DE376580C - Einrichtung zur willkuerlichen Personenkontrolle in Betrieben - Google Patents
Einrichtung zur willkuerlichen Personenkontrolle in BetriebenInfo
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- DE376580C DE376580C DEM76626D DEM0076626D DE376580C DE 376580 C DE376580 C DE 376580C DE M76626 D DEM76626 D DE M76626D DE M0076626 D DEM0076626 D DE M0076626D DE 376580 C DE376580 C DE 376580C
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Classifications
-
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- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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Description
- Einrichtung zur willkürlichen Personenkontrolle in Betrieben. In größeren gewerblichen und kaufmännischen Betrieben ist es zur Verhütung von Materialdiebstählen notwendig, eine Kontrolle der das Werk verlassenden Arbeiter und Angestellten vorzunehmen. Diese Kontrolle erfolgt besonders vorteilhaft nach dem sogenannten Kugelsystem in der Weise, daß die einzelnen Personen, die das Werk verlassen, einen mechanischen Apparat in Tätigkeit setzen, der hinter einer Glasscheibe eine helle oder eine dunkle Kugel erscheinen läßt. Hell bedeutet.freien Durchgang, dunkel Vornahme einer Leibesuntersuchung. Diese an sich bekannten Apparate haben den Nachteil, daß insbesondere bei größeren Arbeitermengen nicht ohne weiteres sichergestellt ist, daß jeder den Apparat bedient und jeder, der eine dunkle Kugel zieht, sich auch zur Untersuchung stellt.
- Dieses unter allen Umständen zu erzwingen, ist Zweck der vorliegenden Erfindung. Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i stellt die Anordnung im Grundriß dar, Abb. a im Aufriß, Abb. 3 einige Einzelheiten und Abb. 4 eine etwas vereinfachte Einrichtung. Die Arbeiter kommen in Richtung der Pfeile x auf den Ausgang zu. Dieser ist ähnlich wie eine Bahnsteigsperre ausgebildet, indem ein bzw. mehrere Wächterhäuschen A aufgestellt sind, an deren Seiten je ein Durchgang von Personenbreite vorhanden ist. Die folgende Beschreibung ist für den rechten Durchgang ausgeführt, für den linken gilt das gleiche. Eingangs dieser Durchgänge steht das Drehkreuz B, ausgangs das Kreuz C. Von dem Raum zwischen den Drehkreuzen führt eine Tür D in das Hänschen A, während auf der Ausgangsseite eine Tür E ins Freie führt. Auf dem Drehkreuz B ist der eingangs erwähnte Kugelapparat F derart angeordnet, daß er beim Drehen des Kreuzes um 9o° in Tätigkeit gesetzt wird. Ein solcher Apparat kann über dem Drehkreuz so angebracht werden, daß seine Drehachse die unmittelbare Fortsetzung der Drehkreuzachse bildet, wobei das Gehäuse durch auf der Zeichnung nicht näher angegebene Mittel am Mitdrehen verhindert ist. Der Apparat muß dabei so ausgebildet sein, daß bei jederVierteldrehung eine neue Kugel erscheint.
- ivach der Erfindung soll nun beim Fallen der hellen Kugeln der direkte Durchgang in Richtung der Pfeile y offen bleiben, während beim Fallen der dunklen Kugeln eine Sperrung erfolgen soll. Deswegen werden erstere zweckmäßig aus einem Material, das den elektrischen Strom nicht leitet, letztere aus Metall hergestellt. Fällt eine Sperrkugel, so wird durch bekannte, auf der Zeichnung nicht dargestellte Mittel ein elektrischer Strom geschlossen, und der in der Abb. 3 dargestellte Elektromagnet G zieht seinen Anker g1 an. Die dadurch frei gewordene Klinke H dreht sich sodann unter Wirkung einer Feder hl in Richtung des Pfeiles v. Dadurch wird der Sperrhebel K entsichert und führt unter der Wirkung einer Feder L eine Drehung im Sinne des Pfeiles w aus, wobei seine Nasen 1z1 sich in Rasten in, zweier auf den Achsen der zugehörigen Drehkreuze befestigten Sperrscheiben 1I legen. Der Sperrliebel K sperrt maimehr beide Drehkreuze, so (laß der betreffende Arbeiter zwischen ihnen festgehalten ist und nur noch die seitliche Tür h benutzen kann. öffnet er diese, so wird durch einen an dieser angeordneten 11itnehiner dl die Klinke 1I wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht und dadurch die Sperre aufgehoben. Der in (las Häuschen _ l eingetretene Arbeiter wird dort untersucht und kann den Raum durch die Tür E verlassen. In Abh. i ist der Weg der frei durchgehenden Arbeiter durch die Pfeile @-, der Weg der zu untersuchenden Personen durch den Pfeil s angedeutet. Der elektrische Strom, der beim Fallen einer dunklen Kugel geschlossen wird, löst zweckmäßig auch noch eine Signalscheibe o. (1-l. aus, so daß die Sperrung der Drehkreuze auch für die nachfolgenden Arbeiter sichtbar wird. Falls es gewünscht wird, könnte auch die Möglichkeit geschaffen werden, (laß (las Wächterpersonal von sich aus in die Kontrolle eingreift, indem es unabhängig von dem Kugelfall durch einen Druckknopf den elektrischen Strom schließt, um beispielsweise Leute mit Paketen oder solche, gegen die irgendein Verdacht vorliegt, anzuhalten.
- Bemerkt sei noch, daß beim Durchgehen der Arbeiter in umgekehrter Richtung, also hei Arbeitsbeginn, der Sperrmechanismus ausgeschaltet werden kann, und daß ferner im Falle einer Gefahr die Arbeiter durch einen danebenliegenden, in der Regel nur von Fuhrwerken benutzten großen Ausgang (las Werk ungehindert verlassen können.
- Zuin Schluß seien noch einige Abänderunrieti der vorstehend beschriebenen Anordnung angedeutet.
- Will man keine Drehkreuze verwenden, so kann statt des Kreuzes B ein am Boden befindliches bewegliches Trittbrett angeordnet «-erden, (las die Arbeiter beim Passieren niederdrücken, wodurch sie (len Kugelapparat betätigen. Die Sperrung würde beim Fallen der dunklen Kugeln durch zwei Sperrbalken bewirkt werden, welche vor und hinter dem Arbeiter niederfallen oder in wagerechter Richtung herausfahren.
- Will man die Breite des Ausganges besser ausnutzen, so würde man die Wächterhäuschen nicht in (ler Fußbodenebene anordnen, sondern entweder höher gelegen auf einer Brücke oder tiefer gelegen unter der Erde. Von dem Sperraum zwischen den Drehkreuzen oder Sperrbalken würde dann eine Treppe entweder hinauf- oder hinunterführen, an deren Ende die Tür 1P sich befände.
- Die Anordnung nach Abb.4 verwendet mir ein Drehkreuz, (las den Kugelapparat betätigt und zugleich die Sperrung dadurch bewirlct, (laß es in der gezeichneten Diagonalstelltnig verriegelt wird. Die Anwen(lung der Türen l) und E ist die gleiche wie bereits beschrieben.
- Schließlich sei noch erwähnt, daß man an Stelle der elektrischen Auslösung der Sperre natürlich auch mechanische Mittel anwenden kann, indem z. B. die dunklen Kugeln schwerer gemacht werden als die hellen und einen Waagebalken zum Überkippen bringen, der die erforderliche Bewegung liefert.
Claims (3)
- PATE NT-ANSPUÜCHE: i. Einrichtung zur willkürlichen Personenkontrolle in Betrieben, dadurch gekennzeichnet, (laß beim Hinausgehen jeder den Betrieb verlassenden Person selbsttätig mittels eines Drehkreuzes oder eines Trittbrettes ein an sich bekannter Kugelapparat in Tätigkeit gesetzt wird und die auf Leihesuntersuchung erkennenden Kugeln beim Herabfallen eine Sperre auslösen, welche die betreffende Person einschließt, so daß diese den gesperrten Raum nur durch eine in den Untersuchungsrauin führende Tür verlassen kann, die beim Öffnen die Sperre selbsttätig wieder aufhebt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelapparat (F) auf einem zunächst zti passierenden Drehkreuz (B) angeordnet ist und durch dessen Drehbewegung in Tätigkeit gesetzt wird, worauf beim Herabfallen der auf Untersuchung erkennenden Kugel durch elektrische oder mechanische Auslösung jenes erste (B) und ein zweites dahinterliegendes Drehkreuz (C) gesperrt werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelapparat durch ein am Boden liegendes bewegliches Trittbrett in Tätigkeit gesetzt wird und beimHerabfallen der auf Untersuchung erkennenden Kugeln vor und hinter der betreffenden Person Sperrbalken in den Durchgang treten. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Drehkreuz, das beim Herabfallen der auf Untersuchung erkennenden Kugeln in Diagonalstellung verriegelt wird und durch zwei seiner Arme die betreffende Person einschließt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM76626D DE376580C (de) | 1922-02-12 | 1922-02-12 | Einrichtung zur willkuerlichen Personenkontrolle in Betrieben |
| DEM79699D DE385896C (de) | 1922-02-12 | 1922-11-19 | Einrichtung zur willkuerlichen Personenkontrolle in Betrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM76626D DE376580C (de) | 1922-02-12 | 1922-02-12 | Einrichtung zur willkuerlichen Personenkontrolle in Betrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE376580C true DE376580C (de) | 1923-06-01 |
Family
ID=7317131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM76626D Expired DE376580C (de) | 1922-02-12 | 1922-02-12 | Einrichtung zur willkuerlichen Personenkontrolle in Betrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE376580C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0003557A3 (de) * | 1978-02-09 | 1979-09-05 | Hartwig Dr.-Ing. Benzler | Zahl- und Kontrollstand für Selbstbedienungs-Verkaufsstätten |
-
1922
- 1922-02-12 DE DEM76626D patent/DE376580C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0003557A3 (de) * | 1978-02-09 | 1979-09-05 | Hartwig Dr.-Ing. Benzler | Zahl- und Kontrollstand für Selbstbedienungs-Verkaufsstätten |
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