DE386498C - Schlittenfuehrung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Schlittenfuehrung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen

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DE386498C
DE386498C DEG58734D DEG0058734D DE386498C DE 386498 C DE386498 C DE 386498C DE G58734 D DEG58734 D DE G58734D DE G0058734 D DEG0058734 D DE G0058734D DE 386498 C DE386498 C DE 386498C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/01Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
    • B23Q1/017Arrangements of ways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 13. DEZEMBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 386498 -KLASSE 49 a GRUPPE 56
Friedrich Gampper in Enkenbach, Pfalz.
Schlittenführung, insbesondere für Werkzeugmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1923 ab.
Die bei Arbeitsmaschinen der verschiedensten Art gebräuchlichen Schlittenführungen, nämlich die Prisma- und Flachführungen (Abb. ι bis 4 der Zeichnung) sind in jeder Hinsicht als unvorteilhaft und unwirtschaftlich zu bezeichnen. Jeder Praktiker weiß, wie mühevoll und zeitraubend es ist. eine Schlittenführung so peinlich genau herzustellen, daß man mittels der mit ihr versehenen Maschinenteile, beispielsweise der Supporte

Claims (1)

  1. an Fräsmaschinen oder Revolverbänken, auch die von ihnen verlangte genaue Arbeit vollbringen kann. Vor allem zeigt sich bei solchen Schlitten der Übelstand, daß Länge (L) und Breite (B) stets in einem ungünstigen Verhältnis zueinander stehen, d. h. die Breite ist gegenüber der Länge viel zu groß. Das Verhältnis L:B ist bestenfalls 3:1, was lange nicht zur Erreichung einer wirklich guten
    Führung genügt. Es ergibt sich daher bei diesen Führungen auch die Notwendigkeit, verstellbare Beilagen anzuordnen, wodurch die Einrichtung noch umständlicher und kostspieliger wird. Ein weiterer Übelstand zeigt
    sich während des Betriebes insofern, als bekanntlich viele Arbeiter durch Lösen der Schrauben die Beilage zwecks leichteren Arbeitens lockern, wodurch die Führung wegen des dadurch entstehenden Spieles vollends verschlechtert wird. Haben ferner Prismaoder Flachführung ungleichmäßige Abnutzung erlitten, so müssen alle Führungsflächen nachgearbeitet werden, was bezüglich des Arbeitslohnes einer Neuanfertigung nahezu gleichkommt. Prisma- und Flachführung können daher mit Recht als ungünstig und teuer bezeichnet werden.
    Alle die genannten Mißstände fallen bei dem in tier Zeichnung (Abb. 5 bis 8) dargestellten Erfindungsgegenstand weg, der aus einer Rundführung in Verbindung mit einer Flachführung besteht, wobei die Rundführung die Führung des Schlittens in der Längsrichtung übernimmt, die Flachführung dagegen den Schlitten gegen Drehung um die Rundführung sichert. Die Rundführung ist eine in Lagern I, Γ des Maschinenbettes /; befestigte runde Stange ;·, auf welcher der Schlitten .f mittels Augen a, a' verschiebbar gelagert ist. Als Flachführung dient die Fläche c für die Laufleiste f des Schlittens .s\ Gegenüber obengenannten bekannten Führungen ist bei der Rundführung das Verhältnis der Führungslänge L zur Breite B', das ist der Stangendurchmesser, um etwa ein Zehnfaches günstiger. Dabei kann man die neue -Führung auf demselben Platz unterbringen als die bisherige.
    Die vereinigte Rund- und Flachführung ist dauerhaft und hat außerdem den wirtschaftlichen Vorteil der leichten und zugleich genauen Herstellung, denn die Hauptführung, die Stange s, ist gehärtet und auf der Schleifmaschine geschliffen, wozu keine besondere Fertigkeit gehört im Gegensatz zur mechanischen Anfertigung der Prismaführung. Die Herstellung der Flachführung ist ebenfalls leicht, wenn nur die ebene Fläche c gut gearbeitet ist, was von jedem angelernten Aibeiter verlangt werden kann. Ebenso verhält es sich mit der Deckleiste d, d' (Abb. 7,8), die dann benötigt wird, wenn der Stahldruck wechselnd ist. Hierzu sei zum Unterschied von den bekannten Führungen (Abb. 3). bei denen der Schlitten auch seitlich, also nach drei Seiten unter Benutzung einer Beilage Führung erhalten muß, bemerkt, daß der neue Schlitten mit Deckleiste mit Bezug auf die Flachführung nur nach unten oder oben trägt. Eine seitliche Führung fällt hier vollständig weg. In allen übrigen Fällen, in denen der Stahldruck stetig nur ab- oder aufwärts gerichtet ist, läßt sich die Deckleiste d, d' entbehren, was eine weitere Ersparnis zur Folge hat. Ist der Druck überwiegend nach aufwärts, so ist die Auflage c für die Flachführung statt unten oben vorzusehen.
    Die neue Führung ist des ferneren, wie ersichtlich, viel leichter zugänglich wie die bisherige. Hat der Schlitten s nach längerem Gebrauch in seinen Lagern a, a' Luft bekommen, so werden diese etwas ausgerieben, und die Stange r wird durch eine neue ersetzt. Zur Wiederherrichtung der abgenutzten Flachführung ist der Schlitten s nur umzuklappen und die Auflagefläche etwas abzuziehen.
    Um die Neuanschaffungen von Rundstangen auf ein Mindestmaß zu beschränken, findet am besten ein gegenseitiger Austausch der Stangen von den verschiedenen Maschinen in der Weise statt, daß von vornherein die einzelnen Stangen im Durchmesser um ein geringes fortlaufend voneinander abweichen und demzufolge später gegenseitig ausgewechselt werden können.
    Paten t-Asspruch:
    Schlittenführung, insbesondere
    für
    Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Schlittens in der Längsrichtung eine Rundführung (f) und zur Sicherung des Schlittens gegen Drehung eine Flachführung (c) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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