DE3781404T2 - Hochfrequenzentladungsangeregter laser. - Google Patents

Hochfrequenzentladungsangeregter laser.

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DE3781404T2 DE8787906774T DE3781404T DE3781404T2 DE 3781404 T2 DE3781404 T2 DE 3781404T2 DE 8787906774 T DE8787906774 T DE 8787906774T DE 3781404 T DE3781404 T DE 3781404T DE 3781404 T2 DE3781404 T2 DE 3781404T2
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/09Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping
    • H01S3/097Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping by gas discharge of a gas laser
    • H01S3/0975Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping by gas discharge of a gas laser using inductive or capacitive excitation

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gaslaservorrichtung und, spezieller, eine durch Hochfrequenzentladung angeregte Laservorrichtung
  • Im Stand der Technik dieser Art von Gaslaser, beispielsweise bei einer Kohlendioxidgaslaservorrichtung, ist ein Paar von Metallelektroden an den beiden Seiten einer Glasentladungsröhre bestimmter Länge angeordnet, und eine hohe Gleichspannung von beispielsweise 10 kV bis 30 kV wird über einen vorbestimmten Reihenwiderstand (zur Einstellung des Arbeitspunktes auf der Entladungskennlinie) zwischen dem Paar von Metallelektroden angelegt. Auf diese Weise wird das Kohlendioxidgas (tatsächlich wird eine Mischung von N&sub2;-He-CO&sub2; verwendet), das in der Entladungsröhre vorhanden ist, einer vorbestimmten Energie ausgesetzt. Wenn der Übergang des Energieniveaus der auf diese Weise auf ein bestimmtes Energieniveau angeregten Gasmoleküle auf ein bestimmtes niedrigeres Energieniveau auftritt, wird Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge erzeugt. Das auf diese Weise sukzessiv erzeugte Laserlicht wandert zwischen dem Reflexionsspiegeln, die an den beiden Enden der Entladungsröhre angeordnet sind, hin und her, was zu einer bestimmten Laserschwingung führt. Das erwähnte Gasmedium in der Entladungsröhre wird mittels einer Umwälzpumpe und eines Kühlwärmetauschers kontinuierlich umgewälzt. Ein Teil wird dabei abgeführt und durch frisches Gas ersetzt.
  • In einer durch hohe Gleichspannung angeregten Gaslasererzeugungsvorrichtung, wird die Spaltlänge größer, weil die Metallelektroden, die in Längsrichtung der Glasentladungsröhre an deren beiden Enden angeordnet sind, was, wie erwähnt eine hohe Spannung erfordert und die Sicherung die Isolation der Stromquellenvorrichtung selbst schwierig macht. Damit zusammenhängend wird die Stromquellenvorrichtung groß. Weiterhin wird unter dieser Hochspannung die Steuerungsfähigkeit zur Steuerung der Entladungsspannung und des Entladungsstroms auf vorbestimmte Werte, die zur Stabilisierung des Laserausgangs erforderlich sind, schlecht, und ein Reihenwiderstand hohen Werts ist zur Einstellung der Entladungskennlinie auf einen bestimmten Arbeitspunkt erforderlich, wie schon erwähnt, wodurch der Verlust infolge des Energieverbrauchs zunimmt. Weiterhin treten ein Verbrauch der Metallelektroden, die in der Entladungsröhre vorgesehen sind, eine Verschmutzung der Entladungsröhre infolge Zerstäubung der Elektroden und andere Probleme auf.
  • Zur Lösung dieser Probleme hat man eine Gaslasererzeugungsvorrichtung auf dem sogenannten Stillentladungsanregungsverfahren vorgeschlagen, bei der eine Wechselstromquelle mit einer Frequenz von weniger als einigen hundert Kilohertz anstelle der oben erwähnten Gleichstromquelle benutzt wird. In diesem Fall ist ein Paar von Elektroden in einem Abstand von etwa einigen 10 mm beispielsweise in einem bestimmten Gas bei Unterdruck angeordnet. Ein Dielektrikum befindet sich innerhalb jeder der Elektroden, und eine Wechselspannung in dem erwähnten Frequenzbereich wird zwischen den Elektroden angelegt. Genauer gesagt, wird eine Keramikröhre für das Dielektrikum verwendet. Ein Paar von Metallelektroden ist einander gegenüberliegend an der Außenfläche der Keramikröhre längs deren Längsrichtung angeordnet. Eine Wechselspannung im oben erwähnten Frequenzbereich wird zwischen dem Paar von Metallelektroden angelegt. In gleicher Weise wie bei der oben erwähnten Gleichstromquellenansteuerung sind Reflexionsspiegel an den beiden Enden der Keramikröhre (Laserröhre) vorgesehen, und das Gasmedium in der Laserröhre (in gleicher Weise wie oben wird von N&sub2;-He-CO&sub2; Gas Gebrauch gemacht) wird umgewälzt. In diesem Fall bewegen sich Ionen oder Elektronen, die in dem Gasmedium ionisiert wurden, zur Elektrodenseite der vorbestimmten Polarität und sammeln sich auf dem Isolator, der sich an deren Innenseite befindet. Jedesmal wenn sich die Polarität der Wechselspannung ändert, bewegen sie sich zur entgegengesetzten Elektrodenseite. Strom fließt intermittierend nur dann, wenn solch ein Polaritätswechsel auftritt. Daher steigt die in das Gasmedium pro Volumeneinheit injizierte Leistung an, wenn die angelegte Spannung konstant ist, da, je höher die Frequenz der Wechselspannung, desto größer der Strom, der zwischen den Elektroden fließt (dieser Punkt mag sich auf der Tatsache erklären, daß die Keramikröhre als kapazitive Impedanz in bezug auf die Wechselspannung wirkt, so daß, je höher die Frequenz, desto niedriger die Impedanz). Damit verbunden nimmt auch die Ausgangsleistung zu (umgekehrt, die zur Erzielung einer vorgegebenen Ausgangsleistung erforderliche Vorrichtung kann kleiner sein). Die obere Grenze der Frequenz, bei der die oben erwähnte Stillentladung auftritt beträgt aber maximal einige hundert Kilohertz.
  • Die für Gaslasererzeugungsvorrichtungen der Stillentladungsanregungsart verwendeten Keramikröhren haben außerdem einen großen dielektrischen Verlustwinkel (tan 8). Je höher die Frequenz der Wechselstromquelle, desto größer ist deshalb der dielektrische Verlust und desto höher wird die Temperatur, die schließlich einen dielektrischen Durchbruch der Keramikröhre verursacht. Wenn deshalb eine Keramikröhre als Laserröhre verwendet wird, tritt infolge der begrenzten Spannungsfestigkeit das Problem auf, daß die Stromquellenfrequenz nicht sehr weit erhöht werden kann. Natürlich kann als Gegenmaßnahme die Verwendung einer Quarzröhre oder eines anderen Dielektrikums mit niedrigem dielektrischem Verlust ins Auge gefaßt werden, jedoch wird in diesem Fall im besagten Frequenzbereich die Impedanz des Dielektrikums zu groß, so daß eine für die Lasererzeugung notwendige injizierte Leistung nicht erreicht werden kann. Daher ist es im Bereich der Stillentladung wesentlich, die oben erwähnte Keramikröhre etc. als Dielektrikum zu verwenden.
  • Es wurde weiterhin vorgeschlagen, als Antriebsstromquelle der Gaslasererzeugungsvorrichtung eine sogenannte Radiofrequenz, eine Frequenz von beispielsweise 13,56 Megahertz oder 27 Megahertz oder sogar mehr zu verwenden. Wenn eine solch hohe Frequenz verwendet wird, wird die Periode der oben erwähnten Polaritätsänderung der Spannung extrem kurz, so daß während dieser Zeitspanne die ionisierten Ionen oder Elektronen die vorbestimmte Elektrode nicht erreichen werden, sondern zwischen den Elektroden kontinuierlich und wiederholt hin und her wandern. Dieses Schalten der Ladungsbewegung verursacht einen kontinuierlichen Hochfrequenzstrom (einen kontinuierlichen Strom, der in der Phase der eingeprägten Hochfrequenzspannung voreilt) zwischen den Elektroden, und eine Entladung einer von der obigen intermittierenden Entladung anderen Art tritt auf. In diesem Fall steigt der Prozentsatz, zu dem das Gasmedium auf das vorbestimmt Anregungsniveau in bezug auf eine vorbestimmt injizierte Leistung angehoben werden kann, an, und der Wirkungsgrad der Laserlichterzeugung kann erhöht werden. In dem oben erwähnten Frequenzbereich ist es jedoch schwierig, die für diesen Typ von Laserlichterzeugungsvorrichtung erforderliche Stromquelle großer Ausgangsleistung (insbesondere den Hochfrequenzwechselrichterteil) mit beispielsweise Transistoren und anderen Festkörperelementen herzustellen. Vakuumröhren müssen hierfür eingesetzt werden. Die Schlußanalyse ergibt also, daß trotz der Anhebung der Stromquellenfrequenz und der Verbesserung des Wirkungsgrads ein gesondertes Problem besteht, daß nämlich die Stromquellenvorrichtung groß wird.
  • Außerdem wird bei Benutzung einer radiofrequenten Antriebsstromquelle ebenfalls von Quarzröhren mit ihren geringen dielektrischen Verlusten als Laserröhren Gebrauch gemacht. Unter solch einer hohen Frequenz wird die Impedanz der Quarzröhren jedoch zu gering und, wenn die Quarzröhre nicht dick gemacht wird, wird sich der Entladungsstrom deshalb an lokalen Stellen konzentrieren, und die Herstellung wird schwierig. Ferner wird der Strom, der durch die Röhrenwand dieser Dicke, gesondert vom Entladungsraum, fließt ansteigen, wodurch der Verlust infolge dieses Stroms zunehmen wird, was weitere Probleme aufwirft. Ferner treten in solche Frequenzbereichen Probleme der Funkstörung auf, so daß Probleme höherer Kosten infolge der Abschirmung etc., um diesen Funkstörungen zu begegnen, der zunehmenden Größe der Vorrichtung etc. auftreten.
  • Im Journal of Applied Physics, Band 45, Seiten 3934 bis 3936 ist ein elektrischer Entladungslaser offenbart, der eine Glasentladungsröhre und eine 7 MHz Stromquelle verwendet.
  • Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung der obigen Probleme gemacht, und ihre Aufgabe besteht darin, die Frequenz der Antriebsstromquelle über die Frequenz der Stromquelle anzuheben, die für eine Gaslasererzeugungsvorrichtung der oben erwähnten Art mit Stillentladungsanregung verwendet wird (so daß sie in den Bereich der Radiofrequenz kommt), den Wirkungsgrad der Laserlichterzeugung in bezug auf die injizierte Leistung zu erhöhen und ferner den Frequenzbereich der Antriebsstromquelle so auszuwählen, daß ein Aufbau der Stromquelle dieser Art von Gaslasererzeugungsvorrichtung (insbesondere des Hochfrequenzwechselrichterteils) durch Festkörperelemente (zum Beispiel MOSFETs) ermöglicht wird.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung einer Quarzröhre (Quarzglasröhre) mit einem geringen dielektrischen Verlust als der Laserröhre zur Sicherstellung der für die Laserlichterzeugung in dem obigen vorbestimmten Frequenzbereich erforderlichen Entladung, die drastische Reduzierung des dielektrischen Verlustes im Vergleich zur oben erwähnten Keramikröhre zum Ausschließen der Begrenzung der Isolationsspannungsfestigkeit infolge einer Erhöhung der Frequenz, und das Ausschließen der Notwendigkeit, daß diese Quarzröhre sehr dick gemacht wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Laservorrichtung mit Hochfrequenzentladungsanregung geschaffen, bei der die Frequenz einer Antriebsstromquelle einer Laserröhre mit Elektroden im Bereich von 1 MHz bis 10 MHz liegt, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich die Laserröhre aus Quarz mit einer Wanddicke im Bereich von 1 mm bis 10 mm zusammensetzt.
  • Gemäß dem obigen Aufbau steigt der Wirkungsgrad der Laserlichterzeugung im bezug auf eine vorbestimmt injizierte Leistung, und es wird möglich, die Größe der Laserlichterzeugungsvorrichtung, die zum Erhalt einer vorbestimmten Laserlichtausgabe erforderlich ist, zu verringern. Weiterhin ist es möglich, die Stromquellenvorrichtung (insbesondere den Hochfrequenzwechselrichterteil) beispielsweise mit MOS Transistoren und anderen Festkörperelementen aufzubauen, so daß eine Verminderung der Größe der Stromquellenvorrichtung erreicht werden kann. Daher ist es möglich, gleichzeitig eine Effizienz der Erzeugung von Laserlicht in bezug auf eine vorbestimmte injizierte Leistung zu erzielen und die Größe der Vorrichtung insgesamt, einschließlich der Stromquellenvorrichtung, zu verringern.
  • Aufgrund der Verwendung einer Quarzröhre mit einem niedrigen dielektrischen Verlust als einer Laserröhre, wird eine ausgezeichnete Entladung in dem Frequenzbereich durch Anlegen der vorbestimmten Spannung erzielt. Da ferner der dielektrische Verlust gering ist, sind Beschränkungen bezüglich der Spannungsfestigkeit der oben erwähnten Keramikröhre selbst in dem oben erwähnten Frequenzbereich ausgeschaltet, und es besteht weiterhin keine Notwendigkeit, die Röhre im oben erwähnten Frequenzbereich so dick zu machen.
  • In den Zeichnungen:
  • Fig. 1 ist eine Ansicht, die den Gesamtaufbau einer Gaslaservorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt, und
  • Fig. 2(a) und Fig. 2(b) sind Ansichten, die die Kennlinien im Fall der Verwendung einer Quarzröhre verglichen mit dem Fall der Verwendung einer Keramikröhre als der in der Vorrichtung von Fig. 1 verwendeten Laserröhre zeigen.
  • Fig. 1 zeigt den Aufbau einer Gaslaservorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine Dreiphasen- Wechselspannung wird mittels einer Doppelweggleichrichterschaltung, die Thyristoren S&sub1; bis S&sub6; aufweist, über eine LC Schaltung in eine vorbestimmte Gleichspannung umgesetzt. An die Thyristoren werden Gatesignale vorbestimmter Phasen von einer vorbestimmten Steuerschaltung geliefert.
  • Das Bezugszeichen I ist ein Hochfrequenzwechselrichter, der MOS Transistoren Q&sub1; bis Q&sub4; in einer Brückenschaltung enthält. Steuersignale (A Phasensteuersignale) einer vorbestimmten Frequenz (im Fall der vorliegenden Erfindung 1 MHz bis 10 MHz) werden an die Gates der Transistoren Q&sub1; und Q&sub4; von einer vorbestimmten Treiberschaltung geliefert. Auf der anderen Seite werden den Gates der übrigen Transistoren Q&sub2; und Q&sub3; Steuersignale (B Phasensteuersignale) mit derselben Frequenz wie oben, aber einem Phasenunterschied von 180º geliefert. Hierdurch wird eine hochfrequente Spannung des Bereichs der oben erwähnten Frequenz (Radiofrequenz in einem Bereich von 1 MHz bis 10 MHz) zwischen den Elektroden E&sub1; und E&sub2; der Laserröhre T angelegt (die aus einer Quarzröhre einer vorbestimmten Wanddicke, wie oben erwähnt, besteht). Hierdurch tritt in dem Gasmedium in der Laserröhre eine hochfrequente Entladung auf, die Gasmoleküle werden angeregt und Laserlicht erzeugt.
  • In diesem Fall wird bei der vorliegenden Erfindung die Frequenz der besagten Antriebsstromquelle auf die Radiofrequenz in dem oben erwähnten Frequenzbereich angehoben, so daß ein kontinuierlicher hochfrequenter Strom zwischen den Elektroden fließt und der Wirkungsgrad der Laserlichterzeugung in bezug auf eine vorbestimmt injizierte Leistung ansteigt. Ferner steigt auch die injizierte Leistung pro Volumeneinheit in dem Fall, wo die aufgeprägte Spannung konstant gehalten wird, und die Ausgangsleistung nimmt zu. Daher kann die Laserlichterzeugungsvorrichtung, die zum Erhalt einer festen Ausgangsleistung erforderlich ist, kleiner gemacht werden. Es ist klar, daß, wenn die Frequenz höher wird, es möglich ist, die induktiven Elemente (Spulen oder Transistoren), die kapazitiven Elemente (Kondensatoren) und andere Bestandteile zu verkleinern.
  • Ferner ist es bei der vorliegenden Erfindung durch Auswahl der Frequenz der oben erwähnten Antriebstromquelle im. Bereich von 1 MHz bis 10 MHz möglich, die Stromquellenvorrichtung, insbesondere den Hochfrequenzwechselrichterteil I mit Festkörperelementen (insbesondere den MOSFETs Q&sub1; bis Q&sub4;) auf zubauen, wodurch es möglich wird, die Stromquellenvorrichtung weitaus kleiner zu machen im Vergleich mit dem Fall des Aufbaus des Hochfrequenzwechselrichterteils mit Vakuumröhren.
  • Durch Wahl der Frequenz der Antriebsstromquelle in dem oben erwähnten Bereich ist es ferner möglich, als Laserröhre eine Quarzröhre zu verwenden und durch Anlegen einer vorbestimmten Spannung eine ausgezeichnete Entladung zu erhalten sowie die Beschränkungen hinsichtlich der Spannungsfestigkeit, die mit einem Anstieg der Frequenz verbunden sind, zu beseitigen. Außerdem muß die Röhrenwand nicht mehr so dick gemacht werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Abnahme des Leistungswirkungsgrads zu unterdrücken und die Zuverlässigkeit erheblich zu verbessern.
  • Fig. 2 zeigt die Betriebskennlinien im Fall der Verwendung einer Keramikröhre und der Verwendung einer Quarzröhre als der Laserröhre. Fig. 2(a) zeigt die Frequenz-Temperatur-Kennlinie der Laserröhre, wobei die gestrichelte Linie die Verwendung einer Keramikröhre und die ausgezogene Linie die Verwendung einer Quarzröhre wiedergeben. Fig. 2(b) zeigt die Temperatur-Spannungsfestigkeit-Kennlinie der Laserröhre, wobei die gestrichelte Linie die Verwendung einer Keramikröhre und die ausgezogene Linie die Verwendung einer Quarzröhre wiedergibt.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, hat die Keramikröhre einen hohen dielektrischen Verlust, der mit der Frequenz ansteigt, was einen Anstieg der Temperatur verursacht (siehe Fig. 2(a)). Damit verbunden fällt die Spannungsfestigkeit (Stehspannung) (siehe Fig. 2(b)), so daß Beschränkungen der Spannungsfestigkeit bestehen und ungeachtet des Frequenzanstiegs eine ausreichende Ausgangsleistung nicht erzielt werden kann.
  • Andererseits hat die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Quarzröhre eine niedrige dielektrische Konstante E (etwa ein Drittel der oben erwähnten Keramikröhre), so daß bei niedriger Frequenz die Impendanz hoch ist und die vorbestimmt Entladung nicht bewirkt werden kann, so lange keine hohe Spannung angelegt wird, aber im Hochfrequenzbereich, so wie er bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, die Impedanz abfällt und eine vorbestimmte Entladung zuverlässig durch Anlegen einer vorbestimmten Spannung hervorgerufen wird. Da ferner der oben erwähnte dielektrische Verlust ebenfalls gering ist, bleibt der Verlust ungeachtet des Frequenzanstiegs nahezu gleich, und es tritt kein Temperaturanstieg auf (siehe Fig. 2(a)). Daher fällt die Spannungsfestigkeit nicht wesentlich ab (siehe Fig. 2(b)), und es gibt keine Beschränkung der Spannungsfestigkeit wie bei der oben erwähnten Keramikröhre.
  • Wie in bezug auf den oben erwähnten Stand der Technik ausgeführt wird, wenn die Stromquellenfrequenz auf 13,56 MHz oder mehr angehoben wird, die Impedanz der Quarzröhre zu gering, weshalb die Wanddicke erhöht werden muß oder sonst sich der Entladungsstrom lokal konzentriert oder der durch die Röhrenwand fließende Strom ansteigt und damit eine Abnahme des Leistungswirkungsgrads nach sich zieht. Im Frequenzbereich wie bei der vorliegenden Erfindung muß die Wanddicke nicht so groß gemacht werden (beispielsweise kann die Wanddicke im Fall einer Frequenz von 1 MHz 1 mm sein, oder die Wanddicke kann im Fall einer Frequenz von 10 MHz 10 mm sein), so daß das Problem der Wanddicke des oben erwähnten Standes der Technik gelöst werden kann. Es sei angemerkt, daß, wenn die Wanddicke der Quarzröhre zu gering ist, die Impedanz zu niedrig wird, die Stromdichte ansteigt und die Wärmeerzeugung zunimmt. Ferner ist es notwendig, eine vorbestimmte mechanische Festigkeit sicherzustellen. Daher ist als Minimum eine Wanddicke von 1 mm erforderlich.
  • Es sei angemerkt, daß die vorliegende Erfindung nicht nur auf Kohlendioxidgaslaser, sondern auch He-Ne, CO (Kohlenmonoxid), Excimer und aller anderen Gaslaser anwendbar ist. Es wird also möglich, den Wirkungsgrad der Erzeugung von Laserlicht in bezug auf eine vorbestimmte Injizierte Leistung zu erhöhen und die Größe der Laserlichterzeugungsvorrichtung, die zum Erhalt einer vorbestimmten Ausgangsleistung erforderlich ist, zu reduzieren, sowie ferner die Stromquellenvorrichtung (insbesondere den Hochfrequenzwechselrichterteil) mit Festkörperelementen aufzubauen und dadurch eine geringere Größe der Stromquellenvorrichtung selbst zu erzielen. Ferner ist es möglich, eine Quarzröhre mit ihrem geringen Leistungsverlust als das Entladungsröhrenmaterial einzusetzen, mit der besonders vorteilhaften Wirkung einer Erhöhung des Wirkungsgrads der Vorrichtung, einer Verbesserung der Zuverlässigkeit etc.

Claims (2)

1. Laservorrichtung mit Hochfrequenzentladungsanregung, bei der die Frequenz einer Antriebsstromquelle einer Laserröhre (T) mit Elektroden (E&sub1;, E&sub2;) im Bereich von 1 MHz bis 10 MHz liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Laserröhre aus Quarz mit einer Wanddicke im Bereich von 1 mm bis 10 mm besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der-die Antriebsstromquelle mit Festkörpereinrichtungen aufgebaut ist.
DE8787906774T 1986-10-15 1987-10-15 Hochfrequenzentladungsangeregter laser. Expired - Lifetime DE3781404T2 (de)

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