DE3783243T2 - Elektrische registrierkasse. - Google Patents

Elektrische registrierkasse.

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DE3783243T2 DE8787102451T DE3783243T DE3783243T2 DE 3783243 T2 DE3783243 T2 DE 3783243T2 DE 8787102451 T DE8787102451 T DE 8787102451T DE 3783243 T DE3783243 T DE 3783243T DE 3783243 T2 DE3783243 T2 DE 3783243T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektronische Registrierkasse (im folgenden als "ECR" bezeichnet) und insbesondere eine durch verschiedene Bediener (im folgenden als "Kassierer" bezeichnet) über verschiedene Zeitdauern bediente ECR.
  • In vielen Ländern ist es zur Feststellung der Verantwortlichkeit für die Bedienung einer ECR und zur strengen Ereigniskontrolle von wesentlicher Bedeutung, den Kassierer, der über bestimmte Zeitdauern die Verantwortung für die ECR trägt, zu registrieren und identifizieren. Zu diesem Zweck sind einige herkömmliche ECR so aufgebaut, daß sie die sie bedienenden Kassierer identifizieren können. Beispiele zur Identifizierung eines Kassierers sind:
  • 1) Bei jeder Benutzung der ECR wird dem Kassierer ein Schlüssel ausgehändigt, so daß die ECR nicht ohne Einführung des Schlüssels bedient werden kann.
  • 2) Verschiedene Schlüssel werden verschiedenen Kassierern ausgehändigt. Die ECR unterscheidet zur Identifikation der bedienenden Kassierer die Konfigurationen der Schlüssel.
  • 3) Eine gegenseitig verriegelnde Schlüsselvorrichtung wird zur Identifizierung der bedienenden Kassierer verwendet, bei der ein verriegelter Schlüssel durch Bedienen eines weiteren Schlüssels, der zur Identifikation des Kassierers bedient wird, freigegeben wird.
  • 4) Verschiedenen Kassierern werden jeweils verschiedene Codierungen zugeordnet, so daß die Kassierer durch die von ihnen in die ECR eingegebenen Codierungen identifiziert werden können.
  • Zur Identifizierung eines Kassierers bei den oben beschriebenen herkömmlichen ECRs sind die Namen aller die ECR bedienenden Kassierer und die Daten über auszuführende Funktionen vorab im Speicher des ECR gespeichert, und wenn der Schlüssel oder die Codierung des Kassierers eingegeben wird, wird die für die Bedienung der ECR durch den Kassierer benötigte Information gemäß dem eingegebenen Schlüssel oder der eingegebenen Codierung ausgelesen.
  • Die oben beschriebenen Kassiereridentifizierungsverfahren (1) bis (4) weisen die folgenden Nachteile auf: Die den Kassierern zugewiesenen Schlüssel oder Codierungen beinhalten keine Information bezüglich der jeweiligen Kassierer. Daher kann nicht festgestellt werden, ob die den Schlüssel oder die Codierung verwendende Person der echte Kassierer, dem der Schlüssel bzw. die Codierung zugewiesen wurden ist. Dementsprechend gibt es bei Diebstahl des Schlüssels oder der Codierung kein wirksames Verfahren zur Vermeidung der Bedienung der ECR durch eine unbefugte Person. Ferner können die oben beschriebenen Verfahren zu der Schwierigkeit führen, daß ein Kassierer die ECR während einer Zeitperiode bedient, die nicht der ihm zugewiesenen entspricht.
  • Eine elektronische Registrierkasse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus US-A 4 245 311 bekannt. Diese bekannte Registrierkasse weist Alarmmittel auf, welche dem Bediener die Bedienung der Registrierkasse nur dann erlauben, wenn die Zeitbestimmungsmittel bestimmt haben, daß die durch die Anzeigemittel angezeigte Zeit innerhalb des aus dem Speicher durch die Lesemittel ausgelesenen Betriebsfähigkeitszeitraums liegt.
  • EP-A-0 122 244 beschreibt ein Schloßsystem für Räume, bei dem die Schlüssel von Karten gebildet werden, welche zumindest die Zeitdauern, während derer das Schloß durch die Karte bedient werden kann, sowie Identifikationsdaten speichern. Identifikationsdaten werden vorab auch im Speicher des Schlosses aufgezeichnet.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Vermeidung der oben beschriebenen Schwierigkeiten, welche bei einer herkömmlichen Registrierkasse auftreten.
  • Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Registrierkasse gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Auf den Zeichnungen ist bzw. sind
  • Fig. 1 und 2 Flußdiagramme, die den Betrieb einer erfindungsgemäßen elektronischen Registrierkasse darstellen,
  • Fig. 3 ein Blockschaltbild, das die elektrische Anordnung einer erfindungsgemäßen elektronischen Registrierkasse darstellt,
  • Fig. 4 eine Außenansicht der in Fig. 3 dargestellten Tastatur,
  • Fig. 5 ein erläuterndes Schaubild, das die Speicherbeeiche eines in Fig. 3 gezeigten RAM darstellt,
  • Fig. 6 ein erläuterndes Schaubild, das ein Beispiel des Datenformats einer erfindungsgemäß verwendeten Kassiererkarte darstellt,
  • Fig. 7a) und 7b) erläuternde Schaubilder, die Beispiele eines Passwortnummereingabevorgangs zeigen, und
  • Fig. 8 ein erläuterndes Schaubild, das ein Beispiel einer durch die erfindungsgemäße elektronische Registrierkasse erstellte Quittung zeigt.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist eine CPU 1 mit einem Kartenleser 2, einer Tastatur 3, einer Zeitmeßschaltung 4, einer Anzeigeeinheit 5, einem Drucker 6, einem ROM 7 und einem RAN 8 verbunden. Der Kartenleser 2 arbeitet so, daß er Kartendaten von einer Kassiererkarte, welche formatierte Kassiererdaten aufweist, liest. Ein Beispiel für das Format ist in Fig. 6 gezeigt. In Fig. 6 enthalten die Kassiererdaten eine vertrauliche Passwortnummer, eine Betriebsfähigkeitszeitdauer in Form einer Startzeit und einer Endzeit, sowie den Namen eines Kassierers. Die Tastatur 3 wird entweder zur Eingabe der vertraulichen Passwortnummer verwendet, wenn der Kassierer die ECR bedient, oder während des Verkaufs von Waren zur Eingabe von Gelddaten, und weist eine Anzahl von Tasten, wie in Fig. 4 gezeigt, auf. Die Zeitmeßschaltung 4 mißt die aktuelle Zeit. Die Anzeigeeinheit 5 zeigt Abteilungscodes und PLU-Preisnachschlag-Codes an, die bei der Registrierung von Warenverkäufen eingegeben werden, und zeigt Wareneinzelpreise bzw. die Gesamtsumme der Transaktion an. Der Drucker 6 wird zum Drucken und zur Ausgabe einer wie in Fig. 8 gezeigten Quittung verwendet. Der ROM 7 speichert die Betriebsprogramme der CPU 1, die entsprechend den Flußdiagrammen der Fig. 1 und 2 vorbereitet sind. Der RAM 8 weist einen wie in Fig. 5 gezeigten Speicherbereich auf.
  • Fig. 4 gibt das äußere Erscheinungsbild der in Fig. 3 gezeigten Tastatur 3 wieder. Wie in Fig. 4 dargestellt, weist die Tastatur einen Kassiererkarteneinführungsschlitz 21 zur Aufnahme der Kassiererkarte auf, wobei diese hierdurch in den Kartenleser 2 eingeführt wird. Ein Betriebsartenwechselschalter 31, Abteilungstasten 32, ein Zehnertastaturfeld 33, eine Löschtaste 34, eine PLU-Taste 35, eine Trust-Taste 36, eine Kredittaste 37, eine Zwischensummentaste 38 und eine Barzahlungsgesamtsummentaste 39 sind auf der Tastatur 3 vorgesehen.
  • Die Betriebsartenwechseltaste 31 wird zur Auswahl der gewünschten Betriebsart verwendet. Die Abteilungstasten 32 werden zur Eingabe der Abteilungscodes der Waren verwendet. Das Zehnertastenfeld 33 wird zur Eingabe von Warencodes (PLU-Codes) oder numerischer Daten, wie etwa der Anzahl der Waren, verwendet. Die PLU-Taste 35 wird verwendet, um anzuzeigen, daß die unmittelbar vor der Bedienung der PLU-Taste eingegebenen numerischen Daten einen PLU-Code darstellen. Die Bargeld/Gesamtsummentaste 39 wird zur Anzeige der Gesamtsumme einer Verkaufstransaktion verwendet, und gibt auch an, daß die beim Betrieb der ECR durch den Kassierer eingegebenen numerischen Daten die Passwortnummer darstellen. Dieser Vorgang wird im folgenden unter bezug auf Fig. 7(a) und 7(b) erläutert.
  • Fig. 5 zeigt einen Speicherbereich im RAM 8 der Fig. 3. Der Speicherbereich enthält einen ECR-Datenbereich 81, einen Kartenlesepuffer 82, einen Registrierpuffer 83 und einen Arbeitsbereich 84 auf.
  • Der ECR-Datenbereich 81 speichert von Abteilungstabulatoren, einem Kassierertabulator, Funktionstabulatoren usw. gelieferte Daten. Der Kartenlesepuffer 82 stellt einen Bereich zum Speicher der aus der Kassiererkarte ausgelesenen Daten dar; d. h., die vertrauliche Passwortnummer, die Startzeit, die Endzeit und der Name des Kassierers werden in diesem Bereich gespeichert. Der Registrierungspuffer 83 stellt einen Bereich zum Speichern der Daten dar, die durch das Zehnertastaturenfeld 33 eingegeben werden. Der Arbeitsbereich 84 stellt einen Bereich zur vorübergehenden Speicherung verschiedener Betriebsdaten dar.
  • Fig. 6 zeigt ein Beispiel des Datenformats der Kassiererkarte, die bei einer Ausführungsform der Erfindung verwendet wird. Wie dort gezeigt, sind die vertrauliche Passwortnummer, die Startzeit, die Endzeit und der Name des Kassierers auf der Kassiererkarte aufgezeichnet. Die Passwortnummer ist ein Code zur Identifizierung eines Kassierers. Die Startzeit ist die Zeit, von der an dem Kassierer, dem eine Kassiererkarte zur Verfügung steht, die Benutzung der ECR gestattet ist. Die Endzeit ist die Zeit, bei der der Betrieb der ECR durch den Kassierer verhindert wird. Der Name ist der Name des Kassierers.
  • Fig. 7 zeigt Beispiele des Vorgangs der Eingabe der Passwortnummer eines Kassierers. Fig. 8 ist ein Schaubild, das ein Beispiel einer Quittung darstellt, welche beim Kauf einer Ware durch die ECR ausgegeben wird.
  • Fig. 1 und 2 sind Flußdiagramme zur Beschreibung des Betriebs der erfindungsgemäßen ECR. Insbesondere betrifft das Flußdiagramm der Fig. 1 den Kassiereridentifizierungsvorgang, und das der Fig. 2 den Transaktionsregistrierungsvorgang.
  • Der Kassiereridentifizierungsvorgang wird nun unter Bezug auf die Fig. 1 bis 7 im einzelnen erläutert. Die jeweiligen durch die CPU ausgeführten Programmschritte sind in Fig. 1 und 2 gezeigt.
  • Es sei angenommen, daß einem Kassierer eine Kassiererkarte zur Verfügung steht, auf der die in Fig. 6 gezeigten Daten aufgezeichnet sind. Auf der Kassiererkarte aufgezeichnet sind die Passwortnummer, z. B. "123456", die Startzeit, z. B. "8:00 Uhr", die Endzeit, z. B. "15:00 Uhr" und der Name des Kassierers, z. B. "J. Joker". Vor der Inbetriebnahme der ECR führt der Kassierer seine Kassiererkarte in den Kassiererkarteneinführungsschlitz 21 ein, der in Fig. 4 gezeigt ist. Bis dahin verweilt die CPU 1 bei Schritt 201 der Fig. 1 und erwartet die Einführung der Karte. Dann liest der Kartenleser 2 in Schritt 203 die Kartendaten von der eingeführten Kassiererkarte. Die CPU 1 wird in Schritt 203 ebenfalls wirksam und speichert die gelesenen Kartendaten in einem Kartenlesepuffer 82. Bei der erfindungsgemäßen elektronischen Registrierkasse sind, im Gegensatz zu herkömmlichen ECR's, Daten eines Kassierers, wie die vertrauliche Passwortnummer, nicht vorab gespeichert, und werden im Gegensatz zu herkömmliche ECR's jedesmal gespeichert, wenn eine Kassiererkarte in den Schlitz eingeführt wird. Daher kann die Speicherkapazität der erfindungsgemäßen elektronischen Registrierkasse entsprechend verkleinert werden.
  • Nach Speicherung der Kartendaten im Kartenlesepuffer 82, bewirkt die CPU 1 in Schritt 205 die Anzeige einer Anweisung auf der Anzeigeeinheit 5, daß der Kassierer seine Passwortnummer eingeben möge. Auf diese angezeigte Anweisung hin gibt der Kassierer seine Passwortnummer ein, indem er das Zehnertastenfeld 33 bedient. Die CPU 1 stellt dies in Schritt 207 fest und vergleicht im Schritt 209 die eingegebene Passwortnummer mit der im Kartenlesepuffer 82 gespeicherten Passwortnummer. Wenn die durch Betätigung der Zehnertastatur gemäß Fig. 7 (a) eingegebene Passwortnummer nicht derjenigen, die im Kartenlesepuffer gespeichert ist, entspricht, d. h. übereinstimmt, geht die CPU 1 nach Schritt 217 weiter und führt die Verarbeitung durch, die zur Sperrung der Bedienung der elektronischen Registrierkasse durch den Kassierer benötigt wird. Wenn andererseits die eingegebene Passwortnummer die in Fig. 7b) dargestellte ist, entspricht die eingegebene Passwortnummer derjenigen, die im Kartenlesepuffer gespeichert ist, d. h. sie stimmt mit dieser überein, weshalb die CPU 1 nach Schritt 211 weitergeht. Aus der obigen Beschreibung wird deutlich, daß, selbst wenn die Kassiererkarte gestohlen ist, die ECR mit dieser Karte nicht betrieben werden kann, solange die Passwortnummer unbekannt ist, da die angegebene Passwortnummer mit der gespeicherten verglichen wird. Somit ist die ECR vor unzulässiger Benutzung geschützt.
  • Nach Feststellung einer bestimmten Entsprechung, d. h. Übereinstimmung, der Passwortnummer in einem Schritt 209 liest die CPU 1 in einem Schritt 211 aus der Zeitmeßschaltung 4 die aktuelle Zeit, und bestimmt in einem Schritt 213 entsprechend der im Kartenlesepuffer 82 gespeicherten Startzeit bzw. Endzeit, ob die aktuelle Zeit innerhalb der Betriebsfähigkeitszeitdauer der ECR liegt oder nicht. Wenn die aktuelle Zeit beispielsweise 7 Uhr oder 16.30 Uhr ist, d. h. nicht innerhalb der Betriebsfähigkeitszeitdauer liegt, wird die Benutzung der ECR durch den Kassierer verhindert, indem die CPU zu Sperrschritt 217, fortschreitet. Wenn die aktuelle Zeit beispielsweise 10.50 Uhr oder 13.30 ist, d. h. innerhalb der Betriebsfähigkeitszeitdauer liegt, dann schreitet die CPU zu Schritt 215 vor, wo die Benutzung der ECR durch den Kassierer gestattet wird.
  • Bei einer solchen erfindungsgemäßen ECR ist die Zeitdauer, in der die ECR benutzt werden kann, wie oben beschrieben, fest vorgegeben. Dies kann verhindern, daß ein Kassierer die ECR in betrügerischer Weise benutzt, und ist zur Aufklärung bzw. Klarstellung der Arbeitszeiten nicht nur für das Geschäft, sondern auch für den Kassierer wirkungsvoll, wodurch die Kontrolle des Geschäft verbessert wird.
  • Die Verkaufsregistrierungsverarbeitung der ECR wird nun unter Bezug auf Fig. 2 bis 8 erläutert.
  • Zunächst bedient der Kassierer zur Eingabe des Preises einer Ware, die ein Kunde käuflich erwerben will, das Zehnertastaturfeld 33. Die CPU 1 bestimmt in Schritt 311, ob eine Tasteneingabe vorliegt und schreitet zu Schritt 313 vor, wo sie bestimmt, ob eine Registrierungstaste (eine der Tasten des Zehnertastenfeldes 33) bedient wurde. Ist dies nicht der Fall, schreitet die CPU zu Schritt 319 vor, wo sie bestimmt, ob eine der die Waren betreffenden Abteilungstasten 33 gedrückt wurde. Wenn keine Abteilungstaste für die Ware gedrückt wurde, gibt der Kassierer die PLU-Codierung der Ware ein, und die CPU 1 schreitet zu Schritt 329 vor, wo sie feststellt, ob die PLU-Taste bedient wurde. Nachdem der oben beschriebene Eingabevorgang für sämtliche Waren, die der Verkäufer käuflich erwerben möchte, ausgeführt ist, drückt der Kassierer die Barzahlungs/Gesamtsummentaste 39 zur Gesamtsummenbildung, und die CPU 1 stellt in Schritt 339 das Drücken dieser Taste fest.
  • Wenn die Preisdaten der Ware wie oben beschrieben eingegeben sind, bestimmt dies die CPU 1 in Schritt 313 und speichert die Preisdaten in einem Schritt 315 in einen Registrierungspuffer 83 und zeigt sie im Schritt 317 auf einer Anzeigeeinheit 5 an. Die CPU kehrt dann zu Schritt 311 zurück und ist für die nächste Eingabe bereit. Wenn nicht eine Registrierungstaste (Schritt 313), sondern eine der Abteilungstasten 32 gedrückt wird, wird die Abteilungsregistrierungsverarbeitung, beginnend mit Schritt 321, ausgeführt. Bei dieser Abteilungsregistrierungsverarbeitung setzt die CPU einen Transaktionszähler und einen Summationszähler für die Abteilung zurück. Dann zeigt die CPU 1 in Schritt 323 den Abteilungsnamen auf der Anzeigeeinheit 5 an und bewirkt, daß der Drucker 6 diesen Abteilungsnamen und die Preisdaten in Schritt 325 auf eine Quittung druckt, und löscht in Schritt 327 den Registrierungspuffer 83. Dann kehrt die CPU 1 zu ihrem Ausgangszustand zurück (Schritt 311).
  • Wenn die Registrierungstaste nicht benutzt wird (Schritt 311), und keine Abteilungstaste verwendet wird (Schritt 319), sondern eine PLU-Codierung eingegeben wird, wird eine PLU-Registrierungsverarbeitung, beginnend mit Schritt 331, durch die CPU 1 ausgeführt. Bei der PLU-Registrierungsverarbeitung setzt die CPU den Transaktionszähler und den Summationszähler für die PLU-Codierung in Schritt 331 zurück. Dann bewirkt die CPU 1 in Schritt 333 die Anzeige der PLU-Codierung auf der Anzeigeeinheit 5, und schreitet zu Schritt 335 vor, wo sie bewirkt, daß Puffer 6 die PLU- Codierung und die Preisdaten auf einer Quittung ausdruckt. Die CPU 1 löscht dann in Schritt 337 den Registrierungspuffer 83. Dann kehrt die CPU 1 zu ihrem Ausgangszustand zurück (Schritt 311).
  • Als Antwort auf das Drücken der Barzahlungs/Gesamtsummenkasse 39 durch den Kassierer berechnet die CPU nach Schritt 339 in Schritt 341 die Summe der Preise der Waren, die der Kunde käuflich erwerben möchte, die Steuern usw. Die Ergebnisse der Berechnung werden dann in Schritt 345 auf der Quittung ausgedruckt. Wenn die Transaktion noch nicht beendet ist, wie in Schritt 345 festgestellt wird, kehrt die CPU 1, nachdem sie in Schritt 351 den Registrierungspuffer 83 zurückgesetzt hat, zu ihrer Ausgangsposition zurück (Schritt 311). Nach Beendigung der Transaktion, wie in Schritt 345 von der CPU 1 festgestellt, liest die CPU 1 den Namen des Kassierers in Schritt 347 aus dem Kartenlesepuffer 82 und bewirkt, daß der Drucker diesen in Schritt 349 auf der Quittung ausdruckt. Dann setzt die CPU den Registrierungspuffer in Schritt 351 zurück und kehrt zum Ausgangszustand zurück (Schritt 311).
  • Wie aus der obigen Beschreibung deutlich wird, bestimmt eine erfindungsgemäß konstruierte ECR, ob die aus einer Zeitmeßschaltung gelesene aktuelle Zeit innerhalb der Betriebsfähigkeitszeitdauer einer Kassiererkarte liegt, so daß der Betrieb der ECR nur gestattet wird, wenn die aktuelle Zeit innerhalb dieser Betriebsfähigkeitszeitdauer liegt. Zusätzlich zu diesem Schutzvorgang ist die erfindungsgemäße ECR ferner mit einer Funktion ausgestattet, welche bestimmt, ob,die aus der Kassiererkarte ausgelesene Passwortnummer der durch den Kassierer eingegebenen Passwortnummer entspricht, bzw. mit dieser übereinstimmt, so daß der Betrieb der ECR nur gestattet wird, wenn die beiden Passwortnummern einander entsprechen. Selbst wenn die Kassiererkarte gestohlen wird, ist daher die Wahrscheinlichkeit eines betrügerischen Betriebes der ECR vermindert. Zusätzlich kann erfindungsgemäß eine bessere Kontrolle des Kassierers durchgeführt werden.
  • Ferner sind im Gegensatz zur herkömmlichen ECR bei der erfindungsgemäßen ECR die Daten des Kassierers nicht gespeichert, wodurch die Speicherkapazität der ECR verglichen mit derjenigen einer herkömmlichen ECR vermindert werden kann.
  • Obwohl eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung gezeigt und erläutert wurde, sollte offensichtlich sein, daß viele Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung, wie er in den Ansprüchen definiert ist, zu verlassen. Obwohl beispielsweise die Erfindung bezüglich einer Übereinstimmung zwischen einem eingegebenen Passwort und einem in einer Karte gespeicherten Passwort beschrieben wurde, sollte klar sein, daß lediglich eine definierte Entsprechung zwischen dem eingegebenen und dem von der Karte gelesenen Passwort vorliegen muß. Entsprechend ist die Erfindung nicht auf die vorangehende Beschreibung, sondern nur durch den Rahmen der angefügten Ansprüche, beschränkt.

Claims (6)

1. Elektronische Registrierkasse, mit Speichermitteln, auf welchen wenigstens eine Betriebsfähigkeitszeitdauer, während der die Kasse betriebsfähig ist, aufgezeichnet ist,
Lesemitteln (2) zum Auslesen von Daten aus dem Speicher,
Zeitangabemitteln (4) zur Angabe der aktuellen Zeit,
Zeitbestimmungsmitteln zur Bestimmung, ob die von den Zeitangabemitteln angegebene Zeit innerhalb der mit den Lesemitteln (2) gelesenen Betriebsfähigkeitszeitdauer liegt oder nicht, dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichermittel auf einer Karte vorgesehen sind, durch deren Benutzung die elektronische Registrierkasse durch einen Bediener bedient werden kann, wobei die Karte ferner einen Kassierer identifizierende Daten, eine Paßwortnummer enthält, und die Kasse ferner Mittel (8) zum Speichern der Kassiereridentifikationsdaten, welche aus der Karte mit den Lesemitteln,ausgelesen werden, aufweist,
die elektronische Registrierkasse ferner
Mittel (33) zum Eingeben einer Paßwortnummer,
Mittel zum Bestimmen, ob die mit den Eingabemitteln (33) eingegebene Paßwortnummer eine bestimmte Besprechung zu einer mit den Lesemitteln (2) aus der Karte ausgelesenen Paßwortnummer hat, und
Betriebssteuermittel, die dem Bediener eine Bedienung der elektronischen Registrierkasse nur gestatten, wenn die Bestimmungsmittel bestimmt haben, daß die mit den Eingabemitteln eingegebene Paßwortnummer die bestimmte Entsprechung zu der mit den Lesemitteln (2) aus der Karte ausgelesenen Paßwortnummer hat, und die Zeitbestimmungsmittel bestimmt haben, daß die von den Zeitangabemitteln (4) angegebene Zeit innerhalb der aus der Karte mit den Lesemitteln (2) ausgelesenen Betriebsfähigkeitszeitdauer liegt, aufweist.
2. Elektronische Registrierkasse nach Anspruch 1, welche ferner eine Anzeige (5) und auf das Lesen von Daten aus der Karte ansprechende Mittel zum Bewirken einer Wiedergabe einer Nachricht auf der Anzeige, die einen Bediener anweist, eine Paßwortnummer einzugeben, aufweist.
3. Elektronische Registrierkasse nach Anspruch 1 oder 2, welche ferner Mittel zum Verarbeiten einer Verkaufstransaktion, Mittel (6) zum Drucken von eine verarbeitete Verkaufstransaktion betreffenden Daten auf einer Quittung und Mittel, die bewirken, daß die Druckmittel (6), die Kassiereridentifikationsdaten zusammen mit den eine verarbeitete Verkaufstransaktion betreffenden Daten mit Beendigung der Verkaufstransaktion auf der Quittung ausdrucken.
4. Elektronische Registrierkasse nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Kassiereridentifikationsdaten den Namen eines Kassierers darstellende Daten sind.
5. Elektronische Registrierkasse nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, wobei die bestimmte Entsprechung eine Koinzidenz ist.
6. Elektronische Registrierkasse nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Eingabemittel eine Tastatur (33) sind.
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