DE39119C - Instrument zur Bestimmung von Fehlern in der Strahlenbrechung des Auges - Google Patents

Instrument zur Bestimmung von Fehlern in der Strahlenbrechung des Auges

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DE39119C
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Application number
DENDAT39119D
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English (en)
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— A. M. A. FOURNEL und W. C. WOOD in London
Publication of DE39119C publication Critical patent/DE39119C/de
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00—Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02—Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • A61B3/028—Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing visual acuity; for determination of refraction, e.g. phoropters
    • A61B3/0285—Phoropters

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Bildet sich der Strahlenbrennpunkt nicht genau auf der Netzhaut des Auges, sondern vor oder hinter derselben, so besteht ein Augenfehler, den man refractiven Fehler nennt.
Befindet sich der Strahlenbrennpunkt vor der Netzhaut, so ist das Auge zu tief oder die Strahlenbrechung zu kurz, der Fehler +; die nöthige Verbesserung mufs daher — sein. Wenn sich dagegen der Strahlenbrennpunkt hinter der Netzhaut bildet, ist das Auge nicht tief genug oder die Strahlenbrechung zu lang; der Fehler ist — und es mufs die Verbesserung -f- sein·
Zur Erleichterung des Verständnisses sollen diese Fehler »Tiefenfehler« benannt werden.
Des Weiteren hat man die Aufmerksamkeit auf die Art und Weise, in welcher der Strahlenbrennpunkt sich zeigt, zu lenken, gleichviel ob er sich auf der Netzhaut oder vor oder hinter derselben bildet. Denn wenn dieser Punkt in irgend welchen seiner Meridiane mehr oder weniger verlängert ist, erhält man symmetrische Fehler, die ebenfalls + oder — sein können.
Die »Tiefenfehler« werden durch convexe (s-f-) oder concave (s—) sphärische Gläser gehoben und die symmetrischen durch cylindrische convexe (c+) oder concave (c—), wobei man Sorge tragen mufs, dafs die Achse in der gewünschten Richtung liegt.
Beide Fehler können je für sich oder combinirt bestehen. Es erhellt, dafs es zur Diagnose der Refraction nothwendig ist, vier Serien von Versuchsgläsern verschiedenen Grades zu haben, und zwar: 1. die sphärischen concaven (s—), 2. die sphärischen convexen (s + )? 3· die cylindrischen concaven (c—), 4. die cylindrischen convexen (c -f-) Versuchsgläser.
In dem vorliegenden Instrument sind daher diese vier Serien von Gläsern angebracht, und zwar getrennt auf dem Rande einer Metallscheibe von ca. 28 cm Durchmesser. Jede dieser Scheiben ist um ihre Achse drehbar.
Die Scheiben, welche die cylindrischen Linsen tragen, haben auf ihrer Oberfläche einen Dorn, welcher einen Mechanismus treibt, der alle Linsen um ihre eigene Achse sich drehen läfst, ohne die eigentliche Rotativbewegung der Scheibe selbst zu hindern. Derselbe Dorn bewegt gleichzeitig ein Zeigerwerk, das auf einem Halbkreis von i8o° die Richtung der Linsenachsen anzeigt.
Wenn der Dorn in Bewegung gesetzt wird, drehen alle Linsen sich gleichzeitig und mit derselben Schnelligkeit von ο nach i8o°, ganz nach Belieben des Bewegenden.
Die gewöhnliche Stellung dieser vier Scheiben ist die senkrechte; sie sind aufgehängt zwischen dem Operateur und dem Patienten. Letzterer schaut durch ein Loch, welches in einem Schirm angebracht ist, welcher ihm alle Linsen verdeckt, ausgenommen diejenige, welche sich vor dem Loch befindet, während der Operateur seinerseits die Scheiben nach seinem Belieben handhabt. Unmittelbar hinter dem Schirm befindet sich die Scheibe mit den sphärischen Linsen; durch eine vermittelst Hand-
rades getriebene Zahnradübersetzung gelangt jede dieser sphärischen Linsen vor das Loch des Schirmes, durch welches der Patient schaut. Der Schirm und die beiden Scheiben haben einen gleichen Mittelpunkt.
Jede Scheibe dreht sich unabhängig um ihren Mittelpunkt, damit man die Stellung der sphärischen Scheibe ändern kann, ohne diejenige der cylindrischen zu ändern, und umgekehrt. Die Nummer eines jeden Glases ist auf der Oberfläche der Scheibe gravirt, um für den Operateur leicht lesbar zu sein; da der Anzeiger der Cylinderachsen sehr ausgedehnt .ist, kann die ganze Beobachtung mit einem Blick gemacht werden. Der Schirm verhindert den feuchten Dampf und den Staub, sich auf den Gläsern niederzuschlagen, daher alle Serien angewendet werden können, ohne nöthig zu haben, dieselben mehr als einmal am Tage reinigen zu müssen.
Nachdem das an den Tag gelegt, was die refractiven Fehler bildet, und die Art und Weise, in welcher die nothwendigen Gläser im Instrument angeordnet sind, bleibt noch übrig, das im allgemeinen angewendete Verfahren zur Bestimmung dieser Fehler zu beschreiben, und welches vor allen Dingen in einer Prüfung vermittelst des Augenspiegels oder des Optometers besteht. Jede dieser Untersuchungen giebt nur ein approximatives Resultat, das auf die Probe gestellt werden mufs, und zwar auf nachstehende Weise:
In einem Zimmer von passenden Dimensionen sind graduirte Buchstaben ausgestellt, welche die Gesichtsschärfe für ihre bezw. Entfernungen darstellen. Der Patient nimmt in irgend welcher Entfernung von diesen Buchstaben Aufstellung, der Operateur läfst nach und nach vor seinem Auge die höheren bezw. niedrigeren Nummern des Glases passiren, um zur genauen Nummer zu gelangen.
Was »die Tiefenfehler« anbelangt, so ist die Richtigstellung nicht sehr schwierig, jedoch wird dieselbe bei den symmetrischen Fehlern weit schwieriger und zuweilen sehr ermüdend, da der Operateur, ehe er das Glas vor das Auge bringt, sich der Achse des Cylinders genau versichern und das Glas zwischen seinen Fingern in einer eigentümlichen Weise dem vorliegenden Untersuchungsfalle entsprechend anbringen mufs; dieselbe Sorgfalt mufs bei jeder Wiederaufnahme verwendet werden.
Vermittelst des Instrumentes ist die Handhabung der Gläserserien eine schnelle und genaue; die Probe liefert uns die Verbesserung direct, so wie sie sein mufs und ohne irgend welche Auslegungen. Da die Verbesserung genau das ist, was die Gläser der refractiven Brillen sein müssen, ist keine mathematische Schlufsfolgerung über dieses Resultat zu ziehen, weil das Instrument kein Optometer, sondern ein Refractometer ist.
Sobald bekannt ist, dafs das zu untersuchende Auge (+) oder (—) ist, nimmt man die Combination der (—) und (-)-) Scheiben, und in einigen Minuten wird der Operateur zwei Serien Gläser vor dem Auge passiren lassen können, welche er vergleichen, mischen und wechseln kann in allen möglichen Stellungen.
Die totale Dicke des Schirmes und zweier
Scheiben, wenn sie vereinigt sind, überschreitet . nicht 9 mm, wodurch kein Entfernungsirrthum, selbst nicht mit den starken Nummern entstehen kann. Der Durchmesser der Gläser, • welche ziemlich nahe dem Rande der Scheiben montirt sind, damit man durch deren Mitten schauen kann, ohne den Kopf seitwärts legen zu müssen, ist 12 mm.
Die Umwechselung der cylindrischen Serien auf die sphärischen giebt uns das Aequivalent einer Serie von concav-convexen bicylindrischen Gläsern zum rechten Winkel:
(c — ~1 c +) bezw. c — ι D H c + ι D
_■( s— ι DOc + 2D
(s+ ι £» Oc- 7, D
Formeln, welche ihrerseits auf bicylindrische übertragen werden können.
Zur Vervollständigung des Instrumentes kann eine fünfte Scheibe, ähnlich derjenigen, welche die Cylinder tragen, angewendet werden, die jedoch mit einer Serie Prismen montirt. ist, zur Bestimmung der refractiven Veränderung bei Asthenopie und Strabismus oder Schielen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiges Instrument dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht eines einzelnen Apparates (vom Operateur aus gesehen),
Fig. ι a ein Theil von Fig. 1, vergröfsert,
Fig. 2 Hinteransicht desselben (von der Seite des Patienten aus gesehen),
Fig. 3 Seitenansicht des Apparates,
Fig. 4 eine allgemeine Ansicht des doppelten Apparates, z. B. am Stuhle des Patienten befestigt, und
Fig. 5 eine ähnliche hintere Ansicht, von dem Stuhle des Patienten aus gesehen.
Das Instrument besteht aus zwei runden Platten oder Scheiben A und B mit einer beliebigen Anzahl von Normalprüfungslinsen C und C2 versehen.
Die Reihenfolge der Linsen ist folgende:
ι. concav sphärisch geschliffen zur Bestimmung der Grade von Myopie;
2. concav walzenförmig geschliffen zur Bestimmung der Grade von myopischem Astigmatismus. No. ι und 2 verbunden dient zur Bestimmung der Grade von zusammengesetztem myopischen Astigmatismus;
3. convex sphärisch geschliffen zur Bestimmung der Grade von Hypermetropie;
4· convex walzenförmig geschliffen zur Bestimmung der Grade von hypermetropischem Astigmatismus. No. 3 und 4 verbunden dient zur Bestimmung von zusammengesetztem hypermetropischen Astigmatismus, No. 1 und 4 oder No. 2 und 3 verbunden zur Bestimmung der Grade von gemischtem Astigmatismus.
Die beiden. Scheiben jeder Gruppe liegen vor einander und drehen sich unabhängig von einander um eine gemeinsame Achse D. Beide Scheiben werden von der Seite des Operateurs aus gedreht und können entweder beide gleichzeitig oder einzeln angewendet werden, da in jeder ein Loch ohne Linse vorhanden ist.
Die hintere Platte B, welche dem zu prüfenden Auge am nächsten, ist durch ein Schild oder- eine Platte E bedeckt, Fig. 5, und mit einem Ausschnitt E1 auf jeder Seite versehen, durch welchen nur eine Linse sichtbar ist. Um zu vermeiden, dafs der Patient die Gläser durch Athmen trübt, sieht er mit dem 'rechten Auge durch den linken Ausschnitt der Rückenplatten und mit dem linken Auge durch den rechten Ausschnitt.
Die Scheibe B, direct vor der Platte E befindlich, ist mit sphärisch geschliffenen Linsen C2 von verschiedener und abgestufter Stärke versehen und dreht sich um die Achse D infolge eines geeigneten Mechanismus, wie z. B. der in Fig. 2 dargestellte aus einem gezahnten Ring .Β1, welcher auf der Scheibe B befestigt ist, bestehend. Das Zahnrad B2 greift in den Ring B' ein und wird durch B3 bewegt. B3 ist fest mit dem Rad B* verbunden, das seinerseits von dem mit der Handhabe B6 verbundenen Rad B5 gedreht wird.
Der Zweck dieser Räder ist nur der, die dem Ring B1 zugehende Bewegung zu verringern und. demselben eine feine Einstellung zu geben. Die Scheibe kann nur durch Umdrehung des Knopfes B6 gedreht werden, und eine Sperrklinke F hält die Scheibe B jedesmal an, wenn eine Linse C direct vor dem Ausschnitt E J steht, durch welchen der Patient zu sehen hat.
Die zweite Platte oder Scheibe A, welche die zuletzt beschriebene bedeckt, ist mit etwas gröfseren Linsen versehen, welche ebenfalls abgestuft, aber cylindrisch oder walzenförmig geschliffen sind und deren Achsen so zu dem Mittelpunkt der Scheibe gestellt sind, dafs, wenn eine derselben mit ihrer Achse horizontal vor der Qeffnung E1 steht, die anderen alle ebenfalls mit ihren Achsen horizontal in ihrer Reihenfolge vor die Oeffnung E1 kommen.
Durch ein Zahnradgetriebe werden alle cylindrischen Linsen auf einmal, und zwar um gleichviel gedreht, und die genaue Stellung derselben wird auf einem abgetheilten Bogen auf der oberen Scheibe angegeben. Die Scheibe A kann nach Bedarf mit der Hand gedreht werden.
Dieser Mechanismus (Zahnradgetriebe) kann auf folgende Weise hergestellt werden: Jede Linse C, Fig. 1, wird in einem gezahnten Ring C1 gehalten, welcher in eine gezahnte Scheibe G, die sich um die gemeinsame Achse D dreht, eingreift. Die Scheibe G wird von dem Zahnrad H gedreht, welches seinerseits durch das mit dem Drehung J verbundene Rad / gedreht wird, so dafs bei Drehung des Knopfes J das ganze Getriebe bis zu den Linsen C in Bewegung kommt; die letzteren, einmal richtig gestellt, bleiben mit ihrer Achse immer in derselben relativen Lage zu einander.
Der Mechanismus, welcher dem Operateur die Achsenstellung des cylindrischen Linsenschliffes der Linsen C angiebt, besteht aus der Scheibe K; auf einem Theile der Peripherie derselben befindet sich der segmentförmige Anzeiger K1, welcher die Stellung von i8o° der Linsen repräsentirt.
Dieser Anzeiger oder diese Scala könnte noch.weiter oder ganz herumgehen, ist jedoch so, wie dargestellt, genügend. Vor diesem Anzeiger befindet sich die drehbare Scheibe L mit den darauf angebrachten Pfeilen L1, welche den Grad der Winkelstellung der Achse der cylindrisch geschliffenen Linsen C zu der horizontalen Linie anzeigen.
Die Scheibe L ist auf einem Ring L2 befestigt, welch letzterer sich um die Achse D dreht; der Ring L2 ist bei L3 gezahnt und greift in das Zahnrad M ein, welches von dem Rade / gleichzeitig mit der Scheibe H gedreht wird. Die den Scheiben M und H mitgetheilte Bewegung ist daher in allen Beziehungen gleich. Das Zahngetriebe M und L3 ist so -im Verhältnifs zu den Graden der Scala K1 und dem Durchmesser der Scheibe L construirt, dafs die Pfeile L1 die Achsenstellung der Linsen C auf der Scala genau anzeigen.
Die Winkelstellung der Achse der cylindrisch geschliffenen Linsen C ist genau adjustirt, um mit den von den Pfeilen L1 auf der Scala K1 angezeigten Graden übereinzustimmen. Der dioptrische Werth oder Grad jeder Linse ist auf derselben in Zahlen angegeben. Wenn die beiden Löcher ohne Linsen dem Ausschnitt E1 gegenüberstehen, durch welchen der Patient zu sehen hat, *so steht der Anzeiger des Instrumentes auf Null.
Die Art der Aufstellung des Apparates ist dem Operateur überlassen und bildet keinen Theil dieser Erfindung.
Eine bequeme Art der Aufstellung ist jedoch in Fig. 4 und 5 dargestellt, und zwar Fig. 4 von der Seite des Operateurs aus gesehen und Fig. 5 von der Seite des Patienten aus. iVist
eine hölzerne starke Säule, welche in der Stütze JV1 steckt und die vermittelst einer Zahnstange und eines Getriebes durch die Handhabe JV2 auf- und abbewegt werden kann. O O sind zwei gebogene Arme, welche sich horizontal von der Säule N aus erstrecken, in deren Enden zwei Röhren P von Messing befestigt sind. Jede dieser Röhren P hat inwendig in ihrer ganzen Länge eine Schraube, auf welcher sich eine fest mit der Stange oder Röhre Q. verbundene Nufs befindet. Die Stangen oder Röhren Q, tragen die Linsenscheiben etc. und die Nufs reicht durch einen in der unteren Seite der Röhren P angebrachten Ausschnitt. Die Handhabe P1 kann auf dem Ende jeder Schraube aufgesetzt werden und durch Drehen derselben der eine oder andere Scheibenapparat längs der Arme O hin- und herbewegt werden. Die Stütze iV"1 ist am Rücken eines schweren Lehnstuhles befestigt, und wenn nicht im Gebrauch, wird die Säule N gehoben.
Nach der ophtalmoskopischen oder optometrischen Untersuchung des Patienten setzt sich derselbe in den Lehnstuhl, und die Säule N wird durch das Drehen der Handhabe JV2 gesenkt, bis die Ausschnitte E1 des Apparates in dem Augenniveau stehen, und durch Drehen der Handhabe P1 kann der zu brauchende Apparat vor das Auge des Patienten geschoben werden, welch letzterer mit dem rechten Auge durch den Ausschnitt E1 der linken Seite der Scheibe E sieht, und umgekehrt.
Eines der Scheibenpaare hat in der hinteren oder dem Patienten zugewendeten Scheibe concave, sphärisch geschliffene Linsen zur Bestimmung des Grades von Myopie und in der Vorderplatte concave cylindrische Linsen angeordnet, wie oben beschrieben, zur Bestimmung der Grade von myopischem Astigmatismus. Die sphärischen Linsen der hinteren Platte können allein für sich benutzt werden, indem man das Loch ohne Linse der Vorderplatte vor den Ausschnitt E1 stellt, und umgekehrt, oder auch durch einen Mechanismus, welcher die Mittelpunkte der beiden Scheiben aus einander schieben und auf diese Weise die Linsen der beiden Platten auf einer Seite unbedeckt lassen würde. Beide Platten zusammen werden zur Bestimmung des Grades von Myopie in Verbindung mit myopischem Astigmatismus gebraucht.
Der andere Apparat hat convexe Linsen und wird genau mit derselben Weise gehandhabt wie der vorige für die Bestimmung der Grade von Hypermetropie, hypermetropischem Astigmatismus und die Verbindung beider.
Die Vorderplatten beider Apparate, welche die cylindrischen Linsen tragen, können abgenommen und vertauscht werden zur Bestimmung von gemischtem Astigmatismus.
Die Pfeile zeigen die Direction der Bewegung der verschiedenen Theile an, wenn der Drehung J in einer Richtung gedreht wird; erfolgt die Drehung des Rades / nach der anderen Richtung,, so werden die Bewegungen der einzelnen Theile natürlich umgekehrt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An einem Instrument zur Bestimmung des Grades refractiver Fehler des Auges die Combination zweier um eine gemeinsame Achse drehbarer Scheiben A und B mit sphärisch bezw. cylindrisch geschliffenen Normalprüfungslinsen C2 und C, welch letztere um ihre eigene Achse gedreht werden können vermittelst des gezahnten Rahmens oder Ringes C', der gezahnten Scheibe G mit Zahnrad H und Drehung J.
  2. 2. An einem Instrument zur Bestimmung des Grades refractiver Fehler des Auges die Anwendung einer Anzeigescheibe L, welche auf einem gezahnten Ring Z.2 befestigt ist, der mit L3 verbunden ist und mit Zahnrad M in Eingriff steht, wodurch eine Drehung der Scheibe um ihre eigene Achse vermittelst des mit M verbundenen Drehlings ermöglicht wird, in demselben Mafse und Verhältnifs wie diejenigen der Linsen G, mit welchen sie in Verbindung steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39119D Instrument zur Bestimmung von Fehlern in der Strahlenbrechung des Auges Expired - Lifetime DE39119C (de)

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