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Schutzhülle für Strohhüte. Die Erfindung betrifft eine Schutzhülle
für Strohhüte, die in der fächerartig ausgebreiteten Gebrauchslage die ganze Oberfläche
des Hutesbedeckt und hierzu einen radialen Schlitz aufweist. Das Wesen der Erfindung
besteht darin, daß der radiale Schlitz der Schutzhülle sich bis zur Mitte des Hutkopfes
erstreckt und an den Sdhlitzrändern mit je einem der Form des Hutes entsprechend
gestalteten, dicht zusammenschließbaren und die Schutzhülle in gespanntem Zustande
sichernden Bügel versehen ist, die für das fächerartige Zusammenlegen und Ausspreizen
der Hülle über der Kopfmitte des Hutes gelenkig miteinander verbunden sind. Die
Schutzhülle kann infolge dieser Ausbildung leicht in eine geordnete Form zusam-Lnengepackt
werden. Dadurch, -daß das Zusammenlegen der Hülle in der durch die Bauart -bestimmten
Weise geschieht, behält die Hülle ihr ursprüngliches Aussehen bei. Durch das Zusammenlegen
auf kleinsten Raum entstehen also keine unerwünschten Falten und Knicke, die die
bisher bekannten Scbutzhüllen ohne Sicherungsbügel meist unansehnlich machen.
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Als Erfindungsmerkmal kommt ferner die Ausbildung in Betracht, daß
die die Versteifungen an den Schlitzrändern bildenden Bügel an den Hutkanten mit
Knickgelenken versehen und teleskopartig einstellbar sind, um die gespannte Schutzhülle
der jeweiligen Größe und Form des Hutes möglichst genau anpassen zu können. _ Schließlich
ist erfindungsgemäß an den äußeren Enden der beiden Bügel j e ein kurzer Schenkel
umklappbar angeordnet, damit die Schutzhülle mit ihrem Randteil den Hutrand umschließt.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
in
einer beispielsweisenAusführungsform zur Darstellung gebracht worden.
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Die aus geeignetem wasserdichten Stoff verfertigte Schutzhülle, die
in der fächerartig au@-gebreiteten Gel>rauclislage rlie ganze Oberfläche des Hutes
bedeckt, ist mit einem radialen Schlitz versehen, der sich bis zur Mitte des Hutkopfes
erstreckt und an den Schlitzrändern je einen der Form des Hutes entsprechend gestalteten,
dicht zusaniinenschließbaren und die Schutzhülle in gespanntem Zustande sichernlen
Bügel a, b aufweist. Die Bügel a, b sind über der Kopfmitte in einem
den Drehpunkt -des Fächers bildenden Stiftgelenk c beweglich miteinander verbunden
und besitzen Knickgelenke d, dl bzw. e, e1 in solcher Anordnung, (lall die
gespannte Schutzhülle sich der Form des Hutes möglichst genau anpaßt. Die Bügel
a, b stellen also mit den Schenkeln a1, b1 Flie Verbindung zwischen der oberen
Fläche des Hutkopfes und dem Hutrande her, die Sehenkel a=, b= übergreifen den Hutrand
in der ganzen Breite. Am äußeren Ende des Schenkels a= des Bügels a evtl. auch des
Schenkels b= des Bügels b ist in dein Gelenk % umklappbar ein Schenkel a"- bzw.
b° angebracht, der die Schutzhülle mit dem Randteil um den Hutrand schließt, so
daß der Regen auch von der Seite her keinen Zugang zu dein Hute findet.
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Die Verbindung des als Schutzhülle verwencleten Stoffes mit den Bügeln
a, b kann in irgendeiner geeigneten Weise hergestellt werden. In dem Ausführungsbeispiel
der Zeichnung ist angenommen worden, daß die beiden Bügel a, b nach entgegengesetzten
Seiten offene Rillen für das Einfügen und Festklemmen der Stoffränder besitzen.
Neben der Klemmwirkung kann eine zusätzliche Befestigung durch Annähen oder Nieten
vorgesehen sein.
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Beim Gebrauch des Hutschützers greift der eine Bügel über den anderen.
Durch Haken g, 0 oder in anderer geeigneter Weise werden die Bügel zusammengehalten,
so daß kein Regenwasser zwischen ihnen durchdringen kann.
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Unabhängig von der Form und Größe des Hutes kann ein solcher Hutschützer
dadurch für alle vorkommenden Fälle passend verwendbar gestaltet werden, daß er
in den Schenkeln a, a1, a2 bzw. b, b1, b= teleskopartig einstellbar ist.
Diese sich jedem Hutkopf und Hutrand anpassende Einrichtung der Bügel a., b ist
in Abb. 3 angedeutet worden, Unter Verwendung von elastischem Stoff als Schutzhülle
kann dabei das Straffspannen der Hülle bei jeder Größe derselben gewährleistet werden.
Um den Hutschützer fächerartig zusammenlegen zu können, ist der an den beiden Bügeln
a, b befestigte Stoff mit geeigneten Maschinen ähnlich den bekannten Papierlaternen
zu falzen, so laß sich ein 7icl:zacl:förini er Querschnitt des fächerartig zusammen-@efaiteten
Stoffes ergibt. Sollte bei längerem Gehrauch das Zusammenlegen in .die einzelnen
Faltstreifen nicht mehr genügend schnell möglich sein, so kann Athilfe geschaffen
werden Lurch Einarbeitung eiii--s Gurnmil;andes in den Teil des Schützers, der den
Hutrand und de#i senkrechten Kopfteil beleckt.
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Damit der Strohhutschützer möglichst unauffällig ist, empfiehlt es
sich, die Hülle aus gelblichem, zweckmäßig durchscheinendem Stoff zu verfertigen.
Außer.lem kann an de=n den unteren Hutkopfteil überleckenden Teil der Hülle durch
einen schwarzen o der braunen Farbstrich ein Hutband vorgetäuscht wer-len.
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Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen
Teile des Strohhutschützers können nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden, ohne
den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.