DE37469C - Apparat zum Klauenverschlufs von Pappkasten-Ecken - Google Patents

Apparat zum Klauenverschlufs von Pappkasten-Ecken

Info

Publication number
DE37469C
DE37469C DENDAT37469D DE37469DA DE37469C DE 37469 C DE37469 C DE 37469C DE NDAT37469 D DENDAT37469 D DE NDAT37469D DE 37469D A DE37469D A DE 37469DA DE 37469 C DE37469 C DE 37469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teeth
corner
plates
slide
cardboard box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT37469D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. SCHERBEL und T. REMUS in Dresden
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE37469C publication Critical patent/DE37469C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/68Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE <d4: Papiererzeugnisse.
Bei der Anwendung des unter No.'35111 patentirten Apparates hat sich an demselben insofern ein Mangel ergeben, als die Eckbänder b nach ihrer Einführung in denselben nicht immer die Stellung einnehmen bezw. behalten, welche erforderlich ist. Eine geringe Wendung des Eckbandes b im Apparat, wie solche in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist, wird die Ursache, dafs die eine Reihe Zähne c das Kastenmaterial durchdringt, während die andere Reihe ungenügend in dasselbe eindringt; ersteres geschieht, weil die Zähne c sich der senkrechten Stellung zur bezüglichen Kastenwand zu sehr nähern, letzteres, weil sie von dieser senkrechten Stellung allzu sehr abweichen.
Dem abzuhelfen, ist der Zweck der einen Vervollkommnung, welche wir an dem Apparat getroffen haben. Dieselbe ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 2 in der Vorderansicht und in Fig. 3 in der Seitenansicht dargestellt und wie folgt beschaffen.
Der an seinem vorderen Theil wie aus Fig. 2 ersichtlich gestaltete Schieber B trägt an jeder der beiden Flanken, welche mit den Flächen der Einsattelung rechte Winkel bilden, je eine senkrecht zur Kante der Einsattelung verschiebbare Platte d. Auf deren Oberkante wirkt eine Feder e und hält die Platte so nach vorn bezw. unten, dafs sie mit ihrer Unterkante um ein Stück, welches der Länge der Zähne c am Eckband b nahezu gleich ist, über die Seitenkante der Einsattelung vorsteht.
In den Raum, welchen die vorstehenden Theile der Platten d mit der Einsattelung einschliefsen, wird das Eckband b eingeführt. Aus einem nachher anzuführenden Grunde verwenden wir jetzt Eckbänder, welche gegenüber den früher angegebenen unwesentlich insofern verschieden sind, als bei denselben das über die Kanten der Zähne c vorstehende Material in Wegfall kommt und die daher nach Fig. 4 und 5 der Zeichnung gestaltet sind. Ein solches Eckband legt sich mit seinen Zähnen c an die Platten d. Dadurch aber erhalten die Zähne c, und hierin liegt der Zweck für die Formveränderung des Eckbandes, eine Führung, durch welche einestheils die Lage des Eckbandes im Apparat unveränderbar wird, anderentheils aber die Zähne vor dem Biegen nach aufsen geschützt werden.
Beim Vorstofsen des Schiebers B zwecks Aufschiagens des Eckbandes b auf die Kastenecke treten mit den Spitzen der Zähne c zugleich die Unterkanten der Platten d mit den bezüglichen Kastenflächen in Berührung und behalten dieselbe so lange, bis die Zähne c vollständig in. das Kastenmaterial eingedrungen sind, der Schieber B also seine äufserste für das Anpressen des Eckbandes erforderliche Stellung erreicht hat.
Von dem Moment ab, in welchem die Platten d mit den Kastenflächen in Berührung
treten, bis zur vollendeten Vorstofsbewegung des Schiebers B werden die Platten d, weil auf einen festen Widerstand stofsend, in ihrer Vorbewegung aufgehalten und stehen still, dienen aber dabei den Zähnen c noch so lange zur Führung, bis dieselben vollständig in die Kastenwände eingetrieben sind, der Schieber B also seine äufserste Stellung erreicht hat. Bei der Verschiebung, welcher die Platten d gegenüber dem Schieber B unterliegen, werden die Federn e angespannt; dieselben treiben beim Rückgang des Schiebers B die Platten d wieder vorwärts, bis in ihre ursprüngliche, in Fig. 2 dargestellte Stellung.
Eine weitere Vervollkommnung des Apparates, welche in Fig. 6 als Vorderansicht, in Fig. 7 als Seitenansicht dargestellt ist, dient dazu, den Klauenverschlufs auch bei Kästen aus sehr weichem Material anwendbar zu machen.
Bei solchem Material mufs von den Zähnen c ein möglichst grofser Theil desselben erfafst werden. In Ausnahmefällen kann es sogar nothwendig werden, die volle Stärke des Kastenmaterials zu benutzen, d. h. die Zähne c durch dasselbe hindurchdringen zu lassen und an der Unter- bezw. Innenseite umzubiegen. Selbstredend müssen hierzu Eckbänder von gröfserer Breite mit langen Zähnen angewendet werden. Diese Zähne aber selbstthätig so umzubiegen, dafs dadurch eine dauerhafte Eckverbindung erzielt wird, ist der Zweck folgender Einrichtung an dem als Ambos dienenden Unter- bezw. Innentheil, welches hier die Stelle des im Haupt - Patente erwähnten Oberstempels vertritt.
An diesem Ambos C ist an jeder Seitenfläche eine Platte / angeordnet, die von Schraubenfedern g hochgehalten wird, so dafs ihre Oberfläche über die des Ambosses hinausragt. Eine Vertiefung in dem letzteren, welche den Dimensionen der Platte / entspricht, nimmt diese auf, wenn sie niedergedrückt wird und die in Fig. 6 punktirt angedeutete Stellung einnimmt. Die kleinen Flächen des Ambosses, welche die Ecke bilden, liegen dann mit den Oberflächen der Platten/ paarweise je in einer Ebene.
Beim Antreiben des Eckbandes b gegen die Kastenecke werden die Platten / durch die Federn g so lange in ihrer äufseren Stellung erhalten, bis die Zähne c ihrer ganzen Länge nach in das Kastenmaterial eingedrungen sind und ihre Spitzen an dessen Innenseite vorstehen. Dabei werden, die Zahnspitzen von den benachbarten Kanten der Platten / etwas nach einwärts gebogen und erhalten dadurch eine Stellung, infolge deren sie sich beim weiteren Antreiben des Eckbandes b sammt der diesem unterliegenden Kastenecke gegen den Ambos auf den kleinen, die Ecke bildenden Flächen selbstthätig umbiegen müssen. Sobald die Flächen des Eckbandes b die des Kastens berühren, müssen die Platten / dem vom Schieber oder Hammer ausgeübten Druck weichen und sich in die Vertiefungen des Ambosses einlegen, welche Stellung sie mit Hülfe der Federn g erst wieder verlassen können, wenn sich der Schieber oder Hammer B zurückbewegt.
Fig. 8 der Zeichnung stellt eine solche Eckverbindung mit innen umgebogenen Spitzen der Zähne c dar.
Beide hier beschriebenen Vervollkommnungen des Apparates zum Klauenverschlufs lassen sich mit gleichem Vortheil auch anwenden, wenn der Apparat aus irgend einem Grunde nur für die gleichzeitige Herstellung zweier Kastenecken oder auch nur einer solchen eingerichtet ist.

Claims (2)

Pa te nt-Ansprüche: An dem unter No. 35111 patentirten Apparat zum Klauenverschlufs an Pappkastenecken:
1. An Stelle des einfachen Schiebers B der mit verschiebbaren Platten d, welche von Federn e nach vorn getrieben werden, ausgerüstete Schieber, dessen Zweck ist, einerseits den eingelegten Eckbändern b ihre zweckdienliche Lage zu sichern, anderentheils die Zähne c gegen Biegen nach aufsen zu schützen.
2. Der an Stelle des im Haupt-Patent erwähnten Oberstempels tretende Ambos C mit den von Schraubenfedern g getragenen Platten /, deren Zweck ist, erforderlichenfalls das Kastenmaterial von besonders langen Zähnen c der Eckbänder b in zweckdienlicher Weise durchdringen zu lassen, die innen vortretenden Zahnspitzen etwas nach einwärts zu biegen und dieselben schliefslich selbstthätig nach innen umzulegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT37469D Apparat zum Klauenverschlufs von Pappkasten-Ecken Expired DE37469C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE37469C true DE37469C (de) 1900-01-01

Family

ID=313221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT37469D Expired DE37469C (de) Apparat zum Klauenverschlufs von Pappkasten-Ecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE37469C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69302090T2 (de) Magazin zum gebrauch in verband mit einer heftmaschine
DE1636271B1 (de) Beutelverschlussplättchen für die Verwendung in Beutelverschliessmaschinen
EP0202307B1 (de) Behälter zur aufnahme eines bilderstapels
DE69402341T2 (de) Klammermagazin und Klammernpaket
DE69106190T2 (de) Vorrichtung zum Formen und Eintreiben von Heftklammern.
DE2456840A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum transport nichtstabiler stapel von blattaehnlichem material
DE2705293C3 (de) Vorrichtung zur Bildung von geordneten Packungsgruppen aus einem schrittweise vorbewegten Band von Packungen
DE2848888A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trennen von schichten eines laminats
DE2360947B2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten einer Gruppe von Kuppelgliedern einer ReißverschluBkette
DE37469C (de) Apparat zum Klauenverschlufs von Pappkasten-Ecken
EP0308393A2 (de) Vorrichtung zum Verschliessen von Öffnungen in Abstandhaltern
EP0085186A2 (de) Behälter für Fotoabzüge
CH624628A5 (de)
DE1577688A1 (de) Praegegeraet
DE2512877C2 (de) Mit Beschlägen versehener Leitstreifen für eine Anschlagmaschine
EP0071130B1 (de) Werkzeug zum Verschliessen von Einwegbehältern
DE2825522A1 (de) Packgutumreifungsgeraet
DE2505716A1 (de) Heftmechanismus fuer akten, publikationen, kataloge und dgl.
DE3428149A1 (de) Dosier- und verpackungssystem
DE119839C (de)
DE443902C (de) Maschine zum Verschliessen von Papiertueten
DE888072C (de) Behaelter, insbesondere Kiste
DE8415642U1 (de) Verpackung oder Halterung
DE57754C (de) Maschine zur Kantenverbindung von Pappkästen
DE2234242C3 (de) Verdichtungseinheit für Schrott