DE3832095C2 - Widerstandsschweißverfahren für Werkstücke mit hohem Schlankheitsgrad - Google Patents
Widerstandsschweißverfahren für Werkstücke mit hohem SchlankheitsgradInfo
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Description
Das Verschweißen von Behältern oder Gehäusen, beispielsweise
das Verbinden von Gehäuserahmen mit zugehörigem Boden und
Deckel, kann durch Widerstandsschweißen bewerkstelligt werden.
Im allgemeinen wird hierbei das Rollnahtschweißen oder Punkt
schweißen angewendet. Hierbei kann an den zu verbindenden
Einzelteilen des Werkstückes ein sog. Bördelbund ausgeformt
werden, an dem die zwei Schweißelektroden ansetzen und die
Verbindung herstellen. In diesem Fall sind die beiden Schweiß
elektroden relativ dicht zusammen, da hierbei lediglich zwei
Werkstückpartien mit geringer Materialstärke verbunden werden.
Soll nun aus Gründen des Packungsverhältnisses und des
Nutzungsgrades eines Werkstückes dieser Bördelbund vermieden
werden, so ist das Rollnahtschweißen einzusetzen. Über das Rad
der Schweißelektrode werden entweder eine Vielzahl von hinter
einander gesetzten Punktschweißverbindungen oder eine konti
nuierliche Schweißnaht erzeugt. Der zweite Elektrodenanschluß
ist in diesem Fall am gegenüberliegenden Teil des Werkstückes
angebracht. Ist nun zum einen beabsichtigt, ein Gehäuse in
einem Arbeitsgang komplett zu verschweißen und zum anderen
Materialien einzusetzen, deren Materialeigenschaften bezüglich
der Wärmeausdehnung bestimmten Anforderungen entsprechen, so
stoßen die bisher genannten Verfahrensweisen an ihre Grenzen.
Das Rollnahtschweißen erfordert mehrere Arbeitsschritte und
die Oberflächenqualität der erwähnten Materialien verschlech
tert sich wesentlich an den Berührungsstellen des Rollrades
der Schweißelektrode. Aus diesen Gründen wird ein langläufig
als Komplettschweißen bekanntes Verfahren verwendet, bei dem
zwei Schweißelektroden gegenüberliegend an einem aus mehreren
Einzelteilen bestehenden Werkstück angreifen, die Einzelteile
durch eine bestimmte Kraft aneinanderdrücken und durch einen
Stromimpuls die Widerstandsschweißverbindungen hergestellt
werden. Diese Widerstandsverschweißung ist genau genommen
durch die nötige Andruckkraft eine Widerstandspreßschweißung.
Ein derartiges Verfahren stößt ebenfalls an seine Grenzen,
wenn die oben bereits erwähnten Werkstoffe mit besonderen
Wärmeausdehnungseigenschaften verwendet werden. Derartige
Stoffe haben in der Regel eine sehr geringe elektrische Leit
fähigkeit. Dies führt verbunden mit einer schlanken Konstruk
tion bei einer Komplettschweißung zu Überhitzungen und Insta
bilitäten des Materials. Zur Charakterisierung eines Werk
stückes wird ein Schlankheitsgrad definiert, der bei den hier
betrachteten Hohlkörpern, die durch Verschweißen entstehen,
das Verhältnis zwischen der Höhe eines Körpers und dessen
Wandstärke angibt. Das Wesentliche ist hierbei, daß die beiden
Schweißelektroden weit auseinanderstehen, wenn sie von oben
und unten das Werkstück kontaktieren. Somit muß der Strom des
Schweißimpulses eine lange Wegstrecke durch das Werkstück
Zurücklegen und sorgt neben der gewünschten Erwärmung an den
Verbindungszonen für eine schädliche Erwärmung an inneren
Partien des Werkstückes.
Im Stand der Technik sind verschiedenartigste Schweißverfahren
bekannt. So werden beispielsweise durch die deutschen Offenle
gungsschriften DE 22 19 333 und DE 36 07 394 Schweißverfahren be
schrieben. Die erstgenannte Offenlegungsschrift offenbart ein
Verfahren zur Verbindung zweier Bleche durch elektrisches
Widerstandsschweißen, wobei die Bleche senkrecht zueinander
positioniert sind. Die zweitgenannte Offenlegungsschrift
betrifft das Rollnahtschweißen, wobei die Rollenelektroden
unterschiedlich gestaltet sind, die Rollenelektroden ständig
an ihrem Umfang während des Schweißvorganges besäumt werden
und die Schweißnaht zusätzlich in Schweißrichtung vor- und
rücklaufend ständig gekühlt wird.
Eine allgemeine Literaturstelle zum Widerstandsschweißen ist:
L.Pfeifer, "Fachkunde des Widerstandsschweißens", Verlag
W. Girardet - Essen, 1969, Seiten 22 bis 25. Hierin werden
verschiedene Vorgänge oder Vorbereitungen zum Schweißen
beschrieben. Dazu gehören insbesondere die Werkstückvor
bereitung, Punktabstände, Randabstände, Anordnungen oder auch
Buckelanordnungen zum Schweißen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
bereitzustellen, mit dem Werkstücke mit hohem Schlankheits
grad in einem Arbeitsgang durch Widerstandsschweißen ohne Be
schädigung der Oberfläche an den Kontaktstellen mit den
Schweißelektroden und ohne schädliche Erwärmung verschweißt
werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil
des Anspruches 1 wiedergegeben.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß ein Wider
standsschweißverfahren, mit dem Werkstücke mit hohem Schlank
heitsgrad in einem Arbeitsgang komplett verschweißt werden
können, durch gezielte Beeinflussung des Stromflusses während
der Verschweißung derart verbessert werden kann, daß weder
Überhitzungen im Werkstück, noch Beschädigungen an der Ober
fläche auftreten. Die gezielte Beeinflussung des Stromflusses
besteht in der Anbringung von elektrisch gut leitenden Mitteln
am Werkstück, womit die den Verbindungszonen benachbarten Be
reiche des Werkstückes verbunden werden. Dies führt zu einem
bevorzugten Stromfluß durch die elektrisch gut leitenden
Mittel und reduziert den Stromfluß durch den Teil des Werk
stückes, der, vorgegeben durch die Konstruktion mit hohem
Schlankheitsgrad, eigentlich den Strom übertragen müßte. Dies
führt zu einer wesentlich geringeren Erwärmung des Werkstückes
an den Stellen, an denen zwangsläufig der Schweißstrom geführt
werden muß, aber keinerlei Verschweißungen getätigt werden
müssen. Damit sind erfindungsgemäß qualitativ hochwertige
Widerstandsverschweißungen an Werkstücken durchführbar, deren
charakteristische Konstruktion mit hohem Schlankheitsgrad eine
relativ große Distanz zwischen den Schweißelektroden und damit
eine relativ lange Strecke des Schweißstromes innerhalb des
Werkstückes vorgeben. Die hier zum Einsatz kommenden Mittel
können verschiedenster Art sein, wobei kein Kurzschluß zwischen
den Schweißelektroden oder den Verbindungszonen hergestellt
werden darf und die Mittel sich in ihrer Leitfähigkeit wesent
lich von der Leitfähigkeit des Grundmateriales des Werkstückes
absetzen müssen. Die zweckmäßige konstruktive Auslegung bezüg
lich des Materiales und der stromführenden Querschnittsfläche
ist für den Fachmann leicht durchführbar. Als Mittel zur Er
höhung der elektrischen Leitfähigkeit des Werkstückes wären
beispielsweise mechanisch am Werkstück kontaktierte und
parallel zum Stromfluß geschaltete Stromführungen mit hoher
Leitfähigkeit denkbar.
Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung sieht als Mittel
zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit des Werkstückes
eine Metallschicht vor, die mindestens einseitig auf das Werk
stück aufgebracht wird. Sie sollte mindestens den zehnfachen
Wert der Leitfähigkeit des Grundwerkstoffes besitzen, um mit
einer geringen Schichtdicke der Metallschicht auszukommen.
Die Metallschicht kann vorzugsweise galvanisch aufgebracht
werden, wobei das Werkstück keinen nachteiligen Wärmebe
lastungen unterworfen werden muß.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die
Metallschicht durch Plattierung auf das Werkstück aufgebracht
wird. Damit ist eine relativ einfache Herstellungsweise, bei
spielsweise durch Walzplattierung, möglich.
Zur Optimierung von elektrischer Leitfähigkeit, Schichtdicke
der Metallschicht und Materialkosten ist der Einsatz von
Kupfer für die Herstellung der Metallschicht besonders vor
teilhaft.
Die Werkstücke werden an den Verbindungszonen zumindest ein
seitig mit einem Schweißbuckel ausgeformt. Diese an sich be
kannte konstruktive Ausgestaltung führt in Verbindung mit
einer durch die Schweißelektrode aufgebrachten Andruckkraft
während der Verschweißung zu einer mechanisch tragfähigen und
hermetisch dichten Verbindung.
Im folgenden wird anhand von zwei schematischen Figuren ein
Ausführungsbeispiel beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Stecker mit Steckerstiften und Zuleitung.
Fig. 2 zeigt die teilweise geschnittene Seitenansicht des
Steckers.
In der Fig. 1 ist ein Stecker dargestellt, von dem der Boden
2 und die Stifte 9, sowie die Zuleitung 8 sichtbar sind.
Dieser Stecker beinhaltet elektronische Bauteile, die in der
Regel von der Außenatmosphäre hermetisch abgeschlossen sind.
Der Stecker wird durch den umlaufenden Gehäuserahmen 1, dessen
Wandstärke durch die umlaufende gestrichelte Linie angedeutet
ist, den Boden 2 und den hier nicht erkennbaren Deckel 3 durch
Widerstandsverschweißen hergestellt.
In der Fig. 2 sind die Teile eines Steckers, wie Zuleitung 8,
Gehäuserahmen 1, Boden 2, Deckel 3 und Stifte 9 sichtbar. Die
für das Widerstandsschweißverfahren am Gehäuse kontaktierten
Schweißelektroden 5 sind in einiger Entfernung von Boden 2 und
Deckel 3 angedeutet. In dem geschnitten dargestellten Bereich
sind neben Gehäuserahmen 1, Boden 2 und Deckel 3 eine an der
Innenseite des Gehäuserahmens 1 angebrachte Metallschicht 4,
bestehend aus Kupfer, ein bzw. zwei umlaufende Schweißbuckel 7
und die zwei entsprechenden Verbindungszonen 6 schematisch
dargestellt. Die an die konstruktive Auslegung angelehnte
genaue Bezeichnung dieses Schweißverfahrens wäre Ringbuckel
schweißen. Das eingesetzte Widerstandsschweißverfahren wird in
der Regel mit einer durch die Schweißelektroden 5 aufgebrach
ten Andruckkraft durchgeführt, wobei der Schweißbuckel 7
während des Schweißstromimpulses und der Erhitzung an den Ver
bindungszonen 6 plastisch verformt werden kann. Es entsteht
eine mechanisch tragende und hermetisch dichte, insbesondere
vakuumdichte, Verbindung. Dies ist für die Herstellung von
evakuierten oder mit Edelgas gefüllten Steckern notwendig.
Die Nachteile des Rollnahtschweißens werden hier sämtlichst
vermieden. Die Abnützung der Schweißelektroden 5 ist minimal,
ein Bördelbund, der das Volumen des Steckers vergrößert, ist
nicht vorhanden und die Verschweißung ist in einem Arbeits
gang für Boden 2 und Deckel 3 durchführbar. Aus diesem Grund
kann von einer Komplettschweißung geredet werden.
Der im linken Teil der Fig. 2 geschnitten dargestellte Ge
häuserahmen 1 ist durch seine Form stellvertretend für den
hohen Schlankheitsgrad des Werkstückes. Das Verhältnis
zwischen Höhe und Breite ist derart hoch, daß die Führung des
Schweißstromes über eine große Entfernung zwangsläufig vor
gegeben ist. Beim heute üblichen Einsatz von Eisenlegierungen
mit besonderer Wärmeausdehnungscharakteristik, beispielsweise
Werkstoffen wie Vakon (siehe Stahleisenliste, Werkstoff Nr.
1.3981 - X50 NiCo 29/18) sind Leitfähigkeitswerte von 1 bis
maximal 2 Sm/mm² vorhanden. Dies führt zu einer unerwünscht
hohen Erwärmung beim Verschweißen, was sich nachteilig auf
eingeglaste Stiftdurchführungen auswirkt und eine Wölbung des
Gehäuserahmens 1 zur Folge haben kann. Einen Werkstoff mit
höherer Leitfähigkeit zu verwenden, würde unter Umständen die
notwendige Erwärmung in den Verbindungszonen 6 nicht gewähr
leisten. Aus diesen Gründen ist an der Innenseite des Gehäuse
rahmens 1 eine Metallschicht 4 aus Kupfer aufgebracht, die die
Bereiche des Gehäuserahmens 1, die an die Verbindungszonen 6
angrenzen, verbindet. Diese Metallschicht 4 aus Kupfer kann
relativ dünn ausgelegt sein, da die Leitfähigkeit von Kupfer
(ca. 56 Sm/mm²) wesentlich höher ist, als die des Grundwerk
stoffes. Damit ist die gesamte Leitfähigkeit des Gehäuserahmens
1 in den Bereichen, in denen nicht geschweißt wird, mindestens
verdoppelt worden. Durch diese Konstruktion wird der Schweiß
strom über die Verbindungszonen 6 geleitet, umgeht aber im
wesentlichen die relativ lange Strecke zwischen den beiden
Verbindungszonen 6 auf dem Weg über die Metallschicht 4. Somit
tritt die unerwünschte Erwärmung des Gehäuserahmens 1 nicht
auf. Aus Versuchen hat sich ergeben, daß die während der Ver
schweißung auftretende Temperatur im Gehäuserahmen 1 von ca.
265°C auf ca. 170°C verringert werden kann. Gleichzeitig hat
sich die Temperatur im Boden 2 von ca. 120°C auf ca. 80°
erniedrigt.
Durch diese gezielte Führung des Schweißstromes lassen sich die
Parameter der Widerstandspreßschweißung, im vorliegenden Fall
für das Ringbuckelschweißen, zum Teil über früher bestehende
Grenzen hinaus vorteilhaft verändern. So kann z. B. mit einem
höheren Strom als beim Rollnahtschweißen gearbeitet werden. Die
Verschweißung mittels eines Stromimpulses und eines Arbeits
ganges geschieht unter geringerer Wärmebelastung des Werk
stückes und in sehr viel kürzerer Zeit. Das Material der
Schweißelektroden ist in der Regel Kupfer. Die verwendete
Andruckkraft bei der Verschweißung eines Gehäuses mit den Daten
für Länge/Breite/Höhe = 29 mm/15 mm/9 mm beträgt ca. 8000 N.
Claims (6)
1. Widerstandsschweißverfahren für Werkstücke mit hohem Schlank
heitsgrad, insbesondere zum kompletten Verschweißen von Ge
häuserahmen (1) mit Boden (2) und Deckel (3) in einem Arbeits
gang,
gekennzeichnet durch
den Einsatz von Mitteln zur Erhöhung der elektrischen Leit
fähigkeit des Werkstückes, wobei die Mittel in Richtung des
Stromflusses am Werkstück angebracht werden und die an Ver
bindungszonen (6) oder Schweißelektroden (5) angrenzenden
Bereiche des Werkstückes verbinden.
2. Widerstandsschweißverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Mittel zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit des
Werkstückes eine mindestens einseitig auf das Werkstück aufge
brachte Metallschicht (4) verwendet wird, wobei die Leitfähig
keit der Metallschicht (4) mindestens den zehnfachen Wert der
Leitfähigkeit des Grundwerkstoffes besitzt.
3. Widerstandsschweißverfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallschicht (4) galvanisch aufgebracht wird.
4. Widerstandsschweißverfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallschicht (4) durch Plattierung auf dem Werkstück
aufgebracht wird.
5. Widerstandsschweißverfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallschicht (4) aus Kupfer hergestellt wird.
6. Widerstandsschweißverfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkstücke an der Verbindungszone (6) zumindest ein
seitig mit einem Schweißbuckel (7) ausgeformt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883832095 DE3832095C2 (de) | 1988-09-21 | 1988-09-21 | Widerstandsschweißverfahren für Werkstücke mit hohem Schlankheitsgrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883832095 DE3832095C2 (de) | 1988-09-21 | 1988-09-21 | Widerstandsschweißverfahren für Werkstücke mit hohem Schlankheitsgrad |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3832095A1 DE3832095A1 (de) | 1990-04-05 |
| DE3832095C2 true DE3832095C2 (de) | 1997-04-30 |
Family
ID=6363433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883832095 Expired - Fee Related DE3832095C2 (de) | 1988-09-21 | 1988-09-21 | Widerstandsschweißverfahren für Werkstücke mit hohem Schlankheitsgrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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1988
- 1988-09-21 DE DE19883832095 patent/DE3832095C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
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| DE3832095A1 (de) | 1990-04-05 |
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