DE2110187A1 - Zusammenklappbarer Stuhl - Google Patents

Zusammenklappbarer Stuhl

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DE2110187A1
DE2110187A1 DE19712110187 DE2110187A DE2110187A1 DE 2110187 A1 DE2110187 A1 DE 2110187A1 DE 19712110187 DE19712110187 DE 19712110187 DE 2110187 A DE2110187 A DE 2110187A DE 2110187 A1 DE2110187 A1 DE 2110187A1
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DE19712110187
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English (en)
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Der Anmelder Ist
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Gail, Josef, 8891 Unterwitteis bach
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C9/00Stools for specified purposes
    • A47C9/10Camp, travelling, or sports stools
    • A47C9/105Camp, travelling, or sports stools having several foldable or detachable legs converging in one point
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/04Metal chairs, e.g. tubular
    • A47C5/10Tubular chairs of foldable, collapsible, or dismountable type

Description

  • Zusammenklappbarer Stuhl Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Stuhl mit mindestens drei Fußstreben und drei Sitzstreben, welche an einem Mittelstück angelenkt und in eine gemeinsame Richtung klappbar sind, mit einer an den freien Enden der Sitz streben befestigten Sitz auflage aus einem faltbaren Material, mit einer sich von dem Mittelstück in Richtung auf die Sitzauflage erstreckenden Stange, mit einer Anschlagverdickung am sitzauflagenseitigen Ende der Stange, und mit einem auf der Stange zwischen dem Mittelstück und der Anschlagverdickung verschiebbaren Scharnierkopf, welcher mit den Sitzstreben durch gelenkig an diesen befestigten Arretierstreben verbunden ist, wobei die Länge der Stange und der Arretierstreben so gewählt ist, daß die Arretierstreben und die Stange einen Winkel von weniger als 90° einschließen, wenn der Scharnierkopf an der Anschlagverdickung der Stange anliegt.
  • Es ist ein zusammenklappbarer Stuhl mit drei Beinen bekannt (deutsche Patentschrift 829 490), bei dem die (Jn eilen aus zwei verschieblichen Hülsen bestehenden Mittelstück scharnierartig befestigten Sitz- und Fußstreben in ausgeklapptem Zustand durch eine Sperrvorrichtung sperrbar und nach einer Richtung entlang dem Mittelstück einklappbar sind. Die Streben sind mit Sperrsegmenten versehen, welche durch Schlitze in das aus den beiden verschieblichen Hülsen bestehende Mittelstück eintauchen können. in der inneren der beiden ilülsen befindet sich ein Sicherungsteller, welcher an dem einen Ende einer axial verschiebbaren Stange sitzt, an deren anderem Ende ein Handgriff vorgesehen ist. Mit der Stange kann der Sicherungsteller in eine Position verschoben werden, in der er die Sperrsegmente an den Streben arretiert. Die innere Hülse ist gegenüber der äußeren Hülse durch eine Feder vorgespannt; außerdem ist eine weitere Feder vorgesehen, welche den Sicherungsteller in die Arretierpositon zu drücken sucht. Dieser bekannte zusammenklappbare Stuhl ist - wie aus der kurzen Beschreibung hervorgeht - relativ kompliziert und teuer in der Herstellung.
  • In dem älteren deutschen Patent ...... (deutsche Patentanmeldung P 20 28 381.2) ist demgegenüber bereits ein Stuhl vorgeschlagen worden, der einfacher und billiger hergestellt werden kann.
  • Dieser verbesserte Stuhl unterscheidet sich von dem zuvor beschriebenen bekannten Stuhl im wesentlichen dadurch, daß die durch das Mittelstück hindurchgeführte Stange an ihrem fußstrebenseitigen Ende mit einem schalenartigen Haltekopf versehen ist und daß die Fußstreben nächst ihrem mittelstückseitigen Ende einen zum Hintergreifen des Haltekopf-Schalenrandes dienenden Greifhaken aufweisen. Auf dem sitzstrebenseitigen Stangenteil sitzt ein Scharnierkopf, welcher zwischen den Mittelstück und einem an dem sitzstrebenseitigen Ende der Stange vorgesehenen Anschlag verschiebbar und mit den Sitzstreben durch gelenkig an diesen befestigten Arretierstreben verbunden ist. Die Länge der Stange und der Arretierstreben ist so gewählt, daß die Arretiers-treben und die Stange einen Winkel von weniger als 900 einschließen, wenn die Greifhaken in den Haltekopf-Schalenrand eingreifen und wenn der Scharnierkopf an dem arn sitzstrebenseitigen Ende der Stange befindlichen Anschlag anliegt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stuhl der eingangs beschriebenen Art, der dem zuletzt beschriebenen bereits verbesserten Stuhl entspricht, nocli weiter ::u vereinfachen, so daß er noch billiger hergestellt werden kann.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Arretierung der Fußstreben und Sitzetreben - wenn diese auseinandergespreizt und in entgegengesetzte Richtungen geklappt sind eine Arretierhülse vorgesehen ist, welche über das Mittelstück schiebbar ist, derart, daß sie diese außen umfaßt, und daß sich der Innendurchmesser der Arretierhülse von ihren Enden aus gegen ihren mittleren Bereich hin vermindert, wodurch zwei Konusflächen gebildet sind, an die sich die streben einerseits und die Sitz streben andererseits anlehnen können.
  • Die Arretierhülse wird im zusammengeklappten Zustand des Stuhles über die in einer Richtung im wesentlichen parallel ver1caufenden E'ußstreben und Sitz streben geschoben, so daß sich die Fußstreben und Sitz streben nicht aus dieser Lage herausbewegen können. Im Gebrauchsfall wird die Arretierhülse zunächst von den Fußstreben und Sitzstreben gezogen, dann werden die Fußstreben in die entgegengesetzte Richtung geklappt, daraufhin wird die Arretierhülse über die Sitz streben in den Bereich des Mittelstückes geschoben. Nun können allch die Sitz streben aus ein andergespreizt werden, wobei sie durch die Arretierstreben und den Scharnierkopf in der auseinandergespreizten Stellung festgehalten werden. In dieser Gebrauchsstellung des Stuhles liegen die Sitzstreben an der oberen Konus fläche und die Fußstreben an der unteren Konusfläche der Innenseite der Arretierhülse an.
  • Die Arretierhülse kann - wie bereits erwähnt - dadurch, daß die Sitz streben von den Arreti erstreben auseinandergedrückt und in dieser Stellung festgehalten werden, nicht nach oben ausweichen.
  • Dadurch können sich die Sitz streben nur soweit auseinanderspreizen, bis sie an der unteren Konusfläche an der Innenseite der Arretierhülse anliegen.
  • Wenn der Stuhl wieder zusammengeklappt werden soll, so-wird der Scharnierkopf gegen das Mittelstück gedrückt, wobei der Totpunktbereich überwunden werden muß, indern die Stange und die Arretierstreben einen Winkel von 90° miteinander einschließen.
  • Bei diesem Winkel liegt die stärkste Spreizung der Sitzstreben vor. Wenn eine werden auf dem Stuhl sitzt, so haben die Sitzstreben durch das auf der Sitzauflage lastende Gewicht die Tendenz, enger gegeneinanderzurücken. Das hat zur Folge, daß sich der Scharnierkopf, wenn er einmal an der Anschlagverdickung der Stange anliegt beim Gebrauch des Stuhles nicht von selbst gegen das Mittelstück hin verschiebt, sondern vielmehr unter einer in Richtung auf die Anschlagverdickung wirkenden Vorspannung steht.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung ist die Sitzauflage nun so bemessen, daß sie durch die Sitzstreben gespannt wird, wenn die Arrebierstreben und die Stange einen Winkel von 90° eiischließen. Das bedeutet also, daß auch dann, wenn die Sitzauflage nicht von einer daraufsitzenden Person belastet ist, ein selbständiges Verschieben, beispielsweise ein Herabgleiten des Scharnierkopfes infolge seines Eigengewichtes, in Richtung auf das Kittelstück ausgeschlossen ist, da die bereits die Sitzauflage eine Spanung auf die Sltzstreben ausübt, die - wie zuvor erwähnt - bei dem Totpunktwinkel von 900 zwischen den. Arretierstreben und der Stange am größten ist. Dieser Totpunktwinkel muß überwunden werden, wenn sich der Scharnierkopf von seiner Normalgebrauchsstellung an der Anschlagverdickung gegen das Kittel stück hin verschieben soll.
  • Das Mittelstück wird vorzugsweise aus Vollmaterial hergestellt und mit sternfönnig über seine Peripherie verteilten Scharniergelenken versehen, wobei die Scharniergelenke für die Fußstreben und die Scharniergelenke für die Sitz streben in Umfangsrichtung des Mittelstückes so angeordnet sind, daß sie einander abwechseln.
  • Eine andere zweckmäßige Weiterbildung kann darin bestehen, daß die Scllarniergelenlie für die Fußstreben einerseits und die Scharniergelenke für die Sitzstreben andererseits an dem it-teistück in Stangenlängsrichtung gegeneinander versetzt sind, wobei die Scharniergelenke für die Fußstreben näher an dem Scllarnierkopf liegen als die Scharniergelenke für die Sitzstreben, und daß die Fußstreben all ihrem scharniergelenlLseiti gen Ende abgeknickt sind, derart, daß dar abgeknickte Bereich im auseinandergespreitzen Zustand der Fußstreben in Stangenlängsrichtung verläuft und nicht über die Umfangsfläche des Mittelstückes hervortritt.
  • Die Scharniergelenke in dem Mittelstück können von in Stangenlängsrichtung verlaufenden Schlitzen an der Außenseite des Mittelstückes zur Aufnahme der entsprechenden Enden der 1urJ-streben und Sitzstreben und senkrecht zu den Schlitzen in das Mittelstück eingeführten Scharnierstiften bestehen.
  • Um die Grlffigkeit der Scharnierhülse zu erhöhen und das Lösen der Scharnierhülse von den Fußstreben und Sitz streben im zusammengeklappten Zustand des Stuhles zu erleichtern, kann die Arretierhülse an ihrer Außenseite mit einer axial verlaufenden Riffelung versehen sein.
  • Eine die Fuß- und Sitz streben betreffende Weiterbildung kann darin bestehen, daß diese aus länglichen Blechstreifen herges-tellt sind, wobei jeweils die beiden Längshälften gegeneinander gebogen sind. Die Blechstreifen-Längshälften der Fußstreben können an ihren bodenseitigen Enden zur Bildung von Standfußverbreiterungen nach außen umgeklappt sein. Auch die, Blechstreifen-Längs hälften der Sitz streben können an ihren sitzauflageseitigen inden nach außen umgeklappt sein, wobei die Sitzauflage mittels an ihrer Unterseite auf genähten die Umlappungen aufnehrnenden Taschen an den Sitzstroben befestigt werden können.
  • Die Arretierstreben werden vorzugsweise von einfachen länglichen Blechstreifen gebildet, welche mit ihrem sitzstrebenseitigen Ende zwischen die gegeneinander gebogenen Blechstreifen-Längshälften der Sitz streben greifen und dort mittels Nieten angelenkt sind.
  • Eine den Scharnierkopf betreffende praktische Ausführung kann darin bestehen, daß dieser aus einem Vollmaterialstück mit einer zentralen Bohrung für die Stange hergestellt ist, wobei das Vollmaterialstück mit Scharnierschlitzen zur Aufnahme der entsprechenden Enden der Arretierstreben versehen ist. Die Halterung der Arretierstreben in den Scharnierschlitzen kann durch senkrecht zu den Schlitzen in den Scharnierkopf eingeführte Stifte erfolgen.
  • Der Anschlag für den Scllarnierkopf am sitzstrebenseitigen Ende der Stange kann bispielsweise von einer Mutter gebildet sein, die auf dieses Ende aufgeschraubt ist. Das andere Ende der Stange kann beispielsweise fest in das Mittelstück eingeschraubt sein.
  • Eine andere zweckmäßige Weiterbildung kann darin bestehen, daß zur Aufnahme des zusammengeklappten Stuhles eine Schutzhülse vorgesehen ist u-lcl daß an der Unterseite der Sitzauflage eine Vorrichtung zur Befestigung der Schutzhülse für den Gebrauchsfall des Stuhles vorgeschen ist. Die Befestigungsvorrichtung für die Schutzhülse kann von einem mit einem Druckknopf zu einer Schleife schließbaren Gummiband gebildet sein.
  • Ein Ausführungsbei spiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Darstellung des in der Schutzhülse verpackten zusammengeklappten Stuhles; Figur 2 eine perspektivische Darstellung des Stuhles in Gebrauchsstellung; Figur 3 einen vergrößterten Schnitt durch den mittleren Teil des Stuhles entlang einer durch die Stange rührenden Schnittebene; Figur 4 einen quer zur Stangenlängsrichtung geführten Schnitt durch die Fußstreben, der das Mittelstück von unten zeigt.
  • Der in den Figuren dargestellte Stuhl weist drei Fuß streben 1, 2, und drei Sitzstreben 4, 5, 6 auf. Die Fußstreben 1, 2, 3 und die Sitzstreben 4, 5, 6 sind an einem Mittelstück @ angelenkt. An ihrem oberen Ende tragen die Sitzstreben 4, 5, 6 eine Sitzauflage 7 aus einem faltbaren Material.
  • Das Mittelstück 8 besteht aus Vollmaterial, an dem sternförmig Scharniergelenke 14-19 vorgesehen sind. Die Scharniergelenke 15, 17t 19 für die Fußstreben 1, 2, 3 und die Scharniergelenke 14, 16, 18 für die Sitzstreben 4, 5, 6 sind in Umfangsrichtung des Mittelstückes 8 so angeordnet, daß sie einander abwechseln. Außerdem sind die Scharniergelenke 15, 17, 19 für die Fwßstreben 1, 2, 3 einerseits und die Scharnidrgelenke 14, 16,. 18 für die Sitzstreben 4, 5, 6 andererseits in zwei gegeneinander versetzten Ebenen an dem Mittelstück 8 angeordnet. Zwei in Umfangsrichtung nebeneinander liegende Scharniergelenke sind jeweils um einen Winkel von 600 gegeneinander versetzt. Die Scharniergelenke sind von Schlitzen an der Außenseite des Mittelstückes 8 zur Aufnahme der entsprechenden Enden der Fußstreben 1, 2, 3 und Sitzstreben 1 , 5, 6 gebildet, wobei die erwähnten Enden der Fußstroben und Sitzstreben in den Schlitzen durch in das Mittelstück 8 eingeführten und senkrecht zu den Schlitzen verlaufenden Scharnierstiften 54-59 festgehalten werden (siehe Figur 4).
  • In der Mitte des Mittelstückes 8 ist eine Gewindebohrung 32 vorgesehen, in welche das eine Ende einer Stange 9 fest eingeschraubt ist. Auf das andere Ende der Stange 9 ist eine Mutter 11 geschraubt, welche eine Anschlagverdickung bildet.
  • Auf der Stange 9 ist ein Scharnierkopf 10, der mit einer entsprechenden Bohrung 51 versehen ist, verschiebbar gelagert.
  • Der Scharnierkopf 10 ist mit drei Schlitzen versehen, von denen nur die Schlitze 24 und 25 sichtbar sind. In jeden der Schlitze ragt ein Ende einer Arretierstrebe. Von den drei Arretierstreben sind nur die beiden Arretierstreben 21, 22 sichtbar. , In Figur 3 ist erkennbar, daß beispielsweise die Arretierstrebe 21 in dem Schlitz 24 des Scharnierkopfes 10 mittels eines Scharnierstiftes 28 gehalten ist. Die anderen Enden der Arretierstreben sind an den entsprechenden Sitzstreben 4, 5, 6 angelenkt. Die Sitzstreben bestehen aus zwei gegeneinander gebogenen Blechstreifen-Längshälften, zwischen die die entsprechenden Enden der Arretierstreben eingreifen und dort mit Nieten gehalten ;nd.
  • Ebenso bestehen die Fußstreben 1, 2, 3 aus länglichen gegeneinander gebogenen Blechstreifen-Längshälften. Das mittelstückseitige Ende der Fuß streben ist abgeknickt, wie man aus Figur 3 entnehinen kann. Der abgeknickte Bereich 48 verläuft im auseinandergespreizten Zustand der Fußstreben 1, 2, 3 In Stangenlängsrichtung und tritt nicht über die Umfangsfläche des Mittelstückes 8 hervor. An ihren bodenseitigen Enden sind die Blechstreifen-Längshälften der Fußstreben 1, 2, 3 zur Bildung von Standfußverbreiterungen 35, 36, 37 nach außen umgelappt.
  • In gleicher Weise sind die Blechstreifen-Längshälften der Sitzstreben 4, 5, 6 an ihren sitzauflageseitigen Enden nach außen umgelappt. Die Umlappungen befinden sich in Taschen 38, 39, 40, welche an der Unterseite der Sitzauflage 7 angenäht sind. Auf diese Weise ist die Sitzauflage 7 an den Sitzstreben 4, 5, 6 befestigt.
  • Die Sitzauflage 7 ist so bemessen, daß sie von den Sitzstreben 4, 5, 6 gespannt wird, wenn die Stange 9 und die Arretierstreben 21, 22 einen Winkel von 900 miteinander bilden. Die Länge der Stange 9 und der Arretierstreben 21, 22 wiederum ist so gewählt, daß die Arretierstreben 21, 22 und die Stange 9 einen Winkel von weniger als 900 miteinander einschließen, wenn der Scharnierkopf 10 an der Mutter 11 der Stange 9 anliegt.
  • Wenn auf dem Stuhl eine Person sit so werden durch den auf die Sitzauflage 7 ausgeübten Druck die Sltzstreben 4, 5, 6 gegeneinandergezogen. Sie haben dadurch die Tendenz, die Arretierstreben 21, 22 mit ihrem scharnierkopfseitigen Ende nach oben zu drücken. Der Scharnierkopf 10 legt sich dadurch an die Mutter 11 der Stange 9 an. Auf diese Weise können die Sitzstreben 4, 5, 6 sich nicht näher gegeneinander bewegen.
  • Der von oben auf den Stuhl durch eine darauf sitzende Person ausgeübte Druck führt ferner dazu, daß die Fußstreben 1, 2, 3 sich auseinanderzuspreizen versuchen. Um das zu verhindern, ist eine Arretierhülse 12 vorgesehen, welche sich - wenn sie ihre Arretierfunktion ausführen soll - im Bereich des Mittelstückes 8 befinden und dieses dabei. umfaßt. Der Innendurchmesser der Arretierhülse 12 vermindert sich von den Enden der Arretierhülse 12 gegen deren mittleren Bereich hin, wodurch zwei Konusflächen 45, 46 gebildet sind, an die sich die Fußstreben 1, 2, 3 einerseits und die Sitzstreben 4, 5, 6 andererseits anlehnen können. Da die Sitzstreben 4, 5, 6 durch die Arretierstreben 21, 22 in ihrer Spreizstellung bereits arretiert sind, wenn der Scharnierkopf 10 an der Schraube 11 anliegt, kann sich die Arretierhülse 12 nicht nach oben bewegen. Sie bildet dadurch für die Fußstreben 1, 2, 3 einen Widerstand und verhndert, daß diese sich über eine maximale Spreizstellung hinaus weiter nach außen bewegen. An ihrer Außenseite ist die Arretierhülse 12 mit einer Riffelung 60 versehen, die in Stangenlängsrichtung verläuft.
  • Im zusanmengeklappten ZuStand, wobei die Fußs-treben 1, 2, 3 nach oben geklappt werden und sich mit den Sitzstreben 4, 5, 6 in einer Richtung erstrecken, wird die Arretierhülse 12 über die Fußstreben und Sitzstreben geschoben. Der so zusammengeklappte Stuhl kann nun in einer Schutzhülse 41 verstaut werden, die mit einem Reißverschluß 47 verschließbar ist.
  • Wenn der Stuhl gebraucht wird, kann die Schutzhülse 41 zusammengefaltet werden und an der Unterseite der Sitzauflage 7 befestigt werden. Zur Befestigung der Schutzhülse 41 ist an der Unterseite der Sitzauflage 7 ein Gummiband 42 vorgesehen, das mittels Druckknöpfen 43, 44 zu einer Schleife schließbar ist oder als Lasche an die Sitzauflage 7 angeknöpft werden kann.

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Zusammenklappbarer Stuhl mit mindestens drei Fußstreben und drei Sitzstreben, welche an einem Mittelstück angelenkt und in eine gemeinsame Richtung klappbar sind, mit einer an den freien inden der Sitzstreben befestigten Sitzauflage aus einem fal-tbaren Material, mi-L einer sich von dem Mittelstück in Richtung auf die Sitzauflage erstreckenden Stange, mit einer Anschlagverdickung am sitzauflagenseitigen Ende der Stange, und mit einem auf der Stange zwischen dem Kftttelstück und der Anschlagverdickung verschiebbaren Scharnierkopf, welcher mit den Sitz streben durch gelenkig an diesen befestigten Arretierstreben verbunde ist, wobei die Länge der Stange und der Arretierstreben so gewählt ist, daß die Arretierstrebo-n und die Stange einen Winkel von weniger als 900 einschließen, wenn der Scharnierkopf an der Anschlagverdickung der Stange anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung der Fußstreben (1, 2, 3) und Sitzstreben (4, 5, 6) - wenn diese auseinandergespreizt und in entgegengesetzte Richtungen geklappt sind - eine Arretierhülse (12) vorrgesehen ist, welche über d&s Mittelstück (S) schiebbar ist, derart, daß sie diese außen umfaßt und daß sich der Innendurchmesser der Arretierhülse (12) von ihren Enden aus gegen ihren mittleren Bereich hin verhindert, wodurch zwei Konusflächen (45, 46) gebildet sind, an die sich die Fußstreben (1, 2, 3) einerseits und die Sitzstreben (5, 6> 7) andererseits anlehnen können.
  2. 2. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzauflage (7) so bemessen ist, daß sie durch die Sitzstreben (4, 5, 6) gespannt wird, wenn die Arretierstreben (21, 22) und die Stange (9) einen Winkel von 90° einschließen.
  3. 3. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück (8) aus Vollmaterial besteht und mit sternförmig über seine Peripherie verteilten Scharniergelenken (14-19) versehen ist, wobei die Scharniergelenke (15, 17, 19) für die Fußstreben (1, 2, 3) uiid die Scharniergelenke (14, 16, 18) für die Sitzstreben (4, 5, 6) in Umfangsrichtung des Mittelstückes (8) so angeordnet sind, daß sie einander abwechseln.
  4. 4. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 3, dadurch gekenuzeichnet, daß die Scharniergelenke (15, 17, 19) für die Fuß streben (1, 2, 3) einerseits und die Scharniergelenke (14, 16, 18) für die Sitzstreben (4,5, 6) andererseits an dem Mittelstück (8) in Stangenlängsrichtung gegeneinander versetzt sind, wobei die Scharniergelenke (15, 17, 19) für die Fußstreben (1, 2, 3) näher an dem Scharnierkopf (10) liegen als die Scharniergelenke (14, 16, 18) für die Sitzstreben (4, 5, 6), und daß die Fußstreben (1, 2, 3) an ihrem scharniergelenkseitigen Ende abgeknickt sind, derart, daß der abgeknickte Bereich (z.B. 48) im auseinandergespreizten Zustand der Fußstreben (1, 2, 3) in Stangenlängsrichtung verläuft und nicht über die Umfangsfläche des Mittelstückes (8) hervortritt.
  5. 5. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 3 oder 4, d dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniergelenke (14-19) in dem Mittelstück (8) von in Stangenlängsrichtung verlaufenden Schlitzen an der Außenseite des Mittelstückes (8) zur Aufnahme der entsprechenden Enden der Fußstreben (1, 2, 3) und Sitzstreben (4, 5, 6) und senkrecht zu den Schlitzen : Fn das Nittelstück (8) eingeführten Scharnierstiften (54-59) bestehen.
  6. 6. Zusammenklappbarer Stuhl nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierhülse (12) an ihrer Außenseite mit einer axial verlaufenden Riffelung (6C) versehen ist.
  7. 7. Zusammenklappbarer Stuhl nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fuß- und Sitzstreben (1-6) zumindest teilweise aus länglichen Blechstreifen hergestellt sind, wobei jeweils die beiden I,ängshälften gegeneinander gebogen sind.
  8. 8. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bl echstreifen-Längshälften der Fußstreben (1, 2, 3) an ihren bodenseitigen Enden zur Bildung von Standfußverbreiterungen (35, 36, 37) nach außen umgelappt sind.
  9. 9. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen-Längshälften der Sitzstreben (4, 5, 6) an ihren sitzauflageseitigen Enden nach außen umgelappt sind und daß die Sitzauflage (7) mittels an ihrer Unterseite angenähten, die Umlappungen aufnehmenden Taschen (38, 39, 40) an den Sitzstreben (4, 5, 6) befestigt ist.
  10. 10. Zusammenklappbarer Stuhl nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierstreben (21, 22) von einfachen länglichen Blechstreifen gebildet sind, welche mit ihrem sitzstrebenseitigen Ende zwischen die gegeneinandergebogenen Ble--hs-treif en-LangshälÎten der Sitzstreben (4, 5, 6) greilen und dort mittels Nieten angelenkt sind.
  11. 11. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierkopf (10) aus einem Vollmaterialstück mit einer zentralen Bohrung (31) für die Stange (9) besteht, welches mit Scharnierschlitzen (24, 25, 26) zur Aufnahme der entsprechenden Enden der Arretierstreben (21, 22) versehen ist, wobei die Halterung der Arretierstreben (21, 22) in den Scharnierschlitzen (24, 25, 26) durch senkrecht zu den Schlitzen (24, 25, 26) in den Scharnierkopf (10) eingeführte Stifte (z.B. 28) erfolgt.
  12. 12. Zusammenklappbarer Stuhl nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag für den Scharnierkopf (10) an dem sitzstrebenseitigen Ende der Stange (9) von einer Mutter (11) gebildet ist, die auf dieses Ende aufgeschraubt ist.
  13. 13. Zusammenklappbarer Stuhl nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (9) fest in das Mittelstück (8) eingeschraubt ist.
  14. 14. Zusammenklappbarer Stuhl nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des zusammengeklappten Stuhles eine Schutzhülse (41) vorgesehen ist und daß an der Unterseite der Sitzauflage eine Vorrichtung zur Befestigung der Schutzhülse für den Gebrauchsfall des Stuhles vorgeschen ist.
  15. 15. Zusammenklappbarer Stuhl nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung für die Schutzhülse (11) von einem mit einem Druckknopf (43, 44) zu einer Schleife schließbaren Gummiband (42) gebildet ist.
DE19712110187 1970-06-09 1971-03-03 Zusammenklappbarer Stuhl Pending DE2110187A1 (de)

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