DE375951C - Vorwaermkammern an Glueh- und Waermoefen - Google Patents

Vorwaermkammern an Glueh- und Waermoefen

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DE375951C
DE375951C DES53385D DES0053385D DE375951C DE 375951 C DE375951 C DE 375951C DE S53385 D DES53385 D DE S53385D DE S0053385 D DES0053385 D DE S0053385D DE 375951 C DE375951 C DE 375951C
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preheating
heating
preheating chambers
chambers
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DES53385D
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ALBRECHT SATTMANN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorwärmkammern an Glüh- und Wärmöfen. Bei den zum Wärmen von Walzgut dienenden Ofen ist es bekannt, in sogenannten Vorwärmkammern oder Vorwärmöfen das Gut erst anzuwärmen, ehe es in den eigentlichen Wärmofen eingesetzt wird. Die Deckung des Wärmebedarfs dieser Vonvärmöfen erfolgt dabei entweder durch Ausnutzung der Wärme von heißem Walzgut oder durch eine eigene Feuerung mit Hilfe von festen oder gasförmigen Brennstoffen oder endlich durch die Abgase des Wärmofens selbst. Die der Erfindung zugrunde liegenden Vorwärmkammern gehören zu denen der letzteren Art, wobei das an sich bekannte Prinzip der Beheizung der Vorwärmkammern mit den Abgasen des Wärmofens auf NVärmeöfen mit Regenerativfeuerung übertragen wird.
  • Dabei wird neben möglichst weitgehender Ausnutzung des Heizwerts der Brennstoffe unter Vermeidung von Nebenleitungen eine ständige Vorwärmung des Walzgutes ohne Behinderung oder Unterbrechung des Ofenbetriebs erzielt. Auch kann der Einbau der Vorwärmkammern bei jedem bestehenden Glüh- oder `Värmofen mit Regenerativfeuerung ohne Änderung der Bauart des Ofens erfolgen.
  • Zur Erreichung dieses Zweckes sind zwei Vorwärmkammern zwischen den Regeneratoren für die Vorwärmung der Luft und dem zur Esse führenden Umsteuerventil eingebaut, und der Eintritt der Luftleitung zu den Regeneratoren ist an der absperrbaren Verbindungsstelle zwischen Regenerator und Vorwärmkammer angeordnet.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
  • Die Abb. Z bis .l. zeigen in Grund- und Aufriß die Vorwärmkammern K1, K2 und die Ventile V1, V2 nebst den Umsteuerventilen U und G sowie die Gas-, Luft- und Abgaswege.
  • Zwischen den Regeneratoren R1, R2 des Ofens, welche zur Erhitzung der Verbrennungsluft dienen. und dem Umsteuerventil U sind die Vorwärmkammern KI und K2 eingeschaltet, die mit dem vorzuwärmenden Gute beschickt werden. Bei der in den Abb. r und 2 gezeichneten Stellung der Umsteuerventile U, G wird die Vorwärmkammer K.; bei gehobenem Ventile V2 von den aus dem Luftregenerator R2 kommenden Abgasen durchströmt, die durch das offene Ventil U in die Esse abziehen, während die Vorwärmkammer KI sowohl gegen den Ofen durch das gesenkte Ventil V 1 als auch gegen die Esse durch das Umsteuerventil U vollkommen abgeschlossen ist. Die einströmende Luft gelangt nicht, wie bisher allgemein üblich, durch das Umsteuerventil U, sondern bei gesenktem Ventile i"1 durch den Lufteinlaß L1 auf dem Wege durch den Luftregenerator R1 in den Ofen T. Bei der in den Abb. 3 und 4 gezeichneten Stellung der Umsteuerventile U, G wird die Vonvärmekammer KI bei gehobenem Ventile I'1 und nach der Esse freien Abzug für die Abgase gewährendem Umsteuerventile U von den aus dem Luftregenerator R1 kommenden Abgasen durchströmt, während nunmehr die Vorwärmkammer K, sowohl gegen den Ofen durch das gesenkte Ventil T'. als auch gegen die Esse durch das Umsteuerventil U vollkommen abgeschlossen ist. Die Luft gelangt jetzt bei gesenktem Ventile V., durch den Lufteinlaß L" nach dem Luftregenerator R2 und dem Ofen- T. Dieser Wechsel wiederholt sich bei jeder Umsteuerung nach je 2o bis 30 Minuten.
  • Die Ventile I% " V. werden gleichzeitig mit den Umsteuerventilen U, G umgestellt. Der einfachen Handhabung halber empfiehlt es sich, die Umsteuerung der Ventile V1, I%2, U, G von einer selbsttätig in Gang gesetzten Kraftquelle zu bewerkstelligen.
  • Dieselbe Anordnung der Vorwärmkammern kann auch hinter den Gasregeneratoren oder hinter den Gas- und Luftregeneratoren getroffen sein. Die Zeichnung soll nur eine der Ausführungsarten der Erfindung veranschaulichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Vonvärmkammern an Glüh- und Wärmöfen mit Beheizung durch die Abgase des Glüh- oder Wärmofens, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmkammern zwischen den Regeneratoren und dem zur Esse führenden Umsteuerventil eingebaut sind und daß die Gas- oder Luftzuführung zu den Regeneratoren an der absperrbaren Verbindungsstelle zwischen Vorwärmkammer und Regenerator erfolgt.
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