DE385356C - - Google Patents

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DE385356C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

Franz Baumgärtner in Berlin. Yersteifungsfeder für Perücken und ähnliche Haararbeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1922 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Versteifungsfeder ist für Haararbeiten bestimmt, insbesondere solche, die aus einem Stirnband als Unterboden, einer sogenannten Montur, bestehen, an welcher die einzelnen Haare in bekannter Weise befestigt werden. Diese Monturen werden für gewöhnlich nach den Umrißlinien des Haaransatzes gearbeitet, wobei sie, zwecks Erhältung ihrer Form und
ίο eines guten Sitzes (beim Gebrauch, ganz oder nur teilweise mit durch Band eingefaßte Federn besetzt wurden. Letztere bestanden aus Fischbein oder schmalem Uhrfederstahl, dessen abgestumpfte Enden mit Leder, Leukoplast
x5 oder ähnlichen Stoffen 1 eklebt wurden, während der ü\rige Teil zur Verhütung von Rostbildungen mit Fischblase umwickelt wurde. Außerdem wurden diese Federn noch vollständig mit schmalen Bandstreifen umwickelt und vernäht und danach auf der Montur befestigt. Die Herstellung solcher Federn war je Joch sehr zeitraubend und wegen ihrer Umständlichkeit kostspielig. Ein weiterer Nachteil bestand darin, daß, wenn das Umnähen dieser Federn mit Band, besonders an den Enden, nicht ganz gewissenhaft ausgeführt wurde, die Umhüllung oft schon nach kurzem Gebrauch an den Enden durch die Federn durchgestoßen wurde und diese beim Umlegen des Stirnbandes Verletzungen der Kopfhaut herbeiführten. Die Erfindung bezweckt, eine Perückenfeder zu schaffen, die sich leicht herstellen läßt und nicht allein genannte Nachteile beseitigt, sondern auch den Vorteil hat, daß ein Abschleifen, Bekleben und Einfassen mit Band entbehrlich wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. τ und 2 ihn mit und ohne Umspinnung, während Abb. 3 seine Anwendung beispielsweise an einem Stirnband (Transformation) verbildlicht.
Die neue Versteifungsfeder besteht aus einem dünnen runden Stahldraht a, dessen Enden zu ösen b ausgebildet sind. Letztere können auch gesondert hergestellt und durch Löten, Schweißen 0. dgl. an den Federenden befestigt werden. Hierauf werden die Federn durch Walzen ader Pressen flachgedrückt.
Nach dem Flachdrücken werden sie zur Vermeidung von Rostbildung durch Eintauchen oder Bestreichen mit einem Lacküberzug versehen und hierauf mit Seide, Baumwolle 0. dgl. umsponnen. An Stelle der Umspinnung kann die Feder auch einen wasserfesten Anstrich von Lackfarbe erhalten. Anstatt den runden Draht in seiner ganzen Länge flachzuwalzen, können auch lediglich die ösen b flachgedrückt werden.
Die Länge dieser neuen Feder kann beliebig sein. Sie findet Verwendung bei der Herstellung von Perücken, Scheiteln, Transformationen, Frisetts und bei allen Haararbeiten, wo die Federn als Versteifung benötigt werden, und können sowohl gerade als auch halbkreisförmige, leicht ge'.ogene, kreisförmige, winkelige und nach dem Umriß der Monturen gebogene Form erhalten.
Zweckmäßig wird man die Anordnung der Federn so treffen, daß sich an der Stirnpartie, z. B. einer Transformation c, zwei Federn kreuzen oder aber solche Federn von spitzwinkliger Form verwenden. Zur Erhöhung des Sitzes dieser Haararbeiten kann erfofderlichenfalls noch eine weitere Feder von gerader Form verwendet werden, die entweder im Schnittpunkte der gekreuzten Federn oder zwischen den Schenkeln einer spitzwinklig gebogenen Feder aufgenäht wird. Hierbei ist es von Wichtigkeit, daß der Querschnitt dieser Federn möglichst dünn ist, jedoch ohne daß sie Einbuße an Festigkeit erleiden, damit bei Betastung der Frisur von anderer Seite der künstliche Haarersatz nicht verraten wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Versteifungsfeder für Perücken und ähnliche Haararbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus rundem Stahldraht hergestellt ist, dessen Enden ösen bilden und der entweder in seiner Gesamtheit oder nur hinsichtlich der ösen flachgedrückt ist.
2. Versteifungsfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in bekannter Weise mit einem rostsicheren Lackanstrich und außerdem mit einer Umspinnung aus Seide o. dgl. versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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