DE280913C - - Google Patents

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DE280913C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G11/00Artificial feathers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Federn bekannt, nach dem die aus plastischer, später erhärtender Masse bestehenden oder mit solcher Masse getränkten Kielfäden durch Pressung, durch Wärme oder durch ein Lösungsmittel mit den Fahnenfäden verbunden werden; - ebenso ist es bekannt, künstliche Federn aus einem fortlaufenden Faden unter Verwendung eines am Umfang
ίο mit Haltestiften für den Faden besetzten Spannrahmens herzustellen.
Die Erfindung betrifft nun eine künstliche Feder, deren Neuerung darin besteht, daß die Fäden, aus denen die Feder besteht, mit ihrem oberen freien Ende die Fahne bilden, während der übrige Teil eines jeden Fadens parallel mit den entsprechenden Teilen der Nachbarfäden läuft und mit diesen zusammen den nach unten der zunehmenden Fadenzahl entsprechend an Stärke zunehmenden Kiel bildet. Das Verfahren zur Herstellung dieser Feder unterscheidet sich von dem oben erwähnten bekannten Verfahren dadurch, daß der nach Bildung der Fahne· jeweils zur Mittelachse der Feder zurückgeführte Faden um die ganze Länge des Kieles abwärts geleitet und ebenso wieder am Kiel entlang bis zur Abzweigstelle der Fahne zurückgeleitet wird. Der Rahmen zur Ausführung des Verfahrens ist zu beiden Seiten der Kielachse mit einander gegenüberliegenden Stiften besetzt, welche die Abzweigstelle für die Fahnen bilden und eine ■ Nut begrenzen, in welche mittels einer Preßleiste die den Kiel bildenden Fäden hineingepreßt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform, und zwar zeigen: Fig. 1 eine ,Reiherfeder,-Fig. 2 die Lage der Fäden, Fig. 3 das Wicklungsschema, Fig. 4 den Spannrahmen im Grundriß, Fig. 5 in Seitenansicht, Fig. 6 im Querschnitt, Fig. 7 und 8 Einzelheiten.
Die in Fig. 1 dargestellte Reiherfeder besteht aus einer Anzahl von Fäden 1, die aus Aluminiumdraht, Zwirn, Seide, Kunstseide, Roßhaar, Eisengarn oder aus Holz- und Pflanzenfasern bestehen können. Diese Fäden sind mit einer klebrigen Masse imprägniert. Hierzu eignen sich verschiedene Stoffe, wie z. B. Leim, Lacke, Stärkemehl, Zelluloid, Cellon, Cellit, Schellack, Gelatine, Harz, Wachs, Eiweiß, Gummi arabicum, Kautschuk u. dgl. Die mit einem solchen Überzug versehenen oder imprägnierten Fäden besitzen einerseits eine genügende Elastizität und Steifigkeit und eignen sich anderseits zur Bildung des Kieles der Feder. Jeder einzelne Faden geht nämlich von jener Stelle, wo er vom Kiel 2 auszugehen scheint, nach unten durch den ganzen Kiel hindurch. Die den Kiel 2 bildenden Fadenteile nehmen also nach unten an Anzahl fortwährend zu, so daß der Kiel von der Spitze nach unten an Stärke allmählich zunimmt. Um dies deutlicher zu veranschaulichen, ist in Fig. 2 ein Schema dargestellt, aus welchem ersichtlich ist, wie die Fäden verlaufen.
Der in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Rahmen 22 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel rechteckig gestaltet; er kann aber auch eine der Form der Feder genau entsprechende Gestalt besitzen. Am Rahmen sind Stifte 23 angeordnet, um die der Faden geschlungen wird. Parallel den Längsschenkeln des Rahmens ist eine Mittelleiste 19 angeordnet, die oben in der Mitte eine der Form des Federkieles entsprechende, sich nach dem einen Ende ver-
jungende Nut 20 aufweist. Links und rechts von der Nut befinden sich paarweise angeordnete Stifte 21, deren Abstand dem Abstand der einzelnen Fäden am Kiel entspricht. Mit dem Rahmen 22 ist eine Preßleiste 24 verbunden, mittels welcher die den Kiel bildenden Fäden in die Nut 20 hineingedrückt werden können, um die Fäden miteinander zu vereinigen. Die Preßleiste kann auch erwärmt werden. Sie kann auch, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, mit seitlichen Stiften 25 besetzt sein, welche jene Fäden, die beim Spannen nicht ganz in die Nut hineingelangt sind, in diese drücken. Anstatt der Stifte kann die Leiste 24 auch mit seitlichen Ansätzen 26 (Fig. 8) versehen sein.
Die Herstellung der Feder erfolgt in der Weise, daß an einer Nadel 3 des Rahmens 22 ein Faden 5 (Fig. 3) befestigt wird, der am unteren Ende des Rahmens um eine Nadel 6 geschlungen, dann über eine Nadel 7 zu einer Nadel 8 des Rahmens zurückgeführt, von da über eine Nadel 9 und nun wieder um die Nadel 6 geschlungen wird. Der Faden wird von der Nadel 6 aus nun auf -der anderen Seite über die Nadeln 10, 11 und 12 geschlungen, um wieder zur Nadel 6 zurückgeführt zu werden, worauf dann die nächste Schlinge um die Nadeln 13, 14, 15, 6 und 16, 17, 18 gewickelt wird. In dieser Weise wird fortgefahren, bis der ganze Rahmen bespannt ist. Dann wird durch Hineinpressen der zwischen den Stiften 21 liegenden Fadenteile in die Nut 20 der Kiel gebildet, worauf der Faden an den Stiften 8, 11, 14, 17 usw. aufgeschnitten wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Künstliche Feder aus Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahnen (1) und der Kiel (2) der Feder aus den gleichen Fäden bestehen, indem das obere freie Ende eines jeden Fadens einen Fahnenfaden bildet, während der übrige Teil des Fadens parallel mit den entsprechenden Teilen der Nachbarfäden läuft und mit diesen zusammen den nach unten der zunehmenden Fadenzahl entsprechend an Stärke zunehmenden Kiel bildet.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer künstliehen Feder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kiel bildenden Teile der Fäden zu einem festen Körper zusammengeklebt werden.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung einer künstliehen Feder nach den Ansprüchen 1 und 2 durch Wickeln eines fortlaufenden Fadens auf einen mit Stiften versehenen Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Bildung der Fahne jeweils zur Mittelachse der Feder zurückgeführte Faden um die ganze Länge des Kieles abwärts geleitet und ebenso wieder am Kiel entlang bis zur Abzweigstelle der Fahne zurückgeleitet wird.
  4. 4. Rahmen zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Kielachse einander gegenüberliegende Stifte (21) angeordnet sind, welche die Abzweigstellen für die Fahnen bilden und eine Nut (20) begrenzen, in welche mittels einer Preßleiste (24) die den Kiel bildenden Fäden hineingepreßt werden können.
  5. 5. Rahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßleiste (24) seitlich wegragende Stifte (25) oder Vorsprünge (26) besitzt, welche beim Niederdrücken der Preßleiste die etwa an den Stiften (21) hängenden Fäden niederdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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