DE383535C - Elektrolytische Zelle - Google Patents

Elektrolytische Zelle

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DE383535C
DE383535C DEE28277D DEE0028277D DE383535C DE 383535 C DE383535 C DE 383535C DE E28277 D DEE28277 D DE E28277D DE E0028277 D DEE0028277 D DE E0028277D DE 383535 C DE383535 C DE 383535C
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electrolytic cell
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
HERMANN KOELSCH DR
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
HERMANN KOELSCH DR
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. OKTOBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 383535 -KLASSE 12 i GRUPPE
(E 28277 IV\i2i)
ilektrizitäts-Akt-Ges. vorm. Schlickert & Co., Franz Petz und Dr. Hermann Koelsch in Nürnberg.
Elektrolytische Zelle. Zusatz zum Patent 381420,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1922 ab. Längste Dauer: 14. Juni1938.
In dem Zusatzpatent 381420 ist eine Vorrichtung beschrieben, die zur möglichst gleichmäßigen Abführung des Gases aus den Gasfangvorrichtungen der Elektroden dienen soll. Die Vollkappe, durch welche die Gasfangvorrichtung einer Elektrode oben abgeschlossen wird, ist mit einem Gasauslaßrohr versehen, dessen Mündung tiefer liegt wie der Scheitel der Kappe, zu dem Zweck, im Innern der Kappe einen Gasraum zu schaffen. Diese
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Gasauslaßvorrichtung ist syphonartig ausgebildet durch die Anordnung eines am oberen Ende geschlossenen Rohres, das über das obere Ende des Gasauslaßrohres gestülpt ist und mit seinem unteren offenen Ende in. ein oben offenes, unten geschlossenes Rohrstück eintaucht. Durch diese Anordnung wird'der Austrittsweg des Gases verlängert und das Gas zweimal zu einem Wechsel seiner Bewegungsrichtung gezwungen; dies hat zur Folge, daß das Gas gleichmäßiger ■ austritt.' und die Abscheidung des mitgerissenen 'Elektrolyts begünstigt wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine verbesserte Gasauslaßvorrichtung dieser Art. Sie unterscheidet sich von der' 1 eschrifefoerfen in der Hauptsache dadurch, daß nicht das obere, sondern das untere Ende der Vorrichtung syphonartig ausgebildet wird. Es wird nämlich das untere Ende des Gasauslaßrohres, welches unter dem Scheitel der Kappe liegt, mit der Höhlung eines Gefäßes in Verbindung gebracht, dessen öffnung höher liegt wie das untere Ende des Gasauslaßrohres. Diese An-Ordnung ist der älteren nicht nur durch Einfachheit, sondern auch durch bessere Wirkung überlegen.
Ein Ausführungsibeispiel des Erfindungsgegenstandes wird durch die Abb. ι und 2 der Zeichnung veranschaulicht. Abb. 3 dient zur Erläuterung der Wirkungsweise. Die Abb. ι und 2 zeigen eine Ecke der elektrolytischen Zelle in zwei Schnitten; Abb. 1 ist ein Längsschnitt parallel zur Ebene der Elektrodenplatte, Abb. 2 ein Querschnitt.
Über der Kopf kante der Elektrodenplatte 5 ist der rinnenförmig aus Blech gebogene Teil ia auf Stützen 5a befestigt. Er trägt das Diaphragma 3 und über dem Diaphragma die Vollkappe ib, von deren 1 eiden Querwänden die eine, 2b, sichtbar ist. 8 ist das in die Vollkappe J b eingesetzte ■· Gasauslaßrohr; - es durchsetzt das Diaphragma 3 und eine öffnung 14 des Teiles 1 a. 17 ist der schräge Boden einer Kammer der ■ Tauchglocke 23: das Gasauslaßrohr 8 tritt durch eine öffnung 18 des Bodens in die Kammer ein. ·
Erfindungsgemäß ist nun ein Gefäß 24 so angeordnet, daß das Gasauslaßrohr 8 mit seinem unteren Ende in die Höhlung des Gefäßes eintaucht, ohne seinen Boden zu berühren. Die Öffnung 24,, des Gefäßes 24 liegt demnach höher wie das untere Ende des Gasauslaßrohres 8.
Für die Erläuterung der Wirkungsweise dieser Vorrichtung mögen zwei Fälle unterschieden werden. Im ersten Falle liege, wie in Abb. 1 gezeichnet ist, das obere Ende des Gasauslaßrohres 8 immer unter dem Elektrolytspiegel e in der Tauchglocke, im zweiten Falle soll es aus dem Elektrolyt herausragen.
Wenn anfänglich die ganze aus Diaphragma und Abschlußkappe bestehende Gasfangvorrichtung mit Elektrolyt gefüllt ist, so sam-,TOeIt sich bei beginnender Gasentwicklung das Gas zunächst unter dem Scheitel des Teiles ia an. ' μ Dabei: ' sinktV der Elektrolytspiegel im •Iiinern der' Gasfangvorrichtung zunächst bis zur öffnung 24a des Gefäßes 24 und dann ,,weiter bis zum inneren Ende des Gasauslaßrohres 8. Dieser in Abb. 1 mit E bezeichnete Spiegel bleibt dann im ersten der oben angegebenen Fälle dauernd erhalten. Das weiterhin entwickelte Gas tritt unten in das Gasauslaßrohr 8 ein und gelangt durch das Rohr in die Tauchglocke 23.
Im zweiten Falle verläuft der Vorgang anders von dem Augenblicke ab, in dem der Elektrolytspiegel E bis zur öffnung 24a des Gefäßes 24 gesunken ist. Bei weiterer Gasentwicklung sinkt der Spiegel E außerhalb des Gefäßes 24 schneller wie innerhalb des Gefäßes und im Innern des Rohres 8 steigt die Flüssigkeitssäule. Ein vorläufiger Dauerzustand tritt ein, wenn der Elektrolytspiegel innerhalb des Gefäßes 24 bis zum inneren Ende des Rohres 8 gesunken ist. Diesen Zustand veranschaulicht Abb. 3. Die Druckhöhe innerhalb des Rohres 8, A1, ist dabei gleich der Druckhöhe außerhalb des Rohres, 90, h2. Wenn nun die Flüssigkeit in dem Rohre 8 verdunstet oder von den aufsteigenden Gasblasen nach und nach mit fortgerissen wird, sinkt der Spiegel im Rohr 8, und um ebensoviel hebt sich der Spiegel E. Das geht so lange weiter, bis der Spiegel E die Öffnung 24a des Gefäßes 24 erreicht. Wenn dies eintritt, Avird das Gefäß 24 durch den einlaufenr den Elektrolyt gefüllt, der Spiegel innerhalb des Rohres 8 stellt sich auf die Höhe des äußeren Spiegels e ein, und das Spiel kann wieder von vorne beginnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrolytische Zelle nach dem Zusatz- i°5 patent 381420, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Auslaßrohres (8) der Gasfangvorrichtungen der Elektroden mit der Höhlung eines Gefäßes (24) in Verbindung steht, dessen öffnung (24,,") no über dem unteren Ende des Gasauslaßrohres (8) liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE28277D 1922-07-06 1922-07-06 Elektrolytische Zelle Expired DE383535C (de)

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