DE39062C - Röhrenanordnung bei Schlangenröhrenkesseln - Google Patents
Röhrenanordnung bei SchlangenröhrenkesselnInfo
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- DE39062C DE39062C DENDAT39062D DE39062DA DE39062C DE 39062 C DE39062 C DE 39062C DE NDAT39062 D DENDAT39062 D DE NDAT39062D DE 39062D A DE39062D A DE 39062DA DE 39062 C DE39062 C DE 39062C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
- F22B37/14—Supply mains, e.g. rising mains, down-comers, in connection with water tubes
- F22B37/142—Supply mains, e.g. rising mains, down-comers, in connection with water tubes involving horizontally-or helically-disposed water tubes, e.g. walls built-up from horizontal or helical tubes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden explosionssicheren
Dampferzeuger erfolgt die Verdampfung in Schlangenrohren, welche durch Gasflammen
erhitzt werden.
Wie aus beiliegender Zeichnung, welche einen derartigen Dampferzeuger in Ansicht bezw. im
Verticalschnitt darstellt, zu ersehen ist, sind in einem mit Luftlöchern α versehenen Blechmantel
A zwei, drei oder mehrere hohle Cylinder E angeordnet, deren durchlochte Wandungen
mit möglichst dünnen Rohren C D und D1 schlangenförmig umwickelt sind. Diese
Schlangenrohre werden mit Wasser gefüllt und mittelst Gases erhitzt. Letzteres strömt durch
das Rohr G nach einer im unteren Raum des Mantels A angebrachten Büchse F, von welcher
aus dasselbe vermittelst Rohre durch eine oder mehrere Oerfnungen in das Innere des
Cylinders E tritt und hier verbrennt. Ueber den Rohren CD und D1 liegt ein mit jenen
durch ein Rohr H verbundenes Schlangenrohr B. Der in den Rohren CDD1 erzeugte
Dampf geht durch das Rohr B und tritt hierauf, möglichst getrocknet, durch ein Rohr J in
einen oberhalb des Rohres B oder an einem sonstigen geeigneten Platz angeordneten Dampfdom,
so dafs also nur in den Schlangenrohren C D und D' das zur Erzeugung des
Dampfes dienende Wasser, in dem Dom / dagegen nur trockener Dampf sich befindet.
Der Dampfdom /, welcher mit einem Manometer K, einem Wasserstandsglas N, durch
dessen unteren Hahn O das etwa condensirte Wasser abgelassen wird, und den sonstigen
für Dampferzeuger vorgeschriebenen Garnituren versehen ist, steht mit der Dampfmaschine M
durch Rohr L in, Verbindung.
Das zur Speisung der Schlangenrohre dienende Wasser kann in einem Vorwärmer R
angewärmt werden. Dieser hat einen Doppelmantel, in dessen Zwischenraum der Abdampf
der Maschine durch Rohre T und e geleitet wird, um so das aus Hahn S zugeführte und
der Menge des in den Schlangenrohren verdampften Wassers entsprechende Speisewasser
zu erwärmen, welches dann vermittelst einer durch die Maschine getriebenen Pumpe Q.
durch Rohr U V und Hahn P in die Schlangenrohre ohne Unterbrechung gedrückt wird.
Neben dieser Pumpe Q. ist eine Handpumpe für die erste Speisung oder etwaige Reparaturen
vorgesehen. Für den Fall, dafs zur Speisung der Druck der Pumpe nicht genügt, kann derselbe durch einen Accumulator verstärkt
werden. Letzterer besteht aus einem mit Wasser gefüllten Cylinder W, aus welchem
ein durch Gewichte X beschwerter Kolben das Wasser in den Kessel drückt. Der
Cylinder W ist mit dem Dampfdom I durch Rohr Y mit Hahn Z verbunden, und nach
Oeffnung des letzteren erhöht der auf den Kolben des Cylinders W geleitete Dampf die Wirkung
des Accumulators, so dafs auf diese Weise eine fortwährende gleichmäfsige Pressung
des Speisewassers in den Kessel bewirkt werden kann. Natürlich wird die Handpumpe
und der Accumulator nur vor dem Anlassen der Maschine oder bei eintretenden Reparaturen
benutzt.
Sobald der Dampf in dem Dom / . die nöthige Spannung zum Betriebe der Maschine
hat, wird die Handpumpe bezw. der Accumulator abgestellt und der Hahn S geöffnet.
Das aus diesem in den Vorwärmer R fort-
während fliefsende, auf irgend eine geeignete Weise herbeigeführte Speisewasser entspricht
der Menge des in den Schlangenrohren verdampften Wassers, so dafs also eine ununterbrochene,
durch sich selbst regulirte Arbeit von der Maschine bezw. dem Kessel ausgeführt
wird.
Die Maschine kann kurze Zeit nach dem Anstecken der Gasbrenner in Betrieb gesetzt
werden. Auch ist, falls bei Ueberhitzung der Schlangenrohre kaltes Wasser in letztere gepumpt
würde, eine Explosion nicht zu befürchten, da der Durchmesser der Rohre höchstens 30 mm beträgt. Hierzu kommt
noch, dafs bei einer etwaigen Explosion der Schlangenrohre nur eine geringe Menge heifsen
Wassers herausgeschleudert wird und so Menschenleben nicht gefährdet werden können.
Eine Explosion des Dampfdomes ist völlig ausgeschlossen, da derselbe nur geringer Gröfse
bedarf, demnach also eine genügende Stärke erhalten kann.
gewundenen
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Bei Dampfentwicklern aus
Röhren die Anordnung der Schlangenrohre CDD1 um von innen geheizte, durchbrochene Cylinder Έ in Combination mit dem darüberliegenden, mit CDD1 communicirenden Schlangenrohre B, das mit dem Dampfdom die Verbindung herstellt und zum Trocknen des aus CDD1 in letzteren überströmenden Dampfes dient.
Die Combination des unter 1. bezeichneten Dampferzeugers mit einem Accumulator W, zu dem Zwecke, die Speisung des Kessels beim Anlassen der Maschine etc. zu unterstützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39062C true DE39062C (de) |
Family
ID=314717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39062D Expired - Lifetime DE39062C (de) | Röhrenanordnung bei Schlangenröhrenkesseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39062C (de) |
-
0
- DE DENDAT39062D patent/DE39062C/de not_active Expired - Lifetime
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