DE389266C - Harmonikaartiger Atmungssack fuer Atmungsgeraete - Google Patents

Harmonikaartiger Atmungssack fuer Atmungsgeraete

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DE389266C
DE389266C DED40959D DED0040959D DE389266C DE 389266 C DE389266 C DE 389266C DE D40959 D DED40959 D DE D40959D DE D0040959 D DED0040959 D DE D0040959D DE 389266 C DE389266 C DE 389266C
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breathing
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breathing bag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Harmonikaartiger Atmungssack für Atmungsgeräte. Gegenstand der Erfindung ist ein Atmungssack für Atmungsgeräte, der sich beim Aufblähen nur nach einer Richtung hin ausdehnen soll.
  • Bei den bekannten Atmungssäcken. -von üblicher Beutelform findet beim Aufblähen eine Ausdehnung in der Weise statt, daß der Atmungssack eine mehr oder weniger ausgeprägte Ballonform einnimmt. Dies ist nicht immer zweckmäßig, z. B. wenn der Atmungssack nicht freiliegt, sondern mit seiner einen Endfläche (Bodenwand) festliegend zwischen anderen starren Gerätteilen angeordnet ist, von denen er dann leicht in seinen Bewegungen behindert und auch beschädigt werden kann.
  • Es sind auch bereits blasebalg- und harmonikaartige Atmungssäcke bekannt. Bei einem Blasebalgsack liegt jedoch die eine Kante der von der feststehenden Wand abschwingenden Wand fest. Hierdurch ist das Fassungsvermögen des Sackes bedeutend eingeschränkt, da er sich nur in Richtung der gegenüberliegenden Seitenwand ausdehnen kann. Ein Blasebalgsack muß also räumlich ungefähr doppelt so groß gemacht werden wie ein gewöhnlicher Atmungssack, was unerwünscht ist. Bei einem Harmonikasack üblicher Gestaltung hebt sich wohl die lose liegende Wand beim Aufblähen senkrecht von der fest liegenden Wand ab. Hierbei kann es infolge zu starken Aufblähens aber vorkommen, daß die nach innen zeigenden Falten nach außen durchgedrückt werden und von selbst nicht mehr in die ordnungsmäßige Lage zurückkehren können, wodurch das richtige Arbeiten des Sackes gestört wird. Auch können in solchem Fall die nach außen durchgedrückten Falten durch Scheuern an starren Teilen der Umgebung leicht beschädigt werden.
  • Diese Nachteile der bekannten Atmungssäcke werden durch die Erfindung beseitigt, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß man den Atmungssack als ein harmonikaartiges Hohlgebilde aus flach gegeneinanderliegenden, paarweise abwechselnd am Rande und in Abstand vom Rande miteinander verbundenen, leicht biegsamen Platten oder Scheiben herstellt, von denen die zwischen den beiden Endplatten befindlichen Platten, innerhalb der inneren Verbindungsnähte, mit Luftdurchgangsöffnungen versehen sind. Die stehengebliebenen Teile der Zwischenplatten bilden dann Querwände, die auf Zug beansprucht werden und eine auswärts gerichtete Ausdehnung .der faltenförmig .gestalteten Seitenwände des Atmungssackes nach den vier Seiten hin verhindern, dagegen eine solche in Richtung der Mittelachse des Harmonikasackes gestatten. Die Luftleitung oder Luftleitungen für die Zu- und Abführung von Atmungsluft in bzw. aus dem Sack sind zweckmäßig an die Endplatten in bekannter Weise angeschlossen. Der Sack kann hierfür aber auch besondere Ansatztaschen haben.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z den Atmungssack in Vorderansicht; Abb. 2 ist ebenfalls eine Ansicht nach Entfernung der vor deren Endplatte; Abb. 3 ist ein Schnitt nach L inie A-B der Abb. z in nahezu vollständig aufgeblähtem Zustand des Sackes und Abb. q. ein solcher nach Linie C-D der Abb. 2.
  • Der dargestellte Harmonikaatmungssack ist aus acht Stoffplatten r bis 8 hergestellt. Die Stoffplatten x und 2, 3 und q. usw. sind durch Randnähte a und die Stoffplatten 2 und 3, ;. und j, 6 und 7 durch im Abstand vom Rand laufende Nähte b paarweise verbunden und gasdicht verklebt. Aus den aufeinanderliegenden Platten 2 und 3, d. und @, 6 und 7 sind L.uftdurchgangsöffnungen c ausgestanzt.
  • Zum Anschließen von Luftleitungen ist zweckmäßig das Abteil; mit dem der Harmonikaatmungssack an dem Gerät oder seinem Tragegestell festgelegt ist, mit taschenförmigen Ansätzen d bzw. c versehen, in deren Anschlußöffnungen an sich bekannte Kupplungsringe feingesetzt sind.
  • Wird ein solcher Sack aufgebläht, so dehnt er sich unter Ausschluß der Möglichkeit des Durchschlagens der Falten nach außen nur in seiner Achsenrichtung aus und fällt in dieser Richtung nach Aufhören der Aufblähung auch wieder in sich auf die betreffende festgelegte Endplatte 8 zusammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Harmonikaartiger Atmungssack für Atmungsgeräte, gekennzeichnet durch flach gegeneinanderliegende, paarweise abwechselnd am Rand und in Abstand von diesem miteinander verbundenen leicht biegsamen Platten (z, 2, 3 ... ), von denen die zwischen den beiden Endplatten (i und 8) befindlichen Platten (2 bis 7) innerhalb der inneren Verbindungsstellen mit Luftdurchgangsöffnungen (c) versehen sind.
DED40959D 1921-12-28 1921-12-28 Harmonikaartiger Atmungssack fuer Atmungsgeraete Expired DE389266C (de)

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DE (1) DE389266C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4508116A (en) * 1982-12-28 1985-04-02 Products For Health And Industry Carbon dioxide rebreathing apparatus

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