DE38240C - Feststellvorrichtung an Operationsstühlen - Google Patents

Feststellvorrichtung an Operationsstühlen

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Publication number
DE38240C
DE38240C DENDAT38240D DE38240DA DE38240C DE 38240 C DE38240 C DE 38240C DE NDAT38240 D DENDAT38240 D DE NDAT38240D DE 38240D A DE38240D A DE 38240DA DE 38240 C DE38240 C DE 38240C
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DE
Germany
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screw
cone
brake shoes
spindle
locking device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38240D
Other languages
English (en)
Original Assignee
~A. schwartz in Hamburg, Lager strafse 29
Publication of DE38240C publication Critical patent/DE38240C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/02Chairs with means to adjust position of patient; Controls therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1886 ab.
Die Neuerungen betreffen die Vorrichtungen zum Heben und Senken des Sitzes an Operationsstühlen, besonders für zahnärztliche Zwecke. Das in den Böcken d senkrecht verschiebbare Gestell b, welches den schwingenden Sitz f trägt, ist mil einer Mutter α fest verbunden, welche die steilgängige Schraubenspindel g umgreift, Fig. 2 und 3. Das untere Ende gl der letzteren, das die Form eines Kegels hat, ruht auf einer im Zwischenstück h drehbaren Schraube c; auf den Konus gl wirken die Bremsbacken e, Fig. 2, 6 und 7, und zwar in der Weise, dafs der Konus gl durch das Eigengewicht der Spindel und die darauf ruhende Last fest in die Bremsbacken hineingeprefst wird, welche in einer gleichfalls konischen Bohrung der Büchse h1 liegen. In der Ruhelage wird also die Spindel g an jeder Drehung und folglich das in den Böcken d geführte Gestell b am Niedersinken gehindert.
Soll der Sitz f niedergelassen werden, so mufs man die Schraubenspindel g anheben, damit sie von den Bremsbacken frei wird und sich drehen kann. Dies geschieht durch Seitwärtsverschiebung des Hebels c2.'
Derselbe ist nämlich auf der Schraube c drehbar und greift mittelst des Stiftes c3 in eine der Bohrungen, welche sich auf der mit der Schraube c starr verbundenen Scheibe c1 befinden. Schiebt man also den Hebel c2 entgegen der Wirkung der Feder c4 (s. Fig. 5) zur Seite, so zieht man damit die Schraube c an und hebt folglich die Schraubenspindel g in die Höhe. Ein am Konus g1 befindlicher Rand g2 hebt dabei die Bremsbacken e etwas hoch, so dafs sie in der konischen Bohrung der Büchse h1 aus einander gehen und den Konus g1 fre.i lassen.
Mittelst des Stiftes c3 und der verschiedenen Bohrungen der Scheibe c1 läfst sich der Ausschlag· des Hebels c2 und folglich der Drehungsgrad der Schraube c beliebig einstellen.
Zum Heben des Sitzes f dient der Fufshebel k, welcher durch das Gelenk i mit dem Hebel I verbunden ist. An letzterem sitzt eine Sperrklinke m, welche durch die Feder q gegen die am Gleitstück b befindliche Zahnstange η gedrückt wird; sie kann aber erst, nachdem sie bis zu einer gewissen Höhe gehoben ist, in deren Zähne eingreifen, weil bis zu dieser Höhe eine Stange ο geführt ist, die zwischen Zahnstange und Klinke liegt. Hat die Klinke m diese Höhe erreicht, dann greift sie in die Zahnstange η ein und das Gestell b hebt sich folglich unter dem vom Fufs auf den Hebel k ausgeübten Druck; die damit etwas angehobene Schraubenspindel g kann sich dann auch drehen, weil ihr Konus in der oben beschriebenen Weise von den Bremsbacken frei kommt. Hört der Druck auf den Hebel k auf, so zieht die Feder ρ den Klinkhebel / wieder herunter; gleichzeitig aber drückt das Gewicht des Sitzes f den Spindelkonus gl zwischen die Backen e fest hinein und bremst damit die Spindel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Operationsstühlen die Anordnung der Schraubenspindel g, welche von der im Gestell drehbaren Schraubenspindel c ' getragen wird und sich in der am Stuhlsitzgestell befestigten Mutter α drehen kann, und des an g befindlichen Konus g1 in Verbindung mit den in der konischen Büchse h1 gelagerten Bremsbacken e mit Flantsch g* zum Arretiren des Stuhlsitzes in jeder gewünschten Höhe, indem durch Anziehen der Schraube c die Bremsbacken e mittelst des Flantsches g2 gelockert werden, so dafs nunmehr eine Drehung von g in der Mutter α bezw. eine Auf- oder Niederbewegung des Stuhlsitzes möglich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38240D Feststellvorrichtung an Operationsstühlen Expired - Lifetime DE38240C (de)

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DE (1) DE38240C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2785737A (en) * 1952-04-07 1957-03-19 Ritter Co Inc Footrest

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2785737A (en) * 1952-04-07 1957-03-19 Ritter Co Inc Footrest

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