DE377490C - Herstellung von Formstuecken aus mit Zinn oder Zink legierten Metallen - Google Patents

Herstellung von Formstuecken aus mit Zinn oder Zink legierten Metallen

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DE377490C
DE377490C DEH84020D DEH0084020D DE377490C DE 377490 C DE377490 C DE 377490C DE H84020 D DEH84020 D DE H84020D DE H0084020 D DEH0084020 D DE H0084020D DE 377490 C DE377490 C DE 377490C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P13/00Making metal objects by operations essentially involving machining but not covered by a single other subclass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Herstellung von' Formstücken aus mit Zinn oder Zink legierten Metallen. Kupfer mit höherem Gehalt an Zinn und Zink ist so spröde, daß es sich nicht gut zur Verarbeitung durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl. eignet. Ähnliches gilt für Legierungen anderer Metalle mit Zinn oder Zink.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, Metalle, die mit diesen letzteren Metallen so gering legiert sind, daß sie sich noch durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl, verarbeiten lassen, nachträglich in Legierungen mit hohem Zinn- oder Zinkgehalt umzuwandeln und somit auch diese an sich in der angegebenen Weise schwer bearbeitbaren Metalle oder Legierungen in Formen zu erhalten, wie sie die Strangpresse oder Ziehbank liefert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Metalllegierungen mit niedrigem Zinn- oder Zinkgehalt zunächst durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl. geformt werden, darauf durch Glühen ein erhöhter Gehalt an Zinn oder Zink an der Oberfläche des Werkstückes geschaffen und das Werkstück dann durch weitere Bearbeitung in die endgültige Form übergeführt wird. Das Überziehen der Oberfläche eines Metallgegenstandes mit einem anderen Metall und Erhitzen des Gegenstandes zu dem Zweck, das Überzugsmetall mit der Oberschicht des Grundmetalles zu legieren, ist bekannt.
  • Wendet man dieses Verfahren auf- durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl. vorgearbeitete :Metallegierungen mit niedrigem Zinn- oder Zinkgehalt an, so erhält ihre Oberfläche einen entsprechend erhöhten Zinn bzw. Zinkgehalt. Trotzdem eine Metallegierung der so erhaltenen Zusammensetzung an sich nicht durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl. verarbeitet werden könnte, lassen sich die so hergestellten Körper, die nur an der Oberfläche diese Zusammensetzung haben, nunmehr durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl. weiter verarbeiten.
  • Beispielsweise wird eine Kupferlegierung mit etwa 6 Prozent Zinngehalt und ohne Zink oder mit sehr geringem Zinkgehalt zunächst zu Stangen gezogen. Diese Stangen werden in bekannter Weise durch Überziehen mit einer Zinkschicht und durch Glühen mit einer äußeren Schicht versehen, die etwa 5 bis 8 Prozent Zink enthält. Trotzdem eine Legierung der letzteren Zusammensetzung für sich allein nicht weiter gezogen werden kann, lassen sich die so erhaltenen Stangen durch Ziehen weiter verarbeiten und können demgemäß auf Fertigmaß gezogen werden.
  • In entsprechender Weise können Rohre aus einer Kupfer-Zinn-Legierung hergestellt werden, die auf der Innenfläche einen hohen Zinkgehalt erhalten und dann fertig gezogen werden können. Von den in dieser Weise hergestellten Rohren kann man beispielsweise Stücke in der Länge von Lagerbuchsen abschneiden. Man erhält auf diese Weise Lagerbuchsen, die mittels Strangpresse und Ziehbank in genauem Maße hergestellt sind, trotzdem aber auf der inneren Lauffläche eine für Lagerrotguß erwünschte Zusammensetzung haben.
  • In ähnlicher Weise können Lagerkörper, z. B. Lagerschalen aus Kupferlegierungen durch Schmieden hergestellt und an ihrer Oberfläche nachträglich .durch die beschriebene Bearbeitung in eine' rotguBähnliche Legierung umgewandelt werden. ,

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus mit Zinn oder Zink legierten Metallen durch Pressen, Schmieden, "Liehen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daB die Metallegierungen mit niedrigem Zinn- oder "Zinkgehalt zunächst durch Pressen, Schmieden, Ziehen o. dgl. geformt werden, darauf durch Glühen ein erhöhter Gehalt an Zinn oder Zink an der Oberfläche des Werkstückes geschaffen und das Werkstück dann durch weitere Bearbeitung in die endgültige Form übergeführt wird.
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