DE375608C - Misch- und Sortiertrommel - Google Patents
Misch- und SortiertrommelInfo
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- DE375608C DE375608C DEE28059D DEE0028059D DE375608C DE 375608 C DE375608 C DE 375608C DE E28059 D DEE28059 D DE E28059D DE E0028059 D DEE0028059 D DE E0028059D DE 375608 C DE375608 C DE 375608C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/18—Drum screens
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Misch- und Sortiertrommel. Materialien, welche hinsichtlich ihrer körnigen Zusammensetzung sehr verschiedenartig sind, werden:, wie es vielfach für besondere Zwecke erforderlich wird, zur Sortierung der einzelnen Korngrößen durch eine Sieb- oder Sortiertrommel geleitet. Umgekehrt ist es jedoch auch erforderlich, daß man in der Lage ist, das Material so zusammenzubringen und so zu mischen, daß ein gewisses Quantum aus einem bestimmten Prozentsatz Fein-, Mittel-und Grobkorn besteht.
- Mit Hilfe einer normalen Siebtrommel ist dieses nicht möglich, und zwar aus den nachstehend aufgeführten Gründen: i. Bei Eintritt d.,es Materials in die Siebtrommel, welches bezüglich seiner Körnung verschieden zusammengesetzt ist, wird das Feinkorn bereits zum größten Teil oder fast vollständig in dem vorderen Teil des ersten Siebfeldes ausgeschieden, so :daß das nächstfolgende Siebfeld mit einer etwas größeren Lochung verschwinidiend wenig oder auch schließlich gar kein Feinkorn erhält.
- a. Das feinere Material wirdi bei Eintritt in die Siebtrommel oder in ein neues Siebfeld zum größten Teil stets zuerst durchfallen. Es häuft sich dementsprechend auch in den etwa unter dein Siebe angebrachten einzelnen Silos an. -,voraus sich ergibt. daß auf (ler einen Seite des Silos stets das feinere und auf der anderen Seite das gröbere Korn liegt. Beirrt Öffnen des Silosehiebers wird einmal durch Nachrutschen des feinkörnigen Materials auch nur solches ausströmen, wohingegen ein andermal das grobkörnige -Material nachrtitschen und ausströmen wird. Unter diesen Umständen kann also von einem gleichmäßigen Gemisch nicht die Rede sein.
- Durch die vorliegende Erfindung soll nun erreicht werden, daß: i. durch eine gemeinsame Siebeinrichtung jedem von mehreren hintereinanderliegenden Silos Material bis zti einer mehr oder minder großen Korngröße zugeteilt wird, (las aus allen Körnungen von der feinsten bis, zu gier jeweils gewollten größten im- gleichen Massenverhältnis, wie im ursprünglichen Material vorhanden, zusammengesetzt ist, 2. in allen Teilen des durch die Siebtrommel gefallenen, sich in die einzelnen. Silos schichtenden -Materials die verschiedenen Körnungen möglichst gleichmäßig gemischt enthalten sind.
- Dein erst angegebenen Zwecke dient eine Trommeleinrichtung. wie sie beispielsweise in Abb. i und 2 dargestellt ist.
- Ahh. i zeigt einen Längsschnitt durch die Sieb- und Verteilertrommel; Abb.2 zeigt einen Querschnitt durch die Sieb- und Verteilertrommel.
- Die Einrichtung besteht aus einem Siebtrommelgerüst bekannter Bauart z mit Siebfeldern verschiedener Lochweite c und d und einer undurchlochten Verteilertrommel b, «-elche innerhalb des Siebmantels koachsial in die Siebtrommel -eingebaut ist, und zwar so, laß sie sich mit der achsialen Länge des ersten Siebfeldes (leckt.
- Das Aufgabegut wird durch eine geteilte Aufgabeschurre cr einesteils dem ersten Siebfelde c unmittelbar zugeführt und dort abge-.#ieln. andernteils in die Verteilertrommel b eingetragen und durch diese hindurch auf das folgende Siebfeld d geleitet und dort ebenfalls gesiebt. Dadurch erhält jedes Siebfeld das gleiche Aufgabegut und liefert ein Durchgangsprodukt, «-elches auch Feinkorn in gleichen -Mengen enthält wie das Rohgut.
- Der gleiche "Zweck wird durch eine Troinrnelsiebeinrichtung erreicht, wie sie beispielsweise in Abb. 3 und d. dargestellt ist. Hierbei wird außerdem die zweite ,der gestellten Aufgaben 'e löst, nämlich die gleichmäßige eie - (ler verschiedenen Korn- ßen in Alen t ilunt, , rö e;nzelnen Silos.
- Abb.3 zeigt einen Längsschnitt durch die Sieb- und Verteilertrommel.
- Abb.-M zeigt einen Otier-chnitt durch. die Sieb- und Verteilertrommel.
- Die Einrichtung besteht aus einem Trorninelgerüst bekannter Bauart f mit Siebfeldern gleicher oder verschiedener Lochweite d und e ond einer mit Offnungen versehenen. Verteilertromtrtel h, «-elche koachsial in die eigentliche Siebtrommel eingebaut ist und sich der -ichsiaien Länge nach über alle Siebfelder erstreckt.
- Das Siebgut wird durch eine einfache Rutsche a in die Verteilertrommel geleitet und gelangt, durch die Schräglage der Trommel und ihre Umdrehung nach dem anderen Tromnielende hinbewegt, nach und nach durch die in der Verteilertrommel vorgesehenen Öffnungen, deren Größe von Korngrößen. und Durchfallmengen abhängt, auf die Barunterliegende Siebfläche, wobei durch die Art der Anordnung der Durchfallöffnungen der Verteilertrommel erreicht wird, d aß der Siebtrommel Tiber ihre ganze Länge (las -Material in der gleichen köririgen Zusamin.ensetzung zugeführt wird und dementsprechend auch das durch die einzelnen Siebfelder der Siebtrommel in die Silos durchgefallene Material in allen Teilen der Silofül'lung von der gleichen -Menge Feinkorn durchsetzt ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Siebtrommel mit einer oder mehreren ungelochten, zylindrisch oder anders geformten Trommeln, welche koachsial in die Siebtrommel eingebaut sind, dadurch geke1m7eichnet, daß das aufgegebene Siebgut durch die innenliegenden Verteilertrommeln allen, Siebfeldern möglichst in seiner ursprünglichen körnigen Zusammensetzung zugeführt wird.
- 2. Sielbtrom.mel mit innen koachsiai eingebauter, zylindrisch oder anders geformter Trommel', dadurch gekennzeichnet, daP rlie innen liegende, (las Sieb-ut zuerst aufnehmende Verteilertrommel am Umfang Öffnungen besitzt, durch welche das Siebgut (lein außen liegen,lien Trommelsieb zufällt, und zwar so, daß es in -der ursprünglichen körnigen lusaminensetzung, mit der es in clie Verteilertrommel gelangt, über die Länge der einzelnen Siebfelder hzw. die ganze aus mehreren Feldern verschiedener oder gleicher Lochung bestehende Siebtrommel gleichmäßig verteilt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE28059D DE375608C (de) | 1922-05-07 | 1922-05-07 | Misch- und Sortiertrommel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE28059D DE375608C (de) | 1922-05-07 | 1922-05-07 | Misch- und Sortiertrommel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375608C true DE375608C (de) | 1923-05-15 |
Family
ID=7073095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE28059D Expired DE375608C (de) | 1922-05-07 | 1922-05-07 | Misch- und Sortiertrommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375608C (de) |
-
1922
- 1922-05-07 DE DEE28059D patent/DE375608C/de not_active Expired
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