DE388688C - Saugvorrichtung fuer Haertepruefer - Google Patents

Saugvorrichtung fuer Haertepruefer

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DE388688C
DE388688C DEST34371D DEST034371D DE388688C DE 388688 C DE388688 C DE 388688C DE ST34371 D DEST34371 D DE ST34371D DE ST034371 D DEST034371 D DE ST034371D DE 388688 C DE388688 C DE 388688C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/48Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under impulsive load by indentors, e.g. falling ball

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Description

  • Saugvorrichtung für Härteprüfer. Die Erfindung betrifft einen Härteprüfer nach Art derSkleroskope-von S h o r e und hat den Zweck, die Bauweise zu vereinfachen, ohne daß die Genauigkeit der Messungen beeinträchtigt wird, ferner eine ,gute Saugwirkung zu erzielen und eine leichte Handhabung zu ermöglichen. Diese Vorteile werden dadurch erreicht, daß x. nur ein eiserner Mantel vorgesehen ist, der das Glasrohr enthält, an welches sich die Greifervorrichtung anschließt; das Gehäuse der letzteren dient gleichzeitig als Saugkopf, über dem eine Saugkappe gestülpt ist, die wiederum mit einer durch einen Triebknopf mit- Zahnrad in Bewegung gesetzten Zahnstange in Verbindung steht; 2. die bisherige verwickelte Höhenstellvorrichtung mittels Triebes, Riemenführung und Zahnstange in Fortfall kommt und an deren Stelle eine am Griff befestigte Gleitstange vorgesehen ist, die in einer Führung des Stativs feststellbar gleitet; 3. -die Gleitstange gleichzeitig das Lot aufnimmt und den Zeiger trägt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch den Härteprüfer, bei dem sich die Greifer in Bereitschaftstellung befinden, Abb. 2 einen Längsschnitt, um go° gedreht, bei dem die Klappe niedergedrückt ist und die Greiter den Hammer freigegeben haben, Abb. 3 einen entsprechenden Längsschnitt durch die Greifervorrichtung, ' Abb. 4 einen Querschnitt durch die Feststellvorrichtung für-die Gleitstange mit Zeiger LH und Lot, Abb. g eine Ansicht der Sperre für den Triebknopf. _ In der Zeichnung bezeichnet G das Fallrohr, in welches die Greifer 2 und 3 mit ihren zangenartigen Unterteilen hineinragen, die in eine Auskesselung des Fallhammers PR hineinpassen. Die oberen Teile der Greifer 2; 3 besitzen aufstehende Nasen und seitlich ausladende Teile. Über den Greifern ist eine Kupplung K' in dem Kopf 3I der Vorrichtung gelagert, die durch eine Feder hochgehalten wird. Die Kupplung K' besitzt einen Innenkonus U (Abb. 3) und eine Bohrung zur Aufnahme eines kleinen Kolbens O, der ebenfalls einen= Innenkonus besitzt. Die Kupplung K' (Abb. i und 2) ragt mit einem' Zäpfen durch den Kopf hindurch in den Raum hinein, der durch Überstülpen der Saug@vorrichtung)-kappe K gebildet wird. Die Feder V", die auf den kleinen Kolben O drückt, beeinflußt gleichzeitig einen Bolzen B, der mit einem Anschlag durch die Kupplung K' hindurch in den Raum zwischen Kupplung und Kappe hineinragt, damit _ die Saugkappe K nach dem Auslösen des Hammers und der Anzeige der Härtegrade noch so lange Bewegungsfreiheit hat, bis der Eingriff des Triebrades T in- die Zahnstange D aufhö"t. -Dieses wird durch die Feder V' bewirkt, die unter dem Anschlag angeordnet ist. Der Deckel der Kappe besitzt eine justierschraube I, die ebenfalls in diesen Raum hineinragt; diese dient zürn. genauen Einstellen des Augenblicks in dem der Hammer herabfallen soll. Die Kappe K steht unter der Wirkung der Feder V und wird mittels Lederkolben L und L' wie bei Luftpumpen üblich, abgedichtet. In dem Kopf M sind Öffnungen Z' zum Durchtreten der Luft beim Herabfallen des Hammers vorhanden, und ferner sind in der Kappe K die Löcher Z, die sich in dem Augenblick des Herabfallens des Hammers über die Öffnungen Z' einstellen und die Außenluft mit der Innenluft verbinden, um die Bildung eines Vakuums oberhalb des Hammers zu verhindern.
  • Die Saugkappe K steht zweckmäßig mit dem Triebrad T mittels Stange D in Verbindung, an die letztere setzt sich eine Zahnstange an. Die Stange D ist zweckmäßig in einer Längsnut des Handgriffes E angeordnet. Der Ring E' des Handgriffes dient dazu, beim Aufstellen der Vorrichtung auf das Prüfstück durch Hineinstecken des Fingers den Apparat sicherzuhalten.
  • Die am unteren Ende der Vorrichtung aufgeschraubte Verschlußkappe w hat den Zweck, das Auswechseln des Diamanthammers gegen den Weichmetallhammer zu ermöglichen, und verhindert, daß der Hammer aus dem Rohr herausfallen kann; sie ist ferner mit Luftlöchern H versehen, damit die unter dem Hammer befindliche Luft entweichen kann und die Bildung eines Luftkissens verhindert wird.
  • Das Aufstellen der Vorrichtung geschieht, indem man zunächst die Mutter W löst, das im Scharnier C des Handgriffes E bewegliche Rohr F aufklappt und in die.am Stativ St befindliche verschiebbare Hülse Q hineinschiebt und entsprechend der Höhe des prüfenden, auf den Amboß A b gelegten Werkstückes einstellt.
  • Durch Befestigen des Rohres F in der Brücke By, Abb. 2 und q, mittels der Mutter W und der Druckschraube S wird die Vorrichtung festgestellt. Das Abheben der Vorrichtung vom Werkstück erfolgt mittels Druckes auf den Handhebel H des Stativs St.
  • Die Handhabung geschieht in folgender Weise Nachdem die Vorrichtung in der vorher beschriebenen Weise der Höhe des Werkstückes entsprechend eingestellt ist, wird sie durch Druck auf den Handhebel H angehoben und das Werkstück auf den Amboß des Stativs gelegt und mittels der Fußschrauben N und N' nach Angabe des in der hohlen Stange F angeordneten Lotes A in lotrechte Stellung gebracht. Hierauf wird der Triebknopf T so weit gedreht, bis die Feder des Sperrades b (Abb. g) in die Nut des Sperrades b einfällt, wonach sofort der Hammer herabfällt. Nachdem der Härtegrad des Werkstückes an der hinter der Glasröhre G befindlichen_ Skala abgelesen ist, wird der Triebknopf T eitergedreht. Sowie die freie Stelle des Zahnrades in die Bahn der Zahnstange kommt, schnellt die letztere und mit ihr die Saugkappe K empor; die Saugkappe K übt hierbei eine Saugwirkung durch die Öffnungen K" im Kopf M' auf den Hammer PR in der Glasröhre G aus, wodurch der Hammer emporgesaugt und von den vorher in die Fangstellung übergegangenen Greifern aufgefangen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saugvorrichtung für Härteprüfer mit Fallhammer, zangenartigen Greifern und federbelasteter Kappe, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung der unmittelbar mit Luftzuführungslöchern (Z) versehenen Saugkappe (K) eine mit ihr verbundene Triebstange (D) und ein Triebrad (T) dient, deren Zahneingriff an einer Stelle unterbrochen ist, derart, daß beim Weiterdrehen des Triebrades nach dem Fall des Hammers (PR) die Triebstange (D) mit der Kappe (K) emporschnellt, die Luftzuführungen schließt und die Saugwirkung ausübt.
  2. 2. Saugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß" der in die Bahn der über den Kopf (M') der Vorrichtung gestülpten Saugkappe (K) hineinreichende Zapfen der Kupplung (K') mit einem unter Federwirkung stehenden Bolzen (B) versehen ist, der trotz festen Aufsetzens der Kupplurg (K') auf die Greifervorrichtung zuläßt, daß die Kappe (K) so weit herabgedrückt wird, bis der Eingriff des Triebrades (T) in die Zahnstange (D) aufhört, wodurch die Greifervorrichtung (a und 3) in die Bereitschaftstellung übergeführt und die Saugwirkung .ausgeübt wird.
  3. 3. Saugvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aufstellung der Vorrichtung und Befestigung derselben am Stativ (St) eine am Griff (E) des Apparats (bei C) scliarnierartig befestigte Stange (F), die gleichzeitig in sich das zum lotrechten Einstellen des Apparats erforderliche Lot (A) aufnimmt, derartig angeordnet ist, daß sich dieselbe abklappen und die Vorrichtung mittels derselben in eine verschiebbare Hülse (Q) des Stativs (St) sich verstellbar befestigen läßt.
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