DE487407C - Sonnenblendschirm - Google Patents

Sonnenblendschirm

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DE487407C
DE487407C DEV22469D DEV0022469D DE487407C DE 487407 C DE487407 C DE 487407C DE V22469 D DEV22469 D DE V22469D DE V0022469 D DEV0022469 D DE V0022469D DE 487407 C DE487407 C DE 487407C
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sun
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/018Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings
    • A42B1/0181Hats; Caps; Hoods with means for protecting the eyes, ears or nape, e.g. sun or rain shields; with air-inflated pads or removable linings with means for protecting the eyes
    • A42B1/0182Peaks or visors

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

  • Sonnenblendschirm Die Erfindung betrifft einen Sonnenblendschirm, der aus aneinandergelenkten und zusammenfaltbaren Abschnitten zusammengesetzt und nach Art der Krempe eines Tropenhelmes ausgebildet ist.
  • Es sind bereits Sonnenblendschirme der angegebenen Art bekannt, die aus vier untereinander vollkommen gleichen Abschnitten bestehen; diese Abschnitte können nicht ohne weiteres flach zusammengefaltet werden, weil beim Zusammenfalten Ausbauchungen entstehen, die beim Flachlegen ausgeglichen werden müssen, da sonst die Faltstellen zum Reißen gebracht werden. Diese Ausgleichung erfolgt bei den bekannten Sonnenblendschirmen der obigen Art dadurch, daß die Abschnitte aus Leinwand bestehen und durch federnde Bügel ausgesteift sind. Beim Zusammenfalten der auf diese Weise ausgesteiften Schirmabschnitte gibt der federnde Bügel so viel nach, daß der Sonnenblendschirm vollkommen flach liegend zusammengefaltet werden kann.
  • Sonnenblendschirme aus Gewebe mit Metallfederaussteifung haben aber den Nachteil, daß sie für Badezwecke wenig geeignet sind und bald unbrauchbar werden. Die Erfindung bezweckt nun, die vollkommene Zusammenfaltbarkeit und Flachlegung von Sonnenblendschirmen der eingangs angegebenen Art auch für den Fall zu ermöglichen, daß die Abschnitte aus für Bade-, Strand- u. dgl. Zwecke besser geeignetem und auch haltbarerem, biegsamem, steifem Stoff (z. B. imprägniertem Pappkarton, durchsichtigem bzw. farbigem Zelluloid o. dgl.) bestehen. Es sind zwar auch schon Sonnenblendschirme aus steifem Stoff bekannt, aber diese Sonnenblendschirme bestehen aus nur zwei aneinandergelenkten Abschnitten und haben daher im zusammengefalteten Zustande eine zu große Länge, so daß sie oft nicht in den Kleidungstaschen untergebracht werden können.
  • Erfindungsgemäß werden die bei den bekannten Sonnenblendschirmen vorhandenen Übelstände dadurch beseitigt, daß der neue Blendschirm aus vier paarweise gleich langen Abschnitten besteht, von denen das kürzere Abschnittspaar zwischen die beiden längeren Abschnitte flach einwärts geknickt und mit denselben in Deckung gebracht werden kann. Infolge dieser Bauart können nach einmaligem Zusammenfalten die innenliegenden beiden kürzeren Abschnitte beim Flachlegen durch nochmaliges Zusammenlegen die hierbei eintretende Wölbung erfahren, ohne daß ihre Gelenk- bzw. Faltstelle hierbei die Faltstelle der beiden außenliegenden längeren Abschnitte erreicht und unzulässige Beanspruchungen .der Faltstellen herbeiführen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. z und 2 zeigen den neuen Sonnenblendschirm in Vorder- und in Seitenansicht, Abb.3 stellt den Grundriß des Schirmes gemäß Abb. z und 2 dar, wobei durch gestrichelte Linien die Form angedeutet ist, die der Schirm nach Flachstreckung in eine Ebene besitzt. Die Abb. 4 bis 6 veranschaulichen den Schirm gemäß Abb. z bis 3 während des Zusammenfaltens schaubildlich bzw. nach dem Zusammenfalten in Stirn- und Seitenansicht.
  • Der Sonnenblendschirm ist nach Art der Krempe eines Tropenhelmes ausgebildet, der jedoch aus vier Abschnitten a1, a2, a3, a4 zusammengesetzt ist, die bei b aneinandergelenkt sind. Beim Aufsetzen stellt dieser Schirm, wie aus Abb. i und 2 zu ersehen ist, einen allseitigen Sonnenstrahlenschutz dar, der auf dem Kopfe geradeso fest und steif sitzt wie ein aus einem einzigen Stücke hergestellter Schirm. Nach dem Abnehmen kann der Schirm gemäß Abb. q. zusammengefaltet und, wie aus Abb. 5 zu ersehen ist, ganz flachgelegt werden, und in dieser Form kann er bequem in der Tasche getragen werden.
  • Um das Flachlegen gemäß Abb.5 zu ermöglichen, sind die einwärts zu klappenden Abschnitte a1, a2 etwas kürzer gehalten als die nach dem Zusammenfalten außenliegenden Abschnitte a3, cc4. Die etwas länger gehaltenen Abschnitte a3, a4 stellen zweckmäßig die beim Tragen vorderen Abschnitte dar, die mit den an sich bekannten Durchlochungen c versehen sind, durch die gleichzeitig auch gekennzeichnet wird, daß beim Zusammenfalten diese mit Durchlochungen versehenen Abschnitte außen zu liegen haben.
  • Die Abschnitte können aus einem beliebigen steifen Stoffe, z. B. aus Pappe, die zweckmäßig in an sich bekannter Weise wasserfest gemacht ist, aus Zelluloid, Gallalit oder einem ähnlichen steifen und biegsamen Stoffe hergestellt sein. Den einzelnen Abschnitten kann z. B. durch Wärmebehandlung o. dgl. etwa die in Abb. q. angedeutete gekrümmte Form dauernd erteilt werden, und in diesem Falle kann die flache Form nach der Zusammenfaltung gemäß Abb. 5 und 6 durch einen losen Gummiring d o. dgl. gesichert werden, der zwecks Auseinander-Jaltens des Schirmes von demselben einfach abgestreift wird.
  • Zum Schutze der Kopfdecke gegen Sonnenstrahlen kann ein Taschentuch o. dgl. unter den Schirm gemäß Abb. i geklemmt werden, oder aber es kann gemäß Abb. 2 der Schirm dauernd mit einer Schutzhaube f für die Kopfdecke versehen sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sonnenblendschirm, der aus aneinandergelenkten und zusammenfaltbaren Abschnitten zusammengesetzt und nach Art der Krempe eines Tropenhelmes ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendschirm aus vier paarweise gleich langen Abschnitten besteht, von denen das kürzere Abschnittspaar (a1, a2) zwischen die beiden längeren Abschnitte (a3, a4) flach einwärts geknickt und mit denselben in Deckung gebracht werden kann.
  2. 2. Sonnenblendschirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil des Sonnenblendschirmes vom längeren Abschnittspaar (a3, a4) gebildet ist.
DEV22469D 1927-05-03 1927-05-03 Sonnenblendschirm Expired DE487407C (de)

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