DE387612C - Hornsattelpresse zum Schmieden von Radreifen - Google Patents

Hornsattelpresse zum Schmieden von Radreifen

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DE387612C
DE387612C DEH89690D DEH0089690D DE387612C DE 387612 C DE387612 C DE 387612C DE H89690 D DEH89690 D DE H89690D DE H0089690 D DEH0089690 D DE H0089690D DE 387612 C DE387612 C DE 387612C
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saddle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/28Making machine elements wheels; discs
    • B21K1/38Making machine elements wheels; discs rims; tyres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/10Manipulators
    • B21J13/12Turning means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Hornsattelpresse zum Schmieden von Radreifen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmieden von Radreifen (sog. Hornsattelpresse), bei .der das gelochte ringförmige Werkstück auf ein gegen die Wagerechte schwach geneigtes Horn gehängt wird und sich mit -der Innenseite des Reifens gegen eine zur Hornachse .winkelrechte ebene Fläche legt. Der PreBdruck wird mittels eines senkrecht beweglichen Preßkopfes ausgeübt, der der äußeren Form .des zu schmiedenden Reifens entspricht. Oberhalb des Hornsattels ist eine wagerechte ebene Amboßfläche vorgesehen, auf der das auf dem Horn aufgeweitete Werkstück auf die erforderliche Breite zusammengedrückt wird. Der hierzu dienende Preßkopi sitzt mit demjenigen der Hornsattelpres;e iii einem gemeinsamen Querhaupt.
  • Die Drehung des Werkstückes nach jedem Schmiedeschlage geschah bislang von Hand derart, daß der Reifen ruckweise auf dem Horn weiterbewegt wird. Der Erfindung gemäß erfolgt die Drehung selbsttätig, und zwar beim Auf- und N iedergange des Preßbauptes in bekannter Weise durch Vermittlung eines auf einen Vorschwbhebel wirkenJen Gestän-es. Dieser Hebel ist finit seinem Drehpunkt fest gelagert und faßt mit seinem Ende unter den Reifen. Beim Hochgehen des Preßhauptes zieht das Gestänge den Hebel an, so daß der Reifen etwas angehoben und dadurch weiterbewegt wird. Der Anriffspunkt des Hebels liegt etwas seitlich von' der Mitte, so claß der Reifen beim Anheben nach eine Seite kippt und von dein Horn wieder aufgefangen wird.
  • Auch der auf dem wagerechten Ambof.; liegende Reifen wird selbsttätig im Kreise weiterbewegt, um eine gleichmäßige Bearbeitung zu erzielen. Der Reifen liegt dabei zweckmäßig zwischen mehreren Führungsrollen. Der Amboß ist nicht ganz so breit wi- der Durchmesser des Reifens, so daß der Reifen seitlich auf beiden Seiten übersteht. An diesen Stellen arbeitet gemäß der Erfindung heiderseits eine wagerechte Daumenwelle, die in bekannter Weise beim Hochgehen des Preßkopfes selbsttätig gedreht wird. Dabei faßt auf jeder Seite jedesmal ein Daumen unter den Reifen und hebt !ihn unter gleichzeitiger Drehung an.
  • In der Zeichnung ist Al-b. i eine Vorderansicht, Alrb. 2 eine Seitenansicht der Presse.
  • a ist der Amboß mit vorderer schwach geneigter Anlagefläche für den Reifen b. d ist das in dem Amboß a gelagerte Horn, auf dem der Reifen b hängt. e ist der senkrecht bewegliche Preßkopf, der an dein Querhaupt f sitzt. An letzterem sitzt ebenfalls der Preßkopf g, der mit der oberen wagerechten Aniboßfläche h zusammenarbeitet, auf die das Werkstück gelegt wird, wenn es auf dein Horn d aufgeweitet ist. Eine oder mehrere Rollen i dienen zur Führung des Werkstückes auf der Amboßfläche. Diese Rollen greifen mit vorstehenden Rändern über den Spurkranz des Reifens. Unten am Gestell der Presse ist ein FIebel ist. mit seinem Drehpunkt gelagert. Dieser Hebel greift mit seinem freien Ende unter den Reifen b, und zwar ein wenig seitwärts von der Mittellinie. An dem Hebel greift eine Zugstange fit an, die zu dein Querhaupt f führt, so daß der Hebel m beim Hochgehen des Preßkopfes e bewegt sowie der Reifen h von dem Horn d ein wenig abgehoben und auf ihm ein wenig gedreht wird. Der Hebel ist könnte auch zweiarmig ausgeführt oder anderweitig ausgebildet sein.
  • Unterhalb des Ambosses h liegt die wagerechte Welle o, die an beiden Seiten sternförmige Daumen p trägt. Außerdem sind auf der Welle beiderseits Seilscheiben r befestigt und darunter seitlich Seilführungsrollen s am Amboß a gelagert. Über diese Scheiben und Rollen ist beiderseits des Ambosses je ein Seil t gel°gt, das am unteren Ende ein Gewicht u trägt, und dessen oberes Ende bei v an dein Querhaupt f befestigt ist. Geht das Querhaupt nach oben, so dreht das Seil die Daumenwelle o, und auf jeder Seite faßt ein Daumen unter das Werkstück tnirl schiebt es um einen gewissen Betrag im drehenden Sinne.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Hornsattelpresse zum Schmieden von Radreifen, dadurch .gekennzeichnet, daß unterhalb des Hornes (d) ein Hebel (ni) angeordnet ist, der, in bekannter Weise durch eine Zugvorrichtung (n) beim Hochgehen des Querhauptes (f) bewegt, hebend seitlich unter den Reifen (h) faßt, wodurch dieser auf dem Horn gedreht wird.
  2. 2. Hornsattelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der wagerechten Amboßfläche (h) zum Zusainniendrücken des aufgeweiteten Reifens (b) auf die richtige Breite eine wagerechte Welle (o) mit Daumen (p) angeordnet ist, die hebend und drehend unter das Werkstück fassen, wenn das Querhaupt (f) hochgeht.
  3. 3. Hornsattelpresse nach Anspruch 2, dadurch .gekennzeichnet, daß auf der Daumenwelle (o) beiderseits des Ambosses (a) Scheiben (r) und seitwärts darunter Führungsrollen (s) angeordnet sind, über welche je ein Seil (t) gelegt ist, das am unteren Ende ein Gewicht (fit) trägt und in bekannter Weise am oberen Ende am Querhaupt (f) befestigt ist.
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