Gegenstand der Erfindung bildet ein verschließbarer Fächerschrank zur Aufnahme von
Förderkontrollmarken, der mit einer der Schichtzahl entsprechenden Reihenzahl gleich
numerierter Fächer oder herausnehmbarer Kästchen versehen ist. Durch eine verschiebbare
und verschließbare Tür werden die Fächer oder Kästchen so abgedeckt, daß jeweils nur
eine Reihenzahl von Fächern offensteht, die ίο einer Schicht entspricht. Bei der Ausgabe von
Fahrkarten ist es schon bekannt geworden, einen fest angeordneten Fahrkartenschrank
durch einen beweglichen so abzudecken, daß heim Dienstwechsel die Beamten ohne Abrech-
!5 nung oder Bestandsaufnahme lie Ausgabe der
Fahrkarten vornehmen können. Solche Schränke haben aber ein großes Raambedürfnis,
dem für die Zwecke der Erfindung nicht entsprochen werden kann, da nach der Erfindung
eine Kontrolle der Förderung erzielt werlen soll und die Unterbringung der Fächerschränke
in Nummernstuben, die an sich räumlich beschränkt sind, auch wieder dem beschränkten
Raum entsprechen muß. Der Zweck nach der Erfindung erfordert also eine scharfe
Ausnutzung des Raumes für lie verwendeten Gegenstände. Durch den Schrank nach der
Erfindung soll im weiteren auf eine bessere, auch vom Arbeiter übersehbare Kontrolle der
Förderziffern hingewirkt werden, indem in ihm nur die nach den einzelnen Betriebspunkten
bezeichneten und von den geförderten Wagen abgenommenen Xummernbleche ihrem Betriebspunkt nach gesammelt und nach Schichten
geordnet werden. Da in Nummernstuben Anschreibetafeln sowieso vorhanden sind, an
denen die Wagenzahl der einzelnen Betriebspunkte notiert wird, hat der Arbeiter bei der
Ausgabe der Marken oder zu sonst gegebenen Zeitpunkten es in der Hand. Marken und Tafelnotierung
zu kontrollieren. UYn keine Verwechslung zwischen den einzelnen Schichten
zu gestatten, werden die Schränke mit einer ler Schichtzahl entsprechenden Reihenzahl von
Fächern ausgerüstet, von denen aber immer nur eine Reihe offenstehen kann. Dies wird durch
eine entsprechend verschiebbare und verschließbare Tür herbeigeführt. Wertvoll erscheint
im Rahmen der Erfindung, wenn an die Stelle der Fächer herausnehmbare Kästchen treten,
die sowohl eine einfachere Einsortierung wie eine leichte Ausgabe gestatten. Die Schranke
können gleichzeitig als Ausgabetisch usw. dienen und werden zweckmäßig in so viel Teile
mit gleichen Nummernreihen zerlegt, als der Schichtzahl entspricht, und werden durch eine
Tür soverschlossen, daß immer nur derTeil der jeweiligen Schicht, der. die gleiche Nummerrei'he
enthält wie der verschlossene, geöffnet ist. Die Einordnung des Fächerschranks nach
der Erfindung läßt so viel Spiel für den einzelnen Betrieb, daß er an die von Betrieb zu
Betrieb verschiedenen Verhältnisse angepaßt werden kann.
Jn ler Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Abb. r zeigt in räumlicher Anordnung
die beispielsweise Aufstellung des Fächerschranks in einer sogenannten Nummernstube;
: Abb. 2 zeigt im Schaubild einen Fächerschrank mit den Kästchen, während Abb..3 im Schaubild
die Kästchen darstellt.
In dem Raum a, der die Nummernstube darstellt,
kann beispielsweise die Wand b den Durchblick auf die Tafel c in üblicher Weise
freilassen, so daß jeder Vertreter eines Betriebspunkts bei der Ausgabe der Nummernbleche
diese mit der Tafelnotierung vergleichen kann. In den Schränken d sind die Fächer c
vorgesehen, und zwar in einer der Schichtenfolge entsprechenden mehrfachen Zeilenreihe.
Von diesen ist, wie Abb. 2 zeigt, immer nur eine Reihe offen, während die andere durch
eine Tür/ abgedeckt ist, die durch ein Schloß o. dgl. gesperrt wird. In den Fächern können
auch herausnehmbare Kästchen h untergebracht sein, die die Nummerbleche nach der Abnahme
von den Wagen und nach ihrer Sortierung bis zur Wiederausgabe bei Schichtbeginn aufnenlnen.
Die Form dieser Kästchen h kann ebenso beliebig sein und den Bedürfnissen entsprechen,
wie die Konstruktion der Schränke d der Lage fies Markenraums oder anderen Verhältnissen
angepaßt sein kann.
P ATENT-A ν Spruch:
Verschließbarer Fächerschrank zur Aufnahme von Förderkontrollmarken, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit einer der Schichtzahl entsprechenden Reihenzahl gleich numerierter Fächer (e) oder herausnehmbarer
Kästchen Qi) versehene Schrank (d) durch eine verschiebbare und
verschließbare Tür (/) jeweils nur in der einer Schicht entsprechenden Reihenzah!
offensteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.