DE391012C - Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampflokomotiven - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampflokomotiven

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DE391012C
DE391012C DEZ13543D DEZ0013543D DE391012C DE 391012 C DE391012 C DE 391012C DE Z13543 D DEZ13543 D DE Z13543D DE Z0013543 D DEZ0013543 D DE Z0013543D DE 391012 C DE391012 C DE 391012C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/04Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers with cross-current only
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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Description

  • Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampflokomotiven. Bei Dampffahrzeugen:, die mit Kondensation arbeiten, und bei denen das, Kondensatorkühlwasser in, einer besonderen Einrichtung mittels eines Luftzuges rückgekühlt wird, tritt der Übelstand auf, daß die aus der Rückkühleinrichtung austretende Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und daher bei normalen Witterungs- und, J Temperaturverhältnissen Nebel (Schwaden) bildet. Diese erschweren bei Lokomotiven, hauptsächlich auch beim Rückwärtsfahren, die Beobachtung der Signale und des Bahnkörpers. Zwecks Behebung dieser Übelstände wird nach dem Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahren die mit Wasserdampf gesättigte, nebelbildende Abluft der Rückkühleinrichtung vor dem Austritt in die Atmosphäre mit warmen Rauchgasen vermischt. Dadurch findet eine Trocknung der Abluft statt. Gleichzeitig werden die weiteren Vorteile - erzielt, daß die glühenden Funken, die in den Rauchgasen enthalten sind;, durch die Abluft stark abgekühlt und dadurch gelöscht werden, und daß eine Verminderung der Rauchbildung stattfindet. Bei einem Dampffahrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens fördert erfindungsgemäß ein Feuerungsventilator warme Rauchgase nach dem Austrittsende der Rückkühleinrichtung, wo sie mit der Abluft der letzteren vermischt werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Dampffahrzeuges zur Ausübung des neuen Verfahrens veranschaulicht. Es ist Abb. i teilweise eine Seitenansicht und teilweise ein Längsschnitt durch eine Dampfturbinenlokomotive mit einer hinter derselben angeordneten Rückkühleinrichtung für das Kondensatorkühlwasser und Abb. z eine Draufsicht zu Abb. i.
  • In den Abbildungen: bezeichnet i die Dampfturbinenlokomotive, die von einer Turbine ,2 angetrieben wird. Am vorderen Ende dieser Lokomotive ist ein von einer Hilfsdampfkraftmaschine 4 angetriebener Feuerungsventilator 3 vorgesehen-, der die Rauchgase in der durch Pfeile 5 angedeuteten Richtung durch die Lokomotive fördert. Hinter der letzteren ist eine Rückkühleinrichtung 6 für das Kondensatorkühlwasser vorhanden, in welcher das rückzukühlende Wasser in Richtung der Pfeile 7 durch besondere Rückkühlvorrichtungen fällt, wobei es mit in Richtung der Pfeile 8 strömender Kühlluft in Berührung kommt. Letztere wird von einem Ventilator 9 durch die Rückkühleinrichtung 6 gesaugt und in einen Austrittskanal io gefördert. Der Ventilator 3 fördert in zwei Leiturngent i i, 12, die zu beiden. Seiten der Lokomotive i angeordnet sind und sich bis zum Austrittskanal io erstrecken, mit welchem sie durch düsenartige Mündungen 13 der Kanäle i5 in Verbindung stehen. 1q. bezeichnet den Austrittsstutzen der Rückkühleinrichtung 6.
  • Die vom Ventilator 3 aus der Rauchkammer angesaugten Rauchgase werden von demselben in, die Leitungen 1i, 12 gedrückt, aus denen sie durch die öffnungeri 13 in den Austrittskanal io gelangen, wo sie ein Trocknen der vom Ventilator 9 in diese Kammer io geförderten, mit Wasser gesättigten Luft bewirken.
  • Unter Umständen genügt es schon, wenn nur ein Teil der Rauchgase mit der Abluft der Rückkühleinrichtung vermischt wird. Der Zweck der Erfindung wird auch erreicht, wenn die Rauchgase oder wenigstens ein Teil derselben nicht hinter dem Ventilator g, sondern vor demselben mit der von diesem zu fördernden Luft vermischt werden: Ebenso spielt es für das Wesen des neuen Verfahrens keine Rolle, ob die Rauchgase nach der Rückkühlvorrichtung oder die Abluft der letzteren nach dem vorderen Teil der Lokomotive zwecks Mischung mit den Rauchgasen. gefördert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-A.sPRUcH: Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampflokomotiven, bei denen; das Kondensatorkühlwasser in einer besonderen Einrichtung mittels eines Luftzuges rückgekühlt wird, ded'urch gekennzeichnet, daB die warmen Rauchgase der Lokomotive durch düsenartige Mündungen (i3) hindurch der mit Wasserdampf gesättigten Abluft der Rückkühleinrichtung zugeführt werden.
DEZ13543D 1922-12-17 1922-12-28 Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampflokomotiven Expired DE391012C (de)

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