DE384372C - Verfahren zum Sintern von feinkoernigen Erzen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Sintern von feinkoernigen Erzen u. dgl.

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DE384372C
DE384372C DEA37942D DEA0037942D DE384372C DE 384372 C DE384372 C DE 384372C DE A37942 D DEA37942 D DE A37942D DE A0037942 D DEA0037942 D DE A0037942D DE 384372 C DE384372 C DE 384372C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/16Sintering; Agglomerating

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Description

  • Verfahren zum Sintern von feinkörnigen Erzen u. dgl. Es ist bekannt, feinkörnige Erze derart zu sintern, daß das Erz mit pulverförmigem Brennstoff gleichförmig gemischt und dann in flachen Pfannen beschickt wird, worauf die Beschickung an der Oberfläche entzündet und der Brennstoff durch einen abwärts gehenden Luftstrom verbrannt wird. Es zeigt sich dabei, daß das Material in den untersten Schichten im allgemeinen eine höhere Temperatur erhält und stärker gesintert wird als in den oberen Schichten, darauf beruhend, daß es Wärme nicht nur durch die Verbrennung des darin eingemengten Brennstoffes, sondern auch durch Wärmeübertragung durch die Verbrennungsgase von den oberen Schichten erhält. Dieser Umstand wird besonders bei schwer sinternden Erzen lästig, welche einen großen Brennstoffzusatz zwecks Zündung und Sinterung an der Oberfläche erfordern, indem der große Brennstoffgehalt leicht eine teilweise Schmelzung und Reduktion in den unteren Schichten herbeiführt.
  • Es ist ferner bekannt, für gewisse Zwecke feinkörnige Eisenerze derart zu sintern, daß das Erz und Kohle in abwechselnden Schichten,- also ungemischt, in einen Konverter verblasen werden, wobei neben der Sinterung des Erzes auch eine teilweise Reduktion desselben durch die Schaffung einer reduzierenden Atmosphäre erreicht werden soll.
  • Bei manchen Erzen ist eine solche teilweise Reduktion des Erzes bei der Sinterung ein Cbelstand und soll vielmehr eine Erhöhung der Oxydationsstufe nachgestrebt werden, um die nachfolgende Verhüttung des Sinterproduktes zu erleichtern.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt, den genannten t?belstand zu beseitigen und gleichzeitig eine bedeutende Ersparnis an Brennstoff zu erreichen. Die Erfindung besteht darin, daß das Erz in inniger Mischung mit dem Brennstoff derart beschickt wird, daß Schichten mit verschiedenem Brennstoffgehalt übereinander gelagert werden, und zwar derart, daß die oberste Schicht den größten Brennstoffgehalt und die unterste Schicht den kleinsten oder gar keinen Brennstoffgehalt aufweist. Es hat sich herausgestellt, daß sehr gute Sinterprodukte durch diese Beschikkungsweise auch aus schwer sinterbaren Materialien hergestellt werden können. Die Anzahl der Schichten mit verschiedenem Brennstoffgehalt kann zwei oder mehr betragen. Durch dieses Verfahren wird eine gleichmäßigere Hitze' im Sinterapparat erreicht und die Entstehung einer reduzierenden Atmosphäre vermieden.
  • Wenn beispielsweise in einer Sinterpfanne mit 30o mm Tiefe 6 Prozent Koks für das Sintern eines Erzes bei gleichförmiger Beimischung des Brennstoffes erforderlich sind, kann man gemäß vorliegender Erfindung ein besseres und gleichförmigeres Sinterprfldukt erhalten, wenn man zu unterst eine Erzschicht von zoo mm Höhe mit nur 1,5 Prozent Koks, darüber eine Erzschicht von z5o mm Höhe mit 5 Prozent Koks und zu oherst eine Erzschicht von 5o inm Höhe mit 7 Prozent Koks lagert. Außer dem Vorteil eines gleichförmigeren und besseren Sinterproduktes wird dabei eine Breiliistottersparnis voll 33'/.j Prozent erreicht.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUCH: Verfahren zum Sintern von feinkörnigeil Erzen il. jlgl. niit eingeniengtein Brennstoff, der durch einen abwärts gehenden Luftstrom verbrannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz von Drennstoff und die Beschickung derart ausgeführt werden, daß Erzschichten mit verschiedenem Brennstoffgehalt übereinander angebracht werden, derart, daß die oberste Erzschicht den größten Brennstoffgehalt und die unterste Erzschicht den kleinsten oder gar keinen Brennstoffgehalt aufweist.
DEA37942D 1922-02-08 1922-06-14 Verfahren zum Sintern von feinkoernigen Erzen u. dgl. Expired DE384372C (de)

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