden, bis die Kantenstreifen 50 und 51 vollständig
überlappt sind. An diesem Punkt sind die
Lampengitter-Seitenwände 26 der Lamelle 15 durch den
Eingriff mit der Einkerbung 55 in der Lamelle 16
aufeinanderzu belastet worden. Um sicherzustellen, daß
die Kantenstreifen 30 und 31 in einer vollständig
überlappten Lage sind, werden die oberen Seitenwände 28
der Lamelle 15 fortgesetzt zusammengedrückt durch
manuelle oder automatische Mittel, bis die
Verriegelungsschultern 38 in die entsprechenden
Öffnungen 58 in oberen Seitenwandungen der Lamelle 16
einschnappen.
Jede Lamelle 15 wird mit jeder Lamelle 16 montiert,
derart, daß die entsprechenden Einkerbungen 35 und 55 in
der vorbeschriebenen Weise ineinandergreifen und
zusammenwirken. Selbstverständlich wird die äußere
Peripherie der Zusammenschachtelung der Lamellen 15 und
16 des Lampengitters 10 leicht durch die Existenz der
kegelstumpfförmigen Außenkanten 39 an den unteren
Seitenwänden 26 der Lamelle 15 modifiziert. Jedoch wird
der Selbstverriegelungseffekt des Ineinandergreifens und
der Zusammenordnung aller Lamellen 15 und 16 nicht
beeinflußt.
Wie nunmehr ersichtlich ist, ist auf diese Weise ein
Lampengitter 10 aus Aluminiumblechlamellen 15 und 16
zusammengebaut worden, ohne die Verwendung separater
Verriegelungselemente und die Oberseite jeder Lamelle 15
und 16 ist durch überlappende Kantenstreifen
verschlossen, so daß Licht von einer Lichtquelle nicht
in den Schalen der Lamellen verlorengeht. Außerdem sind
die oberen Seitenwände 28 und 48 der Lamellen 15, 16
parabolisch gekrümmt, um Lichtstrahlen in äußerst
vorteilhafter Weise zu reflektieren und zu orientieren,
wenn sie von ihrer Lichtquelle über das Lichtgitter 10
in einen unterhalb liegenden Raum fallen.
Bezugnehmend nunmehr auf Fig. 6 ist eine
Beleuchtungsanordnung, die Merkmale der vorliegenden
Erfindung verwendet, dargestellt und mit 100 bezeichnet.
Die Anordnung 100 umfaßt eine Anzahl von Glüh- oder
HID-Lampen 105 montiert in einem Leuchtengehäuse 106,
angeordnet oberhalb eines Lampengitters 110. Das
Lampengitter 110 ist vorgesehen, um die Lichtstrahlen zu
modifizieren, wenn sie nach unten von den Lampen 105
emittiert werden.
Das Lampengitter 110 ist ein Element, identisch mit dem
Lampengitter 10, das zuvor erläutert wurde, d. h. es
verwirklicht die Merkmale der vorliegenden Erfindung.
Das Lampengitter 10 ist normalerweise so angeordnet, daß
die obere Verschlußkappe, gebildet durch seine oberen
Kantenstreifen, ungefähr 15,2 cm unterhalb der
Lampen 105 angeordnet ist.
Licht, das von den Glühlampen 105 emittiert wird,
trifft auf die parabolischen Oberflächen an den beiden
oberen Seitenwänden und den unteren Seitenwänden der
Lamellen des Lichtgitters 110 und wird durch diese
reflektiert. Diese Lamellen sind so aufgebaut und
angeordnet, wie dies in Bezug auf das Lampengitter 10
vorher erläutert wurde. Da die Lamellen 110 metallisch
sind, sind sie verhältnismäßig unempfindlich gegen
Wärmebeschädigungen. Da sie doppelt parabolische
Seitenwandoberflächen und verschlossene Abdeckungen
aufweisen, führen sie zu einer beträchtlich vergrößerten
und verstärkten Lichtübertragung.
Claims (4)
1. Leuchtenraster für eine Leuchte mit Glüh- oder Entladungslampen mit einer
Anzahl sich in Längsrichtung erstreckender Lamellen und mit einer Anzahl von sich
quer dazu erstreckenden Lamellen, wobei die in Längsrichtung und Querrichtung er
streckenden Lamellen ineinandergreifend an entsprechenden Einschnitten, die in je
der Lamelle ausgebildet sind, miteinander verbunden sind und jede der Lamellen aus
Blech gebildet ist und eine Basis und ein Paar von gebogenen Seitenwänden, die sich
von der Basis ausgehend nach oben erstrecken, aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände aufweisen:
ein Paar parabolisch geformter unterer Seitenwände (26, 46), die sich nach oben und nach außen von der Basis (25, 45) erstrecken und in einer Biegelinie (27, 47) enden,
ein Paar parabolisch geformter oberer Seitenwände (28, 48), die sich nach oben und einwärts von der Biegelinie (27, 47) erstrecken, und
ein Paar Kantenstreifen (30, 31, 50, 51), die sich aufeinander zu von den obe ren Seitenwänden (28, 48) aus erstrecken, um eine Verschlußkappe und eine ver schlossene Lamelle (15, 16) zu bilden.
ein Paar parabolisch geformter unterer Seitenwände (26, 46), die sich nach oben und nach außen von der Basis (25, 45) erstrecken und in einer Biegelinie (27, 47) enden,
ein Paar parabolisch geformter oberer Seitenwände (28, 48), die sich nach oben und einwärts von der Biegelinie (27, 47) erstrecken, und
ein Paar Kantenstreifen (30, 31, 50, 51), die sich aufeinander zu von den obe ren Seitenwänden (28, 48) aus erstrecken, um eine Verschlußkappe und eine ver schlossene Lamelle (15, 16) zu bilden.
2. Leuchtenraster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kan
tenstreifen (30, 31; 50, 51) einander überlappen, um jede der Lamellen (15, 16) zu ei
nem oben geschlossenen Hohlkörper zu gestalten.
3. Leuchtenraster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
eine der sich in Längsrichtung erstreckenden und sich horizontal erstreckenden La
mellen (15) eine erste Konfiguration aufweist, wobei die Einschnitte (35) sich von der
oberen Verschlußkappe nach unten erstrecken, und die Lamelle (16) quer dazu er
streckend eine zweite Konfiguration aufweist, wobei die Einschnitte (55) sich von der
Basis (45) nach oben erstrecken, und Schultern (38) an den in Längsrichtung erstrec
kenden Lamellen (15) ausgebildet sind, wobei die Schultern (38) sich von den oberen
Seitenwänden (28) ausgehend in die nach unten erstreckenden Einschnitte (35) er
strecken, wobei die Schultern (38) in Ausnehmungen (58) eingreifen, die in den obe
ren Seitenwänden (48) der Lamellen (16) mit den sich nach oben erstreckenden Ein
schnitten (55) ausgebildet sind.
4. Leuchtenraster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Basis (25, 45) und die unteren Seitenwände (26, 46) jeder der Lamellen
(15, 16) so ausgebildet sind, daß die unteren Seitenwände (26, 46) entgegen einer
elastischen Vorspannung aufeinanderzu belastet werden, wenn die Lamellen (15, 16)
miteinander in Eingriff und verbunden sind.
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