DE388692C - Leitungsstrang, namentlich fuer Beregnungs-, Berieselungs- und Feuerloeschzwecke - Google Patents

Leitungsstrang, namentlich fuer Beregnungs-, Berieselungs- und Feuerloeschzwecke

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DE388692C
DE388692C DEL56582D DEL0056582D DE388692C DE 388692 C DE388692 C DE 388692C DE L56582 D DEL56582 D DE L56582D DE L0056582 D DEL0056582 D DE L0056582D DE 388692 C DE388692 C DE 388692C
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cable loom
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/50Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined
    • F16L37/54Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined for pipes under pressure which are supported only on one side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Leitungsstrang, namentlich für Beregnungs-, Berieselungs- und Feuerlöschzwecke, dessen Rohre durch mit Gummimanschetten versehene Kupplungsmuffen zusammengehalten werden.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Kupplungsgehäuse starr ausgebildet und die die Rohre umschließenden Manschetten mit einem Flansch in dem Gehäuse eingespannt sind. Dadurch, daß die Kupplungsgehäuse, im Gegensatz zu den be-' kannten mit elastischem Gehäuse, starr sind, können sie erst für den im vorliegenden Fall in Frage kommenden rauhen Betrieb, der vielfach das Herumwerfen der Rohrstränge auf dem Ackerland mit sich bringt, Verwendung finden. Die Starrheit der Kupplungsgehäuse schafft aber die Schwierigkeit der Erzielung einer Dichtigkeit an der Stoßstelle zwischen Dichtung und Gehäuse. Diese Schwierigkeit wird erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß als Dichtungen solche in Hutstulpenform zur Anwendung gelangen. Der äußerst kräftige senkrechte Flansch am Dichtungsmantel gestattet eine besonders einfache Befestigiing, dadurch, daß er in eine Rille des Kupplungsgehäuses eingeführt -wird. Diese Rille ist im Gehäuse miteingegossen, nicht etwa eingedreht, um gewisse Abweichungen in ihrer Form entstehen zu lassen und dadurch
- ein gewaltsames Einführen und Verklemmen des Flansches, also ein Einspannen desselben, herbeizuführen, wodurch eine vorzügliche Abdichtung gewährleistet wird.
In der Zeichnung ist der neue Leitungsstrang mit einer Anzahl von Ausführungsmöglichkeiten der erfindungsgemäß hierbei Verwendung findenden Muffenkupplungen dargestellt. .
Abb. ι zeigt in Seitenansicht und Abb. 2 in Draufsicht den sich den Unebenheiten des Geländes in Höhen- und Breitenrichtung anpassenden Leitungsstrang, der aus Rohrstücken c und diese verbindenden Muffenkupplungen a besteht, die die Winkelung des Stranges in der dargestellten Lage gestatten. Hierzu haben die Kupplungsgehäuse sich kegelig erweiternde Hälse oder Tüllen, in die die Rohr- enden eingesetzt sind, und hutartige Gummi-Stulpen, deren zylindrischer Teil die Rohr- " enden dichtschließend umschmiegt und deren Randwulst in eine Ausdrehung der Kupplungsmuffe, diese sorgfältig ausfüllend, ragt.
' Die Führung der Rohre in den Tüllen α der Muffe läßt eine Neigung derselben in jeder Richtung zu.
Abb. 3 zeigt eine starre Muffe mit zwei Rohrenden in größerem Mäßstabe.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 bis 6 ist die Kupplungsmuffe a mit ihrem zylindrischen Hals auf das mit Gewinde versehene Ende des einen' Rohrstückes ein für allemal aufgeschraubt. Der andere Hals ist glattzylindrisch, so daß das Nachbarrohrstück c durch diesen und die hutförmige Gummistulpe & hindurchgeschoben werden, kann. Um das Anschmiegen der Stulpe an die Rohrwand noch inniger zu gestalten, sind in deren zylindrischen Teil Rillen b% einge-
bracht. Die Verbindung der Muffe a mit dem Nachbarrohr c erfolgt hierbei mittels Scharniers. Ein Auge c1 am Rohr c ragt mit reichlichem Spiel in ein Auge a1 der Muffe a und ist mittels Splints d damit verbunden. Der freie Gang des Scharniers cl, α1 und das reichliche Spiel des Splints in den Bohrungen der beiden Augen gestattet eine weitgehende Nachgiebigkeit und Anpaßbarkeit der Stoßlostelle der Rohrstücke an die Oberflächengestaltung des Geländes.
Die Kupplung nach Abb. 7 bis 9 gestattet die Verbindung zweier glatter Rohrenden und deren Sicherung mittels Bajonettver-Schlusses. Neu ist hierbei, daß die Bajonettschlitze e lediglich auf einer Seite der Muffe liegen und vollkommen symmetrisch ausgebildet sind, ihre Erweiterung also nach der gleichen Seite gerichtet ist. Das hat den beao sonderen Vorteil, daß die an ihren Flügeln erfaßte Muffe α nach geringer Achsendrehung die Stifte/ beider Rohrstücke zugleich freigibt und diese oder eines derselben aus der Muffe herausgezogen werden können; vor as allen Dingen aber wird dadurch die Winkelung der Rohrstücke ermöglicht.
Abb. 10 zeigt die Ausbildung der Kupplung mit zu einem Absperrglied für die Leitung | umgestalteten Muffe, die hinsichtlich der Dichtung und Verbindung mit den Rohrstükken unverändert ist.
An Stelle des Absperrgliedes kann, wie Abb. 11 und 12 zeigt, ein Zapf glied g treten, das, wie dargestellt, von der Muffe a getrennt und mit deren Abzweig durch Verschraubung verbunden ist, aber auch mit der Muffe einheitlich sein kann. Auch hierbei ist zur Abdichtung der lösbaren Kappe h die Hutstulpe \-erwendet.
Die Kupplungsmuffe muß nicht notwendigerweise ein einheitlicher Körper sein. Abb. 13 bis 15 zeigen eine Kupplungsmuffe, bei der der Mantel von den Hälsen getrennt ist. Diese bilden Schraubkappen a?, die den Rand der Hutstulpe b dann nachstellbar einklemmen. as sind Griffansätze zur Herbeiführung der geringen Achsendrehung der Muffe α nach Einführung der Rohrenden.
In Abb. 16 ist die Umbildung der in den Abb. 13 bis 15 gezeigten Kupplung als Abzapfstelle veranschaulicht, die in ihren Einzelheiten im übrigen derjenigen nach Abb. 11 entspricht, aber für die Verbindung glatter Rohrenden bestimmt ist.
Die Möglichkeit der beliebigen Winkelung der Rohrstücke und die innige Abdichtung derselben an der Kupplungsstelle, namentlich infolge der Rillen im zylindrischen Teil der Hutstulpen (Labyrinthdichtung) macht die Leitung zum Durchführen nicht nur flüssiger Medien, sondern auch solcher in gasförmigem Zustand. (Preßluft, Heiz- und Leuchtgas, Abgasen u. dgl.) geeignet.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Leitungsstrang, namentlich für Beregnungs-, Berieselungs- und Feuerlöschzwecke, dessen Rohre durch mit Gummimanschetten versehene Muffenkupplungen zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsgehäuse (α, α?-, α2) starr ausgebildet und die die Röhre (c) umschließenden Manschetten (b) mit einem Flansch in dem Gehäuse eingespannt sind. ^
2. Leitungsstrang nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Hutstulpdichtungen (b) mit einem zylindrischen Teil für die in die Kupplungsmuffe eingeschobenen glatten Rohrenden und in Rillen des starren Gehäuses einpassenden Rändern.
3. Leitungsstrang nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch sich nach außen · kegelig erweiternde Einführtüllen an der Muffe (α) für die glatten Rohrenden.
4. Leitungsstrang nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsgehäuse (α) mit dem einen Rohrende fest und mit dem Nachbarrohr durch loses Scharnier (a1, c1) gelenkig verbunden ist.
5. Leitungsstrang nach Anspruch 1 bis 3 oder 4, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Kupplungsgehäuses (α) als Absperr- oder Abzapf glied (§").
6. Leitungsstrang nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen des Kupplungsgehäuses auf der gleichen Seite derselben liegende Bajonettschlitze und nach der gleichen Seite gerichtete Erweiterungen derselben, sowie in diese eintretende Stifte an den glatten * Rohrenden aufweisen.
7. Leitungsstrang nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Kupplung von den Hälsen getrennt und der Rand der Hutstulpe (b) zwischen den Teilen naehspannbar eingeklemmt ist.' no
8. Leitungsstrang nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Rillen (b1) in der Dichtungsfläche des zylindrischen Teiles der Hutstulpen.
Hierzu r Blatt Zeichnungen.
DEL56582D 1922-10-15 1922-10-15 Leitungsstrang, namentlich fuer Beregnungs-, Berieselungs- und Feuerloeschzwecke Expired DE388692C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968402C (de) * 1951-11-03 1958-02-13 Karl Ludwig Lanninger Rohrkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968402C (de) * 1951-11-03 1958-02-13 Karl Ludwig Lanninger Rohrkupplung

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