DE3841334C2 - Fenster, Tür oder Festverglasung - Google Patents

Fenster, Tür oder Festverglasung

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DE3841334C2 DE19883841334 DE3841334A DE3841334C2 DE 3841334 C2 DE3841334 C2 DE 3841334C2 DE 19883841334 DE19883841334 DE 19883841334 DE 3841334 A DE3841334 A DE 3841334A DE 3841334 C2 DE3841334 C2 DE 3841334C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Fenster, eine Tür oder eine Festverglasung mit einer oder mit mehreren durch Glashalteleisten an einem Rahmen festgelegten Glasscheiben, wobei die Holme des Rahmens aus Hohlprofilstäben bestehen, die mit jeweils einer Hinterschnei­ dungen aufweisenden Aufnahmenut zur Arretierung der beidendig auf Gehrung geschnittenen Glashalteleisten versehen sind, die jeweils einen an den zugeordneten Rahmen­ holmen sich abstützenden Anlageschenkel aufweisen, dessen freies, der ggf. einge­ setzten Glasscheibe zugewandt liegendes Ende mit einem Raststeg versehen ist, der von Rastschenkeln von durch die Aufnahmenut gehaltenen Sicherungsprofilstücken hinter­ griffen ist, die jeweils mit mindestens einem elastisch verformbaren Federsteg versehen sind, dessen freies Ende versetzt zu dem zugeordneten freien Ende des Anlage­ schenkels der Glashalteleiste liegen.
Bei einer aus dem DE 33 00 164 C1 bekannten Fenster, einer Tür oder einer Festvergla­ sung bestehen die Sicherungsprofilstücke aus einem elastisch verformbaren Mate­ rial. Das in die hinterschnittene Aufnahmenut eingesetzte Fußteil des Sicherungsprofilstückes ist an einer Seite mit einer Anschlagstufe und an der anderen Seite mit einem federnden Vorsprung versehen. Der gegenüberliegende Bereich ist als Winkelsteg ausgebildet. In das In­ nere jedes Sicherungsprofilstückes ragt ein federnder Schenkel hinein, der vom Fußteil ausgeht und schräg zum freien Schenkel des Winkelsteges steht. Die Glas­ halteleiste hat einen Verankerungssteg dessen freies Ende als Rastschenkel in Form eines Widerhakens ausgebildet ist. Dieser Widerhaken hintergreift das freie Ende des federnden Schenkels des Sicherungsprofilstückes, wenn die Glashalteleiste in die Endstellung gebracht wurde. Zur Demontage der Glashalteleiste muß mittels eines flachen Werkzeuges der federnde Schenkel so weit verformt werden, daß der Wider­ haken des Raststeges freigegeben wird.
Nachteilig ist bei dieser Ausführung, daß auch die von der Glashalteleiste auf den zugeordneten Holm des Rahmens zu übertragenden Kräfte von dem elastisch ver­ formbaren Sicherungsprofilstücken übertragen werden müssen, so daß die Verbin­ dung zwischen der Aufnahmenut und der Glashalteleiste nicht die notwendige Si­ cherheit bietet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fenster, eine Tür oder eine Festver­ glasung der eingangs näher beschriebenen Art in konstruktiv einfachste r Weise so auszubilden, daß in einfachster Weise die notwendige Sicherheit für die Verbindung zwischen der Aufnahmenut und der Glashalteleiste erzielt wird, und daß eine Tren­ nung der die Lage der Glashalteleiste sichernden Verformungskräfte von den zu übertragenden Kräften zwischen der Aufnahmenut und der Glashalteleiste erfolgt.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem das Sicherungsprofilstück aus einem Klemmelement und einem Halteelement gebildet ist, die rastend miteinander verbun­ den sind, daß das Klemmelement aus zwei Seitenteilen besteht, die über einen Brückensteg miteinander verbunden sind, und daß das Halteelement zwischen den Seitenteilen des Klemmelementes liegt und eine Rastausnehmung aufweist, in die der Brückensteg eingreift.
Durch die Verrastung des Klemmelementes mit dem Halteelement wird eine sichere, formschlüssige Festlegung und Ausrichtung der Glashalteleiste erzielt. Durch die Zweiteiligkeit jedes Sicherungsprofilstückes wird die elastische Wirkung über einen federnden Kunststoff erreicht, während die kraftübertragende Glasleistenhalterung durch das eingesetzte Halteteil erfolgt, welches vorzugsweise aus Metall besteht. Dieses kann beispielsweise aus einem im Strangpreßverfahren hergestelltes Alumi­ niumprofil gefertigt werden. Durch die zweiteilige Ausführung ist die Herstellung we­ sentlich vereinfacht, wobei für das Klemmelement die form- und materialfedernden Eigenschaften ausgenutzt werden können. Da das Halteelement aus Metall besteht, können die Kräfte gefahrlos von der Glashalteleiste über die Halteelemente in den Rahmen abgetragen werden. Da das Halteelement jedes Sicherungsprofilstückes zwischen den Seitenteilen des Klemmelementes liegt, werden in vorteilhafter Weise geringe bauliche Abmessungen erreicht.
Zur Erleichterung des Einsetzens der Sicherungsprofilstücke in die Aufnahmenut des Rahmenprofils ist es zweckmäßig, wenn jedes Klemmelement an der dem Grund der Aufnahmenut zugewandt liegenden Seite wenigstens eine den Nutgrund kontaktie­ renden, kreissegmentförmig ausgebildeten Spannocken aufweist, da das Siche­ rungsprofilstück so weit drehbar ist, daß es über die Betriebslage hinaus in eine der Hinterschneidungen einführbar ist. Außerdem werden zumindest die der Aufnah­ menut zuzuordnenden Teilbereiche des Sicherungsprofilstückes bei einer entspre­ chenden Auslegung des Spannockens verspannt. Die Funktion wird in besonders konstruktiv einfacher Weise dadurch sichergestellt, daß jedes Seitenteil eine sich bis zum Brückensteg erstreckende Aussparung aufweist, die durch den Federsteg und durch ein Teilstück eines Haltesteges begrenzt ist, wobei der Haltesteg mit seinen beiden Enden die Hinterschneidungen der Aufnahmenut hintergreift, und daß an je­ dem Seitenteil an der dem Federsteg abgewandt liegenden Seite ein dem Nutgrund kontaktierender Spannocken angeordnet ist. Durch die Aussparung wird die Beweg­ lichkeit des Federsteges erreicht. Dadurch, daß an jedem Seitenteil jeweils ein Spannocken angeordnet ist, wird das Sicherungsprofilstück an beiden Stirnenden durch den Nutgrund abgestützt, so daß es nicht kippen kann. Zur Unterstützung der Verspannung des Sicherungsprofilstückes ist es vorteilhaft, wenn die Mittellängsachse des Brückensteges gegenüber dem Krümmungsmittelpunkt des Spannockens in Richtung zu den freien Enden der Federstege versetzt ist. Die Mittellängsachse des Brückensteges ist die Drehachse des Klemmelementes. Durch den Versatz zu der Berührungslinie des Spannockens mit dem Grund der Aufnahmenut wird ein Moment erzeugt.
Die Funktion des Halteelementes und die Festlegung in der Aufnahmenut wird be­ sonders einfach, wenn das Halteelement eine Ausnehmung aufweist, die von dem den Raststeg der Glashalteleiste hintergreifenden Rastschenkel und einem Ausleger begrenzt ist, wobei der Ausleger im Bereich des freien, dem Raststeg der Glashal­ teleiste zugeordneten Bereich an der dem Rastschenkel zugeordneten Seite einen Begrenzungssteg aufweist, der an dem freien Rand eines die Hinterschneidung der Aufnahmenut bildenden Winkelsteges des Rahmenprofils anliegt, und daß das Halteteil an der gegenüberliegenden Seite eine Nut aufweist, in der der freie Rand eines die andere Hinterschneidung der Aufnahmenut bildenden Winkelsteges des Rah­ menprofils eingreift. Die der Glashalteleiste abgewandt liegende Seite des Halteele­ mentes wird dadurch im Sinne einer formschlüssigen Verbindung festgelegt. Da das Halteelement mit dem Klemmelement durch den Brückensteg verbunden ist, wird die zwischen dem Begrenzungssteg und dem Ende des Auslegers liegende Fläche ge­ gen die innere Fläche des Winkelsteges gedrückt. Durch den Begrenzungssteg wird außerdem die genaue Lage des Halteelementes zum Rahmen fixiert. Das auf die Glashalteleiste wirkende Kippmoment zur Verriegelung der Glashalteleiste mit dem Halteelement wird noch vergrößert, wenn an dem Halteelement mindestens eine den Anlageschenkel der Glashalteleiste an der dem Raststeg abgewandt liegenden Seite untergreifende Andrückzunge angeformt ist. Die Glashalteleiste wird dann mit erhöhter Kraft gegen den Rastschenkel des Halteelementes gedrückt.
Weitere Kennzeichen und Merkmale einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand von weiteren Unteransprüchen und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungs­ beispiele. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines mit einer Glashalteleiste ausgerüsteten Rahmens einer erfindungsgemäßen Tür, eines Fen­ sters oder einer Festverglasung in einem Schnitt senkrecht zur Rahmenebene,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausfüh­ rungsform und
Fig. 3 einen der Fig. 1 entsprechenden Aufriß.
In den Fig. 1 und 2 ist ein bekanntes Rahmenprofil 10 nur teilweise dar­ gestellt, es wird im wesentlichen nur die Aufnahmenut 11 zur Festlegung einer Glashalteleiste 12 gezeigt. Die Aufnahmenut 11 wird an beiden Sei­ ten durch Winkelstege 13, 14 begrenzt, wodurch Hinterschneidungen gebil­ det werden, um ein noch näher erläutertes Sicherungsprofilstück 15 fest­ zulegen. Das Sicherungsprofilstück 15 ist zweiteilig ausgebildet und besteht aus einem als einstückiges Kunststoffspritzgußteil ausgebilde­ tes Klemmelement 16 und einem einstückigen Halteelement 17, welches aus einem Profilstück besteht, welches von einer im Strangpreßverfah­ ren hergestellten Aluminiumstange abgelängt wurde.
Die Glashalteleiste 12 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel im we­ sentlichen C-förmig ausgebildet, wobei der Mittelsteg an der sichtbaren äußeren Seite liegt. Der in der Darstellung untere Schenkel stützt sich auf der zugeordneten äußeren Fläche des Winkelsteges 13 ab. Dieser Schenkel ist ein Anlageschenkel 18, der an seinem freien Ende mit einem vom Rahmenprofil 10 sich wegerstreckenden Raststeg 19 versehen ist, der gleichzeitig die sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung der Glashal­ teleiste 12 begrenzt. Der Anlageschenkel 18 ist an seiner unteren, dem Rahmenprofil 10 zugewandten Seite mit einer Ausnehmung versehen, so daß die Kontaktfläche mit dem Winkelsteg 13 des Rahmenprofils 10 verhältnis­ mäßig klein ist. Die Glashalteleiste besteht ebenfalls aus einem Metall­ profil, beispielsweise aus Aluminium. Im Gegensatz zu der dargestellten Ausführung könnte die Glashalteleiste auch nach Art eines C-Profils aus­ gebildet sein.
Der Raststeg 19 des Anlageschenkels 18 der Glashalteleiste 12 wird von einem Rastschenkel 20 des Halteelementes 17 hintergriffen. Das Halteele­ ment 17 weist eine maulförmige Öffnung 21 auf, die von dem Rastschenkel 20 und einem weiter sich nach außen erstreckenden Ausleger 22 begrenzt ist. Der Ausleger 22 weist in einem geringen Abstand zu seinem freien Ende einen an der Stirnfläche des Winkelsteges 13 anliegenden Begrenzungs­ steg 23 auf, damit das Sicherungsprofilstück 15 bzw. das Halteelement 17 gegenüber dem Rahmenprofil 10 exakt positioniert ist. Der freie End­ bereich des Auslegers 22 liegt an der Innenfläche des freien Schenkels des Winkelsteges 13 an, wie die Fig. 1 und 2 besonders deutlich zeigen. An der dem Begrenzungssteg 23 abgewandt liegenden Seite ist die Öffnung 21 als Halbkreis 24 ausgebildet. An der dem Begrenzungssteg 23 gegen­ überliegenden Seite weist das Halteelement 17 eine Nut 25 auf, in die der freie Schenkel des Winkelsteges 14 eingreift. An dieser Seite wird das Halteelement 17 formschlüssig am Rahmenprofil 10 festgelegt. Die Fig. 1 und 2 lassen klar erkennen, daß die dem Rahmenprofil 10 zugeordnete Fläche des Halteelementes 17 im Abstand zum Grund der Aufnahmenut 11 liegt.
Das dem Halteelement 17 zugeordnete Klemmelement 16 bewirkt, daß das Halteelement 17 nicht aus der Aufnahmenut 11 herausfällt. Dazu weist das Klemmelement 16 zwei parallel und im Abstand zueinander liegende Seitenteile 26, 27 auf, zwischen denen das Halteelement 17 angeordnet ist. Die Seitenteile 26, 27 weisen jeweils eine Aussparung 28, 29 auf, wodurch zwei in den Innenraum der Glashalteleiste 12 eingreifende Fe­ derstege 30, 31 und zwei in die Aufnahmenut 11 eingreifende Haltestege 32, 33 gebildet werden, die sich über die gesamte Breite des Klemmele­ mentes 16 erstrecken, da dieses an den den Aussparungen 28, 29 gegen­ überliegenden Seite stufenförmig abgesetzt ist. Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß die Haltestege 32, 33 die freien Schenkel der Winkelstege 13, 14 un­ tergreifen. Die Seitenteile 26, 27 sind durch einen Brückensteg 34 mit­ einander verbunden, der in die durch den Halbkreis 24 gebildete Rastaus­ nehmung 35 des Halteelementes 17 eingreift. Der Brückensteg 34 bzw. die Rastausnehmung 35 liegt etwa mittig zwischen den Winkelstegen 13, 14. An jedem Seitenteil 26, 27 des Klemmelementes 16 ist an der dem Grund der Aufnahmenut 11 zugewandten Seite jeweils ein Spannocken 36 angeformt, der sich gegen den Grund der Aufnahmenut 11 abstützt. Unter Ausnutzung der form- und materialfedernden Eigenschaften von Kunststoffen ist das Klemmelement 16 so ausgelegt, daß es im Sinne eines Kraftschlusses in der Aufnahmenut 11 des Rahmenprofils 10 festgelegt ist. Bei den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen liegt die die Mittellängsachse der Spannocken 36 in Richtung zu der der Glashalteleiste 12 gegenüber­ liegenden Seite versetzt zur Mittellängsachse des Brückensteges 34 bzw. zur Mittellängsachse der Rastausnehmung 35, wodurch ein die Verspannung des Klemmelementes 16 begünstigendes Moment erzeugt wird.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Federstege 30, 31 so ausgelegt, daß sie die Innenseite des Mittelsteges der Glashalteleiste bei einer gewissen Verformung der Federstege 30, 31 berühren. Damit die Anpreßkraft so wirkt, daß die Glashalteleiste 12 von dem Sicherungspro­ filstück 15 weg und auf das Rahmenprofil 10 gedrückt wird, sind die freien Enden der Federstege 30, 31 bogenförmig ausgebildet, wobei das Bogenstück sich zu dem dem Rahmenprofil 10 abgewandt liegenden Schenkel der Glashalteleiste 12 erstreckt. Durch diese Ausbildung ist sicherge­ stellt, daß der Raststeg 19 und der Rastschenkel 20 ständig in Eingriff stehen.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 dadurch, daß an dem Klemmelement 16 im Bereich des Brückensteges 34 Andrückzungen 37 angeformt sind, die den freien Rand des Anlageschen­ kels 18 der Glashalteleiste 12 untergreifen, so daß durch die Verformun­ gen der Andrückzungen 37 Rückstellkräfte erzeugt werden, die die Verbin­ dung des Raststeges 19 mit dem Rastschenkel 20 des Halteelementes 17 unterstützen.
Die Darstellungen nach den Fig. 1 und 2 entsprechen einem Schnitt durch den unteren horizontalen Holm eines Fensterrahmens. Der Schnitt durch den oberen horizontalen Holm wäre spiegelbildlich, der Schnitt durch einen vertikalen Holm wäre um 90° geklappt.
Für die Montage wird zunächst das Halteelement 17 mit dem Klemmelement 16 zur Bildung des Sicherungsprofilstückes 15 verbunden. Danach wird das Sicherungsprofilstück 15 in einer entgegen der Darstellung nach den Fig. 1 und 2 entgegen dem Uhrzeigersinn gedrehten Lage in die Aufnehme­ nut 11 eingeschoben, wobei der Begrenzungssteg 23 unterhalb des freien Schenkels des Winkelsteges 13 liegt. Dies ist möglich, da zwischen dem Grund der Aufnahmenut 11 und dem Ausleger 22 ein Abstand vorgesehen und der Spannocken 36 des Klemmelementes 16 kreissegmentförmig ausgebildet ist. Das Sicherungsprofilstück 15 wird dann in Richtung zum Winkelsteg 14 so verschoben, daß der freie Rand in die Nut 25 des Halteelementes 17 eingreift. Sobald der Begrenzungssteg 23 außerhalb der Projektion des freien Schenkels des Winkelsteges 13 liegt, wird das Sicherungs­ profilstück 15 in die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Sicherungslage gedrückt.
Aus den Fig. 1 und 2 ergibt sich, daß die Glashalteleiste durch eine entsprechende Schwenkbewegung um die Längsachse so eingesetzt werden kann, daß der Rastschenkel 20 den Raststeg 19 hintergreift. Die zum Einsetzen notwendige Schwenkbewegung ist auch dann noch möglich, wenn die Glashalteleisten aus einem unregelmäßigen Profil bestehen, da, wie bereits eingangs gesagt, sie an beiden Enden auf Gehrung geschnitten werden. Aus den Fig. 1 und 2 ergibt sich, daß die Glashalteleiste 12 auch dann am Rahmenprofil 10 festgelegt ist, wenn die Glasscheibe noch nicht eingesetzt ist. Dadurch ergibt sich der große Vorteil, daß beim Hersteller von Fenstern oder Türen die Glashalteleisten in jeden Rahmen eingepaßt werden können, so daß sie beim nachträglichen Einsetzen der Glasscheiben nicht vertauscht werden können. Nach dem Einsetzen der Glasscheibe ist das Klemmelement 16 wirkungslos, so daß es entfernt werden kann, obwohl es nicht störend ist, wenn es beibehalten wird. Zur sicheren Festlegung einer Glasscheibe sind die Sicherungsprofilstücke 15 in bestimmten Abständen erforderlich. Es sei noch erwähnt, daß die Abtragung der auf die Glasscheibe wirkenden Kräfte durch das metalli­ sche Halteelement 17 erfolgt.

Claims (11)

1. Fenster, Tür oder Festverglasung mit einer oder mit mehreren durch Glashal­ teleisten an einem Rahmen festgelegten Glasscheiben, wobei die Holme des Rahmens aus Hohlprofilstäben bestehen, die mit jeweils einer Hinterschneidungen aufwei­ senden Aufnahmenut zur Arretierung der beidendig auf Gehrung geschnit­ tenen Glashalteleisten versehen sind, die jeweils einen an den zugeordneten Rahmenhol­ men sich abstützenden Anlageschenkel aufweisen, dessen freies, der ggf. einge­ setzten Glasscheibe zugewandt liegendes Ende mit einem Raststeg versehen ist, der von Rastschenkeln von durch die Aufnahmenut gehaltenen Sicherungsprofil­ stücken hintergriffen ist, die jeweils mit mindestens einem elastisch verformbaren Feder­ steg versehen sind, dessen freies Ende versetzt zum zugeordneten freien Ende des Anlageschenkels der Glashalteleiste liegt, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sicherungsprofilstück (15) aus einem Klemmelement (16) und einem Halteelement (17) gebildet ist, die rastend miteinander verbunden sind, daß das Klemmelement (16) aus zwei Seitenteilen (26, 27) besteht, die über einen Brückensteg (34) miteinander verbunden sind, und daß das Halteelement (17) zwischen den Seitenteilen (26, 27) des Klemmelementes (16) liegt und eine Rastausnehmung (35) aufweist, in die der Brückensteg (34) eingreift.
2. Fenster, Tür oder Festverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß jedes Klemmelement (16) an der dem Grund der Aufnahmenut (11) des Rahmenprofils (10) zugewandt liegenden Seite wenigstens einen den Nutgrund kontaktierenden, kreissegmentförmig ausgebildeten Spannocken (36) aufweist.
3. Fenster, Tür oder Festverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seitenteil (26 bzw. 27) des Klemmelementes (16) eine sich bis zum Brückensteg (34) erstreckende Aussparung (28, 29) aufweist, die durch den Federsteg (30 bzw. 31) und ein Teilstück eines Haltesteges (32 bzw. 33) begrenzt ist, wobei jeder Haltesteg (32 bzw. 33) mit seinen beiden Enden die Hinterschneidungen der Aufnahmenut (11) hintergreift, und daß an jedem Seitenteil (26, 27) an der dem zugeordneten Federsteg (30 bzw. 31) abgewandt liegenden Seite ein den Nutgrund kontaktierender Spannocken (36) angeordnet ist.
4. Fenster, Tür oder Festverglasung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellängsachse des Brückensteges (34) gegen­ über den Mittellängsachsen der Spannocken (36) in Richtung zu den freien Enden der Federstege (30, 31) versetzt ist.
5. Fenster, Tür oder Festverglasung nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückensteg (34) des Klemmelementes (16) bzw. die Rastausnehmung (35) des Halteele­ mentes (17) mittig oder annähernd mittig zwischen Winkelstegen (13, 14), durch die die Hinterschneidungen der Aufnahmenut gebildet sind, des Rahmenprofils liegt.
6. Fenster, Tür oder Festverglasung nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmele­ ment (16) ein einstückiges Kunststofformteil ist.
7. Fenster, Tür oder Festverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Halteelement (17) eine maulförmige Öffnung (21) aufweist, die von dem den Raststeg (19) der Glashalteleiste (12) hintergreifenden Rast­ schenkel (20) und einem Ausleger (22) begrenzt ist, wobei im Bereich des freien, dem Raststeg (19) der Glashalteleiste (12) zugeordneten Bereich und an der dem Rastschenkel (20) zugeordneten Seite ein Begrenzungssteg (23) angeordnet ist, der am freien Rand des Winkelsteges (13) des Rahmenprofils (10) anliegt, und daß das Halteelement (17) an der gegenüberliegenden Seite eine Nut (25) aufweist, in der der freie Rand des Winkelsteges (14) des Rahmenprofils (10) eingreift.
8. Fenster, Tür oder Festverglasung nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmele­ ment (16) mindestens eine einen Anlageschenkel (18) der Glashalteleiste (12) an der dem Raststeg (19) abgewandt liegenden Seite untergreifende Andrück­ zunge (37) aufweist.
9. Fenster, Tür oder Festverglasung nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (17) aus einem im Strangpreßverfahren hergestellten Aluminiumprofil gefertigt ist.
10. Fenster, Tür oder Festverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß jede Glashalteleiste (12) an der der ggfs. eingesetzten Glasscheibe zugewandt liegenden Seite eine durchgehende Öffnung aufweist.
11. Fenster, Tür oder Festverglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß jede Glashalteleiste (12) aus einem Profil mit unregelmäßigem Quer­ schnitt, vorzugsweise aus einem U- oder einem C-Profil gefertigt ist.
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