DE385495C - Verfahren zur Herstellung von fluessigem Siegellack - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fluessigem Siegellack

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DE385495C
DE385495C DESCH63131D DESC063131D DE385495C DE 385495 C DE385495 C DE 385495C DE SCH63131 D DESCH63131 D DE SCH63131D DE SC063131 D DESC063131 D DE SC063131D DE 385495 C DE385495 C DE 385495C
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sealing wax
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/10Materials in mouldable or extrudable form for sealing or packing joints or covers
    • C09K3/1031Sealing waxes, e.g. sealing letters, bottles, or the like

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von flüssigem Siegellack. Die Herstellung von flüssigem Kaltsiegellack ist an sich nicht mehr neu. Beispielsweise wird ein flüssiger Siegellack -aus Guttapercha in Schwefeläther mit den üblichen Füll- und Farbmitteln gemischt luftdicht verschlossen in Behältnisse gefüllt. Ferner sind flüssige Siegellacke aus Lerchenterpentin, Schellack und Spiritus mit Füllmitteln bekannt. Trotz der bekannten Anwendung .dieser Arten ist man sich aber über die Krankheiiten dieser Produkte vollkommen klar, die einerseits in frühzeitigem Eintrocknen und anderseits darin bestehen, daß versiegelte Sachen stunden- und tagelang liegen, um trocken und verwendungsfähig zu sein, welch letzteres besonders auch bei .den bekannt gewordenen Flaschenlacken der Fall tist.
  • Es ist zweifelsohne eine Schwierigkeit, zwei hier auftretende Gegensätze im Rahmen der Möglichkeit zu beseitigen, der aber sicher durch das nachstehend beschriebene neue Verfahren zur Fabrikation eines flüssigen Kaltsiegellacks Rechnung getragen wird.
  • Die Vorteile eines flüssigen Siegellacks gegenüber dem bekannten in Stangenform leuchten wohl ohne weiteres ein. Eine Flamme ist unnötig, eine Verfärbung .durch ,die rußende Flamme ist ausgeschlossen, die Nachteile, daß der Stangensiegellack gerade durch das Erhitzen oft brüchig wird, vorzeitig fest wird oder umgekehrt zu früh abtropft und häufig unangenehmen Geruch verbreitet, fallen fort. Das Verfahren ist folgendes: Es gelangen zur Verwendung trocknende und halbtrocknende Öle in Firnisform, gemischt mit Naphtha, Benzin oder Alkohol im Verhältnis i :5. Dies wird mit dickflüssigem Leim zur Sicherung der Klebkraft als auch -der Haltbarkeit unter Luftabschluß gemengt und auf höhere Temperatur gebracht, bei voraussichtlich längerer Dauer ;der Aufbewahrung kann etwas Harzöl zugebracht werden. Der Zusatz einer Lösung von Kautschuk in Benzin garantiert den Glanz des Siegels; zuletzt gibt man Farben, Füllmittel evtl. Odorationspräparate je in gewünschtem Verhältnis zu. Eine entsprechend lange Aufbewahrungsdauer ist durch Einfüllen dieser Masse ins Behältnis unter Luftabschluß gesichert, hingegen trocknet das aus der Tube ausgedrückte Siegel innerhalb kürzester Zeit und leistet Gewähr für alle Eigenschaften gewöhnlichen Siegellacks, wie Glanz, entsprechende Elastizität, gute Klebkraft, Haltbarkeit und Indifferenz gegen Wasser und Alkohol.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von flüssigem Siegellack, dadurch gekennzeichnet, daß eine unter Luftabschluß gemengte Masse von trocknenden Ölen und Leichtölen mit flüssigem Leim erhitzt und nach Zusatz von Farben und Füllmitteln unter Abhaltung von Luft in Behältnisse gefüllt wird.
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