DE3763C - Verbesserung an Schmierbüchsen - Google Patents

Verbesserung an Schmierbüchsen

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Publication number
DE3763C
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DE
Germany
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leg
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lubricating
cast
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Application number
DENDAT3763D
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English (en)
Original Assignee
J. SCHIFFERS, Ingenieur der Köln - Mindener Eisenbahn in Kalk bei Deutz. - Vom 16. März: 1878 ab
Publication of DE3763C publication Critical patent/DE3763C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/14Rotating lubricating devices
    • B61F17/22Rotating lubricating devices with discs, rollers, or belts engaging the axle

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 20-
JOS. SCHIFFERS in KALK bei DEUTZl Verbesserung an Schmierbüchsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1878 ab.. Längste Dauer: 21. Juli 1891.
Bei den jetzt gebräuchlichen Schmiervorrich-Eungen für Axbüchsen,. welche das OeI von unten mittelst Docht an den Schenkel übertragen, besteht eine Verbindung (Führung, Stütze, Scharnier) zwischen dem eigentlichen Schmierapparat und dem Gufsgehäuse, welcher vielfache XJebelstände anhaften, durch die das Zuführen des OeIs oft gänzlich gehemmt, also das Heifslaufen der Axen hervorgerufen wird. Bei vorliegendem Schmiersystem ist die vollständige Isolirung der Schmiervorrichtung von dem Guisgehäuse durchgeführt und hängt der schmierende Körper in Gestalt einer Plüschrolle leicht beweglich und nur durch Aufhängung aufserhalb des Schwerpunkts, mit schwachem Drucke am Schenkel anliegend, an der Metallschale.
Fig. ι bis 4 stellen die Anwendung dieser Erfindung auf eine Axbüchse mit hochliegender Trennungsfläche zwischen Ober- und Unterkasten dar. Die Lagerschale S hat bei α kleine Angriffe, welche wie die Rippen r durchbohrt sind und den Stift s aufnehmen. Am Stift s hängen leicht drehbar die aus Gufs hergestellten Gehänge h, welche auf jeder Seite durch ein eingenietetes Rundeisen e oder durch eine angegossene Querverbindung^·, Fig. 2, fest mit einander verbunden sind. Die Schmierrolle P ruht leicht lösbar in den unteren Köpfen der Gehänge und besteht aus Wollplüsch, welcher fest um einen Bandeisenstreifen, Fig. 1 links, oder eine leichte Weifsblechbüchse, Fig.. 1 Gehänge rechts, genäht ist. Im Gehänge links sind die unteren Köpfe geschlitzt und es dreht sich um dieselben ein Bügel b. Wird nach Wegnahme des Unterkastens dieser Bügel b nach links gedreht, so treffen die Spitze im Gehänge und Bügelkopf zusammen und die Rolle fällt ausden Gehängen; sie kann dann gewendet und die frische Seite mit dem Schenkel in Berührung gebracht werden. Die Nase η legt sich gegen die Gehängerippe / und verhütet das Ausweichen des Bügels nach rechts, also das Anlegen desselben an den Schenkel.
In Fig. ι (Gehänge rechts) greift die am vorderen Gehänge festgenietete Feder / hinter die Nase des im Weifsblechgehäuse leicht gleitenden Flachstiftes m und verhütet das Vorfallen desselben. Das Losrütteln der oberen Stifte s wird durch die leichte Feder/1 verhindert, welche sich vor die Stiftköpfe k legt. Das OeI steigt durch die Doppeldochte d,, die unten mit kleinen f Gewichten aus- Bandeisen besehwert sind, zum ! Schmierkissen empor.'.. Keim Unterheben des Unterkastens gleiten diese Gewichte auf den geneigten Flächen N und führen die Dochte sicher in den Oelraum.
Die eigenthumliche Construction des Schmierapparates bedingt diese Gleitflächen für die Dochtgewichte ima Unterkasten.
Ein leichtes Weifsblechkästchen w. bezweckt t Klärung des von den Schenkelanläufen bei X Y abtropfenden OeIs,, indem dasselbe erst nach unten geführt und nach Ablagerung der Metalltheilchen durch die Löcher ζ ~ zu den Dochten ; gelangen kanrr. Die an der Lagerschale an- ! gegossene runde Scheibe i, welche die Stöfse der Sehenkelanläufe an den Oberkasten überträgt, ist durchbohrt und läfst das im Nothfall oben aufgegossene OeI nicht direct auf den Schenkel,, sondern seitwärts auf das Polster fließen. Es gelangen auch somit Staub und Gufssand, welche vom OeI mitgeführt werden, nicht direct auf den Schenkel.
Der Kaum Ji für die Nothschmiere enthält eine Dülle D, deren Deckel vom Schmierlochi f aus durchbohrt wird, um das den Docht um- ; schliefsende Gasröhrchen aufzunehmen. Es wird! hierdurch eine leichte Revision ermöglicht.
Fig.. 3; zeigt die Unteransicht des Oberkastens·,, Fig.· 4 die innere Ansicht des Unterkastens» Aus-Fig. 3 wird die Drehung der Schale S zwischen den Gufslappen c ersichtlich.
Die in der Mitte der Schale befindlichen· Rippen sind aufsen abgerundet und gestatten dadurch jede Drehung der Schale im horizontaler Ebene, also ein genaues Anlegen an den> Schenkel auch bei mangelhafter Axhalter>stelhmg. Auf der Drehbank fertig gestellt, machen, diese Schalen ein Einpassen in das Gufsgehäuse überflüssig. Die Rippen in der Schalenmitte verhindern bei heftigen Stößen das AusseMagen des Schenkels aus der Schale und damit das Zertrümmern der Gufsgehäuse.
Fig. 5 und 6 geben die Anpassung dieser Schmiervorrichtung an eine Äxbüehse mit tiefliegender TrennungsÜäGhe der Ober- und Unter-
kästen. Die wie in Fig. ι (Gehänge rechts) hergestellte Schmierrolle wird mittelst ^ines Schlosses im unteren Gehängekopf gehalten.
Die Feder f' ist an dem durch die Weifsblechbüchse leicht gleitenden Vierkantstift υ angenietet und prefst den vorderen Kopf dieses Stiftes fest in den Schlitz. Drückt man die Rolle nach oben, so kann dieselbe seitwärts aufgehoben werden.
Zwischen den beiden durchbohrten Rippen r der Lagerschale hängt leicht drehbar das Hängeblech It, Fig. s rechtes Gehänge, dessen untere Rolle mittelst des Stiftes s das zwischen Doppelblechen solide festgenietete Polster P trägt. Das bis zur Unterkante des Polsterbleches reichende Hängeblech verhütet die Berührung der oberen Polsterbank mit dem Schenkel, während der Abstand ο ο' das richtige Einstellen des Polsters bei Abnutzung von Schenkel und Schale möglich macht.
Die Dichtung, Fig. 7, besteht aus zwei mit excentrischen Ringen versehenen Holzscheiben H und jfiT'. Ein um diese Excenter gelegtes Stahlband B drückt die eine Scheibe von unten, die andere von oben an den Nothschenkel u leicht an, während ein in der Nuth W liegender Filzstreifen JF der Pressung beider Holzscheiben nachgiebt und den Schenkel allseitig dicht umschliefst. Eine spirale Aufbiegung des Stahlbandes, Fig. S, bedingt gleichzeitig das feste Andrücken beider Holzscheiben an die Gufswände.
Diese Dichtung am Gufsgehäuse und Nothschenkel, um Verschleuderung von OeI und Eindringen von Staub zu verhüten, ist bei grofser Einfachheit wirksamer, wie eine der bestehenden.
Die Sicherung der Muttern £7gegen Losrütteln geschieht durch quadratische Plättchen Q, welche sechseckig gelocht sind.
Nachdem die Mutter fest angezogen, werden diese Plättchen übergelegt und durch geringe Linksdrehung der Mutter eine Kante des Plättchens fest an die Gufswand angedrückt, so dafs ein Abspringen des Plättchens von der Mutter unmöglich wird. Der _M_ gebogene Draht, welcher das Wegnehmen des Plättchens verhütet, wird bei Lösung der Mutter nach oben gedreht ~LJ~ und das Plättchen gehoben. Es werden durch diese einfache Vorrichtung Doppelmutter und Scheibe, welche eine Trennung der Ober- und Unterkästen nur dann verhindern, wenn der Splint ganz dicht über der Contremutter sitzt, überflüssig.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die Construction und Anordnung der hängenden, leicht beweglichen Schmiervorrichtung h P, die so angebracht ist, dafs sie von dem Gufsgehäuse isolirt ist und die Schmierkissen P trotz Abnützung von Kissen, Axlager und Schenkel dennoch stets den Schenkel berühren.
2. Das Schmierkissenpolster mit Kasten, wie oben beschrieben.
3. Die Gleitflächen NN aus Gufseisen, zu dem oben genannten Zweck.
4. Die Dichtung HHl zwischen Axbüchse und Schenkel.
5. Die Sicherung der Schraubenmutter mittelst der Plättchen Q und des Drahtes T.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3763D Verbesserung an Schmierbüchsen Active DE3763C (de)

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