DE386079C - Aufbau eines umlaufenden Feldmagneten fuer magnetelektrische Schwungradmaschinen mit ruhender Ankerwicklung - Google Patents

Aufbau eines umlaufenden Feldmagneten fuer magnetelektrische Schwungradmaschinen mit ruhender Ankerwicklung

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DE386079C
DE386079C DEF51302D DEF0051302D DE386079C DE 386079 C DE386079 C DE 386079C DE F51302 D DEF51302 D DE F51302D DE F0051302 D DEF0051302 D DE F0051302D DE 386079 C DE386079 C DE 386079C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/27Rotor cores with permanent magnets
    • H02K1/2706Inner rotors
    • H02K1/272Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis
    • H02K1/274Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets
    • H02K1/2753Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets the rotor consisting of magnets or groups of magnets arranged with alternating polarity
    • H02K1/278Surface mounted magnets; Inset magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Aufbau eines umlaufenden Feldmagneten für magnetelektrische sehwungradmaschinen mit ruhender Ankerwicklung. Bei der Konstruktion der aus einzelnen Dauermagneten bestehenden, umlaufenden Feldmagnete von magnetelektrischen Maschinen mit ruhender Ankerwicklung hat es bisher Schwierigkeiten bereitet, eine genügend große Anzahl von Dauermagneten aufzubringen und dementsprechend kleine Magnetteilungen zu erzielen. Eine kleine Teilung ist aber bei derartigen Maschinen unbedingt erforderlich, wenn man ohne übermäßig große Drehzahlen und Maschinengrößen auf genügend hohe Wechselzahlen des Stromes und genügende Leistungen kommen will. Sofern die Dauermagnete am Umfang des Läufers oder Feldmagneten mit wesentlich radial nach aufwärts verlaufenden Magnetschenkeln und quer zur Läuferscheibe verlaufendem Joch angeordnet werden, hat man neuerdings diese Schwierigkeiten zu überwinden vermocht. Dagegen ist es bisher noch nicht gelungen, auch dort genügend große Magnetzahlen anzubringen, wo die Dauermagnete mit der Flachseite auf einer zur Läuferachse senkrechten Fläche aufliegend gehalten werden müssen, eine derartige Anbringung ist aber häufig unvermeidlich, wenn die Schwungräder der Verbrennungskraftmaschinen von Kraftfahrzeugen durch Befestigung von Dauermagneten an ihnen in den umlaufenden Feldmagneten einer Beleuchtungs- und Zündmaschine umgebaut werden sollen, aber nicht durch ein Übermaß von Befestigungsbolzen zu sehr in ihrer Festigkeit geschädigt werden dürf en.
  • Die Erfindung betrifft nun einen Feldmagnetaufbau, bei welchem auf jedem der mit der Läuferachse parallel verlaufenden und von den Magnetjochen umschlossenen Befestigungsbolzen eine Mehrzahl von Bügeldauermagneten, also in Richtung der Läuferachse aufeinanderliegend, vorgesehen ist. Diese einzelnen Dauermagnete sind erfindungsgemäß in Richtung der Achse und bzw. oder des Läuferumfanges derart abgebogen und auf den Bolzen gelagert, daß die gleichartigen Magnetpole paarweise übereinander und längs des Läuferumfanges in enger Teilung mit abwechselnder Nord- und Südpolarität nebeneinanderliegen und derartige Polpaare auch zwischen den durch die Befestigungsbolzen gehenden Radialebenen des Läufers liegen. Die Magnetzahl beträgt so immer ein Vielfaches der Zahl der durch die Magnetjoche tretenden Befestigungsbolzen fand die Teilung erhält die gewünschte Kleinheit.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar bedeutet: Abb. i die Vorderansicht eines Teiles des Läufers, wobei auf jedem Befestigungsbolzen je zwei bügelförmige Dauermagnete sitzen, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie 2-2-der Abb. i, Abb. 3 eine Draufsicht hierzu, Abb.4 die Vorderansicht eines Teiles des Läuferumfanges, wobei auf jedem Befestigungsbolzen je vier Dauermagnete sitzen, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. a., Abb. 6 eine Draufsicht zu Abb. 4. und 5, Abb. 7 Vorder- und Seitenansichten der einzelnen auf jedem Befestigungsbolzen gemäß Abb. 4 bis 6 sitzenden Dauermagneten, Abb. 8 die entsprechenden Einzeldraufsichten hierzu, Abb. 9 und i o Vorderansicht und Draufsicht von drei mit je vier Dauermagneten versehenen Befestigungsbolzen, zum Zweck der Veranschaulichung der Gesamtanordnung der Dauermagnete an der Läuferstirnseite.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 sitzen am Kranz i des Läufers 2 eine Anzahl von parallel zur Läuferachse angeordneten Befestigungsschrauben 3. Der Schaft einer jeden Schraube wird von dem Jochteil je zweier Magnete 411 und 4b Umschlossen, die sich gegen eine Stirnfläche des Kranzes i legen und durch den Kopf der Bolzen 3 fest angedrückt werden. Die Schenkel der Magnete 4a und 4b sind gegen den Jochteil in Richtung des Läuferumfanges abgebogen. Eine Abbiegung oder Verschränkung in anderer Richtung, z. B. in Richtung der Läuferachse, ist bei dieser Ausführungsform nicht vorgesehen.
  • Die beiden auf einem Bolzen 3 sitzenden Magnete 4a und 4b sind im übrigen unter sich gleich, aber um i 8o' gegeneinander verdreht, derart, daß die Schenkelabbiegungen des einen Magneten nach rechts, die des anderen Magneten nach links gerichtet sind. Die Schenkel sind so abgebogen, daß die Mittelebene des einen Schenkelendes durch das Jochzentrum hindurchgeht und das äußere Ende des anderen Schenkels in der Mitte zwischen zwei benachbarten Bolzen 3 liegt, wenn jener eine Schenkel mit seinem Pol radial zur Läuferachse eingestellt wird (Abb. i). Es können deshalb die beiden einem Bolzen 3 zugeordneten Magnete so auf dein Bolzen eingestellt werden, daß zwei gleichpolige Schenkelenden sich in dem durch die Bolzenachse geienden Läuferradius in der Achsenrichtung überlagern, während die beiden anderen Pole beider Magnete in dem Zwischenraum zwischen dem zugeordneten und den rechts und links davon befindlichen Bolzen 3 sitzen und von deren entsprechend gleichartigen Schenkeln überlagert werden. Bei der Ausführungsform (Abb. i bis 3) liegen so z. B. radial außerhalb jedes Bolzens 3 zwei Nordpole und in der Mitte zwischen zwei benachbarten Bolzen 3 zwei Südpole in der Achsenrichtung übereinander. Nord- und Südpolpaare wechseln so über den ganzen Läuferumfang regelmäßig ab. Um eine Drehung der Magnete 4a und 4b auf den Befestigungsbolzen 3 zu verhindern, kann man die sich überlagernden Magnetschenkel durch Stifte 5 sichern.
  • Die Zahl der Befestigungsbolzen ist hier nur halb so groß wie die Zahl der Magnete und die Magnetteilung, d. h. der Abstand von Mitte Pol zu Mitte Pol in der Umfangsrichtung ist halb so groß, wie sie sein würde, wenn man auf jedem Befestigungsbolzen in der bisher üblichen Weise nur einen einzigen Bügelmagneten anordnen würde.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 bis i o ist der Gedanke der Aufbringung von Magnetpaaren auf jedem Befestigungsbolzen noch weiter entwickelt, indem hier auf jedem Bolzen 3 vier Dauermagnete gelagert sind. Diese Magnete sind mit 4c, 4d, 4e und 4f bezeichnet. Von diesen vier Magneten sind die Magnete q°, 4f einerseits und 4d, 4e anderseits unter sich gleich, und zwar sind bei den Magneten 4c und 4f beide Magnetschenkel in Richtung der Läuferachse etwa um eine Schenkelstärke abgebogen, während bei den Magneten 4d und 4e nur ein Magnetschenkel eine solche Abbiegung besitzt. Daneben besitzen sämtliche vier Magnete hinsichtlich ihres Jochteiles eine Abbiegung in Richtung des Läuferumfanges nach rechts oder links, und zwar derart, daß bei den Magneten 4c und 4f das eine Schenkelende, genau wie bei den. Magneten 4a und 4b, eine durch den Jochkrümmungsmittelpunkt gehende Mittelebene besitzt. Das andere Schenkelende ist derart abgebogen, daß es, wenn gemäß Abb. 4, 7 und 9 jenes eine Ende radial zur Läuferachse eingestellt ist, die Schenkelmittelebenen 4/b des Winkels einnehmen, der von zwei durch benachbarte Bolzen 3 gehenden Radien gebildet wird. Die Klaffung der Schenkelenden der übrigen Magente 4d und 4e ist genau gleich groß, doch sind im übrigen deren Schenkelenden mit Bezug auf den Jochkrümmungsradius und die Läuferachse um des oben erwähnten Winkels nach links bzw. rechts abgebogen. Die unter sich gleichen Magnete sind auch hier an gleichen Schenkeln von gleicher Polarität und nur auf den Bolzen 3 um i8o° in der Anlagefläche vertauscht, genau wie bei der Ausführungsform Abb. i bis 3, wie im übrigen nachfolgend noch näher dargetan werden wird.
  • Diese vier Magneten 4e bis 4f sind nun auf den Bolzen 3 so angeordnet, daß der eine Schenkel des Magneten. 4e in der durch die Bolzenmitte gehenden Radialebene steht. Über diesem Schenkel liegt der gleichartige und gleichpolige Schenkel des Magneten 4f. Der andere Schenkel des Magneten 4e, der dem nach links nächstgelegenen Bolzen 3 zugewandt ist, wird von dem gleichpoligen Schenkel des Magneten 4d dieses nächstgelegenen linken Bolzens 3 überlagert.
  • Unmittelbar über -dem Magneten 45 sitzt auf jedem Bolzen 3 ein Magnet 4d, und zwar so, daß seine Schenkel um 1/,, des Winkels zwischen zwei benachbarten Bolzen gegen die Schenkel des Magneten 4e im Uhrzeigersinne verdreht sind. Der in der Achsenrichtung nicht abgebogene Schenkel des Magneten 4d liegt also rechts von und in gleicher Höhe mit dem linken Schenkel des Magneten 4e, sein Pol wird von dem gleichartigen Pol des Magneten 4e überlagert (Abb. 4 und 9). Der in der Achsenrichtung abgebogene Schenkel des Magneten 4d, d. i. in Abb. 4 der rechts gelegene Schenkel dieses Magneten, greift zwischen den radial liegenden Schenkel des Magneten 4f und den achsial abgebogenen Schenkel des Magneten 4e des gleichen Bolzens 3 und überlagert den gleichpoligen Schenkel des auf dem rechts befindlichen Bolzen sitzenden Magneten 4e.
  • In entsprechender Weise .sind auch die Magnete 4e und 4f so gelagert, daß sie mit ihren Polen teils in gleicher, teils in versetzten zu der Läuferachse senkrechten Ebenen liegen, gleichartige Pole anderer Magnete überlagern bzw. ä an ihnen überlagert werden, und daß Nordpolpaare mit Südpolpaaren über den ganzen Läuferumfang abwechseln (vgl. Abb. 8 bis io). Es entstehen so zwei übereinanderliegende Polpaarkränze, genau wie bei der Ausführungsform Abb. i bis 3, doch sind hier vier mal so viel Magnete und Magnetpolpaare wie Befestigungsbolzen 3 vorhanden. Die Magnetteilung ist eine äußerst kleine, und die Befestigungsbolzen stehen verhältnismäßig weit voneinander ab und können bequem und ohne zu große Beeinträchtigung der Festigkeitseigenschaften der Läuferscheibe untergebracht werden.
  • Grundsätzlich würde sich der Erfindungsgedanke der paarweisen Aufbringung von Magneten auf einem Bolzen in dem Sinne noch weiter entwickeln lassen, daß man noch mehr wie zwei Magnetpaare anordnet, doch stellt in der Praxis bei normalen Läufergrößen, wie sie beispielsweise durch das Schwungrad der Verbrennungskraftmaschinen von Automobilen festgelegt sind, die Anordnung von insgesamt vier Dauermagneten auf einem Bolzen die praktisch noch mit Erfolg durchführbare obere Grenze dar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufbau eines umlaufenden Feldmagneten für magnetelektrische Schwungradmaschinen mit ruhender Ankerwicklung, dessen einzelne bügelförmige Dauermagnete mit ihren flachen Jochseiten. auf zur Feldmagnetachse senkrechten Anlageflächen gehalten werden und mit ihren Magnetschenkeln nach dem Feldmagnetumfang zu gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete (4a bis 4f) paarweise auf den ihre Jochöffnungen durchsetzenden, achsial gerichteten Befestigungsbolzen (3) aufeinanderliegend mehrfach derart angeordnet und ihre Schenkel mit Bezug auf den Jochteil in Richtung des Feldmagnetumfanges bzw. der Feldmagnetachse derart abgebogen sind, daß gleichartige Pole verschiedener Einzelmagnete sich in achsialer Gruppe überlagern und Nordpolgruppen in der Umfangsrichtung mit Südpolgruppen regelmäßig und in gleicher Teilung abwechseln.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet" daß die achsial in einer Flucht liegenden Magnetschenkel* eines jeden Paares (4a, 4b, bzw.4@, 4f, bzw. 4d, 4e) gleiche Gestalt und Polarität besitzen und symmetrisch zu dem durch den Krümmungsmittelpunkt des Jochteiles gehenden Feldmagnetradius verlaufen.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Befestigungsstelle zwei Paare von unter sich gleichen Dauermagneten (4e, 4f und 4d, 4e) in derAchsenrichtung übereinandergelagert sind, von denen das eine Paar (4e, 4f) in der Achsenrichtung und der Umfangsrichtung abgebogene Schenkel besitzt und das andere Paar (4d, 4e) zwischen sich faßt, dessen Magnete einen nur in der Umfangsrichtung und einen in der Umfangsrichtung und der Achsenrichtung abgebogenen Schenkel besitzen.
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