DE3907280C2 - Tür, insbesondere für in Räumen oder Etagen angeordnete Trennwände - Google Patents
Tür, insbesondere für in Räumen oder Etagen angeordnete TrennwändeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tür, insbesondere für in Räumen oder Etagen angeordnete
Trennwände.
In der DE-GM 82 12 796 ist eine Tür beschrieben, die aus einer
Innenschale und einer Außenschale besteht, welche durch Verbindungselemente
miteinander verbunden sind. Zum Zweck der Verbindung
von Innen- und Außenschale unter Zwischenschaltung von
Dichtungen sind die Innen- und Außenschale auf den einander
zugewandten Flächen derart profiliert, daß zusammenschraubbare
Verbindungsteile die Innen- und Außenschalen im Bereich der
Profilierung fixieren. Hierdurch wird eine in Richtung zur Scheibe
wirkende Vorspannung auf die Profilbereiche aufgebaut, wodurch
die Scheiben gehaltert werden.
Nachteiligerweise müssen hierzu sehr aufwendige Profilierungen
verwendet werden, wodurch eine möglichst rationelle Fertigung
erschwert wird. Zum anderen ist bei aufgeschwenktem Flügel ein
großer Hohlraum sichtbar, welcher durch das Zusammensetzen der
Einzelschalen entsteht. Neben dem negativen optischen Effekt
ergibt dies auch eine Gefahrenquelle für das Hängenbleiben von
Kleidungsstücken.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Tür,
insbesondere für in Räumen oder Etagen angeordnete Trennwände zu
schaffen, die eine hohe Stabilität und einen erhöhten Feuerwiderstand
aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Vorteil des Gegenstandes vorliegender Erfindung ist es, daß
aufgrund der erfindungsgemäß angeordneten Befestigungsmittel,
Befestigungseinrichtungen und der feuerhemmenden Dichtungsleiste
Vierkantrohre als Rahmen und Leiste verwendet werden können, d. h.
einfachste Profilierungen benutzt werden können und die Befestigungsmittel
in einer zur Türebene senkrechten Richtung eingesetzt
werden können.
Im Gegensatz zur Tür entsprechend dem Stand der Technik entsteht
bei aufgeschwenktem Flügel durch das Zusammensetzen der Einzelschalen
kein großer, sichtbarer Hohlraum, wodurch die Gefahrenquelle
für das Hängenbleiben von Kleidungsstücken beseitigt ist.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Tür anhand
der Zeichnung zur Beschreibung weiterer Merkmale erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Horizontalschnittansicht durch eine Tür mit
zugehöriger Türzarge und
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Vertikalschnittansicht.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Horizontalschnittansicht der
erfindungsgemäßen Tür. Die Tür weist ein Türblatt auf, das einen
tragenden, umlaufenden Rahmen 1 enthält, vorzugsweise in Form
eines Vierkantrohres, an dem zueinander beabstandete Befesti
gungseinrichtungen 2 vorgesehen sind. Die Befestigungseinrichtun
gen 2 haben vorzugsweise die Form von mit Innengewinde versehenen
Bolzen und sind an der zu einer Leiste 3 gewandten Wand 1a des
Rahmens 1 von dieser senkrecht wegstehend befestigt, beispiels
weise angeschweißt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, können die
Befestigungsbolzen 2 durch eine in der Wand 1a des Rahmens 1
ausgebildeten Aussparung in den Hohlraum des Rahmens 1 teilweise
hineinreichen. Die Befestigungsbolzen 2 dienen zur Aufnahme von
Befestigungsmitteln 4, vorzugsweise in Form von Schrauben oder
Schraubbolzen, die durch jeweils zwei zueinander fluchtende
Öffnungen 3a, 3b durch die Leiste 3 hindurchgeführt sind, derart,
daß der Kopf 4a der Schrauben in der zugehörigen Öffnung 3a zu
liegen kommt und die Leiste 3 gegen den Rahmen 1 drückt, wenn die
Schrauben 4 in den Bolzen 2 eingeschraubt sind. Entlang des
Rahmens 1 sind damit eine Mehrzahl von derartigen Befestigungs
einrichtungen 2 und Befestigungsmitteln 4 vorgesehen. Die Leiste
3 läßt sich unter Einhaltung eines Abstandes gegenüber dem
Rahmen 1 an diesem befestigen, der durch die Länge der Befesti
gungseinrichtung 2 bestimmt ist.
In Richtung auf die Türblattmitte sind der Rahmen 1 und die
Leiste 3 vorzugsweise zueinander fluchtend vorgesehen, wie durch
die Wände 1b und 3c dargestellt ist, während die Breite des
Rahmens 1 derart größer gewählt ist gegenüber der Breite der
Leiste 3, daß der Rahmen 1 in Fig. 1 über die Schmalseite der
Leiste 3 vorsteht und sich ein im wesentlichen Z-förmiges bzw.
umgekehrt Z-förmiges Profil ergibt. Der Rahmen 1 in Form eines
Vierkantrohres und die Leiste 3, ebenfalls in Form eines
Vierkantrohres, liegen bei der dargestellten Ausführungsform im
wesentlichen parallel zueinander und
fassen zusammen mit der Befestigungseinrichtung 2 die Stirnkante
eines Verglasungselements 6 oder dergleichen ein. Zur Verbesse
rung der thermischen Eigenschaften ist zwischen dem Rahmen 1 und
der Leiste 3 eine Dichtungsleiste aus feuerfestem bzw. feuerhemmendem
Material vorgesehen, die in Fig. 1 mit 8 bezeichnet ist.
Die Leiste 8 nimmt die Befestigungseinrichtungen 2 über den
größten Teil deren Länge auf und enthält je Befestigungseinrich
tung 2 eine Bohrung 8b zur Aufnahme der jeweiligen Befestigungs
einrichtung 2. Die Dichtungsleiste 8, vorzugsweise aus Keramik
material, hat eine Höhe, die der über den Rahmen 1 hinausgehenden
Länge der Befestigungseinrichtungen 2 entspricht, vorzugsweise
eine geringfügig kleinere Höhe gegenüber der Länge der Befesti
gungseinrichtung 2, so daß bei einem festen Anziehen der
Befestigungseinrichtungen 4 die Leiste 3 auf der Befestigungsein
richtung 2 zur Auflage kommt. Dadurch wird vermieden, daß hohe
Kräfte auf die Leiste 8 wirken und diese zerstören.
Zur Einfassung des Verglasungselements 6 sind zwischen dem Rahmen
1 und der Leiste 3 im wesentlichen parallel zueinander liegende
Dichtungen 9, 10 vorgesehen, deren in der Türebene liegende
Breite so gewählt ist, daß sie zwischen der Keramikleiste 8 und
der durch die Wände 1b, 3c des Rahmens 1 bzw. der Leiste 3
definierten Ebene liegen.
Zur weiteren Verbesserung der thermischen Eigenschaft der
erfindungsgemäßen Tür sind die Hohlräume des Rahmens 1 und/oder
der Leiste 3 mit einem feuerfesten oder feuerhemmenden Material,
beispielsweise in Form eines Calzium-Silikat-Materials ausge
füllt, wodurch bei Auftreten von Hitze ein direkter bzw.
schneller Hitzeübergang von der einen Fläche des Türblatts zur
anderen Fläche verhindert wird.
Der Rahmen 1 dient als tragendes Element der beschriebenen Tür.
Jedes Verglasungselement 6 wird dadurch am Rahmen 1 befestigt,
daß es durch Anschrauben oder anderweitige Befestigung der Leiste
3 gegenüber dem Rahmen 1 gehaltert wird, wobei durch die Länge
der Befestigungseinrichtung 2 ein zu hoher Anpreßdruck der als
Anpreßleiste dienenden Leiste 3 gegenüber dem Verglasungselement
6 vermieden wird.
Der Rahmen 1 dient ferner als Aufnahmekammer für ein Schloß,
vorzugsweise Steckschloß 12, auf der schloßseitigen Schmalseite
des Türblatts und zur Aufnahme von Hintergreiferbolzen 14 an der
angelenkten Schmalseite des Türblatts. Der Rahmen 1 dient auch
der Befestigung von Bändern 16.
Jede Befestigungseinrichtung 2, z. B. in Form eines mit Innenge
winde versehenen Bolzens, ist mit der Wand 1a des Rahmens 1
beispielsweise verschweißt, wobei ein Teil des Befestigungsbol
zens durch die Wand 1a hindurchgeht und in den Hohlraum des
Rahmens 1 hineinreichen kann, wie dies in Fig. 1 durch das
Bezugszeichen 2a dargestellt ist. Dabei ist vorzugsweise das
innerhalb des Rahmens 1 liegende Ende des Bolzens 2 offen,
wodurch der Toleranzbereich hinsichtlich der Länge der Schraub
bolzen 4 erweitert ist.
Ein leistenförmiges Element 18 ist seitlich der Leisten 3 und 8
in Richtung auf die benachbarte Zarge weisend vorgesetzt.
Das Element 18 besteht aus einem bei Hitze aufschäumenden
Material und unterliegt bei Hitze einer Volumenvergrößerung.
Das Element 18 ist an der zur Türzarge weisenden Türblattschmal
seite der Leiste 3 umlaufend, so daß der Spalt zwischen der
Leiste 3 und der benachbarten Zarge bei Hitze ausgefüllt wird
zur Vermeidung eines Hitzedurchgangs. Das leistenförmige Element
18 hat etwa eine Breite wie die sich anschließende, parallel
liegende Wand der Leiste 3.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Tür
ist sowohl für die Leiste 3 als auch für den Rahmen 1 eine Blende
19 bzw. 20 von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt vorgesehen.
Diese Blende 19 wird auf die Leiste 3 nach Eindrehen der
Befestigungsmittel 4 aufgesetzt und verdeckt die Befestigungsmit
tel 4. Sowohl die Abdeckleiste 19 als auch die Abdeckleiste 20
haben an ihren freien Enden Rastvorsprünge 19a bzw. 19b, wodurch
sie nach ihrem Aufschieben auf die Leiste 3 bzw. den Rahmen 1 an dieser bzw.
diesem arretierbar sind. Auf der zur Zarge weisenden Fläche ist
die Blende 19 hinsichtlich ihres Schenkels in
Richtung auf den Rahmen 1 verlängert und reicht bis zur Wandung
1a des Rahmens 1.
Wie beschrieben, weist das Türblatt an seiner Schmalseite einen
im wesentlichen Z- oder umgekehrt Z-förmigen Türfalz auf, der
sich durch die vorstehend beschriebene Anordnung von Rahmen 1
und Leiste 3 ergibt. Die Wand 1a steht über einen Teil ihrer
Länge über die Leiste 3 bzw. den verlängerten
Schenkel der Blendleiste 19 vor in Richtung auf die Zarge. Auf
diesem in der Türebene überstehenden Flächenbereich des Rahmens
1, der mit 1c bezeichnet ist, sind gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform zwei in Richtung Zarge nebeneinanderliegende
Dichtungen 22, 23 vorgesehen, von welchen die Dichtung 22 auf
einer im wesentlichen L-förmigen Befestigungsleiste 24 angeordnet
ist, welche die Dichtung 22 mit rechteckigem oder quadratischem
Querschnitt an dem Rahmen 1 hält und gegenüber der vorzugsweise
aus Silikon bestehenden und mit einer Hohlkammer versehenen
Dichtung 23 trennt. Während die Dichtung 23 bei geschlossener
Tür einen Kontakt mit der gegenüberliegenden Zarge herstellt,
steht die Dichtung 22, beispielsweise aus Keramikmaterial, in
Berührungskontakt mit einer entsprechenden Gegendichtung an der
Türzarge. Die Dichtung 23 ist eine elastische Dichtung, bei
spielsweise mit einer Hohlkammer und mit in Richtung auf die
Zarge weisenden Dichtungslippen. Die Zarge hat vorzugsweise
ebenfalls einen Z-förmigen Falz, wie aus Fig. 1 und 2 erkennbar
ist.
Wie Fig. 1 und 2 zeigen, ist der Rahmen 1 und die Leiste 3
umlaufend vorgesehen, wobei der Rahmen 1 und die Leiste 3 im
wesentlichen parallel zueinander liegen, um die
zwischen Rahmen 1 und Leiste 3 anzuordnende Verglasung 6 oder ein
anderes, undurchsichtiges Element aufzunehmen. Die Befestigung
der Verglasung 6 mittels der Leiste 3 erfolgt durch die Befesti
gungsmittel 4, welche durch die zueinander fluchtenden Öffnungen
in der Leiste 3 durchgeführt und gegenüber der Befestigungsein
richtung 2 verschraubt werden. Die Leiste 3 dient hierbei als
Anpreßleiste für die Verglasung 6 unter Zwischenfügung der
zueinander parallel liegenden Dichtungen 9, 10. Somit ist
ausschließlich der Rahmen 1 tragendes Teil der Tür. Die lichte
Öffnung des Türblatts ist durch die nach innen weisenden
Wandflächen 1b, 3c des Rahmens 1 bzw. der Leiste 3 definiert. Das
die Hohlräume des Rahmens 1 und der Leiste 3 ausfüllende, einen
Wärmeübergang verhindernde Material ist in Fig. 1 und 2 mit 26
und 27 bezeichnet.
Wie beschrieben, ist das erfindungsgemäße Türblatt so aufgebaut,
daß der Rahmen 1 in Türblattebene betrachtet, an der Türschmal
seite über den übrigen Aufbau vorsteht, d. h. eine größere
Breiten- und Höhenabmessung hat als die an dem Rahmen 1 befestig
te Leiste 3, so daß der im wesentlichen Z-förmige Türfalz
gewährleistet ist.
In den Fig. 1 und 2 ist zusätzlich eine Türzarge dargestellt, die
das Türblatt wenigstens an drei Seiten umgibt und praktisch den
gleichen Aufbau hat wie die die Verglasung 6 halternden Teile,
nämlich bestehend aus dem Rahmen 1 mit Befestigungseinrichtungen 2 und der Leiste 3
mit Befestigungsmitteln 4 sowie den bereits beschriebenen
Dichtungselementen. Fußbodenseitig ist, wie die Vertikalschnitt
ansicht nach Fig. 2 zeigt, lediglich eine im wesentlichen L-
förmige Zarge 55 eingelassen. Bei geschlossener Tür liegen die
beiden Dichtungen 23, 24 an der Zarge 55 an. Die die übrigen drei
Seiten umfassende Zarge besteht aus einem Zargenrahmen 31 mit
Befestigungseinrichtungen 32 und einer Zargenleiste 33 mit
Befestigungsmitteln 34, wobei die Befestigungseinrichtungen 32
und die Befestigungsmittel 34 in gleicher Weise ausgebildet
sind, wie dies in Verbindung mit dem Türblatt beschrieben ist,
d.h. entlang der Zarge in zueinander beabstandeter Weise. Damit
läßt sich ein Verglasungselement 6a, wie es in Verbindung mit
der in Fig. 1 gezeigten Tür beschrieben ist, zwischen dem Rahmen
31 und der Leiste 33 fest anordnen unter Zwischenfügung von
zueinander parallel liegenden Dichtungen 39 und 40. Die Befesti
gungsmittel 32 sind in gleicher Weise in eine Leiste aus
feuerfestem bzw. feuerhemmendem Material eingesetzt, vorzugsweise
in eine Keramikleiste, die mit 41 bezeichnet ist, wie es in bezug
auf die Leiste 8 mit den Bohrungen 8b beschrieben wurde. Zur
Vermeidung von Wiederholungen wird hinsichtlich des Aufbaus der
Zarge auf die vorangehende Erläuterung zum Türblatt verwiesen.
Seitlich der Zarge und in Richtung auf die Türschmalseite
weisend, ist an der Leiste 33 ein in Richtung auf die Zargenmitte
vorgesetztes Vierkantrohr 42 vorgesehen, das fest mit der Leiste
33 verbunden ist und mit der Leiste 33 senkrecht zur Zargenebene
abschließend angeordnet ist. Das Vierkantrohr 42 schließt sich an
die Leiste 41 in Richtung auf die Türöffnung bzw. auf das Türblatt
an. Die Leiste 33 und das Vierkantrohr 42 dienen zur Aufnahme
eines über die drei Seiten der Zarge verlaufenden, aus mehreren
Lagen bestehenden Dichtungselements 45 aus feuerhemmendem
Material, vorzugsweise Keramikmaterial, welches in einer
Aufnahmeschale 46 verpackt in Richtung auf die Türöffnung
weisend, an der Leiste 33 vorgesehen ist. Die Aufnahmeschale 46
ist an der Leiste 33 angeschweißt. Auf die Schale 46 ist eine
Abdeckleiste 48 aufgeschoben, die entsprechend der Abdeckleiste
19 zwei Schenkel unterschiedlicher Länge besitzt, wobei der zur
Türblattöffnung gewandte Schenkel eine größere Länge hat als der
zur Türöffnung abgewandte Schenkel. Die Abdeckleiste 48 deckt
somit nicht nur die Leiste 33, sondern auch das Dichtungspaket 45
ab, während der gegenüberliegende Schenkel um die Leiste 33 bis
zum Verglasungselement 6a herumgezogen ist. Hinter der Abdecklei
ste 48 befinden sich die Köpfe der Befestigungsmittel 34. Auch
der das tragende Teil darstellende Rahmen 31 der Zarge ist mit
einer Abdeckleiste 49 versehen, die ebenfalls unsymmetrisch
ausgebildet ist und ihren längeren Schenkel auf der zum Türblatt
gerichteten Seite aufweist. Der längere Schenkel der Abdeckleiste
49 erstreckt sich bis zum Vierkantrohr 42 und deckt damit einen
Teil der Leiste 41 ab, die, wie bei dem Türblattaufbau, eine
thermische Trennung zwischen dem Rahmen 31 und der Leiste 33
bewirkt. Das Verglasungselement 6a liegt bei geschlossener Tür
in gleicher Ebene wie das Verglasungselement 6, wodurch sich ein
einheitliches Aussehen sowohl bezüglich der Tür als auch der sich
seitlich der Zarge anschließenden Elemente der Trennwand ergibt.
Die in Verbindung mit Fig. 1 und 2 beschriebene Türzarge hat
damit im wesentlichen gleichen Aufbau wie die das Verglasungsele
ment 6 oder dergleichen tragenden Türblattelemente, so daß nicht
nur gleiche Teile für Rahmen und Leiste bezüglich des Türblatts
als auch bezüglich der Türzarge verwendbar sind und damit die
Herstellung wesentlich vereinfacht ist, sondern auch ein
einheitliches Aussehen aller Trennwandteile erzielt ist.
Durch den Einsatz von Dichtungen aus feuerhemmendem oder
feuerfestem Material, beispielsweise Keramikmaterial einerseits
und durch das Ausfüllen der Hohlräume von Rahmen und Leiste
sowohl des Türblatts als auch der Zarge andererseits wird ein
Trennwandsystem ermöglicht, das feuerhemmende Eigenschaften hat
und welches infolge der Verwendung von beispielsweise Vier
kantrohren für den Rahmen und/oder die Leiste einbruchshemmende
sowie beschußhemmende Eigenschaften besitzt. Der dichte Verschluß
zwischen Türblatt und Türzarge unter Einsatz von einen Hitze
durchgang vermeidenden Dichtungsmaterialien liefert eine hohe
feuerhemmende und schallhemmende Charakteristik.
Als Verglasungselement kann beispielsweise eine Isoliervergla
sung mit 30 mm Stärke eingesetzt werden, wobei der Einsatz derart
schwerer Verglasungen ohne weiteres aufgrund der stabilen
Konstruktion von Türblatt und Türzarge möglich ist.
Zur weiteren Verbesserung der thermischen Trennung im Bereich des
Türblatts ist auch im Bereich des Schlosses ein feuerhemmendes
Material, wie Kalziumsilikat, vorgesehen, wie dies durch das
Bezugszeichen 51 in Fig. 1 in Verbindung mit dem Steckschloß 12
angedeutet ist.
Die Abdeckleisten 19, 20, 48, 49 haben ausschließlich optische
Funktion. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, werden diese Abdeckleisten
jedoch im Bereich ihrer einander zuweisenden Flächen so profi
liert, daß sie bei geschlossener Tür geringfügig in Anlage
zueinander kommen und die Sicht auf den zwischen Zarge und
Türblatt verbleibenden Spalt verhindert wird. Zu diesem Zweck
kann beispielsweise die Abdeckleiste 48 in der Türebene in
Richtung auf das Türblatt verlängert sein, etwa in Form eines
Steges oder dergleichen.
Die Türzarge und das Türblatt stimmen hinsichtlich ihrer
Konstruktion im wesentlichen miteinander überein. Jedoch sind an
der Türzarge nicht vorgesehen die mit 22 und 23 bezeichneten
Dichtungen sowie die Halteleiste 24 zur Befestigung der Dichtung
22. Dafür weist die Türzarge ein als Anschlagkante ausgebildetes
Vierkantrohr 42 auf, das mit der Leiste 33 fest verbunden ist und
von der Leiste 33 senkrecht zur Türblattebene in Richtung Mitte
der Zarge angeordnet ist. Das den Rahmen 1 bildende Rohr hat
vorzugsweise die Abmessung
30/30/3 mm.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die den Rahmen des Türblatts und die zugehörige Leiste
bildenden Rohre unterschiedlich dimensioniert sind gegenüber dem
den Zargenrahmen 31 bildenden Rohr und der zugehörigen Leiste 33.
Bei dieser Ausführungsform wird beispielsweise für den Rahmen 31
ein Rohr 50/30/3 mm benutzt und für die daraufgesetzte Leiste 33
ein Rohr 70/30/2 mm.
Schließlich ist an der Zarge zumindest teilweise umlaufend eine
zum Rahmen 31 vorgelagerte Schicht aus bei Hitze aufschäumungs
fähigem Material vorgesetzt, die mit 53 bezeichnet ist, so daß
bei einer Hitzeeinwirkung nicht nur von der Seite des Türblatts,
sondern auch von der Seite der Türzarge her der Durchgang von
Hitze durch den Spalt zwischen Türzarge und Türblatt verhindert wird.
Claims (11)
1. Tür, insbesondere für in Räumen oder in Etagen angeordnete
Trennwände, deren Türblatt einen umlaufenden Rahmen (1) in
Form eines Hohlprofils, eine umlaufende Leiste (3) und ein
Verglasungselement (6) aufweist, wobei an dem Rahmen (1)
senkrecht zur Türebene Befestigungseinrichtungen (2) zur
Aufnahme von Befestigungsmitteln (4) vorgesehen sind,
welcher zur Halterung der Leiste (3) am Rahmen (1) in die
Befestigungseinrichtungen (2) einsetzbar sind,
mit einer am Rahmen (1) angeordneten, umlaufenden, feuerhemmenden
oder feuerfesten Dichtungsleiste (8), deren Stärke
gleich groß oder geringfügig kleiner gewählt ist als die
Länge der über den Rahmen (1) hinausgehenden Befestigungseinrichtungen
(2), wobei die Dichtungsleiste (8) Bohrungen
(8b) zur Aufnahme der Befestigungseinrichtungen (2) enthält.
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
feuerhemmende oder feuerfeste Dichtungsleiste (8) aus
Keramikmaterial besteht.
3. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am
Rahmen (1) und/oder an der Leiste (3) jeweils eine mit dem Verglasungselement zusammenwirkende Dichtung
(9, 10) angeordnet ist.
4. Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (1) und/oder die Leiste (3)
mit einem eine Hitzeübertragung hemmenden Material (26,
27) ausgefüllt ist.
5. Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der zu einer Türzarge weisenden Seite des
Rahmens (1) eine Halteleiste (24) für eine Dichtung (22)
befestigt ist.
6. Tür nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß neben der
Halteleiste (24) in Richtung auf die Zarge eine weitere Dichtung (23) angeordnet ist.
7. Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiste (3) durch ein Vierkantrohr
gebildet ist.
8. Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leiste (3) in Richtung auf die Türzarge
ein Dichtungselement (18) aus bei Hitze aufschäumbarem
Material vorgesetzt ist.
9. Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zarge aus einem Rahmen (31) mit
daran angeordneten Befestigungseinrichtungen (32) und einer
Leiste (33) besteht, die durch in den Befestigungseinrichtungen (32) des Rahmens (31) aufnehmbare Befestigungsmittel (34)
montierbar ist.
10. Tür nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Leiste (33) ein Anschlag (42, 45) angeordnet ist, welcher
aus einem
Dichtungsstreifen (45) aus feuerfestem Material
und einem Vierkantrohr (42) besteht, die in Richtung auf das Türblatt
nebeneinanderliegend angeordnet sind, wobei der Dichtungsstreifen (45) dem Türblatt näherliegt.
11. Tür nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit Länge der Befestigungseinrichtungen (2, 32)
zwischen Rahmen (1, 31) und Leiste (3, 33) der Abstand
zwischen Rahmen (1, 31) und Leiste (3, 33) festgelegt ist.
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| DE19893907280 DE3907280C2 (de) | 1989-03-07 | 1989-03-07 | Tür, insbesondere für in Räumen oder Etagen angeordnete Trennwände |
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| DE19893907280 DE3907280C2 (de) | 1989-03-07 | 1989-03-07 | Tür, insbesondere für in Räumen oder Etagen angeordnete Trennwände |
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1989
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