DE388987C - Herstellung eines UEberzuges auf Kunst- und Naturstein - Google Patents

Herstellung eines UEberzuges auf Kunst- und Naturstein

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DE388987C
DE388987C DESCH61242D DESC061242D DE388987C DE 388987 C DE388987 C DE 388987C DE SCH61242 D DESCH61242 D DE SCH61242D DE SC061242 D DESC061242 D DE SC061242D DE 388987 C DE388987 C DE 388987C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/20Applying plastic materials and superficially modelling the surface of these materials

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  • Prostheses (AREA)

Description

  • Herstellung eines Überzuges auf Kunst- und Naturstein. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dichten Überzuges auf Kunst- und Naturstein. Gemäß dem neuen Verfahren wird der mit dem Überzug zu versehende Stein mit .einer Mischung von Zement und leicht schmelzbarem Stoff, z. B. Metall, belegt, worauf nach erfolgtem Erhärten des Zementes die an der Oberfläche befindlichen schmelzbaren Teile geschmelzt werden, so daß sie zu einem dichten Überzug zusammenfließen.
  • Es sind bereits Verfahren zur Herstellung eines Metallüberzuges auf Kunststeinen bekannt, bei welchen auf die Kunststeinmassen eine Schicht von Pulver aus weichem Metall aufgestreut und bei der nachfolgenden Formung des Kunststeines unter hohem Druck mit der Kunststeinmasse innig vereinigt wird. Diese Verfahren lassen sich für Natursteine nicht verwenden und für Kunststeine nur während ihrer Herstellung, ehe die Kunststeinmasse erhärtet ist, außerdem können nur weiche Metalle zur Verwendung kommen, die Verbindung der Metallteile unter sich und mit rlem Kunststein ist keine vollkommene. Demgegenüber unterscheidet sich das neue Verfahren in vorteilhafter Weise dadurch, daß es das Anbringen eines Metallüberzuges sowohl auf Naturstein wie auch auf bereits erhärteten Kunststeinen ermöglicht. Die Verbindung -leg 1fetallteilchen unter sich _ und,. mit dem Stein ist eine vollkommene, da das Metall so weit erhitzt wird, daß es zum Schmelzen kommt.
  • Das Verfahren kann @z. B. zur Herstellung von Inschriften auf Grabsteinen benutzt werden und wird dann vorteilhaft, z. B. wie folgt durchgeführt. Aus dem aus Natur- oder Kunststein bestehenden Grabdenkmal werden die Schriftzeichen vertieft gehauen, .dann wird in -die entstandenen Vertiefungen eine Masse eingebettet, die ,aus Zement und gekörntem Metall, z. B. Zinn, Blei oder Legierungen, davon besteht. Nach dem Abbinden des Zementes, das in 3 bis 5 Tagen erfolgt ist, wird die Oberfläche glattgeschliffen, darauf wird die Schrift so gehauen, wie wenn die Buchstaben in erhabener .Schrift aus dem Stein herauszuhauen wären. Die eingefüllte -Tasse bleibt also erhaben. Über diese erhabene Masse wird nun ein heißes Eisen geführt, wodurch ,die an der Oberfläche liegenden schmelzbaren Bestandteile der Masse zum Schmelzen kommen. Dadurch entsteht eine dichte, lückenlose Metallschicht, die durch den Zement fest mit der Unterlage verbunden ist. Die Verbindung ist eine durchaus innige. Statt Zement könnten auch andere Bindemittel verwendet werden, z. B. Gips, wenn es nicht darauf ankommt, eine .durchaus wetterfeste Verbindung zu erreichen. - Es kann irgendein leicht schmelzbares -#,fetall".eine Metallegierung verwendet werden, ferner können statt Metall und Metalllegierungen auch andere leicht schmelzbare Stoffe verwendet werden. Statt Inschriften auf Stein könnten auf diese Weise auch z. B. Verzierungen auf Steinen usw. hergestellt werden. Ferner könnten auf diese Weise Behälter, Röhren, Wandungen usw. aus Kunst-oder Naturstein mit dichten Überzügen versehen werden, und auf die aufgetragene Metallschicht können Metallstücke befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Überzuges auf Kunst- und Naturstein, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Überzug zu versehende Stein mit einer Mischung von Zement und leicht schmelzbarem Material, z. B. Metall, belegt wird. worauf nach erfolgtem Erhärten des Zementes die an der Oberfläche befindlichen schmelzbaren Teile geschmelzt werden.
DESCH61242D 1919-10-09 1921-03-30 Herstellung eines UEberzuges auf Kunst- und Naturstein Expired DE388987C (de)

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