DE391366C - Unmittelbar von der Antriebswelle aus angetriebenes Farbwerk fuer Flachdruckmaschinen - Google Patents

Unmittelbar von der Antriebswelle aus angetriebenes Farbwerk fuer Flachdruckmaschinen

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DE391366C
DE391366C DEB107153D DEB0107153D DE391366C DE 391366 C DE391366 C DE 391366C DE B107153 D DEB107153 D DE B107153D DE B0107153 D DEB0107153 D DE B0107153D DE 391366 C DE391366 C DE 391366C
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rollers
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00—Inking arrangements or devices
    • B41F31/30—Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/301—Devices for tripping and adjusting form rollers

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Bei den bekannten Farbwerken für Flachdruckmaschinen fand1 der Antrieb früher nur von einer Seite der Maschine aus statt, und diese einseitige Belastung gab beim Hubwechsei, also bei Umkehr der Drehrichtung sämtlicher Walzen und Zylinder, Stöße und Erschütterungen, durch welche Vibrationen der ganzen Maschine entstanden. Außerdem erfordert die Umkehr der DrehricRtung samtlicher Walzen und Zylinder periodisch einen stark erhöhten Kraftaufwand, der eine ungleichmäßige Bewegung zur Folge hatte. Man ist daher bereits dazu übergegangen, das Farbwerk unmittelbar von der Antriebswelle der Maschine aus anzutreiben und es derart zu bewegen, daß die Walzen beim Arbeitshub der hin'und her laufenden Form oder des Typenfundamentes gesenkt und beim Rücklauf abgehoben werden. Hierdurch wurde allerdings
ao erreicht, daß die Auftragswalzen'· ununterbrochen in derselben Richtung umlaufen konnten; indes wurde die Bauart verwickelt und schwerfällig und wirkte durch starke Raumbeanspruchung an der Maschine vielfach lästig.
as Gemäß der vorliegenden Erfindung sollen alle diese erwähnten Mißstände auf viel einfachere Weise beseitigt werden, und zwar geschieht das dadurch, daß bei dem unmittelbar von der Antriebswelle aus gleichmäßig und immer 'in
gleicher Richtung angetriebenen Farbwerk die Auftragwalzen derart verschiebbar oder in einer anderen Weise beweglich und umschaltbar angeordnet sind, daß sie wechselweise beim Hingang des Typenfundamentes mit der einen Serie der Farbwalzen, beim Hergang mit einer anderen Serie der entgegengesetzt umlaufenden Farbwalzen in Berührung kommen1. Dadurch wird die Zahl der zu bewegenden und umzuu steuernden Teile auf das geringste Maß beschränkt und die ganze Bauart wesentlich vereinfacht. Die Erfindung kann Anwenduing finden für Flachdruckmaschinen für Hoch- und Flachdruck, wie auch für mittelbaren Druck dieser Druckarten sowie für Ein- und Mehrfarbendruck und endlich auch für Schön- und Wiederdruck.
Das neue Farbwerk soll hauptsächlich für Maschinen mit Zweitou renantrieb sein, wobei das Typenfundament eine gleichförmig hin und her gehende Bewegung macht mit Ausnahme der Umkehr; bei geeigneter Bauart läßt sich dieselbe auch für Haltzylinderpressen anwenden. Den bekannten Systemen gegenüber erfolgt der Antrieb des Farbwerks unmittelbar von der Antriebswelle aus·, so daß das Typenfundament als Kraftübertragung jetzt vollständig ausgeschaltet ist. Damit fallen dann auch die ganzen Antriebsmechanismen am Typenfundament, wie Zahnstangen, Schraubenspindel u.dgl. weg, womit zugleich.auch die hin und her gehenden Massen wesentlich verringert werden. Da ferner bei dieser Neuerung sich die Walzen nur in einer Drehrichtung bewegen, so müssen dieselben also nicht bei.jeder Umkehr des Typenfundaments zum Wechseln der Drehrichtung gebracht werden, wodurch bedeutend an Antriebskraft für die Maschine gespart und ein gleichmäßigerer Gang erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in
391866
ihrer Ausgestaltung beispielsweise für eine Maschine für Hochdruck schematisch dargestellt. Abb. ι zeigt die Walzenstellung beim Hingang und Abb. 2 dieselbe beim Hergang des Druckfb|ndamentes. Die Auftragwalzen a, a% und a* sind, durch entsprechende Lagerung hin und her verschiebbar angeordnet und kommen bei dem Hergang mit den1 Walzen b und b1 and beim Hingang mit den Walzen c und c1 in Berührung. Dadurch, daß die Walzen b und b1 und die Walzen c und c1 verschiedene Drehrichtung haben, laufen die Auftragwalzeni α, α1 und a2 links oder rechts van, je nachdem es für die Bewegung des Druckfundamentes erforder-Hch ist.
Anstatt des Hin- und Hergehens der Auftragwalzen ist es auch möglich, die Walzen b b1 und c, c1 abwechselnd an die Auftragwalzen a, a1 und <z2 heranzubringen, wobei letztere
ao festgelagert sind.
Einen weiteren Vorzug hat das gesondert angetriebene Farbwerk dadurch, daß man die Farbe einlaufen lassen kann, ohne daß man die ganze Maschine in Betrieb setzt. Dieses Einlaufen der Farbe kann schon während des Zu- »5 richtens der Form vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Unmittelbar von der Antriebswelle aus angetriebenes Farbwerk für Flachdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragwalzen (α, α1, ο?) derart verschiebbar oder in einer anderen Weise beweglich und umschaltbar angeordnet sind, daß sie wechselweise beim Hingang des Typenfundaments mit der einen Serie der Farbwalzen (b, b1), beim Hergang mit einer anderen Serie der entgegengesetzt umlaufen^ den Farbwalzen (c und c1) in Berührung kommen.
    Abb. i.
    /OLZ
    Abb. 2.
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