DE385289C - Mehrwegeabsperrwassertopf fuer Gasbetriebsleitungen - Google Patents

Mehrwegeabsperrwassertopf fuer Gasbetriebsleitungen

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DE385289C
DE385289C DEC32798D DEC0032798D DE385289C DE 385289 C DE385289 C DE 385289C DE C32798 D DEC32798 D DE C32798D DE C0032798 D DEC0032798 D DE C0032798D DE 385289 C DE385289 C DE 385289C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K13/00Other constructional types of cut-off apparatus; Arrangements for cutting-off
    • F16K13/08Arrangements for cutting-off not used
    • F16K13/10Arrangements for cutting-off not used by means of liquid or granular medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. NOVEMBER 1923
REICH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c GRUPPE 6
(C3279SVIj4C)
WiIh. Cremer in Königswinter a. Rh.
Mehrwegeabsperrwassertopf für Gasbetriebsleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1922 ab.
Die Erfindung betrifft einen Mehrwegeabsperrwassertopf für Gasbetriebsleitungen, welcher unter Ausschluß von Gasschiebern in betriebssicherer Weise Umleitungen des Gas-S Stroms zu anderen Apparaten durch Wasserabschlüsse bewirkt.
! Es sind bereits ähnliche Apparate bekannt ; geworden, die gleichfalls in mehrere Kammern I unterteilt sind, die aber zur seitlichen Ableii tung des Gasstromes zur Hälfte vorher ver-' mittels einer Saugpumpe entleert und zur an-1 deren Hälfte gefüllt werden müssen.
Beim Gaswerksbetrieb ist es von der größten Wichtigkeit, daß die den erhöhten Druck (Überdruck) herbeiführenden Betriebsapparate in der denkbar kürzesten Zeit ausgeschaltet und der Gasstrom sofort ungehindert weitergeleitet werden kann.
Das Auspumpen von vier Kammern und das Verfüllen von vier anderen Kammern desselben Apparates vermittels einer Pumpvorrichtung erfordert eine geraume Zeit und ist, weil erfahrungsgemäß die starken Druckerhöhungen infolge der verminderten Kontrolle während der Nachtzeit im Gasbetriebe auftreten, wenig geeignet, die Betriebssicherheit des Gaswerkes zu erhöhen.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein Fortschritt in dieser Hinsicht erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung darge- stellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 3,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 4 und
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 3.
Der Mehrwegeabsperrwassertopf besteht aus den vier verschieden hohen Kammern alt O2, bt, b2, die unlöslich derart miteinander verbunden sind, daß alle vier Kammern unter sich durch entsprechende öffnungen dem Gasstrom freien Durchlaß geben. Kammern O1 und a2 tragen Rohre Ci1 und d2 für den Ein- und Ausgang des Gasstromes; die Kammern a± und a.> sind durch eine entsprechend angeordnete Scheidewand χ mit unterem Gasdurchlaß xx getrennt; die Kammern at und Ct2 sind ferner durch öffnungen ^1 und y.> mit den Kammern bx und b-, verbunden; der Gasstrom hat sowohl freien Durchgang von Kammer αα zu bt wie von Kammer a2 zu b.,. Auf dem Deckel der Kammern ^1 und b2 befinden sich zwei Rohrstutzen C1 und c.,, die nicht bis auf den Boden der Kammern ^1 und b2 reichen und ebenfalls dem ein- und austretenden Gase freien Durchlaß gewähren.
Mit den Rohrstutzen Ci1 und d, wird der Mehrwegewassertopf in die Gasbetriebsrohrleitung eingebaut, die Kammern b1 und b2 werden durch den, Einlauftrichter ζ und den Wasserverschluß / so lange mit Wasser gefüllt, bis das Wasser nicht mehr in den Trichter einläuft; durch diesen Wassereinlauf in die Kammern b± und ^2 werden die unteren Rohrenden C1 und C2 derart unter Wasser gesetzt, daß kein Gas mehr durch die Rohrstutzen C1 und C2 ein- noch austreten kann. Der Gasstrom kann aber ungestört durch Stutzen d, die Kammern αΛ und a2 durch den Rohrstutzen d2 passieren. Soll aber das Gas den Mehrweg machen, d. h. einen Wechsel in seiner Bewegungsrichtung nehmen und von Ci1 durch den Stutzen C1 nach irgendeinem angeschlossenen Apparat geführt werden und von hier durch Stutzen C2 nach d„ strömen, so öffnet man den Hahn e, dann läuft das Wasser unten aus den Kammern b1 und b„ durch die Rohrleitung g nach den Kammern at und as und schließt den bisherigen freien GasdurchgangX1 am unteren Ende der Scheidewand χ gasdicht ab. Will man später den Gasstrom wieder direkt von dx nach % und a2 führen, so entleeren sich durch Öffnen des Abflußorgans h die Kammern a± und a2 nach unten selbsttätig. Zur Absperrung der Rohrstutzen C1 und C2 werden die Kammern ^1 und b2 durch den Trichtern mit Wasser angefüllt.
Das wechselseitige Öffnen und Schließen der Abflußorgane e und h erfolgt durch einen gemeinsamen Hebel, der in der Zeichnung nicht aufgeführt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche.
1. Mehrwegeabsperrwassertopf für Gasbetriebsleitungen, der in vier Kammern unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (aj und (a2) durch eine nicht bis auf den Boden reichende Scheidewand (x) getrennt und mit den Kammern Q)1) und {b2) durch Öffnungen (^1) und (y2) verbunden sind.
2. Mehrwegeabsperrwassertopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (Jb1) und (b2) mit den Kammern (%) und (a2) durch eine Leitung (g) verbunden sind, die an ihrem unteren Ende ein Abflußorgan (h) trägt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEC32798D 1922-11-12 1922-11-12 Mehrwegeabsperrwassertopf fuer Gasbetriebsleitungen Expired DE385289C (de)

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